Religiosität wird "vererbt"
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noch einmal Menschen wie wir im Weltall zu finden und Vorstellungen,
den markwirtschaftlich darwinistischen Überlebenskampf zu imitieren.
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Allgemeine Psychologische Betrachtungen:
Als Kind kommen wir in einer bestimmten Region der Erde zur Welt. Dort haben sich die Mitmenschen einen bestimmten Kulturkreis geschaffen bzw. waren auch in das "kulturelle Netz" gekommen. Dort wird eine Sprache gesprochen, die vielleicht schon in nicht weiter Entfernung keiner mehr versteht. Jeder Erwachsene weiß, wie schwer es ist, eine andere Sprache zu lernen. Fast ausschließlich bleibt ein Akzent übrig, der nicht zu verleugnen ist, insbesondere wenn man einmal sehr müde ist.
Während wir Menschen es geschafft haben, die "Fremd"-Sprache eines Mitmenschen zu achten, und während man sich bemüht, mit einem Wörterbuch, Hilfen von Leuten, die eine solche Fremdsprache mehr oder weniger gut kennen, zu einer Verständigung zu kommen, weigern wir uns, das fremde kulturelle Umfeld anzunehmen. Warum ist das so?
Hat das alles etwas mit den Genen und Chromosomen zu tun?
Man weiß inzwischen, dass bei der menschlichen Fortpflanzung von jedem Elternteil je 23 Chromosomen, die Träger der Erbinformationen, an ohr Kind weitergegeben werden. In jeder Körperzelle befindet sich somit eine doppelte Ausführung des Bauplans des Lebens. Was aus uns wird, bestimmen die Gene, die Erbfaktoren, die Erbanlagen zur Vererbung von Merkmalen von einer Generation auf die nächste. Ein Gen bestimmt, jedoch neben Umwelteinflüssen, die Ausbildung eines bestimmten Merkmals (eines Phäns) in unserem Erscheinungsbild (als Phänotyp) und wird erkennbar durch das Vorkommen alternativer Formen (Allele) für dieses Merkmal. So wie die Eltern unterschiedlich aussehen, wird nie ein Kind einem Elternteil identisch sein. Jedes der Nachkommen ist ein eigenständiges Individuum. Natürlich kommt es zu mehr weniger starken Ähnlichkeiten. "Der siegt aus wie die Mama," bleibt aber sein Leben deutlich von ihr unterscheidbar.
Die
Gene liegen in linearer Anordnung auf den Chromosomen
Ungefähr 25.000 Gene befinden sich auf den Chromosomen. Sie sind für unser Gesamtaussehen verantwortlich und steuern auch alle Stoffwechselvorgänge in unserem Körper.
Von der Macht und Ohnmacht der Gene – das Rätsel der Persönlichkeit (schreibt Planet Wissen)

"Von vielen Genen sind mittlerweile Rolle und Funktion für Körperbau und Stoffwechsel bekannt. Und die Forschung macht schnell weiter große Fortschritte. Doch was haben Gene mit der Entwicklung unserer Persönlichkeit zu tun? Werden auch Charaktereigenschaften vererbt, oder spielen Gene in dem Zusammenhang nur eine eher untergeordnete Rolle? Was wird vererbt, was wird im Laufe des Lebens erlernt? Über diese Fragen wird in der Forschung seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert.
Mittlerweile gibt es Hinweise dafür, dass die Gene auch eine Art Bauplan für die Persönlichkeit anbieten. Dieser legt aber nur die Rahmenbedingungen fest: Wie sich innerhalb dieser Rahmenbedingungen nun die Persönlichkeit entwickelt, hängt stark von Umweltfaktoren wie zum Beispiel Erziehung, Ausbildung, sozialem Umfeld oder Erfahrungen ab. So scheinen uns Temperament, Ängstlichkeit oder Aggressivität in gewissem Maße mit in die Wiege gelegt zu werden. Die Ausprägung aber wird stark von der Umwelt beeinflusst.
Eigenschaften, die in Zusammenhang mit Kultur zu sehen sind, wie zum Beispiel Musikalität oder Religiosität, sind eher durch umweltbedingte Faktoren moduliert."
Einig sind sich die Forscher nicht, ob auch Charaktereigenschaften vererbt werden, überhaupt was vererbt und was im Laufe des Lebens erlernt wird.
