Verfluchungstirade
Im Anschluß an die Gebote des Moses in 5. Buch Mose, Kapitel 27, ab Vers 14: "Und die Leviten sollen anheben und zu alle Männern Israels mit lauten Stimme sagen:" Es folgen "die zwölf Fluchworte"
15) Verflucht sei, wer einen aGötzen oder ein gegossenes Bild macht, einen Greuel für den HERRN, ein Werk von den Händen der Werkmeister, und es heimlich aufstellt! Und alles Volk soll antworten und sagen: Amen. (Auch 2. Mose 20; 4,23)
16) Verflucht sei, awer seinen Vater oder seine Mutter verunehrt! Und alles Volk soll sagen: Amen. (Auch 2.Mose 21,17)
17) Verflucht sei, awer seines Nächsten Grenze verrückt! Und alles Volk soll sagen: Amen. (Auch Kap 19,14)
18) Verflucht sei, awer einen Blinden irreführt auf dem Wege! Und alles Volk soll sagen: Amen. (Auch 3.Mose 19,14)
19) Verflucht sei, awer das Recht des Fremdlings, der Waise und der Witwe beugt! Und alles Volk soll sagen: Amen. (Auch 2. Mose 22; 20,21)
20) Verflucht sei, awer bei der Frau seines Vaters liegt, denn er hat die Decke seines Vaters aufgedeckt! Und alles Volk soll sagen: Amen. (Auch 3.Mose 18,8)
21) Verflucht sei, awer bei irgendeinem Tier liegt! Und alles Volk soll sagen: Amen. (Auch 2.Mose 22,18)
22) Verflucht sei, awer bei seiner Schwester liegt, die seines Vaters oder seiner Mutter Tochter ist! Und alles Volk soll sagen: Amen. (Auch 3. Mose 18; 9,11)
23) Verflucht sei, awer bei seiner Schwiegermutter liegt! Und alles Volk soll sagen: Amen. (Auch 3.Mose 18,17)
24) Verflucht sei, awer seinen Nächsten heimlich erschlägt! Und alles Volk soll sagen: Amen. (Auch 2.Mose 21,12, 4.Mose 35,20)
25) Verflucht sei, awer Geschenke nimmt, daß er unschuldiges Blut vergieße! Und alles Volk soll sagen: Amen. (Auch 2. Mose 23,8)
26) Verflucht sei, awer nicht alle Worte dieses Gesetzes erfüllt, daß er danach
tue! Und alles Volk soll sagen: Amen. (Auch Gal. 3,10)
Unübertrefflich: 5. Buch des Mose, Kapitel 28:
15 Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des HERRN, deines Gottes, und wirst nicht halten und tun alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen:
16 Verflucht wirst du sein in der Stadt, verflucht wirst du sein auf dem Acker.
17 Verflucht wird sein dein Korb und dein Backtrog.
18 Verflucht wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers, das Jungvieh deiner Rinder und Schafe.
19 Verflucht wirst du sein bei deinem Eingang und verflucht bei deinem Ausgang.
20 Der HERR wird unter dich senden Unfrieden, Unruhe und Unglück in allem, was du unternimmst, bis du vertilgt bist und bald untergegangen bist um deines bösen Treibens willen, weil du mich verlassen hast.
(Auch 21 Der HERR wird dir die Pest anhängen, bis er dich vertilgt hat in dem Lande, in das du kommst, es einzunehmen.)
22 Der HERR wird dich schlagen mit Auszehrung, Entzündung und hitzigem Fieber,
Getreidebrand und Dürre; die werden dich verfolgen, bis du umkommst.
23 Der Himmel, der über deinem Haupt ist, wird ehern werden und die Erde unter dir eisern.
24 Statt des Regens für dein Land wird der HERR Staub und Asche vom Himmel auf dich geben, bis du vertilgt bist.
25 Der HERR wird dich vor deinen Feinden schlagen. Auf einem Weg wirst du wider sie ausziehen, und auf sieben Wegen wirst du vor ihnen fliehen und wirst zum Entsetzen werden für alle Reiche auf Erden.
