Studie zu Unterschieden zwischen Mann und Frau
In den folgenden Untersuchungen wird nichts gesagt, ob diese bereits das "vorpubertäre Alter" einbeziehen
Zu weiteren Seiten des Gotteswahn.Info-Intenetbuches:
>Hier< zum "Vorurteil",
>hier< zur "Wahrnehmungshemmung",
>hier< zum Straftaten-Vergleich
und
>hier< zum "Männlichkeitswahn".
dapd (entstanden aus dem früheren Deutscher Depeschendienst und dem deutschen Ableger der amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press - AP):
Männer reden gerne über Sport
Geschlechter haben noch immer unterschiedliche Interessen
Berlin 24. Februar 2011. Gängige Klischees zum Wesen von Frauen und Männern sind in den Köpfen
noch sehr präsent. Das hat eine neue Studie zur Frage „Typisch Mann, typisch
Frau?" ergeben, deren Ergebnisse in Berlin vorgestellt wurden. Dies gelte
besonders für die junge Generation, sagte Renate Köcher, Geschäftsführerin des
Instituts für Demoskopie Allensbach. „Die Alltagswirklichkeiten von Mann und
Frau haben sich zwar zunehmend angenähert, nicht aber das Interessenspektrum."
Die repräsentative Befragung bestätigte die verbreitetsten Klischees: Die
meisten Männer (65 Prozent) reden tatsächlich gern über Sport, und für Frauen
sind Neuigkeiten aus dem Freundeskreis mit 75 Prozent das Top-Thema. Frauen
interessieren sich am meisten für Gesundheitsfragen und Kinder, Männer dagegen
für Autos, Technik und Politik.
Die Untersuchung zeigt aber auch auf, dass Stereotypen der Wirklichkeit gar
nicht standhalten müssen: Fast die Hälfte glaubt, Männer und Frauen führen die
besten Gespräche jeweils unter sich. Fragt man indes nach der persönlichen
Erfahrung, so bleibt nur ein Drittel bei dieser Darstellung. Auch die immer noch
weit verbreitete Vermutung, Männer können sich bei Gesprächen besser
durchsetzen, steht im Widerspruch zum persönlichen Erleben.
23. Februar 2011. Die Gesprächswelten unserer Jugend klaffen auseinander: Während junge Frauen heute kommunikativ und aufgeschlossen sind, verengt sich das Themenspektrum bei den unter 30-jährigen Männern deutlich und auch ihre Motivation zum Austausch ist geringer. Nur 21 Prozent der männlichen Befragten im Alter von 16 bis 29 Jahren stufen sich als „sehr kommunikativ“ ein, bei den jungen Frauen sind es mit 47 Prozent mehr als doppelt so viele. Außerdem nimmt bei unter 30-jährigen Männern das Interesse an Politik, Wirtschafts- und Finanzfragen ab.
Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie
„Typisch Frau, typisch Mann? Kommunikationsstile
zwischen Klischee und Wirklichkeit“, die das
Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag
von Jacobs Krönung durchgeführt hat. Wie die
Studie außerdem zeigt, sind besonders in der jungen
Generation gängige Geschlechterklischees sehr
präsent.
Kommunikativer
Graben zwischen Frauen und Männern kleiner als
vermutet
„Die Alltagswirklichkeiten von Mann und Frau haben sich
zwar zunehmend angenähert, nicht aber das
Interessenspektrum“, fasst IfD-Geschäftsführerin
Prof. Dr. Renate Köcher das Ergebnis der aktuellen
Untersuchung im Rahmen der Studienreihe
„Gesprächskultur in Deutschland“ zusammen. 65
Prozent der Männer reden gern über Sport, für Frauen
sind Neuigkeiten aus dem Freundeskreis mit 75
Prozent das Top-thema. Auch auf den folgenden
Plätzen tummelt sich alles, was die Klischees von
Venus und Mars hergeben: So stehen Gesundheitsfragen
und Kinder auf der weiblichen Agenda oben – Autos,
Technik und Politik auf der männlichen. Die Studie
zeigt aber auch auf, wo Stereotypen der Wirklichkeit
nicht standhalten: Fast die Hälfte der Deutschen
glaubt, Männer und Frauen führen die besten
Gespräche jeweils unter sich. Fragt man indes nach
der persönlichen Erfahrung, so bleibt nur ein
Drittel bei dieser Darstellung. Auch die immer noch
weit verbreitete Vermutung, Männer könnten sich bei
Gesprächen besser durchsetzen, steht im Widerspruch
zum persönlichen Erleben: „Dies hängt vom Einzelfall
ab“, urteilt die Mehrheit der Befragten. Der
kommunikative Graben zwischen Männern und Frauen ist
tatsächlich kleiner als vielfach angenommen. Eines
zeigt die Studie aber sehr deutlich: Von den
gängigen Stereotypen werden wir uns so
schnell nicht verabschieden können – in
den Köpfen sind diese nämlich noch sehr präsent.
