Gott - eine "Projektion" der Menschen

bzw. "den sich der männliche Mensch zu seinem Bilde geschaffen hat" >hier<.


 

Die Entstehung der sogenannten "heiligen" Schriften (Bibel, Koran) sind ohne Anwendung von Projektion aus der Psyche der ursprünglich Erzähler, danach der Schreiber der immer wieder modifizierten Geschichten, der Übermittler und schließlich der mannigfaltigsten Übersetzungsausleger nicht denkbar.

 

Diejenigen, die dann diesen Aussagen/Niederschriften folgen, unterliegen der Identifikation (einem psychologischen Begriff). Der psychische Ablauf ihrer Behaftung in ihrer Religiosität können heutzutage mit Hilfe verschiedener psychologischer Erkenntnisse erklärt werden, beispielsweise mit

 1. Double-bind (doppelte Bindung), ein Unterbegriff der Kommunikation,

 2. über die Lerntheorien, das bedeutet des Erlernens und der Verfestigung des Gelernten,

 3. einer kollektiven Psychose (Neurose)


Die obige These, daß Gott sich aus einer >Projektion< der Menschen entwickelt hat, muß eingeschränkt  und im Zusammenhang des männlichen Menschen mit seinem Männlichkeitswahn und seinem Allmachtsbestreben gesehen werden. Der Ansatz wird >hier< gezeigt.

 


 

Im Einzelnen:

 

Noch einmal eine Definition:

 

(Prof. Henry. A. Murray, Cambridge/USA)

Projektion ist ein (innerer) Abwehrmechanismus*. In ihr wird ein verbotenes oder nicht mehr befriedigbares eigenes Motiv von der betreffenden Person als Motiv einer oder mehrerer anderer Personen oder der Umgebung wahrgenommen. Diese (fälschliche) Wahrnehmung hilft in der Regel mit, die Angst vor erhöhten Befriedigungsmöglichkeiten des nicht mehr befriedigbaren oder verbotenen Motivs zu verringern bzw. einen effektiveren Verzicht auf die Befriedigung dieses eigenen Motivs zu erzielen, als es ohne Projektion möglich wäre. Zwischen Projektion einerseits und der Wahrnehmung bzw. Interpretation von Motiven anderer Personen andererseits kann nicht immer klar getrennt werden. Je mehr oder je ähnlicher zusätzliche Beobachter mit der betreffenden Person hinsichtlich der Wahrnehmung von Motiven in einer anderen Person übereinstimmen, desto unwahrscheinlicher ist es, daß Projektion vorliegt. In teilweiser Anlehnung an Freud (1916/17) weisen die Lerntheoretiker Dollard und Miller (1950) auf die Komplexität dieses Abwehrmechanismus* hin. Schon das Kind erfährt, daß die Mitglieder einer Gemeinschaft sich einander ähnlich verhalten, daß bestimmte Verhaltensformen (z. B. freundliche Zuwendung oder Aggressivität) leicht ebensolches Verhalten im Mitmenschen auslösen können und daß man weniger bestraft wird, wenn man von jemand anderem angestiftet wurde, wenn also das bestrafte Motiv eigentlich das Motiv eines anderen war. -

Vorurteile, gewisse ungeprüfte Meinungen und Aberglauben beruhen nicht selten auf Projektionen. Schwere, d. h. die Wirklichkeit bes. stark verkennende Projektionen treten in den Psychosen auf, bes. in der Paranoia ([Verfolgungs-]Wahn), Depression und Schizophrenie.

Das Freudsche Konzept der Projektion als Abwehrmechanismus erfuhr vor allem im Laufe der Entwicklung 7projektiver Verfahren mehrere Modifikationen; so wurde z. B. seine Funktion als Angstvermeidungsmechanismus oft bestritten .
 