Weiter zitiert aus »Planet Wissen«: "Mittlerweile gibt es Hinweise dafür, dass die Gene auch eine Art Bauplan für die Persönlichkeit anbieten. Dieser legt aber nur die Rahmenbedingungen fest: Wie sich innerhalb dieser Rahmenbedingungen nun die Persönlichkeit entwickelt, hängt stark von Umweltfaktoren wie zum Beispiel Erziehung, Ausbildung, sozialem Umfeld oder Erfahrungen ab. So scheinen uns Temperament, Ängstlichkeit oder Aggressivität in gewissem Maße mit in die Wiege gelegt zu werden. Die Ausprägung aber wird stark von der Umwelt beeinflusst. Eigenschaften, die in Zusammenhang mit Kultur zu sehen sind, wie zum Beispiel Musikalität oder Religiosität, sind eher durch umweltbedingte Faktoren moduliert."
In diesem Zusammenhang ist die derzeit geführte Diskussion über Entscheidungs- und Willensfreiheit anzuschneiden. Untersucht wird, ob wir uns von Bevormundun-gen lösen und aus institutionellen Bindungen befreien können, als »Freiheit wovon« oder ob uns selbstverantwortliches Handeln möglich ist als »Freiheit wozu«.
Religionsgemeinschaften lassen nicht locker, nuste
Untersuchungsmethoden zu nutzen, um eine Verankerung von Gott im Erbgut zu
finden.
Bei KLEMATA, dem Webmagazin der Evangelische Kirchengemeinde Allendorf, ist zu lesen:
"Themen wie Glauben und Spiritualität, Gebet oder Andacht
erscheinen vielen gläubigen Menschen höchst unbiologisch. Doch gerade in
jüngster Zeit avancieren sie zum beliebten Gegenstand naturwissenschaftlicher
Forschung. Neurologen ergründen mit modernsten bildgebenden Verfahren, was sich
im Gehirn abspielt, wenn Menschen beten oder meditieren. Und schon meint der
erste Forscher, ein Gottesgen im menschlichen Erbgut gefunden zu haben.
Das soll einen Evolutionärer Vorteil bringen
Lässt Glauben sich reduzieren auf ein einzelnes Gen oder eine Kaskade
biochemischer Reaktionen und elektrischer Impulse im Gehirn? Eine Art
biochemische Fehlzündung der Nervenzellen?
Auch wenn zahlreiche Vertreter der Kirche darauf beharren, dass spirituelle
Erleuchtung ausschließlich durch göttliche Transformation erreicht werden kann
und viele deutsche Forscher Bezeichnungen wie Gottesgen für völlig überzogen
halten: Nach einer biologischen Wurzel aller religiösen Erfahrungen zu suchen,
ist sinnvoll. Denn evolutionsbiologisch betrachtet ist der Glaube an spirituelle
oder religiöse Kräfte und Mächte eine so sinnvolle und erfolgreiche
Überlebensstrategie der Natur, dass sich die Fähigkeit und Bereitschaft dazu
auch im Erbgut niedergeschlagen haben sollte. Die Vorteile sind offensichtlich:
Zum einen bietet Glaube Erklärungshilfen und Trost für Unerklärliches wie das
Universum oder den eigenen Tod, zum anderen stellt er auch ein starkes
gesellschaftliches Regulativ dar, wenn er sich in Form einer Religion durch
Glaubenssätze oder Gebote manifestiert.
„Für ein sensibles und kognitives Wesen wie den Menschen ist es ein ungeheurer
Segen, nicht alles ständig hinterfragen zu müssen und auf eine unabhängige Macht
vertrauen zu können“, glaubt der Urgeschichtler und Frühmenschenforscher
Gerd-Christian Weniger, der das Neanderthal Museum in Mettmann bei Düsseldorf
leitet: „Darin liegt der eigentliche evolutionäre Vorteil.“ Vieles von dem, was
für den Menschen vorteilhaft ist, gibt er mit dem Erbgut weiter – vielleicht
auch die Religiosität.
Steckt Gott also in den Genen? Neandertaler-Spezialist Weniger glaubt eher an
eine kulturelle Evolution wie bei der Entwicklung früher Werkzeuge: „Dafür gibt
es ja auch keine Gene, die von Generation zu Generation vererbt werden. Die
Erfahrungen wurden mündlich überliefert, das ging viel schneller als mit
biologischer Evolution.“

Trotzdem wurde die These vom Religionsgen in den vergangenen Jahrzehnten immer
wieder in Zwillingsstudien erhärtet. Auch die jüngste, ganz aktuelle
Untersuchung von 1600 Zwillingspaaren am Londoner St. Thomas Hospital ergab:
Nicht die Bereitschaft zum Kirchgang wird vererbt – sie hängt ganz wesentlich
von der Erziehung ab. Aber vererbt wird der Glaube an Gott. „Wenn wir danach
fragten, stellten wir einen vererbten Effekt von 40 Prozent fest“, sagt
Projektleiter Tim Spector.
