Macht und Glaube
Religion; darin glauben; Unterwerfung auch (vor allem) unter Menschen; Aufhetzung und
Fanatismus - Das sind einige Stichworte.
>Hier< zu den ultraorthodoxen Juden, den Heradim,
anschließend: Priester prügeln sich"!
Die Religion ist dazu angelegt, den Gläubigen zu reglementieren, sich zu
unterwerfen, unbedingt und ohne wenn und aber. Alle Religionen sind darauf
ausgerichtet, bei nur der aller geringsten Abweichung von den teils
widersprüchlichen Vorgaben, Angst und Unsicherheit zu verspüren. Jeder
Religionsangehörige spürt - wenn er ehrlich ist - eine Beklemmung, sagt
allerdings: "Ich fühle mich geborgen. Wer will den schon erkennen, dass der
Religionsführer - das muss ja unbedingt der Gott der großen Religionen sein - ein
Abbild seiner selbst, seiner psychischen Vorstellungen, seiner Existenzmängel.
Den Glauben (und Wunschträume) kann man keinem nehmen. Aber die Religionsführer
haben es verstanden, Glaubenswilligen zu einem Glauben zu verhelfen. Glauben
kann nicht jeder, was und wie er will. Die Willensbildung ist keineswegs
unabhängig vom sozialen Umfeld. Den Glauben nehmen, kann nur "besseres Wissen".
Die Betonung liegt auf Wissen. "Wer wenig weiß, muss viel glauben", lautet ein
altes Sprichwort, das man auch so ausdrücken kann: " Wer wenig glaubt, sucht die
Kompensation (den Ausgleich) im Wissen." Aber Wissen ist das Gegenteil von
Glauben.
Der deutsche Schauspieler und Unterhalter Harald Schmidt sagte einmal, dass Optimismus nur aus Mangel an Informationen möglich sei. (Wer kommt also in den Himmel, den es wo und wie gibt?)
>Hier< als Beispiel der "Cargo-Kult", beim dem den Kultanhängern im Pazifikraum von "Religionsstiftern" eingeflößt worden war, dass die Ladungen (Cargo) der mit allen wunderschönen und begehrenswerten irdischen Dinge, welche die Kolonialherren abluden, von den Ahnen für die Inselbewohner beschafft worden seien und nun von den Europäern "veruntreut" würden. Es ist bisher nicht diskutiert worden, ob der Religionsstifter alles nur aus Dummheit und Ignoranz verbreitete oder nicht der Hintergedanke Antrieb war, die begehrte Ware mit Hilfe der zahlenmäßig überlegenen Bevölkerung mit Gewalt in Besitz zu bekommen; denn fast alle Religionen haben nach ihrer "Stiftung", Krieg und Besitzansprüche, sprich Machtansprüche über andere Menschen hervorgerufen.
Man kann aus jeder religiösen Dokumentation, ob Bibel, Talmud oder Koran (als Beispiele) irgend eine Seite aufschlagen, um den Alleinvertretungsanspruch, die Strafandrohung schon beim geringsten Abweichungsverdacht lebensbedrohlich darzustellen. Den Koran gerade zur Hand, mal schnell ein paar Verse, jetzt aus Sure (Kapitel VI) zu kopieren:
SECHSTE SURE
...wahrhaftig.
[148] Wollen sie dich des Betruges beschuldigen, so sprich: »Euer Herr ist von unendlicher Barmherzigkeit; dennoch wird er seine Strenge von einem gottlosen Volke nicht abwenden.«
[149] Die Götzendiener sagen: »Wenn Allah es gewollt hätte, so hätten wir keine Götter neben ihn gestellt, auch unsere Väter nicht; auch hat er uns nichts verboten.« So haben auch die vor ihnen schon die Propheten des Betruges beschuldigt, bis sie die Strenge unserer Strafe gefühlt haben. Sprich: »Wisst ihr das mit überzeugender Gewissheit, so gebt uns Beweise; doch ihr folgt nur falschen Einbildungen und seid nichts als Lügner.«
[150] Sprich: »Allah allein ist im Besitz überzeugender Gewissheit, und hätte er gewollt, so hätte er euch alle geleitet.«
[151] Sprich: »Bringt her eure
Zeugen, die bezeugen können, dass Allah dieses verboten hat.« Und wenn sie dies
auch bezeugen sollten, so zeuge du nicht mit ihnen und folge nicht dem Verlangen
derer, welche unsere Zeichen des Betruges beschuldigen und an ein zukünftiges
Leben nicht glauben und ihrem Herrn andere Wesen gleichsetzen.
[152] Sprich: »Kommt heran, ich will euch vorlesen, was euch geboten und
verboten ist: Ihr sollt keine Götzen neben ihm haben; eueren Eltern sollt ihr
Gutes tun; ihr sollt euere Kinder nicht aus Furcht vor Armut töten, denn wir
wollen schon für euch und für sie Sorge tragen; ihr sollt euch nicht den
schändlichen Verbrechen nähern, weder öffentlich noch geheima).
Ihr sollt nach göttlichem Verbot keinen töten,
da Allah das Leben unverletzlich machte, außer wenn es
die Gerechtigkeit fordertb); dies hat euch Allah geboten.