*Abwehrmechanismen. Der Begriff stammt aus der Psychoanalyse. Abwehrmechanismen sind Methoden des >Ich<, den Ansprüchen des >Es< (hemmungsfreie Triebbefriedigung) entgegenzutreten, so daß keine Konflikte mit dem >Über-Ich< und der Realität zustande kommen können. Die wichtigsten Abwehrmechanismen sind: >Verdrängung<, >Regression<, Reaktionsbildung, Isolierung, Ungeschehenmachen, Projektion, >Introjektion<, Wendung gegen die eigene Person, Verkehrung ins Gegenteil, Verschiebung des Triebziels (Sublimierung - nach >Freud< "Umwandlung unbewusster sexueller Triebimpulse in geistige oder kulturelle Leistungen").
 

Wenn man eigene Eigenschaften, Ängste, Vorstellungen, Gefühle auf einen anderen Menschen projiziert, in unser Fall auf den allmächtigen, allwissenden, zwar meistens in seinen Handlungen unverständlichen Gott-(Vater), ja dann erreicht man eine (scheinbare) Sicherheit, mit der - wie David Cohen schreibt: "Austreibung des Teufels" aus seiner Seele. 

 

Einige Psychologen vermuten, daß Projektion in der kindlichen Entwicklungsphase ganz normal sei. Man kann ja nun auch davon ausgehen, daß die Menschen vor tausenden von Jahren, als die ersten sich von den Tieren abhebenden Lebewesen, auf Grund von Erzählungen die in der Bibel niedergelegten Darstellungen einem damals mehr oder weniger noch "kindlichen Gemüt" entsprungen sind, was die einfachen Beschreibungen mit ständigen "Und-Verbindungen" belegen. Man hatte ja gar keine Ahnung von irgendeinem naturwissenschaftlichen Weltgeschehen: Gewitter mit Blitz und Donner, sintflutartige Regenfälle, überhaupt Regen - warum und woher, Trockenperioden,  eigene physiologische Vorgänge, wie Samenabgang bei einem männlichen Wesen ungewollt (in der Nacht z.B.), Eisprung bei der Frau mit periodischen Blutungen - in allen fünf Mose-Büchern immer wieder Anlaß für "Gebote". Die nomadisierende Volksbewegungen, bei denen unverständliche Sprachen gesprochen wurden.

 

Jedoch waren die Urtriebe vorhanden: Besser sein als anderen, der "gesunde Egoismus", Buhlen um Nahrung und Fortpflanzung, Abwehr von Konkurrenten. Das Sozialverhalten erstreckte sich zweifellos nur um das nähere Umfeld, Familie, Verwandtschaft. Das war bis vor kurzem sogar kaum anders. Wen man in einer ländlichen Gegend nicht kannte, der wurde mit Mißtrauen gesehen. Ein nur wenige Kilometer entfernt liegendes Dorf war nahezu natürliches Feindesland. Brachte jemand eine Person aus einem solchen Dorf als Lebenspartner, so war das erst einmal ein "Spießrutenlaufen". Hinzu kam, daß es schon bald sprachliche Unterschiede gab. Man fahre einmal von Aachen über Köln in das so genannte Wittgensteiner Land, das den reichsfürstlichen Sayns von Wittgenstein, in Berleburg und Laasphe aufgespalten, gehörte, dann ändern sich Dialekte alle 20 Kilometer. Es wäre interessant, wie man sich damals zur "Genesis-Zeiten" überhaupt verständigen konnte, die Israelis mit den Ägyptern und mit den Philistern. Das erklärt vielleicht, wieso nie verhandelt wurde. Alle vermeintlichen Probleme wurden mit Dreinschlagen gelöst.

 

Bald bekamen alle ihre Götter und Götzen, Engel und Teufel, bis der einmalige, allmächtige, ohne eigene Verluste rächende, aber vollends alles plattmachende HERR in den Büchern des Moses erschien. (Dieser Moses ist bisher von keinem Historiker oder Archäologen aufgespürt worden. Er war da, ohne Spuren zu hinterlassen.)

