
Aus der
Datenbank "Tierversuche":
Trotz gegenteiliger Behauptungen von Seiten der Industrie und der
Hochschulen und Finanzierung großenteils durch uns Steuerzahler ist
tierexperimentelle Forschung in Deutschland weitgehend geheim. Die
Öffentlichkeit wird mit irreführenden und verharmlosenden Aussagen
beruhigt. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. Das
Datenbank-Projekt der Ärzte gegen Tierversuche e.V. macht die aktuelle
Praxis der Tierversuche für die Öffentlichkeit transparent.
Im Bereich »Datenbank« haben Sie Zugriff auf Beschreibungen von über
3.600 in Deutschland durchgeführten Experimenten. In der Rubrik »in
vitro« dokumentieren wir einige der vielfältigen Möglichkeiten
tierversuchsfreier Verfahren, die im Gegensatz zu Tierversuchen
zuverlässige und relevante Ergebnisse liefern.
Forschungsfreiheit ist keine Narrenfreiheit
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Das Ende von Herrn Kreiters Makakenversuchen
Seit 1997 forscht der Neurowissenschaftler Andreas Kreiter an der Uni
Bremen - im Hirn von Makaken, und seitdem gibt es Streit um die
Affenversuche an der Universität Bremen. Alle drei Jahre wurde bislang
die Genehmigung verlängert, und auch diesen Sommer hat Kreiter die
erneute Genehmigung beantragt. Ein 2003 angeschaffter Kernspintomograf
brachte nicht die politisch gewünschte Reduktion der Tierversuche,
sondern gestaltete die Forschung nach Kreiters Angaben »nur effektiver«.
Senat und Bürgerschaft fordern seit 2007 den Ausstieg aus den Versuchen
- Eine entsprechende Absichtserklärung hat die Bremer Bürgerschaft 2007
verabschiedet und Rot-Grün in den Koalitionsvertrag geschrieben. Am 15.
Oktober 2008 wurde Kreiter offiziell informiert, dass der
Gesundheitssenat, der für die Genehmigung von Tierversuchen zuständig
ist, seine Bewilligung nicht erneuern wird.
Haarsträubender Unsinn
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Um der Frage nachzugehen, ob Vitamin C vor lärmbedingten Hörschäden
schützen kann, wird das Vitamin an 54 Meerschweinchen verabreicht.
Anschließend werden die Tiere unter Narkose eine Stunde lang mit einem
lauten Geräusch beschallt. Die Autoren finden heraus, dass Vitamin C in
hoher Dosierung bei den Meerschweinchen tatsächlich einen schützenden
Effekt auf das Gehör hat. Auf die Situation des Menschen übertragen,
müsste ein 80 kg schwerer Mensch sieben Tage lang täglich 42 Tabletten
zu je 1.000 mg Vitamin C einnehmen, bevor er in eine Disko geht.
Vielleicht tut es da auch ein einfacher Ohrstöpsel.
Die 50 neuen, in unsere Datenbank aufgenommenen
Versuchsbeschreibungen beweisen, dass auch im Jahr 2008
tierexperimentelle Arbeiten aus Deutschland in Fachjournalen
veröffentlicht werden, die an Schwachsinn kaum zu überbieten sind.
Tierqualzentrum Hannover
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Hannover gilt als eine der Tierversuchshochburgen Deutschlands. In den
zahllosen Instituten der Medizinischen Hochschule, der Tierärztlichen
Hochschule sowie der Universität und dem Fraunhofer-Institut für
Toxikologie und Aerosolforschung wurden oder werden sie zu Tode gequält:
Ratten, Mäuse, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Gerbils, Hunde,
Katzen, Affen, Schafe, Rinder, Pferde, Schweine, Fische, Hühner, Tauben
- kaum eine Tierart die in Hannover nicht der Forschung zum Opfer fällt.