Ob ihr diese Lehre begreift?
a) Worunter namentlich Ehebruch und Habsucht zu verstehen sind.
b)
Nämlich nur Mörder, Ketzer und Ehebrecher, oder soweit es der Krieg
erfordert, der Heilige Krieg (Dschihad oder Djiad)
- siehe Bild rechts aus dem Kölner Stadt-Anzeiger (von Greser & Lenz)
[153] Kommt auch dem Vermögen der Waisen nicht zu nahe, ihr müsst es denn vergrößern wollen, bis sie mündig geworden sind. Gebraucht nur richtiges Maß und richtige Waage. Wir legen einer Seele nicht mehr auf, als sie zu tragen vermag. In euren richterlichen Urteilssprüchen seid gerecht, sei es auch gegen euere nächsten Verwandten, und haltet treulich am Bündnis Allahs fest. Dies hat Allah geboten, mögt ihr dessen eingedenk sein.«
[154] Das ist mein richtiger Weg, spricht Allah, folgt diesem und nicht dem Weg anderer, damit ihr euch nicht vom Weg Allahs trennt. Dies hat Allah euch befohlen, damit ihr ihn ehrfürchtet.
[155] Wir haben dem Moses die Schrift gegeben, als Gnade und eine vollkommene Anleitung für die, welche nur, was recht ist, tun wollen, und sie lehrt den Unterschied aller Dinge. Sie ist eine Leitung, dass die Kinder Israels an die Begegnung mit ihrem Herrn glauben mögen.
[156] Und diese Schrift (der Koran), die wir nun offenbarten, ist gesegnet; befolgt sie und fürchtet Allah, damit ihr begnadigt werdet,
[157] und sagt nicht: »Die Schrift ist nur zwei Völkern vor uns offenbart worden, und wir waren zu unwissend, sie zu verstehend.«c)
[158] Sagt nun auch nicht: »Wäre uns die Schrift offenbart worden, so hätten wir uns besser als jene leiten lassen!« Nun ist euch von euerem Herrn eine deutliche Belehrung zuteil geworden, auch Leitung und Gnade. Wer ist aber frevelhafter als der, welcher die Zeichen Allahs des Betruges beschuldigt und deshalb davon abweicht? Die sich von unseren Zeichen wegwenden, wollen wir mit schwerer Strafe belegen, dass sie abgewichen sind.
[159] Was haben sie auch anderes zu hoffen, als dass die Todesengel zu ihnen kommen werden oder dass dein Herr selbst kommt, sie zu strafen, oder dass ein Teil der Zeichen deines Herrn, welche den Jüngsten Tag verkünden, eintreffen wird? An jenem Tage, an welchem ein Teil der Zeichen deines Herrn eintrifft, da kann ihr Glaube keiner Seele mehr helfen, wenn sie nicht früher schon recht geglaubt und in ihrem Glauben nur das Gute getan hat. Sprich: »Erwartet diesen Tag! Auch wir erwarten ihn.«
[160] Mit denen, welche Trennungen in ihrer Religion stiften und Sektierer werden, habe du nichts zu schaffen. Diese ihre Sache gehört vor Allah allein. Er wird ihnen einst schon sagen, was sie getan haben. [161 ] Wer einst mit guten Werken kommt, der erhält zehnfachen Lohn dafür; wer aber mit bösen Werken erscheint, der erhält seine Strafe nach seinem Handeln. Sie werden nicht mit Unrecht behandelt werdend).
[162] Sprich: »Mich hat mein Herr auf den rechten Weg geleitet, zur wahren Religion, zur Religion des rechtgläubigen Abraham, der kein Götzendiener war.«
[163] Sprich: »Mein Gebet, mein Dienst an Allah, mein Leben und mein Tod gehören Allah, dem Herrn der Weltenbewohner;
[164] Allah hat neben sich keine Gefährten. So wurde es mir von ihm befohlen - ich bin der erste Mosleme).«
[165] Sprich ferner: »Wie sollte ich
auch, außer Allah, noch einen Herrn verlangen? Ist er ja der Herr aller...
c) Nur den
Juden und Christen ward die Thora und das Evangelium gegeben, denn uns ist ja
Sprache und Inhalt fremd.
d) Das Gute wird mit zehnfachem Wert belohnt, das Böse aber nur nach der tatsächlichen Höhe der Schuld bestraft.
e) Mohammed - der erste, der Allah
ganz ergeben ist.
Also jede Religion erhebt den
Anspruch auf absolut allein selig machend. Das hat der derzeitige Papst der
Katholiken, sich Benedikt XVI nennend (alias Josef Ratzinger) vor
nicht langer Zeit den Evangelien geradeaus gesagt. Und - wie
>hier< näher
belegt - ist "das Papsttum die Vollendung der im
Alten Testament durch Moses begründeten und durch Christus im Neuen Testament
geforderten Gottesherrschaft". Nach Einladung des aus Deutschland stammenden
Ratzingers, als Oberhaupt des "Staates der Vatikanstadt" durch den deutschen
Bundespräsidenten, Christian Wulff, sogar zum Halten einer Ansprache vor dem
Deutschen Bundestag, muss man diesem Wulf eine völlig Unkenntnis der Sachlage*
unterstellen; denn der "Vatikan" hat eine juristische Zwitternatur: Es
ist streng zu unterscheiden zwischen dem zwar nicht-demokratischen aber
souveränen "Staat der Vatikanstadt" und der Institution des "Heiligen Stuhls".