 

Theologen aller Couleurs (Farben) erklären alles bestens. Hier wird etwas hinzugedichtet; dort etwas weggelassen; anderswo umgeschrieben wegen angeblicher Übersetzungsfehler. Diese Bibelausleger scheinen keine Ahnung zu haben nicht einmal ansatzweise von irgend einer anderen Religion, geschweige denn von Psychologie und noch weniger von Naturwissenschaften. Die Koran-Gelehrten, scheinen  auch keine Ahnung zu haben auch nicht einmal ansatzweise von irgend einer anderen Religion... Die Rabbis ("mein Lehrer, mein Meister"), die Schriftgelehrten der Israelis - nun da glaubt doch wohl niemand, daß diese mal bei Buddha vorbeigeschaut haben, vielleicht bei Marx etwa?

 

Schauen wir uns doch einmal an, was die Hindus alles machen sollen und sogar müssen (ohne wieder mal in die Seite "Welt der Religionen" springen zu müssen). Da steht:

- Zügelung“ (jama) z.B. seines Geschlechtstriebes, (steht an erster Stelle)

- „Beachtung von Reinheitsvorschriften“ (nijama),

- „Sitz“ (asana), also die richtige Körperhaltung einnehmen (schlimm, daß die sich nicht verbeugen müssen),

- „Beherrschung des Atmens“ (pranajamana),

- „Zurückziehung der Sinnesorgane von seinen Objekten“ (pratjahara), damit man nichts hört und nichts sieht,

- „Festhalten“ (dharana) an der Konzentration auf den Jenseitstrip,

- „Versenkung“ (samadhi) durch entsprechende Gedankenausrichtung,

- „Meditation“ (dhjana) oder Beschauung (Kontemplation), also Zuwendung zum Übersinnli­chen mit dem Ziel, sich in einen bestimmten Bewußtseins- und Empfindungszustand fallen (versenken) zu lassen, um außerhalb sich selbst sein und sich mit dem Göttlichen vereinigen zu können. (Das klingt nicht so gut; denn sich mit Gott vereinigen, also fast wie Gott sein, das wäre doch noch schlimmer als die Ehe von einer Putzfrau mit einem Prinzen),

- Gottesliebe (Bhakti) und

- magische Praktiken, womit der Mensch mit seinem eigenen Willen auf seine belebte und unbelebte Umwelt Einfluß nehmen will (was nach naturwissenschaftlichen Betrachtungen völlig irrational erscheint). Im Hinduismus ist natürlich nur die „weiße“ Magie erlaubt. Es ist noch nie ein Flugzeug ohne Treibstoff in der Luft geblieben, nur weil die Passagiere sich weigerten, abzustürzen.

Nun kommt jedoch der schwere Hammer mit der Vielgötterei:

- der gütige Wischnu, der in zehn Inkarnationen („Fleischwerdungen“ also menschlichen Gestalten) erscheint und der uns von Dämonen befreit (aber nur wenn wir daran glauben),

- Schiwa (der Gnädige), der aber einerseits einen starken Aspekt der Zerstörung bedeutet, andererseits wiederum furchtbar (daher als Phallus, dem „Schöpfer“ verehrt) und unheimlich ist. Schiwa lebt mit seiner Frau (Parwati) und seinen beiden Söhnen (Skanda und Ganescha) im Himalaya (jedoch mit nicht genauer Adresse), sowie

- Indra (der Regen), Waruna (das Wasser), Agni (das Feuer), Waju (der Wind), Surja (die Sonne), Soma (der Mond), Jama (der Tod), Kama (die Liebe).

 

Ja, sicher gibt es da Unterschiede zu den Idolen unserer westlichen Leitkultur: Aber man könnte doch mal überlegen, wer aus der obigen Gruppe lediglich ein Prophet ist oder Gottes Sohn oder dieser "Heilige Geist" oder der Chef-Gott, ein Engel, ein Teufel, ein Heiliger, ein Selig-Gesprochener, ein Stellvertreter Gottes mit seines Heerschar. Welchen Platz können die Heiligen und Seligen einnehmen? Davon steht (noch) nichts in der Bibel.