Als wäre dies noch nicht genug, will der Pharmakonzern Boehringer
Ingelheim ein neues Forschungszentrum für Nutztierimpfstoffe bauen -
mitten in einem Wohngebiet. Das Vorhaben wird jährlich 2.000 Schweinen
das Leben kosten.
Die hässliche Seite der Schönheitsindustrie
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Tierversuche in der Kosmetik sind gesellschaftlich geächtet und in der
EU gesetzlich verboten. Dennoch werden sie gemacht - in anderen Ländern.
Die Produkte landen dann bei uns in den Läden. Dass dies nicht nur eine
Behauptung der Tierversuchsgegner ist, belegt eine aktuelle Studie des
britischen Dr. Hadwen Trust. Die Stiftung für tierversuchsfreie
Forschung fand Beweise dafür, dass für bekannte Produkte wie Oil of Olaz
und Colgate Zahncreme Tiere qualvoll sterben mussten. Die größten
Kosmetikhersteller L'Oreal, Procter & Gamble und Colgate Palmolive
verharmlosen in der Öffentlichkeit ihre Tierversuche und verweisen
stattdessen auf ihre tierversuchsfreie Forschung. Tatsächlich, so fand
der Dr. Hadwen Trust heraus, geben die Kosmetikgiganten nur einen
winzigen Bruchteil ihres weltweiten Umsatzes für die Entwicklung
tierversuchsfreier Methoden aus.
Tierversuchsstädte auf einen Blick
Ab sofort finden Sie zwei neue Rubriken in unserer Datenbank: In
»Deutschland« können Sie jetzt auf einen Blick erkennen, wo Tierversuche
in Deutschland durchgeführt werden und wo sich die Hochburgen der
tierexperimentellen Forschung befinden. Außerdem geben wir Ihnen Tipps,
wie Sie helfen können, damit Tierversuche möglichst bald der
Vergangenheit angehören. Gleichzeitig haben wir die Website komplett
überarbeitet und neu gestaltet.
Seit Anfang 2008 wird das Datenbank-Projekt ausschließlich von Ärzte
gegen Tierversuche e.V. betrieben.
Datenbank aktualisiert
Heute wurde der Datenbestand um 50 weitere Beschreibungen von
Tierversuchen ergänzt.
Einer weniger -
Affenquäler geht in Ruhestand
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Er bohrte Löcher in Schädel von Totenkopfäffchen, schraubte Bolzen und
Kammern darüber, schnallte die Tiere stundenlang in Affenstühle,
stocherte mit Elektroden in ihren Gehirnen, um durch elektrische
Stromstöße Schreie der unbetäubten Tiere auszulösen. Wie viele Affen er
auf dem Gewissen hat, weiß niemand. Prof. Dr. Uwe Jürgens vom Deutschen
Primatenzentrum (DPZ) ging 2007 in den Ruhestand, seine Abteilung
Neurobiologie wurde geschlossen.
Gesunde Tiere und kranken Patienten sind grundlegend unterschiedlich
>mehr<
Fünfzig weitere Dokumente wurden heute in unsere Datenbank aufgenommen.
Fünfzig Dokumente, die erneut belegen, welche Grausamkeiten Tieren im
Namen der Wissenschaft hier bei uns zugefügt werden. Fünfzig Dokumente,
die beweisen, dass Tierversuche keineswegs nur gemacht werden, um neue
Medikamente für kranke Menschen zu finden. Häufig werden Tierversuche
für Behandlungsmethoden durchgeführt, die beim Menschen seit Jahren im
Einsatz sind. Oftmals geht es um reine Neugier oder auch bloß darum,
eine wissenschaftliche Lücke zu füllen. Wenn es für eine längst
etablierte Therapie noch kein »Tiermodell« gibt, muss dem eben
nachgeholfen werden.
Datenbank aktualisiert
Heute wurde der Datenbestand um 50 aktuelle Beschreibungen von
Tierversuchen ergänzt.
Datenbank aktualisiert
Heute wurde der Datenbestand um 40 aktuelle Beschreibungen von
Tierversuchen ergänzt.