26 Deine Leichname werden zum Fraß werden allen Vögeln des Himmels und allen Tieren des Landes, und niemand wird sie verscheuchen.
27 Der HERR wird dich schlagen mit ägyptischem Geschwür, mit Pocken, mit Grind und Krätze, daß du nicht geheilt werden kannst.
28 Der HERR wird dich schlagen mit Wahnsinn, Blindheit und Verwirrung des Geistes.
29 Und du wirst tappen am Mittag, wie ein Blinder tappt im Dunkeln, und wirst auf deinem Wege kein Glück haben und wirst Gewalt und Unrecht leiden müssen dein Leben lang, und niemand wird dir helfen.
30 Mit einem Mädchen wirst du dich verloben; aber ein anderer wird es sich nehmen. Ein Haus wirst du bauen; aber du wirst nicht darin wohnen. Einen Weinberg wirst du pflanzen; aber du wirst seine Früchte nicht genießen.
31 Dein Rind wird vor deinen Augen geschlachtet werden; aber du wirst nicht davon essen. Dein Esel wird vor deinem Angesicht mit Gewalt genommen und dir nicht wiedergegeben werden. Dein Schaf wird deinen Feinden gegeben werden, und niemand wird dir helfen.
32 Deine Söhne und deine Töchter werden einem andern Volk gegeben werden, daß deine Augen zusehen müssen und täglich vor Verlangen nach ihnen vergehen, und in deinen Händen wird keine Kraft sein.
33 Den Ertrag deines Ackers und alle deine Arbeit wird ein Volk verzehren, das
du nicht kennst, und du wirst geplagt und geschunden werden dein Leben lang
34 und wirst wahnsinnig werden bei dem, was deine Augen sehen müssen.
35 Der HERR wird dich schlagen mit bösen Geschwüren an den Knien und Waden, daß
du nicht geheilt werden kannst, von den Fußsohlen bis zum Scheitel.
36 Der HERR wird dich und deinen König, den du über dich gesetzt hast, unter ein Volk treiben, das du
nicht kennst noch deine Väter, und du wirst dort andern Göttern dienen: Holz und
Steinen.
37 Und du wirst zum Entsetzen, zum Sprichwort und zum Spott werden unter allen Völkern, zu denen der HERR dich
treibt.
38 Du wirst viel Samen auf das Feld säen, aber wenig einsammeln; denn die
Heuschrecken werden's abfressen.
39 Weinberge wirst du pflanzen und bauen, aber weder Wein trinken noch Trauben
lesen; denn die Würmer werden's verzehren.
40 Ölbäume wirst du haben in deinem ganzen Gebiet, aber du wirst dich nicht
salben mit Öl; denn dein Ölbaum wird seine Frucht abwerfen.
41 Söhne und Töchter wirst du zeugen und doch nicht behalten; denn sie werden
gefangen weggeführt werden.
42 Alle Bäume und Früchte deines Landes wird das Ungeziefer fressen.
43 Der Fremdling, der bei dir ist, wird immer höher über dich emporsteigen; du
aber wirst immer tiefer heruntersinken.
44 Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen können; er wird der Kopf
sein, und du wirst der Schwanz sein.
45 Alle diese Flüche werden über dich kommen und dich verfolgen und treffen, bis
du vertilgt bist, weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorcht
und seine Gebote und Rechte nicht gehalten hast, die er dir geboten hat.
46 Und diese Flüche werden Zeichen und Wunder sein an dir und an deinen
Nachkommen immerdar,
47 weil du dem HERRN, deinem Gott, nicht gedient hast mit Freude und Lust deines
Herzens, obwohl du Überfluß hattest an allem.
48 Und du wirst deinem Feinde, den der HERR gegen dich schicken wird, dienen in
Hunger und Durst, in Blöße und allerlei Mangel, und er wird ein eisernes Joch
auf deinen Hals legen, bis er dich vertilgt.
49 Der HERR wird ein Volk über dich schicken von ferne, vom Ende der Erde, wie
ein Adler fliegt, ein Volk, dessen Sprache du nicht verstehst,
50 Dein freches Volk, das nicht Rücksicht nimmt auf die Alten und die Jungen
nicht schont.