Politisch wird der "Staat der Vatikanstadt" nirgends vertreten! Die
zahlreichen diplomatischen Gesandten des Vatikans werden beim Heiligen Stuhl
akkreditiert, nicht beim Vatikanstaat. Der Papst wird im Ausland durch die
Apostolischen Nuntiaturen vertreten und nicht durch übliche
Botschaften. Ein Nuntius [= »Bote« lateinisch] ist päpstlicher Gesandter bei
einer Ortskirche und zugleich diplomatischer Vertreter des Heiligen Stuhls bei
einer Staatsregierung (wie gesagt, diplomatisch fast im Rang eines Botschafters,
kirchlich in der Regel im Rang eines Titularerzbischofs, d.h. welcher - nach ©
2003 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG - "im Unterschied zum
Diözesanbischof (regierenden Bischof) ein auf ein erloschenes Bistum geweihter
Bischof ohne jegliche Jurisdiktion über dieses" ist. "Titularbischöfe sind alle
Kardinäle, die nicht Diözesanbischöfe sind, die Weihbischöfe und in der Regel
die Apostolischen Nuntien, Delegaten und Vikare). Mehr bei "planetwissen"
* Christian Wulff hat offensichtlich missionarische
Ambitionen als Mitglied im Kuratorium (Aufsichtsgremium) von ProChrist e.V.,
einem evangelikalen Verein, der sich in vielen deutschen Städten eingenistet hat
und mit Massenevangelisationen "Jesus bekannt" machen will.
Die
Religion gibt Vorschriften, sie nimmt
Individualität. Deswegen ist der z.B. von der evangelischen Kirche propagierte
"individuelle Protestant" eine Illusion. Gut diese Kirchen-Ideologie
geht ein wenig in Richtung Selbstverantwortung. In dem Moment, wo es grundlegende, das
heißt >dogmatische<
Orientierungen gibt, egal welche übrigens, das bezieht sich nicht nur auf die
Religion, verliert man ein Stück von sich selbst. Man ordnet sich unter und ein.
Nach den Grundgesetzen oder Verfassungen in den Demokratien sind diejenigen, welche die Texte definiert haben, davon ausgegangen dass eine Religion auf ein gemeinsames Verständnis mit Gläubigen aller Arten setzen kann, wäre ohne dies eigentlich in einer Demokratie gar nicht anders möglich, Eine Religion müsste kompromissbereit und tolerant anderen gegenüber sein (duldsam, nicht unbedingt akzeptierend). Die Verfassungsurheber waren der Auffassung, dass wegen der unter den Religionen herrschenden Unduldsamkeit (siehe oben das Surezitat, Vers 152) jede Religion unter einen gewissen Schutz gestellt und jeder Angreifer (natürlich egal welcher Art) müssen abgewehrt werden müsse. Hier liegt das Problem: das geht leider nicht mit Worten zu regeln, eine Koexistenz ist theoretisch unmöglich; denn der andere - der Ketzer - muss "verbrannt" werden, wie z.B. Huss, Giordano Bruno, um ein Haar der Luther. Jemand, der eine andere Religion vertritt, ist automatisch eine potenzielle Bedrohung, auch wenn er gar nichts Schlechtes im Sinn hat, er gar nicht auf Konfrontation aus ist. Die Juden im Hitlerreich waren absolut keine Bedrohung. Sie hatten niemandem etwas getan. Manche waren nicht einmal Gegner des nationalsozialistischen Gedankengutes. Viele waren ganz hervorragende Wissenschaftler und Künstler, Philosophen. Sie hatten im ersten Weltkrieg gekämpft. Sie fühlen sich als Deutsche. Sie wurden als Bedrohung von einem Wahnsinnigen definiert und von seinen Gefolgsleuten wurden alle, die anders als die Definition des NAZI-Wahns es bestimmte, verfolgt und sogar physisch ausgerottet: Neben Juden auch Kommunisten, Homosexuelle, Kritiker, streng-gläubige Kirchenleute usw. als "Untermenschen" angesehen. Der Verfolgungswahn war unbeschreiblich.