 

Aber Punktum: Jeder hat die absolute und unumstößliche Wahrheit auf seiner Seite. Dennoch sollte mal ganz vorsichtig gefragt werden, wie sind denn solche da in Indien und sonst wo immer zu diesen Göttern und Grundsätzen gekommen? Auch durch eine Projektion? Nein! Einfache Antwort: Die sind bescheuert und krank und müßten ausgerottet werden, nicht wahr, Herr Prof. Dr. Ratzinger, alias Benediktus XVI., der Sie doch die allein selig machende Kirche anführen? (>hier<, in roter Schrift hervorgehoben.) Vielleicht wollen die anderen alle missioniert werden und warten nur darauf, daß jemand aus Ihren Reihen kommt...

 

Nach dieser Polemik doch mal wieder zur Sache: Natürlich sind das alles doch ähnliche Projektionen aus ähnlichen Zeitabläufen, aus ähnlichen Lebensbedingungen. Ein paar Tausend Jahre von (Fehl-)Entwicklungen spielen doch keine Rolle. Was geschah denn in den ersten zig Tausend Jahren nach Erscheinen des ersten "homo sapiens", dem Adam.

 

Kommen wir doch mal zur neueren Zeit, einer Zeit des Rassenwahns: In den USA ist doch klar, daß die dortigen Gottgefälligen allen anderen überlegen waren und noch sind. Dabei ist objektiv ein "farbiger" (ein schwarzer Köper hat nach der Definition in der Physik keine Farbe!) Cofi Annan (der ehemalige UN-Generalsekretär)vorurteilsfrei ein Mensch, der im Gegensatz zu einem George DabbelJu Busch verhandlungsfähig ist, auf keinen Fall unmoralischer; und was die Vorstellung von Menschenrechten betrifft, ist er dem Herrn Busch um hundert Jahre voraus. Dieses Vergleichsbeispiel von eins zu eins ist natürlich absolut unwissenschaftlich. Aber lassen wir es. Wir könnten ja auch Männer mit Frauen vergleichen. Wo sind aber die weiblichen Spitzenmanager denn alle geblieben? Also ist doch etwas dran am männlichen Wahn? Einem "knallharten" Chef der "Deutschen Bank, dem Herrn Ackermann, ist noch nicht einmal ein Kraut gewachsen.

 

Kommen wir auf die Rassenreinheitsverfechter: da vertraten einige Psychologen (Soziologen) und Historiker die Ansicht, daß fanatische Bewegungen wie der Nationalsozialismus mit seiner Vorstellung von der Rassenreinheit die eigenen Übel auf andere - in diesem Fall die Juden - projizierten. Siehe Sündenbock-Theorie (das ist oder war? ein Ziegenbock, auf den am Versöhnungstag durch den jüdischen Hohepriester symbolisch die Sünden des Volkes übertragen wurden und der anschließend dann in die Wüste geschickt wurde und natürlich kümmerlich verdurstete. Die Juden im Hitler-Reich wurden zu Sündenböcken gemacht und hatten -  im übertragenen Sinn als Menschen - für die Schuld anderer zu büßen. Der Hitlersche Reichspropagandaminister sagte einmal: "Wenn es keine Juden gäbe, müßten wir welche erfinden". (3. Mose, Kapitel 16, Vers 21: "Dann soll Aaron seine beiden Hände auf dessen Kopf legen und über ihm bekennen alle Missetat der Israeliten und alle ihre Übertretungen, mit denen sie sich versündigt haben, und soll sie dem Bock auf den Kopf legen und ihn durch einen Mann, der bereit, steht in die Wüste bringen lassen.") Übrigens müssen Sündenböcke im religiösen Wahn in der Regel unschuldig sein.

 

Jetzt geht es weiter mit den Worten für unsere westliche Leitkultur:
 

Haß und Aufruf zum Massenmord:

 

3. Mose26,7 Ihr sollt eure Feinde jagen, und sie sollen vor euch her dem Schwert verfallen.

                   8 Fünf von euch sollen hundert jagen, und hundert von euch sollen zehntausend jagen; denn eure Feinde sollen vor euch her dem Schwert verfallen.

 

                14 Werdet ihr mir aber nicht gehorchen und nicht alle diese Gebote tun...

                16 so will ich auch ich euch diese tun: Ich will euch heimsuchen mit Schrecken, mit Auszehrung und Fieber, daß euch die Augen erlöschenund das Leben hinschwindet...