51 Es wird verzehren die Jungtiere deines Viehs und den Ertrag deines Ackers,
bis du vertilgt bist, und wird dir nichts übriglassen vom Korn, Wein und Öl und
vom Jungvieh deiner Rinder und Schafe, bis es dich umgebracht hat.
52 Es wird dich ängstigen in allen deinen Städten, bis es niedergeworfen hat
deine hohen und festen Mauern, auf die du dich verläßt, in deinem ganzen Lande;
und du wirst geängstigt werden in allen deinen Städten, in deinem ganzen Lande, das dir
der HERR, dein Gott, gegeben hat.
53 Du wirst die Frucht deines Leibes, das Fleisch deiner Söhne und deiner
Töchter, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, essen in der Angst und Not,
mit der dich dein Feind bedrängen wird.
54 Ein Mann unter euch, der zuvor verwöhnt und in Üppigkeit gelebt hat, wird
seinem Bruder und der Frau in seinen Armen und dem Sohn, der noch übrig ist von
seinen Söhnen, nichts gönnen
55 von dem Fleisch seiner Söhne, das er ißt, weil ihm nichts übriggeblieben ist
von allem Gut in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird in
allen deinen Städten.
56 Eine Frau unter euch, die zuvor so verwöhnt und in Üppigkeit gelebt hat, daß
sie nicht einmal versucht hat, ihre Fußsohle auf die Erde zu setzen, vor
Verwöhnung und Wohlleben, die wird dem Mann in ihren Armen und ihrem Sohn und
ihrer Tochter nicht gönnen 57 die Nachgeburt, die
von ihr ausgegangen ist, und ihr Kind, das sie geboren hat, denn sie wird beides
vor Mangel an allem heimlich essen in der Angst und Not, mit der dich dein Feind
bedrängen wird in deinen Städten.
58 Wenn du nicht darauf hältst, daß du alle Worte dieses Gesetzes tust, die in
diesem Buch geschrieben sind, und nicht fürchtest diesen herrlichen und heiligen
Namen, den HERRN, deinen Gott,
59 so wird der HERR schrecklich mit dir umgehen und dich und deine Nachkommen
schlagen mit großen und anhaltenden Plagen, mit bösen und anhaltenden
Krankheiten. 60 Und er wird auch
alle "Seuchen Ägyptens über dich bringen, vor denen du dich fürchtest, und sie
werden dich nicht los lassen;
61 dazu wird der HERR alle Krankheiten und alle Plagen, die nicht geschrieben
sind in dem Buch dieses Gesetzes, über dich kommen lassen, bis du vertilgt bist.
62 Und nur wenige werden übrigbleiben von euch, die ihr zuvor zahlreich gewesen
seid wie die Sterne am Himmel, weil du nicht gehorcht hast der Stimme des HERRN,
deines Gottes. 63 Und wie sich der
HERR zuvor freute, euch Gutes zu tun und euch zu mehren, so wird er sich nun
freuen, euch umzubringen und zu vertilgen, und ihr werdet herausgerissen werden
aus dem Lande, in das du jetzt ziehst, es einzunehmen.
64 Denn der HERR wird dich zerstreuen unter alle Völker von einem Ende der Erde
bis ans andere, und du wirst dort andern Göttern dienen, die du nicht kennst
noch deine Väter: Holz und Steinen. 65 Dazu wirst du unter
jenen Völkern keine Ruhe haben, und deine Füße werden keine Ruhestatt finden.
Denn der HERR wird dir dort ein bebendes Herz geben und erlöschende Augen und
eine verzagende Seele,
66 Rund dein Leben wird immerdar in Gefahr schweben; Nacht und Tag wirst du dich
fürchten und deines Lebens nicht sicher sein.
67 Morgens wirst du sagen: Ach daß es Abend wäre! und abends wirst du sagen: Ach
daß es Morgen wäre! vor Furcht deines Herzens, die dich schrecken wird, und vor
dem, was du mit deinen Augen sehen wirst.