Wenn eine einzelne Person sich
bedroht fühlt, kommt es nicht zu Völkermorden. Wenn diese Person aber
Gleichgesinnte hat, viele, dann kann dies zu enormen Konflikten ausarten. Wir
müssen auch immer bedenken, dass Religionen an gewisse Regeln gekettet sind: sie
können nicht von heute auf morgen einen
>Paradigmen<wechsel
vornehmen. Die Historie einer Religion ist immer auch ein schweres Erbe, ganz
einfach, weil sich Wissensstand der Menschheit und somit die Einstellungen und
Meinungen ständig erweitern und ändern, und genau hier kommt es natürlich zu
Problemen, wenn das Basis-Werk (z.B. Bibel und Koran) sogar ziemlich angestaubt
ist. Die Menschen vor 2000 oder 2500 oder gar 3000 Jahren sind mit uns, heute,
kaum noch zu vergleichen. Grundsätze haben sich verändert:
Menschenrechtskonvention, Kinderrecht, Tierschutz, Rotes Kreuz, Roter Halbmond,
Abrüstung, Waffenkontrollgesetze, vieles zwar nur auf dem Papier, aber doch
endlich einmal definiert, wenn auch unzulänglich. Aber die Ideen sind nicht mehr
von Tisch zu fegen, selbst von einem Papst und eine Ayatollah nicht. Egal auf
welchem Gebiet, ob in den Naturwissenschaften, Physik, Psychologie, Philosophie,
oder mit Bezug auf soziale Sicherheit, physische Sicherheit. Raubritter würden
doch heute bestraft. Tierquälerei wird bestraft. Vergewaltigung in der Ehe kommt
vor Gericht. Man suche sich einfach mal eine Situation aus dem täglichen Leben
aus und vergleiche, wie sie heute gehandelt wird und unsere Vorfahren vorgingen,
na einfach mal nur 100 Jahren zurück und nicht bis an den Anfang der Religionen.
Die Kirche,
nun die ist ja ein Machapparat sondergleichen, voll feudalistisch strukturiert,
modern kapitalistisch orientiert, versucht, eine so konservativ wie eh und je
ausgerichtete Religion zu verfestigen, engt den
etwas mehr wissenschaftlich orientierten Menschen wieder mehr einzuengen, entreißt ihm
gewonnen Individualität, zerstört selbstsichere Versuche zur Persönlichkeitswerdung,
die - wie Beispiele anderer Religionen zeigen - sogar gänzlich aufgehoben werden
kann.
Was ist wohl einfacher zu beherrschen: ein ungebildeter Mensch oder ein kritisch
denkender, wissender Mensch?
Wer wenig weiß, muss viel glauben
(alte Weisheit)
Spätestens hier muss man also unterschieden, was "glauben" und "wissen" ist.
Glauben bedeutet "vermuten", "ahnen", oft auch "hoffen". Wenn man wenig weiß,
kann man einfacher beeinflusst werden, das beste Mittel zum Machterhalt ist die
Angst ("...sonst kommst Du in die Hölle"). Die so genannten Heiligen
Schriften wimmeln nur von Geboten, Verboten, Strafandrohungen und Opferungen.
Aber auch dies ist nicht nur auf die
Religion zu beziehen! Überall, wo ein Abhängigkeitsverhältnis vertraglich
festgeschrieben wird, wo ein wirtschaftlich besser gestellter mit dem
"Schwächeren" einen Vertrag schließt, hat letzterer nur Pflichten. Man hole sich
mal einen
- Mietvertragsvordruck beim Haus- und Grundbesitzerverein; schaue mal in
- Kraftfahrzeugversicherungsvertrag und die anderen von der Krankenversicherung, von den
- Banken (Schufa),
- Arbeitsvertrag,
- Vertrag für Krankenhausaufenthalt, für eine Operation,
- Vertrag - der nie gelesen wird - von den Transportunternehmen, Bahn, Bus, Taxi, Flugzeug.
Ein Recht auf einen sauberen Sitzplatz im Bus hat niemand.
Nun, was hat das denn alles mit Religion und Kirche zu tun? Ja, was hat sich denn seit den Büchern von Moses geändert? Hierarchien, nur Kaiser und Könige, Wirtschaftsbosse, Staatssekretäre, Kanzler aller Arten, Bischöfe, Kardinäle, Mullahs, Ayatollahs zählen. Opfer und Abgaben zahlen nur die "Mittelmäßigen".
Der einzige Fortschritt, der erzielt worden ist: Diese Webseiten wären noch bis vor kurzem absolut tödlich gewesen. Heute braucht man sich nur noch Sorgen zu machen um einige wenige Fanatiker. Es gibt zwar die Menschrechtskonvention und viele andere internationale Übereinkünfte, die allerdings noch nicht von allen Staaten unterschrieben worden sind, beinahe keine von den USA. Wenn man die ersten Seiten des Koran ließt, dann besteht überhaupt keine Aussicht, dass die vom Islam dominierten Staaten irgendwelche Konventionen annehmen werden und können. >Hier< die Gründe.
Wenn ein Hegemon (vormächtiger Herrscher oder Institution) seine Macht bewahren
will, so ist jede Änderung der aktuellen Lage ein Risiko. Das können
Kleinigkeiten sein (ein aufmüpfiger Mönch) und natürlich auch fundamentale
Kritiken ("Die Erde ich keine Scheibe, sondern eine Kugel!").
Die Kirche nun im Kampf um die Macht, hat sich im Laufe der Menschheit aller
Mittel bedient, ihre Macht zu erhalten. Sie hat gelogen, betrogen, sie hat
Kriege geführt, Elend verbreitet und ja auch die Bibel missbraucht. Wenn es nach
ihr ginge, im Speziellen nehme ich mal die römisch-katholische Kirche, würden
wir heute noch in kleinen Dörfern leben, es gäbe keine freien Zeitungen, keine
Kirchen-Kritiker, die Welt wäre immer noch eine Scheibe, die Sonne würde sich
immer noch um die Erde drehen ...
