Aus der Datenbank "Tierversuche":

Trotz gegenteiliger Behauptungen von Seiten der Industrie und der Hochschulen und Finanzierung großenteils durch uns Steuerzahler ist tierexperimentelle Forschung in Deutschland weitgehend geheim. Die Öffentlichkeit wird mit irreführenden und verharmlosenden Aussagen beruhigt. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. Das Datenbank-Projekt der Ärzte gegen Tierversuche e.V. macht die aktuelle Praxis der Tierversuche für die Öffentlichkeit transparent.

Im Bereich »Datenbank« haben Sie Zugriff auf Beschreibungen von über 3.600 in Deutschland durchgeführten Experimenten. In der Rubrik »in vitro« dokumentieren wir einige der vielfältigen Möglichkeiten tierversuchsfreier Verfahren, die im Gegensatz zu Tierversuchen zuverlässige und relevante Ergebnisse liefern.

06. November 2008

Forschungsfreiheit ist keine Narrenfreiheit >mehr<

Das Ende von Herrn Kreiters Makakenversuchen
Seit 1997 forscht der Neurowissenschaftler Andreas Kreiter an der Uni Bremen - im Hirn von Makaken, und seitdem gibt es Streit um die Affenversuche an der Universität Bremen. Alle drei Jahre wurde bislang die Genehmigung verlängert, und auch diesen Sommer hat Kreiter die erneute Genehmigung beantragt. Ein 2003 angeschaffter Kernspintomograf brachte nicht die politisch gewünschte Reduktion der Tierversuche, sondern gestaltete die Forschung nach Kreiters Angaben »nur effektiver«. Senat und Bürgerschaft fordern seit 2007 den Ausstieg aus den Versuchen - Eine entsprechende Absichtserklärung hat die Bremer Bürgerschaft 2007 verabschiedet und Rot-Grün in den Koalitionsvertrag geschrieben. Am 15. Oktober 2008 wurde Kreiter offiziell informiert, dass der Gesundheitssenat, der für die Genehmigung von Tierversuchen zuständig ist, seine Bewilligung nicht erneuern wird.
 
17. Juli 2008

Haarsträubender Unsinn >mehr<

Um der Frage nachzugehen, ob Vitamin C vor lärmbedingten Hörschäden schützen kann, wird das Vitamin an 54 Meerschweinchen verabreicht. Anschließend werden die Tiere unter Narkose eine Stunde lang mit einem lauten Geräusch beschallt. Die Autoren finden heraus, dass Vitamin C in hoher Dosierung bei den Meerschweinchen tatsächlich einen schützenden Effekt auf das Gehör hat. Auf die Situation des Menschen übertragen, müsste ein 80 kg schwerer Mensch sieben Tage lang täglich 42 Tabletten zu je 1.000 mg Vitamin C einnehmen, bevor er in eine Disko geht. Vielleicht tut es da auch ein einfacher Ohrstöpsel.

Die 50 neuen, in unsere Datenbank aufgenommenen Versuchsbeschreibungen beweisen, dass auch im Jahr 2008 tierexperimentelle Arbeiten aus Deutschland in Fachjournalen veröffentlicht werden, die an Schwachsinn kaum zu überbieten sind.
 

23. Juni 2008

Tierqualzentrum Hannover >mehr<

Hannover gilt als eine der Tierversuchshochburgen Deutschlands. In den zahllosen Instituten der Medizinischen Hochschule, der Tierärztlichen Hochschule sowie der Universität und dem Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Aerosolforschung wurden oder werden sie zu Tode gequält: Ratten, Mäuse, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Gerbils, Hunde, Katzen, Affen, Schafe, Rinder, Pferde, Schweine, Fische, Hühner, Tauben - kaum eine Tierart die in Hannover nicht der Forschung zum Opfer fällt. Als wäre dies noch nicht genug, will der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim ein neues Forschungszentrum für Nutztierimpfstoffe bauen - mitten in einem Wohngebiet. Das Vorhaben wird jährlich 2.000 Schweinen das Leben kosten.