Mäuse zusammengenäht
Rückfall ins Mittelalter
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Stellen Sie sich vor: Sie wachen aus einer Narkose auf und eine Person,
die Sie noch nie zuvor gesehen haben, ist seitlich an Sie drangenäht.
Fortan müssen Sie alles zu zweit machen: laufen, essen, schlafen.
Unvorstellbar? Mäuse müssen dies aushalten.
Seit mindestens 20 Jahren wurden so genannte Parabiose-Experimente,
bei denen zwei Mäuse wie Siamesische Zwillinge miteinander verbunden
werden, in Deutschland nicht mehr durchgeführt. An der Medizinischen
Hochschule Hannover wurden solche Versuche jetzt genehmigt. Jeweils zwei
Mäuse werden an der Seite zusammengenäht. Ein Rückfall ins Mittelalter.
Schizophrene Forschung
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Die Schizophrenie ist ein komplexes Krankheitsbild mit zahlreichen
Formen und Ausprägungen. Die Ursachen sind sozialer, psychischer,
biographischer, genetischer, hirnorganischer oder auch unbekannter Art -
bei jedem Patienten in unterschiedlicher Kombination. Die
tierexperimentelle Forschung meint jedoch ein »Tiermodell« für die
Schizophrenie entwickeln zu können oder zu müssen. Bei Gerbils
(Wüstenrennmäuse) werden durch Injektion einer Droge bestimmte
Hirnstrukturen zerstört. Außerdem werden die Tiere in sozialer
Isolation, d.h. einzeln in völlig strukturlosen Plastikkästen gehalten.
Und das soll ein Schizophrenie-»Modell« darstellen? Eine krude
Nachahmung einer komplexen Persönlichkeitsstörung.
Botox -
Tierqual für eine fragwürdige Schönheit
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Ewig jugendliche Schönheit - mit Botox, der Wunderspritze, scheint der
Traum wahr zu werden. Die Faltenglättung mit dem Nervengift
Botulinumtoxin hat sich Innerhalb weniger Jahre weltweit zu einem
Riesengeschäft entwickelt. Tendenz weiter rapide steigend. Doch den
Preis für jugendliches Aussehen zahlen derzeit unnötigerweise Tausende
von Mäusen. Jede Produktionseinheit wird in einem grausamen Tierversuch
getestet. Und das, obwohl Tierversuche für Kosmetika verboten und
tierversuchsfreie Testmethoden vorhanden sind. Die Ärzte gegen
Tierversuche haben eine Kampagne gestartet, um die Tierqual für die
Schönheit zu stoppen.
Fleisch ist ungesund - Milch auch!
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Es wäre ja zu schön gewesen, um wahr zu sein: zu dicke Vielesser
schieben die Schuld an ihren überflüssigen Pfunde einfach den Genen in
die Schuhe. Schließlich, so will uns die Genforschung Glauben machen,
sei fast alles, was uns widerfährt, genetisch vorprogrammiert: von
Alzheimer über Alkoholismus, Rheuma, Krebs, Drogenabhängigkeit,
Haarwuchs bis Zahnlosigkeit. Tierquäler von den Universitäten Jena und
Potsdam sowie dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam
haben jetzt »herausgefunden«, dass zumindest für die Fettleibigkeit doch
nicht ein defektes Gen verantwortlich ist, sondern - wer hätte das
gedacht - ungesunde Ernährung. Wie viele Mäuse mussten für diese
bahnbrechende Erkenntnis leiden und sterben.
Unsinn Tierversuch
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Ratten, die als Babys viel essen, sind auch als Erwachsene dick
Heute wurden wieder 50 aktuelle Dokumente der Datenbank hinzugefügt.
Oftmals sind Fragestellung und Ergebnis der dokumentierten
tierexperimentellen Arbeiten derart banal, dass man sich fragen muss,
wie so etwas genehmigt werden konnte.