Frauen führen nicht besser – und kaum anders
Interessante Ergebnisse liefert die Studie auch im Hinblick auf Kommunikationsstile von Männern und Frauen in Führungspositionen. Während die Mehrheit der Deutschen davon überzeugt ist, Männer führen „anders“ als Frauen, zeigen sich im Widerspruch hierzu keine signifikanten Unterschiede, wenn man die persönlichen Erfahrungen der Berufstätigen untersucht. Werden überhaupt Unterschiede ausgemacht, so punkten Frauen als Vorgesetzte vor allem mit Empathie: Sie gelten als verständnisvoll, haben ein offenes Ohr für ihre Mitarbeiter und sparen nicht mit Lob und Anerkennung. Männlichen Chefs wird vergleichsweise häufiger attestiert, Kritik sachlich und nicht persönlich zu äußern, sehr bestimmt aufzutreten und keinen Widerspruch zu dulden. Insgesamt halten sich die positiven und negativen Nennungen zu den Besonderheiten der Kommunikationsstile in etwa die Waage. Annähernd 60 Prozent der Befragten ist es deshalb heute egal, ob ihr Vorgesetzter Mann oder Frau ist – hierbei sind sich männliche wie weibliche Berufstätige völlig einig.
Der große Unterschied zwischen Mann und Frau ist der:
Männer haben ihren Werkzeugkoffer.
Frauen hegen immer mit ihrem Schminkkoffer
meinte ein österreichischer Kabarettist (Name ist mir entfallen - W.Rath)
Männer sind Frauen beim Lügen um einiges überlegen:
Im Rahmen einer Untersuchung des Science Museum in London wurden 3000 Männer und Frauen befragt. Das Ergebnis: Männer lügen im Schnitt 1092 Mal pro Jahr, Frauen hingegen nur 728 Mal.Auch bei Art und Umständen der Lügen unterscheiden sich die Geschlechter. Auf Platz eins der häufigsten Männer-Lügen rangiert das Trinkverhalten: „Nein, ich habe nicht viel getrunken.“, während Frauen offenbar häufig ihre miese Stimmung überspielen: „Es ist nichts, alles in Ordnung.“
Warum lügen wir überhaupt?
Die Wissenschaftler vermuten, dass dem Gegenüber negative Emotionen erspart werden sollen. Diese Erklärung beruhigt auch gleichzeitig das schlechte Gewissen der Lügenden – Lügen für den guten Zweck! Dennoch fühlen sich 82 Prozent der befragten Frauen nach einer Lüge schlecht, bei den Männern sind es gerade mal 70 Prozent.
Die Top 10 der Männer-Lügen:
1. Nein, ich habe nicht viel getrunken.
2. Es ist nichts. Mir geht's gut.
3. Ich hatte keinen Handy-Empfang.
4. Das war gar nicht so teuer.
5. Ich bin auf dem Weg. (Dabei sitzt er z.B. noch mit Kumpels in der Kneipe).
6. Ich stehe im Stau.
7. Nein, dein Hintern sieht nicht dick aus.
8. Entschuldige, ich habe deinen Anruf verpasst.
9. Du hast abgenommen.
10. Das ist alles, was ich immer wollte.
Die Top 10 der Frauen-Lügen:
1. Alles in Ordnung, mir geht's gut.
2. Ich habe keine Ahnung, wo es ist. Ich habe es nicht gehabt.
3. Sie waren nicht sehr teuer. (z. Bsp. das zehnte Paar schwarze Pumps).
4. Ich hab nicht viel getrunken.
5. Ich habe Kopfschmerzen.
6. Es war im Ausverkauf. (z. Bsp. das Cocktail-Kleid von Armani).
7. Ich bin auf dem Weg.
8. Das habe ich schon lange.
9. Nein, ich habe es nicht weggeworfen. (z. Bsp. das uralte Lieblings-Sweatshirt von IHM)
10. Das ist es, was ich schon immer wollte.
Männer interessieren sich für Sport, Technik und Politik, Frauen für Menschen und Kultur; junge Frauen reden gerne, junge Männer sind "kommunikationsmüde".