 

12. Mai 2008

Die hässliche Seite der Schönheitsindustrie >mehr<

Tierversuche in der Kosmetik sind gesellschaftlich geächtet und in der EU gesetzlich verboten. Dennoch werden sie gemacht - in anderen Ländern. Die Produkte landen dann bei uns in den Läden. Dass dies nicht nur eine Behauptung der Tierversuchsgegner ist, belegt eine aktuelle Studie des britischen Dr. Hadwen Trust. Die Stiftung für tierversuchsfreie Forschung fand Beweise dafür, dass für bekannte Produkte wie Oil of Olaz und Colgate Zahncreme Tiere qualvoll sterben mussten. Die größten Kosmetikhersteller L'Oreal, Procter & Gamble und Colgate Palmolive verharmlosen in der Öffentlichkeit ihre Tierversuche und verweisen stattdessen auf ihre tierversuchsfreie Forschung. Tatsächlich, so fand der Dr. Hadwen Trust heraus, geben die Kosmetikgiganten nur einen winzigen Bruchteil ihres weltweiten Umsatzes für die Entwicklung tierversuchsfreier Methoden aus.

22. April 2008

Tierversuchsstädte auf einen Blick

Ab sofort finden Sie zwei neue Rubriken in unserer Datenbank: In »Deutschland« können Sie jetzt auf einen Blick erkennen, wo Tierversuche in Deutschland durchgeführt werden und wo sich die Hochburgen der tierexperimentellen Forschung befinden. Außerdem geben wir Ihnen Tipps, wie Sie helfen können, damit Tierversuche möglichst bald der Vergangenheit angehören. Gleichzeitig haben wir die Website komplett überarbeitet und neu gestaltet.

Seit Anfang 2008 wird das Datenbank-Projekt ausschließlich von Ärzte gegen Tierversuche e.V. betrieben.
 

01. März 2008

Datenbank aktualisiert

Heute wurde der Datenbestand um 50 weitere Beschreibungen von Tierversuchen ergänzt.

 
21. Januar 2008

Einer weniger -
Affenquäler geht in Ruhestand >mehr<


Er bohrte Löcher in Schädel von Totenkopfäffchen, schraubte Bolzen und Kammern darüber, schnallte die Tiere stundenlang in Affenstühle, stocherte mit Elektroden in ihren Gehirnen, um durch elektrische Stromstöße Schreie der unbetäubten Tiere auszulösen. Wie viele Affen er auf dem Gewissen hat, weiß niemand. Prof. Dr. Uwe Jürgens vom Deutschen Primatenzentrum (DPZ) ging 2007 in den Ruhestand, seine Abteilung Neurobiologie wurde geschlossen.

 
10. Januar 2008

Gesunde Tiere und kranken Patienten sind grundlegend unterschiedlich >mehr<

Fünfzig weitere Dokumente wurden heute in unsere Datenbank aufgenommen. Fünfzig Dokumente, die erneut belegen, welche Grausamkeiten Tieren im Namen der Wissenschaft hier bei uns zugefügt werden. Fünfzig Dokumente, die beweisen, dass Tierversuche keineswegs nur gemacht werden, um neue Medikamente für kranke Menschen zu finden. Häufig werden Tierversuche für Behandlungsmethoden durchgeführt, die beim Menschen seit Jahren im Einsatz sind. Oftmals geht es um reine Neugier oder auch bloß darum, eine wissenschaftliche Lücke zu füllen. Wenn es für eine längst etablierte Therapie noch kein »Tiermodell« gibt, muss dem eben nachgeholfen werden.

04. Januar 2008

Datenbank aktualisiert

Heute wurde der Datenbestand um 50 aktuelle Beschreibungen von Tierversuchen ergänzt.

19. Oktober 2007

Datenbank aktualisiert

Heute wurde der Datenbestand um 40 aktuelle Beschreibungen von Tierversuchen ergänzt.