Die Kirche hat mit dem Glauben an sich herzlich wenig zu tun, sie gebraucht,
vielmehr missbraucht ihn, um ihre Ziele durchzusetzen. Der Mensch ist nur noch
oberflächlich individuell, fei, in Wahrheit aber ist er eingeengt in
lateinischen Versen, in Dogmen, in Strukturen, die unflexibel sind. In der
modernen, sich stetig und schnell verändernden Welt sind starre Vorschriften und
Betonköpfe weder sinnvoll noch nützlich. Wäre der Mensch, also der historische,
von der Frühzeit bis heute, so widerborstig, wäre er längst ausgestorben. Die
Evolution zeigt, dass fehlende Anpassungsfähigkeit ein Todesurteil sind. Nicht
zuletzt wegen ihrer Inflexibilität siegten die Säuger und starben die Dinos. Die
römisch-katholische Kirche als Dinosauerer zu bezeichnen ist also gar nicht so
weit hergeholt.
Die Urwerke der Religionen, ob Bibel oder Koran, sind alt, die spiegeln das
Wissen und Denken vergangener Zeiten wieder, doch geändert hat sich nichts. Wer
hier nun noch glaubt, das hätte Sinn, dem sei sein Glauben natürlich gelassen,
denn der Glaube ist frei.
Die Kirche an sich, also als Institution, muss sich erhalten, muss ihre
Gefolgschaft erhalten, sonst geht sie den Weg alles Vergänglichen. Ihre Taten
für den Eigenerhalt und gegen die Konkurrenz, "Feinde", Andersgläubigen sind
also nachvollziehbar ... natürlich aber oft genug nicht gutzuheißen. (Kreuzzüge,
Hexenverbrennung, Völkermord an z.B. Inkas und Mayas usw.). Wenn man so mächtig
ist wie die katholische Kirche im Mittelalter es war, dann sieht man sie
Auswirkungen: die zu Recht "dunkles Mittelalter" genannte Phase brillierte durch
Grausamkeit, einem rückwärtsgerichteten Denken und Handeln. In dem Moment, wo
man sich auf sich selbst besinnen kann, seiner selbst bewusst wird, zum echten
Individuum wird, verliert die Kirche ihren Einfluss, die verliert Macht.
Der Fanatismus
Er ist ein besonders perfides Phänomen, welches als Basis einen von der Kirche
bzw. einiger kranker Anhänger (gern als Fundamentalisten bezeichnet) erzeugten
Irrglauben besitzt. Fanatiker sind nicht automatisch "dumme" Menschen, sie
können (und haben wie die Biographien z.B. der Selbstmordattentäter (>hier<) in Israel
zeigen) sogar einen Hochschulabschluss haben, sie "glauben" ganz einfach das
"Falsche". Ihnen wird das Blaue vom Himmel versprochen, sie werden manipuliert,
belogen, quasi ferngesteuert. Dies geht natürlich um so einfacher, je geringer
Wissensstand und Geisteskraft sind. Schreckliche Ergebnisse in der Jugend, große
Enttäuschungen und Katastrophen usw. sind perfekte Grundlagen.
Fanatismus kann sich addieren! Bildet ein Konservativer, egal welcher Religion,
einen "Schüler" aus, trimmt ihn auf konservative Art und Weise, so kann das
Produkt ein Erzkonservativer Mensch sein. Dieser wiederum kann das gleiche,
perverse Spiel weitertreiben. Das Ergebnis letztlich ist ein fehlgeleiteter
Unmensch, frei von Individualität. Die Fähigkeit selbst zu entscheiden ist
verkümmert, nochmals geringer als es in einer Kirche Usus ist. Ist die Religion
gar eine rigide, so ist das Spiel schneller, effektiver und effizienter.
Abfallprodukte
Sind Sie abergläubisch? Wenn Sie ein vierblättriges Kleeblatt finden, halten Sie
dies für ein Anzeichen für "Glück"? Oder wenn eine Katze von rechts die Straße
überquert ... oder Sie einen Schornsteinfeger treffen ... oder unter einer
Leiter hindurchgehen ... na Sie kennen diese Phänomene ja. "Glück" ist letztlich
nur das Eintreten eines Phänomens, welches eine mathematische Wahrscheinlichkeit
hat, welche gegen Null geht. Und was ist ein "Zufall"? Das ist nur ein Teil
eines Systems, welches wir nicht verstehen. Ein Erfinder entdeckt ein neues
chemisches Element, obwohl er gar nicht auf der Suche war. Der Bunsenbrenner
bekam zuviel Luft, die Flamme wurde heißer als geplant et voila: durch "Zufall"
was Neues entdeckt. Später stellt sich dann raus, dass bei 1200°C eben genau
diese Reaktion vollkommen normal ist ... alles wird nachvollziehbar, erklärbar
... im Idealfall sogar "logisch". Sie haben keine Ahnung von Chemie? Wenn Sie
zufällig 7 Kohlenstoff-Atome mit deren 5 aus Wasserstoff, 3 aus Stickstoff und 6
aus Sauerstoff "mixen" ... dann bekommen Sie zufällig TNT heraus. Die Welt ist
so schrecklich groß ... und so verdammt detailliert ... und mit so unglaublichen
Zusammenhängen ausgestattet ... und der Mensch ist so klein, so beschränkt ...
ist es da ein Wunder, dass wir nicht alles verstehen?