Wäre Karl-Theodor zu Guttenberg eine Frau, wäre sie schon zurückgetreten?" Amelie Fried stellt diese Frage bei der Präsentation der Studie "Typisch Mann, typisch Frau" aus der Reihe "Gesprächskultur in Deutschland" im Verlag Axel Springer. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, die die Untersuchung durchgeführt hat, weiß nicht so recht, was sie antworten soll. "Ich möchte das nicht beurteilen", sagt sie. Amelie Fried insistiert: "Nehmen wir den Fall Käßmann. Sie ist sofort zurückgetreten. Guttenberg verfolgt jedoch die Salamitaktik, immer nur so viel zugeben, wie ohnehin schon bekannt ist. Ist das typisch männlich?"
Die Ergebnisse der Studie im Auftrag des Unternehmens Jacobs Krönung und mit Zusammenarbeit der Zeitschrift "Bild der Frau" legen das zumindest nahe. Generell glauben 48 Prozent der Befragten, dass Männer wie Frauen tendenziell versuchen, einen Konflikt zu vermeiden. Aber auch, dass Frauen auf Kritik sehr viel empfindlicher reagieren als Männer (29 Prozent der Frauen gegen 18 Prozent der Männer). Das legt die Vermutung nahe, dass Frauen auf Kritik eher reagieren. Und dass Männern eine Meinung über sie, die ihnen nicht passt, auch leichter ignorieren. Laut Studie werden "die Attribute Aggressivität (62 %) und ein energisches, durchsetzungsstarkes Auftreten (48 %) eher männlichen Politikern zugesprochen". Man könnte also zu dem Schluss kommen: Das Verhalten von Guttenberg bestätigt die Studie von Allensbach.
Besonders auffallend bei der Frage zur "Gesprächskultur in Deutschland" ist die zunehmende Kluft zwischen den Geschlechtern. "Frauen", so erklärt Köcher, "haben in den letzten Jahrzehnten im Bildungssystem und im Beruf gegenüber Männern eindrucksvoll aufgeholt." Die Frauenerwerbsquote sei in 40 Jahren von 46 auf mittlerweile 70 Prozent angestiegen. Doch trotzdem hätten sich die Lebenswelten nicht angenähert. Männer reden über Politik, Wirtschaft, Technik und Sport, Frauen über Familie, Gesundheit, Kinder, Beziehungen, Kunst, Kultur und Psychologie. "Männer und Frauen", so erkannte es Loriot in einem Sketch schon vor Jahrzehnten "passen einfach nicht zueinander".
Und es sieht auch nicht so aus, als gäbe es da in nächster Zeit eine Verbesserung. Eher im Gegenteil. Auch das ist ein Ergebnis der Studie: Das Interessengebiet jüngerer Männer wird zunehmend enger. "Das Themenspektrum junger Frauen liegt mit durchschnittlich 11,4 Themen deutlich über dem junger Männer mit 9,4 Themen." Am stärksten geht ihre Begeisterung für die in der Studie als typisch männlich identifizierten Themen zurück, also Politik, Wirtschaft und Kapitalanlagen. Werden Männer in Zukunft nur noch über ihre selbsterklärten Topthemen reden? Also Sport (den passiven), Autos und technische Produkte?