06. August 2007

Mäuse zusammengenäht
Rückfall ins Mittelalter >mehr<


Stellen Sie sich vor: Sie wachen aus einer Narkose auf und eine Person, die Sie noch nie zuvor gesehen haben, ist seitlich an Sie drangenäht. Fortan müssen Sie alles zu zweit machen: laufen, essen, schlafen. Unvorstellbar? Mäuse müssen dies aushalten.

Seit mindestens 20 Jahren wurden so genannte Parabiose-Experimente, bei denen zwei Mäuse wie Siamesische Zwillinge miteinander verbunden werden, in Deutschland nicht mehr durchgeführt. An der Medizinischen Hochschule Hannover wurden solche Versuche jetzt genehmigt. Jeweils zwei Mäuse werden an der Seite zusammengenäht. Ein Rückfall ins Mittelalter.
 

16. Juli 2007

Schizophrene Forschung >mehr<

Die Schizophrenie ist ein komplexes Krankheitsbild mit zahlreichen Formen und Ausprägungen. Die Ursachen sind sozialer, psychischer, biographischer, genetischer, hirnorganischer oder auch unbekannter Art - bei jedem Patienten in unterschiedlicher Kombination. Die tierexperimentelle Forschung meint jedoch ein »Tiermodell« für die Schizophrenie entwickeln zu können oder zu müssen. Bei Gerbils (Wüstenrennmäuse) werden durch Injektion einer Droge bestimmte Hirnstrukturen zerstört. Außerdem werden die Tiere in sozialer Isolation, d.h. einzeln in völlig strukturlosen Plastikkästen gehalten. Und das soll ein Schizophrenie-»Modell« darstellen? Eine krude Nachahmung einer komplexen Persönlichkeitsstörung.

 
08. Juni 2007

Botox -
Tierqual für eine fragwürdige Schönheit >mehr<


Ewig jugendliche Schönheit - mit Botox, der Wunderspritze, scheint der Traum wahr zu werden. Die Faltenglättung mit dem Nervengift Botulinumtoxin hat sich Innerhalb weniger Jahre weltweit zu einem Riesengeschäft entwickelt. Tendenz weiter rapide steigend. Doch den Preis für jugendliches Aussehen zahlen derzeit unnötigerweise Tausende von Mäusen. Jede Produktionseinheit wird in einem grausamen Tierversuch getestet. Und das, obwohl Tierversuche für Kosmetika verboten und tierversuchsfreie Testmethoden vorhanden sind. Die Ärzte gegen Tierversuche haben eine Kampagne gestartet, um die Tierqual für die Schönheit zu stoppen.

 
30. Mai 2007

Fleisch ist ungesund - Milch auch! >mehr<

Es wäre ja zu schön gewesen, um wahr zu sein: zu dicke Vielesser schieben die Schuld an ihren überflüssigen Pfunde einfach den Genen in die Schuhe. Schließlich, so will uns die Genforschung Glauben machen, sei fast alles, was uns widerfährt, genetisch vorprogrammiert: von Alzheimer über Alkoholismus, Rheuma, Krebs, Drogenabhängigkeit, Haarwuchs bis Zahnlosigkeit. Tierquäler von den Universitäten Jena und Potsdam sowie dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam haben jetzt »herausgefunden«, dass zumindest für die Fettleibigkeit doch nicht ein defektes Gen verantwortlich ist, sondern - wer hätte das gedacht - ungesunde Ernährung. Wie viele Mäuse mussten für diese bahnbrechende Erkenntnis leiden und sterben.

02. April 2007

Unsinn Tierversuch >mehr<

Ratten, die als Babys viel essen, sind auch als Erwachsene dick
 

Heute wurden wieder 50 aktuelle Dokumente der Datenbank hinzugefügt. Oftmals sind Fragestellung und Ergebnis der dokumentierten tierexperimentellen Arbeiten derart banal, dass man sich fragen muss, wie so etwas genehmigt werden konnte.
 