Die "Todeskarte" ziehen, jemanden mit einem Bann belegen, verflucht werden ...
all dies sind Nebenprodukte, für mich Abfall, vom "Glauben" ... OK, vielmehr
natürlich "Aberglaube". Es sind seltsame Phänomene, die klar widerlegt werden
können, die für die meisten von uns "Quark", "Mist" oder "Blödsinn" sind, und
doch halten sie sich tapfer ... gegen Aufklärung, gegen Wissenschaft, gegen
Verstand und Logik. Sie haben also mit Kirche und Religion eine deutliche
Gemeinsamkeit: wirklich zu erklären sind sie nicht ... und für Leute, die lieber
auf den "gesunden Menschenverstand" setzen, sind sie Relikte aus vergangenen,
von Unwissenheit geprägten Zeiten.
... und sonst so?
Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, wie gewisse Rituale, Bräuche, ja eben
ganze Religionen zu Stande kamen? Gehen wir doch mal 20.000 Jahre zurück: kleine
Dörfer, kleine Gemeinschaften, man kämpfte noch ums Überleben, wusste nicht viel
von Welt. So schaute es aus. Und wenn sich im heutigen Indonesien innerhalb
weniger Tage die meteorologische Lage komplett veränderte, es plötzliche
tagelang regnete, wo vorher kein Tropfen vom Himmel fiel, so konnten unsere
Vorfahren dies nicht erklären. Heute wissen wir um die Welt-Wetter-Lage, wir
haben Satelliten im All und Kachelmann im Fernsehen. Damals aber war das etwas
"Seltsames", etwas sehr Seltsames und die einfachste Erklärung war: da ist
etwas, was mehr Macht hat, was viel Macht hat ... und das kann kein Mensch mein.
Tja, fertig. Das Bild eines übermenschlichen, meinetwegen auch übernatürlichen
Wesens war geboren. Und dies nicht nur an einem Ort der Welt, sondern an vielen.
Die Folgen sieht man heute: eine Menge unterschiedlicher Religionen, vielfältige
Glaubenrichtungen, doch wohl vereint in einem Punkte: "Gott", oder eben Allah,
Vishnu („der Alldurchdringende" bei den Hindus), Zeus, Jahwe oder Belafarinrod
(bedeutet Die Ärzte. Der Name setzt sich aus den Vornamen der
drei Götter der Religion die Ärzte zusammen: Bela - Gott der Punkpower, Farin -
Gott der Quasselpower und Rod - Gott der Rockpower. Die 1982 in Berlin
gegründete Religion ist monotheistisch. Es heißt: Es gibt nur einen Gott - den
Belafarinrod). Das macht keinen Unterschied, denn
letztlich bleibt es immer nur beim Versuch, eine Erklärung für das Unerklärliche zu finden.
Ein Wort noch zum "Buch aller Bücher", der Bibel. Ich muss eingestehen, dieses
Buch ist etwas ganz Besonderes, etwas sehr Interessantes ... einmalig? Nein,
siehe Koran oder z.B. die Upanishaden (Sanskrit: wörtlich „das
Sich-in-der-Nähe-Niedersetzen“; gemeint ist damit: „sich zu Füßen eines Lehrers
(Guru) setzen“, aber auch geheime, belehrende Sitzung. Upanishaden sind
eine Sammlung philosophischer Schriften des Hinduismus). OK, die Bibel ist schon sehr spezifisch,
weil das Christentum eine sehr präzise, umfassende Gründerfigur bzw.
Gründerliteratur besitzt, aber ohne geht es nicht. Nirgends. Daher ja z.B. auch
die Veden (die ewigen Wahrheiten, die Gott den großen alten
Rishis Indiens offenbart hat) oder die Bhagavad Gita
(Lied, Gedicht, „der Gesang Gottes“ als Schriften) im Hinduismus. Doch zurück zum Thema: je
schwammiger etwas formuliert ist, desto mehr kann man reininterpretieren. Klingt
einfach, ist es auch. Dann kommen noch Übersetzungsprobleme hinzu, der "Faktor
Mensch" (jeder versteht etwas anders, jeder macht Fehler ... denken Sie mal an
Ihre Kindheit und das allseits beliebte Spiel "Stille Post") und letztlich
natürlich auch die "Zeit" ... welcher natürlich für zusätzliche Verfälschungen
sorgt. Und was kommt dabei raus? "Christus ist ein Senfkorn": Zur Deutung vier
kurzer Gleichnisse aus der Reihe der sieben Gleichnisse am See in Matthäus
13,31-33 (Lukas 13,18-21) und 13,44-46 Senfkorn
und Sauerteig, Schatz im Acker und
Perle.
Tja, was will ich hiermit sagen? "Ich glaube an Gott, aber nicht an das
Bodenpersonal"? Oder "Ich habe keine Probleme mit Gott, aber seine Fanclubs
regen mich auf?". Wenn G.W. Bush sagt, Gott habe ihm aufgetragen, in den Krieg
zu ziehen und der Papst verlauten lässt, dass Gott gegen den Krieg wäre ... wer
hat Recht? Wem trauen Sie eher zu, zu "Gott" Kontakt zu haben? Also wenn, dann
doch bitte der Papst. Oder meinte Bush gar einen anderen Gott? "Monetus", "Pecunius",
"Oleumus"?