Die Ergebnisse decken sich mit jüngsten Aussagen des Molekularbiologen Dean
Hamer: Nicht die Religiosität an sich wird vererbt, sondern eine gewisse
Bereitschaft, spirituelle Grenzerfahrungen zu machen. Hamer leitet die Abteilung
Genstrukturen und Genregulation bei den staatlichen Krebsforschungsinstituten
der USA in Bethesda, Maryland. Er sagt: „Der Hang zur Spiritualität ist ein Teil
unseres genetischen Make-ups.“
Was Hamers Aussagen extravagant macht: Er ist der erste Forscher weltweit, der
behauptet, ein Gottesgen lokalisiert zu haben. Der Sinn fürs Übersinnliche soll
in einer Erbanlage namens VMAT2 stecken. Das Gen ist für die Produktion eines
Moleküls verantwortlich, das Stoffe im Gehirn transportiert. Und diese
Botenstoffe sind ganz wesentlich für Stimmungen, Emotionen und
Bewusstseinszustände verantwortlich.
Hamer hatte seine Untersuchung 1998 mit einer Studie über Rauchen und
Suchtverhalten begonnen. Mehr als 1000 Männer und Frauen beantworteten einen 240
Fragen umfassenden Psychotest, der Temperament und Charakter der Probanden
ergründete. Ein Wesensmerkmal, das abgefragt wurde, war die so genannte
Selbst-Transzendenz, also die Fähigkeit, über seine Grenzen hinaus zu wachsen,
sich mit dem Universum eins zu fühlen, sich in bestimmten Situationen und
Erfahrungen völlig verlieren zu können und übernatürlichen Erklärungen Glauben
zu schenken.
Wandelnde Tüte
Lag das Gen VMAT2 in einer bestimmten Variante vor, dann zeigten die
Testpersonen ein durchschnittliches Maß an Selbst-Transzendenz. War das Gen
dagegen in der zweiten Variante vorhanden, die sich nur in einem einzigen
biochemischen Buchstaben des genetischen Alphabets von der anderen
unterscheidet, dann waren sie mystischen und spirituellen Vorstellungen
gegenüber extrem offen.
„Eine einzige Veränderung an einer einzigen Base mitten im Gen scheint damit
direkt in Zusammenhang zu stehen“, meint Hamer. Und er folgert: „Buddha,
Mohammed und Jesus hatten alle eine Reihe mystischer Erfahrungen oder
Bewusstseinsveränderungen und haben deshalb vermutlich alle dieses Gen in sich
getragen.“
Hamer selbst bezeichnet es auf dem Titel seines gerade rechtzeitig vor
Weihnachten erschienenen Buches als Gottesgen, was den Verkauf des Werks
beflügeln dürfte. Im Text selbst und im Gespräch relativiert der
Molekularbiologe die Phrase ein wenig: VMAT2 sei nur eine von vermutlich vielen
Erbanlagen, die das komplexe Verhaltensmuster der Spiritualität bei einem
Menschen steuern. Das Gen sei außerdem nur die Basis für eine gewisse
Geisteshaltung und Empfänglichkeit gegenüber Übernatürlichem. Ob Menschen also
einer religiösen Gemeinschaft angehören oder Weihnachten in die Kirche gehen,
das könne dem von ihm entdeckten Gen nicht angelastet werden.
Glaubt Hamer selbst an Gott? Da weicht er aus. „Wir sind eine wandelnde Tüte mit
einem Haufen chemischer Reaktionen drin.“ Seine Gen-Analyse schließe die
Existenz Gottes aber keineswegs aus: „Gläubige Menschen können die Existenz von
Gottesgenen als weiteren Beleg göttlicher Genialität deuten – als einen cleveren
Weg, den Menschen dabei zu helfen, die göttliche Existenz wahrnehmen und
annehmen zu können.“
Eine Denkweise, die der britische Philosophie-Professor Antony Flew wohl teilt.
Der 81-jährige, der über ein halbes Jahrhundert als führender Verfechter des
Atheismus galt, glaubt plötzlich doch an Gott: Was Biologen über das Erbgut
herausgefunden hätten, zeige „eine schier unvorstellbare Komplexität der
Entstehung von Leben – dahinter muss eine intelligente Kraft stecken“. "
Kommentar: Was immer versucht und erforscht werden soll, Tatsache ist: Wir haben mehrere Milliarden Menschen auf der Welt, wovon jeder durch ein Passfoto und inzwischen einwandfrei auch durch einen Gentest identifiziert werden kann. Also daraus kann kann wohl geschlossen werden, dass es mit der massenweisen gleichartigen geschlechtlichen Vererbung nicht so weit her sein kann, dass da nur einige von betroffen sein können.