11. Dezember 2006

Skorpione im Weltall >mehr<
 

Was hat ein Skorpion im Weltall zu suchen? Eigentlich nichts, aber er ist als Versuchstier so praktisch, weil er ohne Nahrung und auf einer Platte festgetackert monatelang ausharren kann. Er beschwert sich auch nicht, wenn ihm dabei auch noch Elektroden in Auge, Bein, Leib und Gehirn gestochen werden.

Der Ulmer Neurobiologe Eberhard Horn will den Einfluss der Schwerkraft auf die Entwicklung von Tieren ergründen. Fische, Skorpione, Grillen und Kaulquappen müssen dafür herhalten. Manche Tiere lässt er ins Weltall schießen, andere bleiben auf der Erde, müssen aber in einer rotierenden Zentrifuge leben.
 

11. Oktober 2006

Umsonst gestorben >mehr<

Unsere Datenbank enthält Beschreibungen von Tierversuchen, die in Deutschland durchgeführt und in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht wurden. Dabei handelt es sich nur um die Spitze des Eisbergs. Zum einen können wir längst nicht alle Artikel berücksichtigen, zum anderen werden sehr viele Tierversuche gar nicht publiziert. Dass heißt, Tiere wurden gequält und getötet, ohne dass die Ergebnisse anderen Forschern zugänglich gemacht werden. Doppel- und Dreifachversuchen sind so Tür und Tor geöffnet.

Gründe, die Ergebnisse in der Schublade verschwinden zu lassen, gibt es viele.
 

16. August 2006

Irrwege der Hirnforschung >mehr<

Ein Menschenhirn ist kein großes Affenhirn

Hauptsächlich sind es Rhesus- und Javaneraffen, die in der Hirnforschung leiden und sterben müssen. Überall in der Welt werden dabei die mehr oder weniger gleichen Versuche durchgeführt. Wie unsere Datenbank belegt, wird in Deutschland Hirnforschung an Affen in Bochum, Bremen, Freiburg, Göttingen, Marburg, München und Tübingen betrieben. Die Versuche sind nicht nur äußerst grausam, sondern auch sinnlos, denn zu groß sind die Unterschiede zwischen Affen- und Menschenhirn.

 

20. Juli 2006

Das Ammenmärchen vom nützlichen und harmlosen Tierversuch >mehr<

Darauf hatte die Welt schon lange gewartet: die spektakuläre Antwort auf die brennende Frage, welche Nervenbahnen die Schnurrhaarbewegungen bei der Ratte bewirken. Genau dies nahmen sich Experimentatoren aus Heidelberg zum Ziel. Sie spritzten Ratten einen blauen Farbstoff in die Schnurrhaaransätze. Dieser markiert die Nervenbahnen vom Schnurrhaar zum Gehirn. Nach fünf Tagen wurden die Tiere getötet, um die blau gefärbten Nervenbahnen zu untersuchen1. Die Tierversuchslobby will uns weis machen, dass Tierversuche unumgänglich seien, um neue Behandlungsmethoden für gefährliche Krankheiten zu entwickeln. Unsere Internet-Datenbank belegt, dass dies nicht der Fall ist. Auch die 50 heute neu eingespeisten Beschreibungen von Tierversuchen sind ein weiterer Beweis, dass die Behauptung, Tierversuche seien nützlich und harmlos, nichts weiter als ein Ammenmärchen ist.

30. Juni 2006

Tierversuche schützen nicht vor bösen Überraschungen >mehr<

Hatten wir es nicht schon immer gesagt? Tierversuche können nicht vor bösen Überraschungen schützen. Tragisch, dass sechs junge Männer in London diese eigentlich seit langem bekannte Erkenntnis mit ihrer Gesundheit bezahlen mussten. Sie wollten als Medikamententester nur etwas Geld verdienen und landeten mit schwersten Organversagen auf der Intensivstation, kurz nachdem sie das neue Medikament TGN1412 der Firma TeGenero aus Würzburg eingenommen hatten. Einer von ihnen wird bleibende Schäden davontragen. Bei zuvor durchgeführten Tierversuchen an Ratten, Kaninchen und Affen hatte es keine Probleme gegeben. Dieser jüngste Arzneimittelskandal rief endlich einmal eine Reihe tierversuchskritischer Stimmen in Medien und Wissenschaft auf den Plan.