Ich will ja keinen vom Glauben abbringen (geht ja auch nicht, wie eingangs
erwähnt), aber nehmen Sie sich mal die Zeit und denken Sie über "Religion" und
"Kirche" nach. Und diskutieren Sie darüber. Ich habe mich mit katholischen
Chemie-Studenten unterhalten, die meiner Auffassung verblüffend nahe kamen. Ich
hab mit protestantischen Lehrämtlern unterhalten, deren Sicht meiner gänzlich
widersprach. Ich hab mit Theologen geredet, sie tolerant und flexibel waren,
meiner Ideologie erstaunlich kommen. Ich habe mit katholischen
Kriegsflüchtlingen geredet, die Vielweiberei betreiben und jeden Abend zu einem
Plastik-Jesus beten. Ich habe mit dem Sohn des iranischen Botschafters (in einer
Kneipe bei einem Glas Limo) diskutiert, der hin- und her gerissen zwischen
westlicher Realität und muslimischer Geschichte war ... das bringt mich noch zu
einem entscheidenden Punkt: bitte differenzieren! Es gibt nicht "die"
Katholiken, genau so wenig wie "die" Muslime oder "die" Atheisten. die Menschen
waren und sind Individuen ... und ich kann nur hoffen, dass keine Religion,
keine Kirche der Welt diese überlebenswichtige Eigenschaft eliminieren kann.
Dafür müssen wir kämpfen ... und nicht gegen uns selbst!
In den Demokratien der
Industrienationen mit deren Grundrechten der Menschen besteht nach wie vor (wie
in sogenannten Entwicklungsländern) auch das Problem, wie Machtverhältnisse,
also Machtverteilung durch Verfassung, ergänzende und umfassende Gesetze,
Recht, Verordnungen vor allem durch öffentliche Kontrolle zu
institutionalisierter, um damit zu anerkannter und allen Menschen, zu ihrem
Wohle kalkulierbarer Herrschaft werden können. Genau dasselbe Problem ist
weitgehend ungelöst, wenn nicht sogar vorerst unlösbar, für Organisation am
Arbeitsplatz mit Mitbestimmung, Mitinformation, Teilhabe am Gewinn und, wenn
denn schon, auch am Verlust.
Auch sehe ich einen langen Weg der
Realisierung des vorher Gesagten zur Organisation zwischenstaatlicher
Beziehungen.
Es besteht aber eine mehr oder
weniger starke Tendenz zu überregionalen Gruppierungen, zu
Staatengemeinschaften, wie der Europäischen Gemeinschaft, der Afrikanischen
Union (obwohl zum Beispiel die East African Community, die Ostafrikanische
Gemeinschaft zwischen Kenia, Uganda und Tansania im Juni 1988 gescheitert
ist), bis hin zur Stärkung der Vereinten Nationen, wenn auch, wahrscheinlich
vorübergehend eine Zersplitterung einiger Staatsgemeinschaften, vor allem im
ehemaligen Ostblock zu beobachten ist.
Aus dieser Tendenz heraus besteht die
Möglichkeit, regionale Probleme auf überregionaler Ebene, im Interesse und aus
der Warte einer gewissen Neutralität und übergeordneter Notwendigkeiten zu
lösen.
Nach Max Weber (Seite xx) führt der
Entwicklungsprozeß zur Industriegesellschaft zu einer zunehmenden
„Entzauberung der Welt“.
Bekanntlich konnten sich die
Menschen, vor Kenntnis gewisser physikalischer Gesetze zum Beispiel das Gewitter
nicht erklären und glaubten, dass sich da oben in den Wolken Götter
bekämpften.
Der Gottbegriff wird durch die
naturwissenschaftlichen Erkenntnisse immer weiter nach „oben geschoben“, vom
bärtigen, keiner menschlichen Schwäche unterliegenden, nicht vom Tod bedrohten,
alles sehenden und registrierenden „alten Mann“ (nicht Frau oder zumindest
geschlechtslos), über den pantheistischen („Gott im Allem“) Gedanken, zum
Schöpfer der Naturgesetze, Initiators des Urknalls. Eine göttliche Macht wurde
immer angesetzt, um Unbekanntes zu erklären, um dieses Unbekannte,
Unerklärbare ihr zuzuschreiben. Für alles wird ein personifizierter
Verursacher gesucht.
Aber die Religionsinstitutionen
verlieren immer mehr an Macht und Einfluss, zumindest in den Industrienationen,
wenn auch der Hang zum Sektierertum, zum Glauben an irrationale Mächte, an
Selbstheilung durch Meditation und Yoga zuzunehmen scheint.
Aber die Kritik an bestehenden
Systemen, ob politischer, wirtschaftlicher oder weltanschaulich-kultureller
Art, wächst und damit die Chance, zu notwendigen Reformen zu finden [x].