Skorpione im Weltall
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Was hat ein Skorpion im Weltall zu suchen? Eigentlich nichts, aber er
ist als Versuchstier so praktisch, weil er ohne Nahrung und auf einer
Platte festgetackert monatelang ausharren kann. Er beschwert sich auch
nicht, wenn ihm dabei auch noch Elektroden in Auge, Bein, Leib und
Gehirn gestochen werden.
Der Ulmer Neurobiologe Eberhard Horn will den Einfluss der
Schwerkraft auf die Entwicklung von Tieren ergründen. Fische, Skorpione,
Grillen und Kaulquappen müssen dafür herhalten. Manche Tiere lässt er
ins Weltall schießen, andere bleiben auf der Erde, müssen aber in einer
rotierenden Zentrifuge leben.
Umsonst gestorben
>mehr<Unsere Datenbank enthält Beschreibungen von Tierversuchen, die in
Deutschland durchgeführt und in wissenschaftlichen Zeitschriften
veröffentlicht wurden. Dabei handelt es sich nur um die Spitze des
Eisbergs. Zum einen können wir längst nicht alle Artikel
berücksichtigen, zum anderen werden sehr viele Tierversuche gar nicht
publiziert. Dass heißt, Tiere wurden gequält und getötet, ohne dass die
Ergebnisse anderen Forschern zugänglich gemacht werden. Doppel- und
Dreifachversuchen sind so Tür und Tor geöffnet.
Gründe, die Ergebnisse in der Schublade verschwinden zu lassen, gibt
es viele.
Irrwege der Hirnforschung
>mehr<
Ein Menschenhirn ist kein großes Affenhirn
Hauptsächlich sind es Rhesus- und Javaneraffen, die in der Hirnforschung
leiden und sterben müssen. Überall in der Welt werden dabei die mehr
oder weniger gleichen Versuche durchgeführt. Wie unsere Datenbank
belegt, wird in Deutschland Hirnforschung an Affen in Bochum, Bremen,
Freiburg, Göttingen, Marburg, München und Tübingen betrieben. Die
Versuche sind nicht nur äußerst grausam, sondern auch sinnlos, denn zu
groß sind die Unterschiede zwischen Affen- und Menschenhirn.
Das Ammenmärchen vom nützlichen und harmlosen Tierversuch
>mehr<Darauf hatte die Welt schon lange gewartet: die spektakuläre Antwort
auf die brennende Frage, welche Nervenbahnen die Schnurrhaarbewegungen
bei der Ratte bewirken. Genau dies nahmen sich Experimentatoren aus
Heidelberg zum Ziel. Sie spritzten Ratten einen blauen Farbstoff in die
Schnurrhaaransätze. Dieser markiert die Nervenbahnen vom Schnurrhaar zum
Gehirn. Nach fünf Tagen wurden die Tiere getötet, um die blau gefärbten
Nervenbahnen zu untersuchen1. Die Tierversuchslobby will uns weis
machen, dass Tierversuche unumgänglich seien, um neue
Behandlungsmethoden für gefährliche Krankheiten zu entwickeln. Unsere
Internet-Datenbank belegt, dass dies nicht der Fall ist. Auch die 50
heute neu eingespeisten Beschreibungen von Tierversuchen sind ein
weiterer Beweis, dass die Behauptung, Tierversuche seien nützlich und
harmlos, nichts weiter als ein Ammenmärchen ist.
Tierversuche schützen nicht vor bösen Überraschungen
>mehr<Hatten wir es nicht schon immer gesagt? Tierversuche können nicht vor
bösen Überraschungen schützen. Tragisch, dass sechs junge Männer in
London diese eigentlich seit langem bekannte Erkenntnis mit ihrer
Gesundheit bezahlen mussten. Sie wollten als Medikamententester nur
etwas Geld verdienen und landeten mit schwersten Organversagen auf der
Intensivstation, kurz nachdem sie das neue Medikament TGN1412 der Firma
TeGenero aus Würzburg eingenommen hatten. Einer von ihnen wird bleibende
Schäden davontragen. Bei zuvor durchgeführten Tierversuchen an Ratten,
Kaninchen und Affen hatte es keine Probleme gegeben. Dieser jüngste
Arzneimittelskandal rief endlich einmal eine Reihe
tierversuchskritischer Stimmen in Medien und Wissenschaft auf den Plan.