68 Und der HERR wird dich mit Schiffen wieder nach Ägypten führen, auf dem Wege,
von dem ich dir gesagt habe: Du sollst ihn nicht mehr sehen. Und ihr werdet dort
euren Feinden als Knechte und Mägde verkauft werden, aber es wird kein Käufer da
sein.
Und nun die Wiederholung aus der Thora:
Ein Auszug aus dem beinahe Schlußteil der Thora wird gleich
aufgezeigt. Es handelt sich um den Hauptteil der SCHRIFT, beim
jetzt folgenden Abdruck um die "Segnungen" und "Verwünschungen", wonach der
absolut Gehorsame Gott gegenüber mit Reichtum überschüttet
werden wird ("ER öffnet dir sein gutes Schatzhaus, den Himmel"), während
der "Abweichler" mit Flüchen und Verwünschungen überschüttet werden wird, so wie
es Gott ja schon beim Auszug der "Jifsraels" aus Ägypten beispielgebend
vorgemacht hat, nach 2.Mose 7,14 bis 12,30, an Hand der zehn von Gott über
Ägypten verhängten Katastrophen, harmlos "Plagen genannt", und der
anschließenden Ermordung aller Erstgeburtlebewesen, ob Mensch oder Tier.
"... den Regen deines Landes zu seiner Frist zu geben, Es
soll geschehn: ER
heftet an dich die Pest, bis sie dich vernichtet, hinweg von dem Boden, dahin du
kommst ihn zu ererben. ER
schlägt dich mit dem Geschwür Ägyptens, ER
schlägt dich
*im
Jordanland
Es
reicht!!
alles Tun deiner Hand zu segnen,
daß du viele Stämme beleihst und du selber brauchst nicht zu entleihen.
ER macht dich zum Kopf, nicht zum Schwanz, du bist nur obenauf, nicht mußt du
untenan sein:
wenn du auf SEINE deines Gottes Gebote hörst, deren Tun ich heuttags dir zu
wahren gebiete,
und du von allen Reden, die ich heuttags euch gebiete, nicht abweichst rechts
noch links,
herzugehn hinter andern Göttern, ihnen zu dienen.
hörst du nicht auf SEINE deines Gottes Stimme,
es zu wahren, zu tun all seine Gebote und seine Satzungen, die ich heuttags dir
gebiete,
kommen werden über dich all diese Verwünschungen und er reichen dich:
Verflucht du in der Stadt, verflucht du auf dem Feld,
verflucht deine Mulde und dein Backtrog, verflucht die Frucht deines Leibes, die
Frucht deines Bodens, der Wurf deiner Rinder, die Brünste deiner Schafe,
verflucht du bei deiner Ankunft, verflucht du bei deiner Ausfahrt! ER schickt an
dich aus die Verfluchung, die Verstörung, die Verscheltung, an alle Beschickung
deiner Hand, die du tust, bis du vertilgt bist, bis du geschwunden bist, rasch,
angesichts der Bosheit deiner Handlungen, daß du mich verließest.
ER schlägt dich mit Auszehrung, mit Fieber, mit Hitze, mit Entzündung, mit
Darre, mit Versengung, mit Vergilbung, sie sollen dich jagen, bis du schwindest.
Es werden der Himmel, der über deinem Kopf ist, Erz, die Erde, die unter dir
ist, Eisen.
ER gibt als Regen deines Landes Flugsand und Staub, vom Himmel sinkt herab der
auf dich, bis du vertilgt bist. ER gibt dich niedergestoßen vor deine Feinde
hin, auf einem einzigen Weg fährst du wider ihn aus, auf sieben Wegen fliehst du
vor ihm.
Du wirst zu einem Popanz allen Königreichen der Erde, dein Leichnam wird zu
einem Fraß allem Vogel des Himmels
und dem Getier der Erde,
und keiner ist, der verscheuchte.
mit Beulen, mit Krätze, mit Schorf, davon du nicht genesen kannst.
mit Irrsein, mit Blindsein, mit Wirre des Herzens,
im Tagesglanz mußt du tappen, wie der Blinde im Dunkel tappt.
Nicht gelingen dir deine Wege,
du bist nur der Gepreßte, der Beraubte alle Tage, und keiner ist, der befreite.