In diesem Falle kommt eventuell dann noch ein ganz anderes Problem auf die Gesellschaft zu. Wie Renate Köcher erklärte, sagten in einer Langzeitstudie 70 Prozent der männlichen Befragten aus, sie würden sich eher dafür interessieren, wie ein Gerät funktioniert, nicht, dass es funktioniert. (Demgegenüber stehen 70 Prozent der Frauen, die wollen, dass etwas funktioniert.) Leider aber, so Köcher, würde diese Technik zunehmend komplex, sodass es immer schwerer würde, das "Wie" eines technischen Gerätes nachzuvollziehen. Also kann man erwarten, dass auch dieses Thema bald weniger diskutiert wird. "Junge Männer scheinen 'kommunikationsmüde' zu sein", so die Studie. Die breiteren Interessen bei Frauen begründet die Wissenschaftlerin mit ihrer Printaffinität. Auf den Punkt gebracht: Frauen lesen Zeitungen und Magazine, die sie zwangsläufig mit verschiedenen Themen konfrontieren. Männer nutzen die Online-Angebote und ziehen sich damit auf ihre speziellen Interessensgebiete zurück.
Auch da gibt es einen Trend des männlichen Nachwuchses. "Jungs lassen sich sehr stark von Computerspielen gefangen nehmen", so Köcher. "Da haben sie ja eine Schlagzeile", sagt Amelie Fried zur versammelten Presse. "Wer wenig Zeitung liest, wird immer dümmer und langweiliger." Der Zukunftsforscher Matthias Horx hat das 21. Jahrhundert "das Zeitalter der Frauen" genannt. "Wenn man sieht, wie die Männer nachlassen", sagt Renate Köcher, "dann denke ich das auch."
Aber die Einschränkung von Themen kommt offensichtlich Männern entgegen. Denn, wie die Studie in Bezug auf Kommunikationsstile zeigt, ist die überwältigende Mehrheit der Männer offensichtlich ohnehin nicht an ausschweifenden oder tiefer gehenden Gesprächen mit offenem Ausgang interessiert. Und wenn sie reden, dann bevorzugt mit ihren Geschlechtsgenossen. 49 Prozent der Männer glauben, dass sich im Allgemeinen Männer besser mit Männern unterhalten können. 45 Prozent der Frauen bevorzugen den Austausch unter Frauen. Worüber reden denn Männer mit Frauen? Lieblingsthema ist Klatsch (58 Prozent der Männer gegen 75 Prozent der Frauen), Urlaub und Reisen (58 zu 62) und Arbeit und Beruf (55 zu 48). Liebe scheint interessanterweise zwischen den Geschlechtern kein relevantes Thema zu sein: Nur 17 Prozent der Männer reden gerne über Gefühle, gegenüber 47 Prozent der Frauen. Da räumt die Studie mit einem alten Klischee auf: Denn 89 Prozent der Deutschen glauben, dass Frauen bevorzugt über Gefühle sprechen, dicht gefolgt von Gesprächen über Beziehungsfragen mit 82 Prozent.
Die Zahlen der Studien liefern auch eine sehr gute Grundlage zu der aktuellen Debatte über Frauen in Führungspositionen. "Im Widerspruch zur verbreiteten Überzeugung zeigen sich keine signifikanten Unterschiede im Führungsstil von Männern und Frauen", deutet Renate Köcher ihre Zahlen. Auch die Pressemitteilung verkündet: "Frauen führen nicht besser - und kaum anders."
Tatsächlich liegen bei den zwölf Punkten, die man unter den 18 Kriterien als positiv werten kann, Männer nur in drei Fällen vor den Frauen, und das auch nur mit wenigen Prozentpunkten. Das hinterfragt den Mythos des ganz spezifisch weiblichen Führungsstils. Frauen sind dem Ergebnis zufolge also keine grundlegend anderen Chefs. Aber sie sind die besseren Chefs.
Weibliche Vorgesetzte sind laut Einschätzung der Befragten ebenso gut wie Männer, wenn es darum geht, Probleme offen anzusprechen oder klare Anweisungen zu geben, aber zudem sind sie deutlich aufgeschlossener den Anliegen ihrer Mitarbeiter gegenüber (mit zehn Prozent Vorsprung zu den Männern), sie nehmen mehr Rücksicht, sie sind verständnisvoller, höflicher, loben häufiger und unterbrechen ihre Mitarbeiter im Gespräch seltener. Ob diese Kultur zu einem höheren Gewinn eines Unternehmens führt, dazu möchte Renate Köcher nichts sagen. "Ich kenne keine überzeugenden Studien dazu."