Es scheinen berechtigte Hoffnungen zu
bestehen, dass die Gesellschaft eine humanere zwischenmenschliche Beziehung
finden wird. Aber geht es schnell genug, ehe wir unserer Erde zu großen Schaden
zugefügt haben?
Durch viele Diskussionen wird auch das Bewusstsein geschärft, dass wir unsere Mutter, Natur genannt, von deren Muttermilch wir nach wie vor abhängig sind, respektieren und nicht so kränken (im Sinne von krankmachen), dass sie uns nicht mehr versorgen kann.

Es gibt den israelischen Fundamentalismus der ultraorthodoxen Juden, von denen es mehr als 700 000 gibt und allein in Jerusalem zählt jeder vierte Einwohner zu den strengfrommen. Durch ihre hohe Geburtenrate von geschätzten 10 bis 12 Prozent nimmt ihr Anteil an der Bevölkerung zu. Manche Schätzungen geben acht Kinder pro Frau an. Er wird auf zehn bis zwölf Prozent geschätzt.
Die meisten besonders Gottesfürchtigen, hebräisch haredim, wohnen in abgeschotteten Bezirken. Mann erkennt man an seinem typischen Kleidungsstil, meist schwarzer Mantel mit Hut. Diese Leute halten sich strikt an koschere Speisevorschriften sowie an das völlig Ruhegebot am Sabbat. Es gibt zwei Hauptrichtungen: Diejenigen, die den Staat Israel ablehnen, die auf den Gottesstaat warten mit dem Erscheinen des Messias und als die antizionistischen Ultraorthodoxen bezeichnet werden. Die anderen sind diejenigen, welche Kompromiss mit der Regierung gemacht haben.
Alle scheuen sich aber nicht, staatliche Privilegien anzunehmen. Zwei Drittel
der Ultraorthodoxen bekommen Sozialhilfe, weil die Männer das Studium
heiliger Schriften einer geregelten Arbeit vorziehen. Sie sind grundsätzlich
auch vom Militärdienst befreit. Nach einem Bebauungsplan sind für
"Strenggläubige" in Beit Schemesch* 25 Tausend neue Wohnungen geplant.
Normalsterbliche warten vergeblich!
* westlich von Jerusalem im
schöner Landschaft
Im Bus sitzen die Männer vorne. Frauen und Mädchen müssen hinten sitzen. Frauen dürfen nicht in eine Synagoge... Aber Religionen genießen einen besonderen Schutz!!
Der israelische Minister für Wohnen & Bauen, Ariel Atias erklärte (nach http://www.tlaxcala.es/), "er betrachte es als "nationale Aufgabe", ultra-orthodoxe Juden - oder Haredim, erkennbar an der förmlichen schwarzen und weißen Kleidung - auf arabischem Gebiet anzusiedeln, und kündigte seine Pläne an, darüber hinaus die erste allein von Haredim bewohnte Stadt des Nordens zu gründen. Die neue Siedlungsinitiative verfolgt laut Atias den Zweck, in der Vergangenheit gescheiterte Versuche des Staates wieder aufzunehmen, den hauptsächlich von Arabern bewohnten Norden des Landes zu "judaifizieren" bzw. dort eine jüdische Mehrheit zu schaffen."

Kommentar: Oben wurde geschrieben, dass Männer wegen der Beschäftigung mit ihrer Religion nicht arbeiten können (und es auch nicht brauchen?). Sie sind in jedem Fall auch nicht arbeitsfähig! Was haben sie denn gelernt? Wie oft müssen sie ihre Arbeit aus religiös-rituellen Gründen unterbrechen? Aber wie man sieht: Der himmlische Vater ernähret sie doch auf wunderbare Weise. Über die Frauen der Fanatiker wird nirgends berichtet, nur dass die besonders frommen Herren der Schöpfung - so wie jener rechts im Bild - außerhalb ihrer Ghettos auftauchen, um Mädchen, die zur Schule gehen, zu bespucken und als "unzüchtig" zu beschimpfen. (Wahrscheinlich ist das die einzige Möglichkeit dieser verblendet Frommen, um als Beschnittene ihren Samendruck loszuwerden. (>Hier< zu den Folgen der Beschneidung).
Noch eine Mitteilung von dapd (der früheren Nachrichtenagentur "Deutscher Depeschendienst" und dem deutschen Ableger der US-amerikanischen Nachrichtenagentur "Associated Press - AP") über "Priester prügeln sich zur Vorbereitung des orthodoxen Weihnachtsfestes in der Geburtskirche in Bethlehem beim Säubern des Heiligen Stätte (im Dezember 2011). Es soll zu einem Handgemenge zwischen Geistlichen verschiedener Konfession gekommen sein. Armenisch sowie griechisch orthodoxe Priester schlugen mit Besenstielen aufeinander ein. Die Glaubensgemeinschaften verfügen je über einen Abschnitt der Kirche und verteidigen ihr Territorium aufs Schärfste. Die Kirchenmänner beschuldigten sich gegenseitig, die Grenze zwischen den Abschnitten überschritten zu haben.
Ein Glück, dass die Religionen geschützt sind, aber nicht gegen gegenseitige Ausrottung. Das ist dann eine interne Angelegenheit (GSD früher "Gott sei Dank")...
Walter Rath, ergänzt Dezember 2011