Nein, nein! Die Psychologie und die Soziologie liefern die Erklärung! Im gesamten islamisch dominierten Raum herrscht eine vollständige Unkenntnis jeglicher psychologisch/soziologischen Gesetze (neben anderen Naturgesetzen). Daher ist eine Kommunikation mit sogenannten westlichen Ländern nahezu unmöglich. Das dortige vollständige Eingebettetsein in die geschlossene islamische Kultur ermöglicht kein Abweichen geschweige denn Ausbrechen (was sogar tödlich sein kann) aus dem kulturellen Umfeld. Jugendaustausch mit westlichen Ländern gibt es nicht, insbesondere nicht für "einfache" Menschen, die auch selten eine westliche Sprache ausreichend beherrschen, um differenzierte Themen diskutieren zu können.
Da kommt dann schon die Frage auf: Gibt es denn nicht doch wenigsten ein "islamischen Gen"?
Den Juden wird ein Intelligenz-Gen zugesprochen. Es scheint tatsächlich so und nachweisbar zu sein. Aber das bedeutet auch nur, dass einige intelligenter sind als der Durchschnitt und nicht alle Juden. Also, wenn es sogar ein Islam-Gen gäbe, dann würden davon nicht nur ein fast verschwindend geringer Teil betroffen sein. Aber die Menschen in den islamischen Ländern verhalten sich so, als seien sie geklont, d.h. "hergestellt" als eine größere Anzahl gleichartiger, genetisch identischer Nachkommen einer Zelle oder identischer DNA-Moleküle (Des|oxyribonucleinsäure [a für engl. acid], aus Desoxyribonucleotiden, bestehend jeweils aus einer organischen Base, einem Zuckermolekül [Desoxyribose] und einem Phosphorsäurerest. Ein DNA-Molekül besteht in der Regel aus zwei Polynucleotidsträngen, die schraubig umeinander gewunden [Doppelhelix], verbunden durch Wasserstoffbrücken zwischen den Basen. Die genetische Information ist in der DNA als Sequenz der vier verschiedenen Basen verschlüsselt). Die Moslems sind eindeutig nicht geklont und haben außerdem kein besonderes Gen.
Nachdem inzwischen auch ein "genetischer Fingerabdruck" vorgenommen werden kann, mit einer geschätzten Gleichheits-Wahrscheinlichkeit von 1 zu 1,30, gibt es keine natürlichen Klons. (Die Genanalyse ist eine experimentelle Untersuchung von DNA, d.h. Nucleinsäuren mittels physikochemischer und biochemischer Methoden zur Aufklärung ihrer Struktur [u.a. Größe, Nucleotidsequenz, Faltung im Raum] und Funktion bei bekannten Bausteinreihenfolge des zu untersuchenden Gens.)
Es ist schon oft in diesem Internetbuch "Gotteswahn.Info" darauf hingewiesen worden, dass Menschen nun mal traditionsgemäß von Kindheit an glauben und in ihr jeweiliges kulturelles System fast unlösbar eingebunden sind.
Nun sind Religionen, Ideologien, Weltanschauungen rechtlich geschützt ("Menschenrechte", "Grundgesetz") und sie halten sich hartnäckig trotz religiösen Terrors und Hass-Prediger, trotz Menschenverdummung und -schikanierung, obwohl es inzwischen unzählige Kritiken an allen Religionen, Ideologien, Weltanschauungen gibt. Alle diese kritischen Veröffentlichungen sind bestens wissenschaftlich recherchiert, also unzweifelhaft nachgeforscht und objektiv, also sachlich, unvoreingenommen, unparteiisch (wäre jedenfalls wünschenswert), entgegen den in der Regel als erlebte oder fantasierte Geschichten aufgezeichnete "Heiligen Schriften". Die wissenschaftlichen Findungen, Untersuchungen haben sich als unwiderlegbar herausgestellt (trotz einiger Versuche einer in der Regel polemischen, d.h. streitsüchtigen Gegendarstellung).