Aber müssten diese Eigenschaften nicht für ein angenehmeres Betriebsklima sorgen? Und müsste ein Mitarbeiter, der motiviert, unterstützt und ernst genommen wird, nicht auch besser arbeiten? Sicher ist: Die weibliche Gesprächskultur wird geschätzt. 48 Prozent sehen es als Stärke von Frauen an, dass sie nicht nur das Geschäftliche zum Gesprächsthema machen. Hoffentlich gibt es bald eine neue Studie zu diesem Thema, die auch Renate Köcher überzeugt.
Interessanterweise ist es trotzdem der Mehrheit der Befragten egal, ob ihr Vorgesetzter ein Mann oder eine Frau ist. Wenn überhaupt, so sehen Frauen einen weiblichen Chef kritischer. Einige meinen sogar, Frauen seien "herrschsüchtiger, dominanter und härter" als männliche Chefs. Ergebnisse, die im Widerspruch zu dem Frauen attestierten Einfühlungsvermögen stehen. Die Studie wirft viele spannende Fragen auf.
Besonders ein Aspekt wird zu diskutieren sein: "In Westdeutschland stigmatisieren wir die Berufstätigkeit von Müttern, das ist im Osten anders. Wir brauchen eine kulturelle Revolution in den Köpfen. Mehr noch als eine Quote."
In einem früheren Artikel schreibt "Die Welt":
Die
Erziehung trägt maßgebend
dazu bei, dass Frauen
Risiken und Wettstreitereien
eher scheuen als Männer: In
einem Experiment haben
Wissenschaftler
herausgefunden, dass
Schülerinnen in reinen
Mädchenschulen fernab der
Eltern im Durchschnitt
ebenso risikobereit sind wie
Jungen...Auf reinen
Mädchenschulen verhalten
sich die Schülerinnen eher
wie Jungs.
Dieser Frage gingen nun
die Forscher Alison
Booth und Patrick Nolen
von der Universität
Essex in einem breit
angelegten
Verhaltensexperiment auf
den Grund, das vom
Bonner Institut zur
Zukunft der Arbeit (IZA)
veröffentlicht wurde.
Für ihre Studien
verglichen die Forscher
drei Schülergruppen:
Schülerinnen reiner
Mädchenschulen sowie
Mädchen und Jungen aus
gemischten
Klassenverbänden.
In einem ersten
Experiment wurden die
Probanden vor die Wahl
gestellt, eine
garantierte Geldsumme zu
erhalten oder durch
Münzwurf den Betrag mehr
als zu verdoppeln, wobei
die Möglichkeit bestand,
einen Teil des Geldes
einzubüßen. Während die
Schülerinnen der
gemischten Schulen
eindeutig die
Sicherheitsvariante
bevorzugten, entschieden
sich ihre
Altersgenossinnen der
reinen Mädchenschulen
ebenso häufig für die
risikoreiche Variante
wie die Jungen.
In einem weiteren Versuch ergaben sich vergleichbare Ergebnisse für die Teilnahme an Wettbewerben. Die Probanden sollten bestimmte Aufgaben lösen und hatten dabei die Wahl zwischen einem "Stücklohn" und einem Leistungswettbewerb, bei dem nur der beste Teilnehmer einer Vierergruppe entlohnt wurde. Auch hier entschieden sich die Schülerinnen der Mädchenschulen fast ebenso oft für die Wettbewerbsvariante wie ihre männlichen Mitstreiter, während die Schülerinnen der gemischten Schulen einem Leistungsvergleich bevorzugt aus dem Wege gingen - insbesondere wenn Jungen in der Versuchsgruppe vertreten waren.
Daraus folgern die Wissenschaftler, dass erzieherische Einflüsse und der soziale Umgang mit Gleichaltrigen die Entwicklung "typisch weiblicher" Verhaltensweisen verstärken, die mitunter im Berufsleben zu Nachteilen führen können.
