Auflistung

von Teilen der Analyse-Ergebnisse,

 

die betroffen machen und jemanden verfolgen, der im religiösen Umfeld aufgewachsen ist und dann zum Zweifler, sogar zum Glaubensgegensätzler geworden ist:

 

Über Religiosität nicht nur den Kopf schütteln, sondern den Verstand verlieren.

Nach den Untersuchungen, der Durchsicht der Bibel, der Fragen-Beantwortung, der Bewertung mit Hilfe der Erkenntnisse der Psychologen und Soziologen kann man nur unverständlich, ja erschüttert dasitzen und, wie ein Psychoanalytiker als Eingangsrede zum ersten Kongress von Analytikern und Theologen (Gotteswissenschaftlern) sagte: "Ich bin nicht allein sprachlos, nein, ich kann auch nur den Kopf schütteln". Daraufhin hätten die Gotteswissenschaftler die Begegnungsstätte beinahe verlassen.

 

Der irische Schriftsteller, George Bernhard Shaw (1856 - 1950) soll einmal gesagt haben: "Wer in dieser Welt nicht den Verstand verliert, der hat nichts zu verlieren."

 

Wer ist Gott?

Ein vor einigen Tausend Jahren von Menschen erträumter, nicht nur völkermordender  (R.Dawkins), sondern auch Kinder-ausrottender Hirtengott (Tötung der Erstgeburt in Ägypten) eines  kleinen unbedeutenden seßhaft gewordenen Völkleins ist zu einem ">Mammon<" aufgestiegen. Für mehr als eine Milliarden Menschen ist dieser Gott unabdingbare Leitfigur. Daher läßt sich auch nur das Weitergehen von Völkermorden, Einzelmorden, Ungerechtigkeiten in sozialer, geschlechtlicher und Mißachtung jeglicher Art erklären, angefangen von Menschenrechtskonventionen der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, den Verfassungen  einzelner (sich demokratisch nennender) demokratischen Staaten.

 

Der Gott der Religionen ist so primitiv wie der Mensch der Frühzeit, aus der "Urhorde" (Definition von S. Freud). >Hier< die Analyse-Ergebnisse und >hier< eine Analyse-Auswertung.

 

Pantheismus (die "Allgottlehre" als religionsphilosophische Lehre, in der Gott und die Welt d.h. die schöpferische Natur identisch sind)

Sollte es einmal geschehen, daß ein nicht ideologisch gebundener mit einem Gläubigen in ein weltanschauliches Gespräch kommt, dann allerdings versucht der Gläubige bald den Gottesbegriff auf eine so genannte höhere Ebene zu verlagern: "Das alles, was du doch hier siehst, das unendliche All, die Artenvielfalt und, und, und... Dann kann doch nicht von ganz alleine entstanden sein. Da muß es doch ein "Höheres Wesen" geben!" Erstaunen, Erstaunen. Auf solch einer Ebene könnte sich tatsächlich ein nicht Gläubiger doch durchaus noch - wenn auch nicht unbedingt zustimmend - mit einem Gläubigen verstehen.

 

Der mittelalterliche Giordano >Bruno< (um 1600 auf dem Scheiterhaufen verbrannt) und der niederländischer Philosoph, Baruch (Benedictus) de Spinoza - im 17. Jahrhundert ("Deus sive natura") -  haben Gott als "schöpferische Natur" und die Welt als identisch gesehen. Bruno landete auf dem Scheiterhaufen und ein Denker seiner Art würde auch heute noch vom US-amerikanischen Präsidenten George DabbelJu Bush genauso behandelt, wenn er denn noch könnte.

 

Viele Leute haben ihr Leben vorzeitig beendet bekommen, aber nicht umsonst; denn ansonsten dürften solche Sätze, wie hier zu lesen sind, nicht erscheinen.


Ergebnisse als Kunst aus den Religionen

Riesige, sehr beeindruckende und auch wunderschöne "Gotteshäuser": als Dome, Kathedralen (die Bischofskirche; in Deutschland meist Dom genannt) Münster (ursprünglich die Kirche eines Klosters oder Kapitels = Stiftskirche), Kirchen (auch mit verschiedenen Rangordnungen und Bezeichnungen, einfache mit einem Turm, andere mit zwei und sogar mehreren), Basiliken (ursprünglich eine Königshalle, dann entstand in karolingischer Zeit der kreuzförmige Grundriss, bei dem das Langhaus das Querschiff durchdringt), Moscheen (arabisch "masgid":  Anbetungsort), Tempel sind gebaut worden von den verschiedensten Religionsgemeinschaften. Diese wiederum bekämpfen sich gegenseitig, sogar wenn sie ähnliche theologische Ansichten haben: Schiiten gegen Sunniten, Moslems gegen Hindus.

 

Aber zurück zu den Kunstwerken: Das obige Bild gewährt einen Blick von traumhaft schöner Erhabenheit in die Vierungskuppel der von Michelangelo Buonarroti entworfenen Peterskirche in Rom. (Die Vierung ist im Kirchenbau ein Raumteil, wo sich Langgebäudeteil und Querteil des Kreuzsymbolnachbaus bei großen Kirchen durchdringen.)