Die Religionsgemeinschaften sind in der Regel mächtige Wirtschaftsfaktoren (geworden), also als maßgebliche gesellschaftliche Bestandteile von großem Einfluss. Sie haben viele Staaten völlig unter Kontrolle - Islam als Staatsreligion. Der Religionssoziologe Robert Bellah zeigt am Beispiel der USA: »Wenn die Religion missbraucht wird als Rechtfertigung für einen politischen Kreuzzug, für einen heiligen Krieg? In George W. Bushs "Kreuzzug gegen das Böse" sind zwei Glaubens- und Machtsysteme unversöhnlich aufeinandergeprallt. Der amerikanische Präsident ist von seinem Missionierungsanspruch erfüllt und missbraucht als Rechtfertigung dafür die Religion. Mit den Grundwerten einer Religion wie Freiheit und religiöse Toleranz hat das nichts mehr zu tun. Wenn Zivilreligion derart missbraucht wird, wenn sie Anspruch auf Exklusivität erhebt und dies auch außenpolitisch mit kriegerischen Mitteln durchsetzt, dann läuft sie Gefahr, ihre Legitimation zu verspielen.«
Dann hat meiner Ansicht nach die Religion auch ihren bisher festgeschriebenen Schutzanspruch verspielt!
Gründungen von "Neuen Religionen" wirtschaftlich erfolgreich, Beispiel >hier< die Moon-Sekte. "Eine Religion gründen. Besser. Geht es nicht", schreibt Charlotte Gore, "Das Amüsante bei Religionen ist, zumindest aus meiner Sicht, dass jeder eine gründen kann. Wichtig ist, dass deine Religion es schafft, eine Institution zu werden, die lange, lange nachdem du gestorben bist, noch besteht. So gewinnt man das Spiel der Religion. Der Gewinn? Unsterblichkeit. Na ja, irgendwie. Dein Name wird lange nachdem du tot bist weiterleben und wenn du richtig gut warst, werden Leute ihre Lebensart angesichts dessen, was du gesagt hast, ändern. Es ist vielleicht ironisch, dass so viele Religionen in ihrem Kern den Glauben an die Möglichkeit haben, nach dem Tod weiterzuleben. Ob Menschen dies tatsächlich können oder nicht werde ich jetzt nicht beantworten. Aber ein Prophet oder Führer eine Religion zu sein führt oft dazu, dass..."
Aber zurück zu den Gründen des verhaftet, gekettet und geknebelt seins in einer seit Geburt vorgegebenen Kultur - auch das ist schon des Öfteren von mir niedergeschrieben worden: Eine "feste Meinung", ein "Glaube" (wie ein "Naturgesetz"?), ein "Vorurteil" werden in der Regel niemals aufgegeben. Psychologie/Soziologie liefern hinreichende Erklärungen, z. B. mit den Begriffen:
Wahrnehmungsabwehr (als Abwehrmechanismus), Wahrnehmungshemmung, d.h.
- Meidungsverhalten,
- Wahrnehmung emotionaler Inhalte,
- Unterschwellige Wahrnehmungshemmung,
- Verdrängung, Emotionen, Vorurteile, Wahnideen;
Prägung,
Konditionierung, dazu
- Doppelbindungs-Theorie und
- Projektion,
nicht zu vergessen die „Eisberg-Theorie“. Schon allein danach scheint es den meisten Mitmenschen nicht zu gelingen, aus dem "wässrigen" Bereich des Eis-berges (unter Wasser >hier<) auftauchen zu können zum bewussten ICH. Da unter Wasser sind das Unsichtbare, das Unbewusste, die tradierten Gefühle, das ES, das Über-ICH. Da die gesellschaftlichen Einbindungen, die kulturellen Festlegungen, die eintrainierten "moralischen" Werte (zum Unterschied von "Moral" und "Ethik" - moralisch sind die immer noch die weitverbreiteten "Ehrenmorde" und war der bewaffnete "Kampf für Führer, Volk und Vaterland" im Nazi-Regime. Derzeit ist es die Unantastbarkeit der Spekulanten, rücksichts-losen Investoren…. Ethisch sind die Menschenrechtskonventionen, das Deutsche Grundgesetz, die vom Weltparlament der Religionen ausgearbeiteten Richtlinien).
...sollte noch weiter ausgearbeitet werden
Jedoch >hier< sind bereits viele verschiedene und ausführliche Erklärungen zu finden zum Thema "Eingebundensein".
Noch mehr gibt es ab >hier< (kulturelle Einbindung, frühkindliche Prägung usw.)
und >hier< Versuche zur "Vermessen des Glaubens" (moderne Bewusstseinsforschung).
>Hier< kommt der Erklärungsversuch durch "Meme" (Gedankengänge des "Genetikers" Richard Dawkins) rein...