Ein Weib verlobst du dir, ein andrer Mann wird sie beschlafen, ein Haus erbaust
du dir, du wirst nicht in ihm sitzen, einen Rebgarten pflanzest du dir, du wirst
ihn nicht preis machen.
Dein Ochs wird unter deinen Augen geschlachtet, du wirst nicht von ihm essen,
dein Esel wird vor deinem Antlitz geraubt, er kehrt dir nicht zurück, deine
Schafe werden deinen Feinden gegeben, dir ist kein Befreier,
deine Söhne und deine Töchter werden einem andern Volk gegeben,
deine Augen sehens und versagen nach ihnen den langen Tag,
nichts steht in der Macht deiner Hand.
Die Frucht deines Bodens, all dein Mühn, ißt ein Volk auf, von dem du nicht
wußtest,
du bist bloß der Gepreßte, der Geknickte alle Tage, irrsinnig wirst du von der
Sicht deiner Augen, die du siehst. ER schlägt dich mit bösem Geschwür an den
Knien und an den Schenkeln, davon du nicht genesen kannst, von deiner Fußsohle
bis zu deinem Scheitel.
ER läßt dich und deinen König, den du über dich stelltest, gehn zu einem Stamm,
von dem du nicht wußtest, du und deine Väter,
dort dienst du anderen Göttern, Holz und Stein.
Du wirst zu einem Staunen, zu Gleichnis und Witzwetzung, unter allen Völkern,
wohin ER dich treibt.
Viele Aussaat fährst du aufs Feld, wenig holst du ein, denn der Heuschreck
machts blank,
Rebgärten pflanzest, bedienst du, nicht trinkst du Wein und einkellerst nichts,
denn der Wurm frißts,
Ölbäume hast du in all deiner Gemarkung, nicht gießest du Salbe, denn dein
Ölbaum streift ab,
Söhne und Töchter zeugst du, nicht bleiben sie dir, denn sie gehen in die
Gefangenschaft,
all dein Gehölz und die Frucht deines Bodens ererbt das Geschwirr.
Der Gastsasse, der in deinem Innern ist, erhöht sich hoch über dich, höher
höher,
du aber sinkst nieder nieder, er beleiht dich, nicht beleihst du ihn,
er wird zum Kopf, du aber wirst zum Schwanz. Es kommen über dich all diese
Verwünschungen, sie jagen dich,
sie erreichen dich, bis du vertilgt bist, weil du nicht auf SEINE deines Gottes
Stimme gehört hast,
seine Gebote und seine Satzungen zu wahren, die er dir gebot. Sie werden an dir
zu einem Zeichen, zu einem Erweis, und an deinem Samen, für Weltzeit.
Dafür daß du Ixet deinem Gotte nicht dientest im Freudenstand, in Herzens
Wohlleben, vor Menge an allem, mußt du deinen Feinden, die ER an dich
ausschickt, dienen in Hunger, in Durst, in Nacktheit, in Mangel an allem, er
gibt ein Eisenjoch über deinen Hals, bis er dich vertilgt hat.
ER trägt her über dich einen Stamm von der Ferne, vom Rande des Erdreichs, wie
der Adler herabschießt, einen Stamm, aus dessen Sprache du nichts heraushörst,
einen Stamm hart von Gesicht, der auch eines Alten Antlitz nicht erhebt, der
auch einem Knaben nichts vergönnt,
aufißt er die Frucht deines Viehs und die Frucht deines Bodens, bis du vertilgt
bist, indem er dir nichts resten läßt von Korn, Most und Ausbruchöl, Wurf deiner
Rinder, Brunstgewinn deiner Schafe, bis er dich schwinden macht, er bedrängt
dich an all deinen Toren, bis deine Mauern sinken, die ragenden, die umwehrten,
worin du dich sicher meinst in all deinem Land,
er bedrängt dich an all deinen Toren, in all deinem Land, das ER dein Gott dir
gab.