Allerdings warnen die Autoren davor, die Studie als Plädoyer für reine Mädchenschulen zu interpretieren. "Insgesamt könnten die positiven Effekte eines gemischtgeschlechtlichen Lernumfeldes durchaus überwiegen", erklärt Patrick Nolen. "Unsere Studie legt jedoch nahe, dass Eltern und Lehrer verstärkt darauf hinarbeiten sollten, die Herausbildung potenziell schädlicher Geschlechterstereotypen in einem solchen Umfeld zu minimieren."
http://www.geschlechterstudien.de/ schreibt:
Stimmt es, dass:
Im Zeitalter des Feminismus wurden etliche Vorurteile gegen Männer in die Welt gesetzt, die sich zu allgemeinen Meinungstrends entwickelt haben.
Da wir dazu neigen, nur nach Bestätigung für unsere Vorurteile bzw. Meinungen zu suchen, nehmen wir die Dinge oft falsch bzw. einseitig wahr.
Was aber ist wirklich dran, an den Meinungstrends, die uns so oft durch die Medien eingeimpft werden?
1. Haben Männer eine schlechtere Multitasking-Begabung als Frauen?
Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass die Fähigkeit, mehrere Dinge parallel zu erledigen, davon abhängt, wie viel Übung wir in den entsprechenden Tätigkeiten haben.
Eine Hausfrau hat daher bei ihrer gewohnten Tätigkeit eine bessere Übersicht, als ein Mann, dem diese Arbeit ungewohnt ist. Ein Profikoch hingegen kann besser den Überblick behalten, wenn er zig Gerichte gleichzeitig zubereiten muss, als eine Frau, die darin ungeübt ist.
Bei ungewohnten Aufgaben stehen Männer sowie Frauen gleichermaßen unbeholfen da.
2. Könnten Männer niemals den Schmerz einer Geburt überstehen?
Auch diese These ist frei erfunden und beruht lediglich auf Wunschdenken.
Die moderne Schmerzforschung beweist durch zahlreiche Experimente und Studien, dass Männer deutlich schmerzbelastbarer sind als Frauen. Sämtliche Untersuchungen zeigen:
a) Frauen klagen beim selben Schmerzreiz schneller darüber Schmerzen zu haben.
b) Frauen klagen beim selben Schmerzreiz über eine höhere Schmerzintensität als Männer.
c) Frauen beklagenden selben Schmerzreiz schneller als nicht mehr ertragbar.
d) Frauen geben schneller auf bei Tätigkeiten, die mit Schmerzen verbunden sind.
Frauen beklagen also den Geburtsschmerz oft als unerträglich, weil sie besonders schnell über unerträgliche Schmerzen klagen. Männer sind diesbezüglich belastbarer.
Die Gründe, warum Männer sowohl auf körperlicher als auch auf geistig-psychischer Ebene Schmerzen besser ertragen können:
a) Die Verteilung der Schmerzrezeptoren macht Männer besonders Schmerzbelastbar.
b) Das Hormon Testosteron erhöht beim Mann die Schmerzbelastbarkeit.
c) Bestimmte Eiweißstoffe erhöhen beim Mann die Schmerzbelastbarkeit.
d) Männer sind mental schmerzbelastbarer, weil sie Schmerzen im Gehirn anders verarbeiten.
Die gleichen Ergebnisse zeigen sich auch in Bezug auf Klagsamkeit bei Krankheiten (z. B. Erkältungen) und unter Stressbelastung. Daher gilt Wehleidigkeit schon aus traditioneller Sicht in jeder Kultur als unmännlich.
3. Haben Männer grundsätzlich eine geringere Lebenserwartung als Frauen?
Männer haben in der Statistik eine geringere Lebenserwartung als Frauen. Das liegt aber nicht daran, dass Männer eine schlechtere Genetik haben, wie oft behauptet wird.
Untersuchungen in Klöstern zeigen: Bei gleicher Belastung haben Männer und Frauen die gleiche Lebenserwartung.
Unter gleichermaßen hoher Belastung haben Frauen sogar eine niedrigere Lebenserwartung als Männer. Seit Frauen in unserer Gesellschaft ihre Lebensweise der männlichen teilweise angenähert haben, ist ihr Vorsprung in der Lebenserwartung bereits fast um die Hälfte gesunken.
4. Werden Männer schneller suizidal als Frauen?
Laut Statistik sterben mehr Männer durch Suizid als Frauen. Das liegt aber nicht daran, dass Männer grundsätzlich labiler sind als Frauen, wie oft fälschlicherweise behauptet wird.