04. April 2006

Forschung im Namen des Schwachsinns - >mehr<

Müller-Lüdenscheidts Schreie

Als Müller-Lüdenscheidt aus der Narkose erwacht, ist eine Platte mit Stahlschrauben unbeweglich auf seinem Kopf verankert. Über Bohrlöchern in seinem Schädel sind Metallröhren angebracht. So sehr er sich auch müht, das unförmige Ding auf seinem Kopf sitzt fest. Nach einer Woche hat er sich schon etwas an den ständigen Kopfschmerz gewöhnt, aber es soll noch viel schlimmer kommen. Müller-Lüdenscheidt wird an einem Stuhl festgeschnallt, der Kopf an einem Gestell angeschraubt, so dass er ihn überhaupt nicht mehr bewegen kann. Durch die Röhren werden Elektroden in sein Gehirn gesteckt und hin und her geschoben. Gleichzeitig werden über die Elektroden Stromstöße abgegeben. Plötzlich schreit Müller-Lüdenscheidt laut auf. Der Forscher ist zufrieden, er hat eine Stelle im Gehirn gefunden, die Schreie auslöst.
 

01. Februar 2006

Stressforschung an Tieren - >mehr<

Rennen bis zum Umfallen

»Meine Güte, war das heute wieder ein Stress im Büro, zu viel Arbeit und zu wenig Zeit. Und dann auch noch der endlose Stau auf dem Nachhauseweg«. Wer kennt ihn nicht, den Stress. Es gibt zahllose Stressfaktoren und jeder von uns reagiert anders darauf. Der eine wird durch Prüfungsangst oder die ständige Reizüberflutung in Stress versetzt, einem anderen machen Mobbing, Über- oder Unterforderung beim Job zu schaffen, der nächste wird durch Konflikte mit dem Partner oder der Familie gestresst.

Bei dieser Vielfalt möglicher Auslöser verwundert es, wie Forscher überhaupt auf die Idee kommen können, Stress im Tierversuch simulieren zu wollen. Nach dem Motto »Geht nicht, gibt's nicht« lassen sich die Experimentatoren einiges einfallen, um Stress bei Tieren zu erzeugen.

07. Dezember 2005

Vogelgrippe - >mehr<

im System begründet

Sechs Millionen Vögel wurden im November allein in einer einzelnen Region in China umgebracht - zum Teil auf grausamste Art. In Vietnam wurden in den letzten Wochen eine Million Geflügeltiere getötet, um einen lokalen Vogelgrippe-Ausbruch unter Kontrolle zu bringen. Auch aus den anderen betroffenen Regionen in Südostasien, Russland, Rumänien, Ukraine und Türkei werden Massenexekutionen von Vögeln gemeldet. Das derzeit grassierende H5N1-Virus hat bereits über 200 Millionen Tieren und 60 Menschen das Leben gekostet.
 

19. November 2005

Die Seite mit der Maus >mehr<

Heute: Wie bekommt man einen Doktortitel?

Das ist Frau R. aus H. Sie ist Tierärztin. Tierärzte sind die, die eigentlich Tiere heilen sollen. Aber nicht alle sehen das so. Frau R. möchte gern einen Doktortitel haben. Eigentlich braucht sie den nicht, aber es sieht halt hübsch aus vor dem Namen. Um »Dr.« vor seinen Namen schreiben zu dürfen, kann man zum Beispiel ein paar Tierversuche machen. Frau R. stopft Kaninchen und Meerschweinchen Schläuche in den Magen. Sie will ausprobieren, wie man Kaninchen und Meerschweinchen mit Flüssignahrung ernähren kann. Die Kaninchen und Meerschweinchen finden das gar nicht gut und einige sterben vor Schreck. Macht nichts, Frau R. nimmt ein paar neue Kaninchen und Meerschweinchen ...
 