Du issest die Frucht deines Leibes, das Fleisch
deiner Söhne und deiner Töchter, die ER dein Gott dir gab, in der
Bedrängnis, in der Bcengnis, mit der dein Feind dich umengt;
der weichlichste Mann unter dir, der sehr verwöhnte, sein Auge erbost sich gegen
seinen Bruder, gegen das Weib seines Busens, gegen seine übrigen Söhne, die er
übrigbehielt, weil er einen von ihnen geben sollte vom Fleisch seiner Söhne, das
er ißt, weil er ohne allen Nahrungsrest blieb in der Bedrängnis, in der Beengnis,
mit der dein Feind dich umengt an all deinen Toren; die Weichlichste und
Verwöhnteste unter dir, die ihre Fußsohle nicht erprobte auf die Erde zu setzen,
vor Sichverwöhnen und Weichlichkeit,
ihr Auge erbost sich gegen den Mann ihres Busens, gegen ihren Sohn und gegen
ihre Tochter, noch um den Mutterkuchen, der zwischen ihren Beinen ausfährt, noch
um die Kinder, die sie gebiert, denn die wird sie essen in Mangel an allem,
insgeheim, in der Bedrängnis, in der Beengnis, mit der dein Feind dich umengt an
all deinen Toren.
Wahrst du nicht zu tun alle Reden dieser Weisung, die in die sem Buche
geschrieben sind, zu fürchten diesen ehrwürdigen und furchtbaren Namen, IHN
deinen Gott, wundersam läßt dann ER deine Schläge und die Schläge deines Samens
werden, Schläge groß und getreu, Krankheiten bös und getreu, er läßt alles
Siechtum Ägyptens bei dir einkehren, davor dir bangte, sie haften an dir, auch
alle Krankheit und alle Geschlagenheit, die in dem Buch dieser Weisung nicht
geschrieben ist, läßt ER aufziehn über
dich, bis du vertilgt bist.
Ihr restet als wenige Leute, statt daß ihr wart wie die Sterne des Himmels an
Menge: weil du auf SEINE deines Gottes Stimme nicht gehört hast. Es wird
geschehn, gleichwie ER sich an euch ergötzte, euch gutzutun und euch zu mehren,
so wird ER sich an euch ergötzen, euch zu schwenden und euch zu tilgen,
ausgereutet werdet ihr von dem Boden hinweg, wohin du kommst ihn zu ererben.
ER streut dich unter alle Völker, vom Rand des Erdreichs bis zum Rand des
Erdreichs,
dort dienst du anderen Göttern, von denen du nicht wußtest, du und deine Väter,
Holz und Stein.
Auch unter jenen Stämmen wirst du nicht rasten, keine Kuhstatt ist deiner
Fußsohle. ER gibt dir dort ein tobendes Herz, Versagen der Augen, Verschmachten
der Seele,
dein Leben erscheint in der Schwebe dir gegenüber, aufschrickst du bei Nacht und
bei Tag, du traust deinem Leben nicht,
am Morgen sprichst du: Wer gäbs, daß Abend wär! am Abend sprichst du: Wer gäbs,
daß Morgen wär! vorm Schreck deines Herzens, den du erschrickst, vor der Sicht
deiner Augen, die du siehst. ER läßt dich nach Ägypten kehren in Schiffen den
Weg, von dein ich dir sprach: Du sollst ihn hinfort nicht wieder sein! -
feilgeboten werdet ihr dort deinen Feinden zu Knechten und zu Mägden, und keiner
ist, der kaufte.
Diese sind die Worte des Bundes,
den ER Mosche gebot mit den Söhnen Jifsraels zu schließen im Lande Moab*,
außer dem Bund, den er mit ihnen geschlossen hatte am Choreb.
Mosche rief alles Jifsrael zu, er sprach zu ihnen:
Selber habt ihr gesehn alles, was ER tat
vor euren Augen im Land Ägypten: Pharao, all seinen Knechten, all seinem Land,
die großen Erprobungen, die deine Augen sahn, jene großen Zeichen und Erweise,
aber nicht gab ER euch
ein Herz, zu erkennen, Augen, zu sehen, Ohren, zu hören, bis auf diesen Tag:
Gehn ließ ich euch vierzig Jahre in der Wüste, ..."