Tatsächlich begehen Frauen wesentlich mehr Suizidversuche als Männer. Frauen bevorzugen jedoch die sogenannten weichen Suizidmethoden (z. B. Schlaftabletten). Diese sind nicht so wirkungsvoll, wie die sogenannten harten Suizidmethoden der Männer (z. B. Erschießen).
5. Ist das Y-Chromosom der Männer ein degenerierter Krüppel?
Das Y-Chromosom ist nicht degeneriert, es hat sich spezialisiert.
Das macht Sinn, weil die vitalen Alpha-Männer in der Natur stärker ihre gesunden Gene streuen als Männer, die aufgrund einer schlechteren Genetik ein Handicap haben. Das ist für die Spezies ein Überlebensvorteil.
Männer mit gesunder Genetik haben jedoch gegenüber solchen mit schlechter Genetik nur dann einen Überlebens- bzw. Fortpflanzungsvorteil, wenn genetische Defizite nach außen hin sichtbar werden. Dafür sorgt das Y-Chromosom.
6. Bekommen Männer öfter einen Herzinfarkt, weil sie ein schwächeres Herz haben?
Nein! Tatsächlich ist die Häufigkeit von Herzinfarkten bei Männern und Frauen gleich hoch.
Unter gleich hoher Belastung erweist sich das kleinere weibliche Herz sogar als störanfälliger.
7. Besitzen Männer weniger Intuition als Frauen?
Früher glaubte man, Frauen könnten nicht logisch denken, hätten zum Ausgleich jedoch eine bessere Gabe zur Intuition als Männer. Diese Klischees sind falsch.
So gibt es Intuitionstests (z. B. vorgetäuschtes von echtem Lächeln unterscheiden können), in denen Männer deutlich besser abschneiden als Frauen.
8. Ist das männliche Gehirn schlechter vernetzt als das weibliche?
Da das weibliche Gehirn durchschnittlich kleiner ist als das männliche, rücken die Vernetzungen lediglich enger zusammen, wie ein Fischernetz, das man zusammenknüllt. Dadurch wirkt das gleiche Netzwerk dichter bzw. einzelne Stränge dicker.
Männer mit kleinen Köpfen (also geringerem Hirnvolumen) haben dagegen ein dichteres Netzwerk als Frauen mit großen Köpfen (bzw. größerem Hirnvolumen).
Ein verdichtetes Netzwerk ist also keine spezielle Errungenschaft des weiblichen Gehirns, sondern eine zwangsläufige Folge geringeren Hirnvolumens.
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Warum nehmen wir manchmal Männer fälschlicherweise so wahr, wie es den Vorurteilen entspricht?
Falsche Vorurteile gegen Männer haben zur Zeit Hochkonjunktur, weil sie sich in den Medien besonders gut verkaufen lassen. So entstehen Meinungstrends.
Wenn wir einmal einen Meinungstrend erlernt haben, suchen wir in unserer Umwelt nur noch nach Bestätigung. Diese Bestätigungen fallen uns besonders stark auf.
So brauchen wir beispielsweise nur zwei oder drei wehleidige Männer zu kennen, um uns in unserem Meinungstrend vom wehleidigen Mann bestätigt zu fühlen. Tatsächlich erinnern wir uns in diesem Fall lediglich besonders gut an die Ausnahmen.
Kann man heutzutage von männerfeindlichen Medien reden?
Eine Studie des österreichischen Sozialministeriums zeigt auf 360 Seiten, dass Männer in den Medien fast durchweg derart diskriminiert werden, dass man es als absolut sexistisch empfinden würde, wenn Frauen so dargestellt würden.
Männer werden in vielen Serien und in der Werbung derart als Volltrottel hingestellt, dass nach einer Umfrage zu dieser Studie selbst die meisten Frauen nicht mehr darüber lachen können.
Wo liegt die Ursache der heutigen Männerdiskriminierung?
Im Zeitalter des Feminismus wurden etliche Vorurteile gegen Männer erfunden, die als Sensationsmeldungen begeistert von den Medien aufgegriffen und in die Köpfe der breiten Masse transportiert wurden.
Oft sind es sogar besonders emanzipierte Männer, die mit erstaunlicher Vehemenz männerfeindliche Vorurteile vertreten. Auch diese Menschen haben ihre Beweggründe.