 

                21 Und wenn ihr mir zuwiderhandelt...

                22 Und ich will wilde Tiere unter euch senden, die sollen eure Kinder fressen...

 

                Steigerung bis

 

                29 daß ihr sollt eurer Söhne und Töchter Fleisch essen. (Verweis auf 5. Mose 28, 53)

 

                Es geht weiter:

 

5. Mose 28, 53 Du wirst die Frucht deines Leibes, das Fleisch deiner Söhne und deiner Töchter, die dir der Herr, dein Gott gegeben hat, essen in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird.

 

In solchen Haßattacken konnte man den Herrn Hitler im Staatlichen Rundfunk verzerrt bellen hören: "Ich werde sie ausrotten mit Rumpf und Stumpf... Erbarmungslos..."

 

Warum leiden religiöse Menschen so sehr unter Aggressionen auf der einen Seite und Angst auf der anderen, offensichtlich auch heute noch? Welche Wut muß in Menschen stecken, die wahllos als Terroristen töten? Die Selbstmordattentäter (>hier<) kümmern sich doch einen Dreck darum, ob sie eigene Glaubensbrüder mit in den Tod reißen. (Kollateral-, das sind "nebenher laufende" Schäden nennen das die US-Amerikaner, wenn sie auf "Vermutungen" hin Massenmord begehen.) Die Selbstmordattentäter töten bewußt Leute, die nichts verbrochen haben außer nicht den richtigen Glauben anerzogen bekamen, den sie auch nicht haben können, weil im Koran ausdrücklich steht, daß Allah die Herzen der Ungläubigen verstockt, wie Gott der Christen und Israeliten es mit Pharao gemacht hat, um sie dann zu bestrafen. In Sure 2, Vers 8: "Allah hat ihnen Herz und Ohr verschlossen, und ihre Augen verhüllt - harte Strafen warten ihrer". Dann weiter in Vers 11: "Ihr Herz ist krank, und Allah überläßt es mehr und mehr der Krankheit;..." Dieses Vorgehen des Allah taucht immer wieder auf.

 

Diese Aggression, durch den Koran fast auf jeder Seite geschürt, mag mit dadurch ausgelöst werden, daß die Attentäter - meist männlich - dadurch daß sie >beschnitten< sind und außerdem strengen sexuellen Enthaltsamkeitsregeln unterworfen sind, kaum onanieren können und dürfen. (Es gibt ein anschauliches Wort: "Samenkoller", ein vom Volksmund geprägter, alle psychologischen Erklärungsversuchen zusammenfassender Begriff für einen Wutausbruch durch angestauten Samen.) Da gibt es zig Gebote in der Bibel bei Moses, im Koran und allen anderen Religionen (siehe Hindus oben). Enthaltsamkeit ist überall eine ganz besondere Tugend. (Siehe die Aufzählung: >Welt der Religionen< und schaue einmal beim Buddhismus nach.)

 

Bisher konnte keine Untersuchung gefunden werden, die sich mit einem eventuellen Zusammenhang zwischen Sexualdelikten und Beschneidung - bzw. traumatisch durchlebter Angst vor Kastration beschäftigt hat. Das ist naheliegend, weil solche Straftaten fast ausschließlich ein männliches "Privileg" ("das nur bestimmten Personen einer Gesellschaft vorbehaltene Sonder- oder Ausnahmerecht" - Formulierung aus dem Brockhaus) ist.

 

Frauenverachtung in den Religionen fängt damit an

1. Mose 2, 18 Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei. (Wörtlich soll es jedoch heißen: Ich will ihm eine Hilfe schaffen als sein Gegenüber - d.h. die zu ihm paßt).

 

Dann ist in der Luther-Bibel ein Verweis auf

 

Prediger 4, 0: "Fällt einer von Ihnen, so hilft ihm sein Gesell auf. Weh dem, der allein ist, wenn er fällt. Dann ist kein anderer da, der ihm aufhilft.

 

 

Die Menschenverachtung erreicht bei "Hiobs Versuchung" einen gewissen Höhepunkt. Dort werden Menschen einfach ausgetauscht.  >Hier< mehr.