Forschung im Namen des Schwachsinns -
>mehr<
Müller-Lüdenscheidts Schreie
Als Müller-Lüdenscheidt aus der Narkose erwacht, ist eine Platte mit
Stahlschrauben unbeweglich auf seinem Kopf verankert. Über Bohrlöchern
in seinem Schädel sind Metallröhren angebracht. So sehr er sich auch
müht, das unförmige Ding auf seinem Kopf sitzt fest. Nach einer Woche
hat er sich schon etwas an den ständigen Kopfschmerz gewöhnt, aber es
soll noch viel schlimmer kommen. Müller-Lüdenscheidt wird an einem Stuhl
festgeschnallt, der Kopf an einem Gestell angeschraubt, so dass er ihn
überhaupt nicht mehr bewegen kann. Durch die Röhren werden Elektroden in
sein Gehirn gesteckt und hin und her geschoben. Gleichzeitig werden über
die Elektroden Stromstöße abgegeben. Plötzlich schreit
Müller-Lüdenscheidt laut auf. Der Forscher ist zufrieden, er hat eine
Stelle im Gehirn gefunden, die Schreie auslöst.
Stressforschung an Tieren -
>mehr<
Rennen bis zum Umfallen
»Meine Güte, war das heute wieder ein Stress im Büro, zu viel Arbeit und
zu wenig Zeit. Und dann auch noch der endlose Stau auf dem
Nachhauseweg«. Wer kennt ihn nicht, den Stress. Es gibt zahllose
Stressfaktoren und jeder von uns reagiert anders darauf. Der eine wird
durch Prüfungsangst oder die ständige Reizüberflutung in Stress
versetzt, einem anderen machen Mobbing, Über- oder Unterforderung beim
Job zu schaffen, der nächste wird durch Konflikte mit dem Partner oder
der Familie gestresst.
Bei dieser Vielfalt möglicher Auslöser verwundert es, wie Forscher
überhaupt auf die Idee kommen können, Stress im Tierversuch simulieren
zu wollen. Nach dem Motto »Geht nicht, gibt's nicht« lassen sich die
Experimentatoren einiges einfallen, um Stress bei Tieren zu erzeugen.
Vogelgrippe -
>mehr<
im System begründet
Sechs Millionen Vögel wurden im November allein in einer einzelnen
Region in China umgebracht - zum Teil auf grausamste Art. In Vietnam
wurden in den letzten Wochen eine Million Geflügeltiere getötet, um
einen lokalen Vogelgrippe-Ausbruch unter Kontrolle zu bringen. Auch aus
den anderen betroffenen Regionen in Südostasien, Russland, Rumänien,
Ukraine und Türkei werden Massenexekutionen von Vögeln gemeldet. Das
derzeit grassierende H5N1-Virus hat bereits über 200 Millionen Tieren
und 60 Menschen das Leben gekostet.
Die Seite mit der Maus
>mehr<
Heute: Wie bekommt man einen Doktortitel?
Das ist Frau R. aus H. Sie ist Tierärztin. Tierärzte sind die, die
eigentlich Tiere heilen sollen. Aber nicht alle sehen das so. Frau R.
möchte gern einen Doktortitel haben. Eigentlich braucht sie den nicht,
aber es sieht halt hübsch aus vor dem Namen. Um »Dr.« vor seinen Namen
schreiben zu dürfen, kann man zum Beispiel ein paar Tierversuche machen.
Frau R. stopft Kaninchen und Meerschweinchen Schläuche in den Magen. Sie
will ausprobieren, wie man Kaninchen und Meerschweinchen mit
Flüssignahrung ernähren kann. Die Kaninchen und Meerschweinchen finden
das gar nicht gut und einige sterben vor Schreck. Macht nichts, Frau R.
nimmt ein paar neue Kaninchen und Meerschweinchen ...