10. Oktober 2005

Ratten haben keine Gallenblase >mehr<

... und andere Unterschiede zwischen Ratte und Mensch

Ratten haben ein Fell, einen langen Schwanz und laufen auf vier Beinen. Schon rein äußerlich unterscheiden sich Ratten und Mensch deutlich von einander. Trotzdem müssen Ratten in den Laboratorien der Welt als 'Stellvertreter' für den Menschen herhalten. Doch es gibt noch viel mehr Unterschiede.
 

05. August 2005

Tierversuche für Handys >mehr<

Mit der Ausbreitung des Mobilfunks - mehr als 1,6 Milliarden Menschen benutzen weltweit Handys - wächst die Sorge der Öffentlichkeit um dessen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Die möglichen Gefahren dieser neuen Technologie eingehend zu untersuchen, ist naheliegend und wurde bereits in unzähligen Studien in aller Welt umgesetzt. Doch anstatt auf einige der 1,6 Milliarden potentieller »Versuchsobjekte« zurückzugreifen, setzt man hierzulande lieber auf Tierversuche. Das Bundesamt für Strahlenschutz vergab einen Forschungsauftrag an die Internationale Universität Bremen zur Auswirkung von Handystrahlung auf Mäuse.
 
05. August 2005

Datenbestand erweitert

Heute haben wir den Datenbestand der Datenbank um weitere 50 Tierversuchsbeschreibungen erweitert.

29. Juni 2005

Tierexperimentatoren outen >mehr<

Wie findet man heraus, ob eine bestimmte Person Tierversuche macht oder gemacht hat? Ganz klar, hier in der Datenbank (zweiter 'Reiter' von links) einfach den Namen eingeben und schon werden Ihnen wissenschaftliche Arbeiten, die die betreffende Person veröffentlicht hat, angezeigt.
Möchten Sie noch mehr wissen und weiter recherchieren? Wollen Sie vielleicht wissen, was für eine Doktorarbeit Ihr Hausarzt oder Ihr Tierarzt gemacht hat? Der Online-Katalog der Deutschen Bibliothek Frankfurt listet Titel von Dissertationen und Büchern. Einfach 'Name Komma Vorname' eingeben und los geht's.
 
31. März 2005

It's my life – Für ein Verbot von Affenversuchen >mehr<

Wer sieht sie nicht gern in Fernsehsendungen, die flinken Gesellen, die durch die Baumwipfel toben, fürsorgliche Mütter, die ihre Babys beschützend ständig bei sich tragen oder die pfiffigen Kerlchen, die sich mit einem Ast Leckerbissen aus einem Termitenbau angeln. Affen haben ein komplexes Kulturleben und ausgeprägte intellektuelle und emotionale Fähigkeiten. Sie haben ein Ich-Bewusstsein, können verschiedene Arten von Werkzeug gebrauchen und aus einem erlernten »Wortschatz« völlig neue, eigene Sätzen bilden. Affen sind unsere nächsten Verwandten - und doch werden sie zu Tausenden in der Forschung verschlissen.
Die Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. haben eine Kampagne zum Verbot von Affenversuchen ins Leben gerufen. Bitte machen Sie mit!

 

9. März 2005

Tabakforschung - Ratten zum Rauchen gezwungen  >mehr<

Dass Tabakrauchen Lungenkrebs und zahllose andere Leiden hervorruft, ist nun wirklich nicht neu und dass Tierversuche zur Entwicklung von Tabakerzeugnissen in Deutschland verboten sind, auch nicht. Dies hält große Tabakkonzerne in aller Welt jedoch nicht davon ab, ihre Produkte in endlosen Tierversuchsreihen zu testen. In unsere Datenbank haben wir mehrere, in Deutschland durchgeführte Versuche des Tabakgiganten Philip Morris dokumentiert.