Ratten haben keine Gallenblase
>mehr<
... und andere Unterschiede zwischen Ratte und Mensch
Ratten haben ein Fell, einen langen Schwanz und laufen auf vier Beinen.
Schon rein äußerlich unterscheiden sich Ratten und Mensch deutlich von
einander. Trotzdem müssen Ratten in den Laboratorien der Welt als
'Stellvertreter' für den Menschen herhalten. Doch es gibt noch viel mehr
Unterschiede.
Tierversuche für Handys
>mehr<
Mit der Ausbreitung des Mobilfunks - mehr als 1,6 Milliarden Menschen
benutzen weltweit Handys - wächst die Sorge der Öffentlichkeit um dessen
Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Die möglichen Gefahren
dieser neuen Technologie eingehend zu untersuchen, ist naheliegend und
wurde bereits in unzähligen Studien in aller Welt umgesetzt. Doch
anstatt auf einige der 1,6 Milliarden potentieller »Versuchsobjekte«
zurückzugreifen, setzt man hierzulande lieber auf Tierversuche. Das
Bundesamt für Strahlenschutz vergab einen Forschungsauftrag an die
Internationale Universität Bremen zur Auswirkung von Handystrahlung auf
Mäuse.
Datenbestand erweitert
Heute haben wir den Datenbestand der Datenbank um weitere 50
Tierversuchsbeschreibungen erweitert.
Tierexperimentatoren outen
>mehr<
Wie findet man heraus, ob eine bestimmte Person Tierversuche macht oder
gemacht hat? Ganz klar, hier in der Datenbank (zweiter 'Reiter' von
links) einfach den Namen eingeben und schon werden Ihnen
wissenschaftliche Arbeiten, die die betreffende Person veröffentlicht
hat, angezeigt.
Möchten Sie noch mehr wissen und weiter recherchieren? Wollen Sie
vielleicht wissen, was für eine Doktorarbeit Ihr Hausarzt oder Ihr
Tierarzt gemacht hat? Der Online-Katalog der Deutschen Bibliothek
Frankfurt listet Titel von Dissertationen und Büchern. Einfach 'Name
Komma Vorname' eingeben und los geht's.
It's my life – Für ein Verbot von Affenversuchen
>mehr<
Wer sieht sie nicht gern in Fernsehsendungen, die flinken Gesellen, die
durch die Baumwipfel toben, fürsorgliche Mütter, die ihre Babys
beschützend ständig bei sich tragen oder die pfiffigen Kerlchen, die
sich mit einem Ast Leckerbissen aus einem Termitenbau angeln. Affen
haben ein komplexes Kulturleben und ausgeprägte intellektuelle und
emotionale Fähigkeiten. Sie haben ein Ich-Bewusstsein, können
verschiedene Arten von Werkzeug gebrauchen und aus einem erlernten
»Wortschatz« völlig neue, eigene Sätzen bilden. Affen sind unsere
nächsten Verwandten - und doch werden sie zu Tausenden in der Forschung
verschlissen.
Die Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
haben eine Kampagne zum Verbot von Affenversuchen ins Leben gerufen.
Bitte machen Sie mit!
Tabakforschung - Ratten zum Rauchen gezwungen
>mehr<
Dass Tabakrauchen Lungenkrebs und zahllose andere Leiden hervorruft, ist
nun wirklich nicht neu und dass Tierversuche zur Entwicklung von
Tabakerzeugnissen in Deutschland verboten sind, auch nicht. Dies hält
große Tabakkonzerne in aller Welt jedoch nicht davon ab, ihre Produkte
in endlosen Tierversuchsreihen zu testen. In unsere Datenbank haben wir
mehrere, in Deutschland durchgeführte Versuche des Tabakgiganten Philip
Morris dokumentiert.