 

Einfach zur Erholung vom Lesen einige Bildbeispiele aus dem Land voller Ruinen, die Syrisch-Arabische Republik: Auf einer anderen Seite >hier< (dauert ein wenig, diese zu laden, wenn Sie keinen schnellen Internetanschluß haben).

 

>Hier< zu einer Literaturangabe von (mindestens) 7 Bildbänden "Wunder der Baukunst", aus denen hervorgeht, "wie sehr Machtbewußtsein, religiöse Inbrunst, Größenwahn, Schutzbedürfnis, Repräsentationswünsche und manche anderen Motive dazu beitrugen, daß diese imponierenden Zeugnisse menschlicher Leistungsfähigkeit und hohen ästhetischen Anspruchs entstanden".

 

In fast allen Religionen werden Opfer gefordert. Dafür braucht man einen Altar (Aufsatz auf dem Opfertisch), der wiederum nicht im Freien sein sollte, sonst könnten die Opfergaben und die Opfernden naß werden. Dann der, dem man Opfergaben darreicht, eine Unterkunft oder auch mehrere. Für menschliche Führer - Kaiser, Könige, Grafen, Fürsten, Gutsbesitzer, Fabrikanten, Geldwechsler, Päpste, Kirchenfürsten allgemein und nicht zuletzt Gotteshäuser ist sehr viel investiert worden, sehr viel Fronarbeit (Fron = dem Herrn gehörig) geleistet worden, viel Schweiß und Blut geflossen. Da diese "Schöpfungen" nun mal vorhanden sind, haben sie einen ungeheuren Wert - ungeachtet, wie sie zustande gekommen sind. Natürlich zeugen Bauwerke immer von den Fähigkeiten der Menschen, auch von Geschmacklosigkeit.

 

Jedenfalls ist es eine beklagenswerte Tat, wenn Kunstwerke geschändet werden, indem Radikalinskis sie vernichten oder beschädigen. In der Sixtinischen Kapelle sind bei den Personen der Gemälde von Michelangelo Buonarroti mehrmals die Geschlechtsteile übermalt worden, wahrscheinlich von Leuten, die entweder selbst geistig und vielleicht körperlich verstümmelt waren. Ohne Sexualität würden die Lebewesen auf der Erde kaum existieren, vor allem die Schandtäter je wohl nicht. Der Großteil der Dichtkunst (Romane, Opern), an Gemälden, an Statuen wäre ohne den Sexualtrieb nicht zustande gekommen. Der Sexualtrieb soll ja sogar als Antrieb über Neugier zur Forschung führen. Wahrscheinlich ist die Unterdrückung des Sexualtriebes in den meisten Ideologien der Grund, daß keine Neuerung ermöglicht wird.

 

Ein krasses Beispiel für extreme Intoleranz demonstrierte der Talibanführer Mullah Mohammed Omar Ende Februar 2001, indem er trotz internationaler Proteste die Beseitigung alle Statuen  nichtislamisch religiösen Ursprungs in Afghanistan anordnete, worunter auch die berühmten Buddha-Statuen von Bamian zählten. (Taliban in Baschtu "Koranschüler")

 

Verbot, zumindest erhebliche Einschränkung von Kunst

Leider werden und wurden wegen der in allen Ideologien verwurzelten Intoleranz Künstler und Kunstwerke verboten, Bilder, Bücher, Bauwerke verbrannt, Kunstwerke generell zerstört, wie voriges Beispiel zeigt. >Hier< am Beispiel der islamischen Kunst. Auch hat hochbegabter Maler, wie El Greco (1548 - 1614), alle seine Bilder selbst verbrannt, auf denen Geschlechtsteile abgebildet waren; denn ein sexualfeindlicher Mönch hatte entsprechend gepredigt. >Hier< ein Bild nach einer Vorlage "Christus am Kreuz" von El Greco. Da ist der Christus an ein, aus fraktalgeometrischen Formeln berechnetes Kreuz "geheftet", das in einer fraktalen Kuppelgrotte steht und darunter - als Demonstration des Fortschritts - eine Atombombenexplosion.

 

Der Begriff Gotteswahn ist viel zu eng gefaßt

und muß auf alle Ideologien ausgedehnt werden: Hitlerwahn, Stalinwahn, Maowahn bis hin zum Kapitalismuswahn. Die Überlegungen >hier< bereffen alle Ideologien.

 

Es soll eine US-amerikanische Untersuchung gegeben haben, nach der die Bevölkerung der Großdeutschen (NAZI-)Reiches noch kurz vor Kriegsende zu 80% für den Herrn Hitler eingestimmt waren. Der Autor dieser Webseiten, im Jahre 1933 geboren, kann sich noch sehr gut an den damaligen "Massenwahn" erinnern, an das bellende, nur Haß predigende Ungeheuer, Führer genannt. Seine Heilsbotschaft, im verbotenen Buch "Mein Kampf" dargelegt, entsprach der "Cargo-Religion", die Dawkins in seinem Buch beschreibt, ein Wahn aus dem Nichts heraus. Nach dem ganz furchtbaren Ende des Spuks, sogar bis heute, hört man: "Das hätte es unter Hitler nicht gegeben". Gemeint sind Verbrechen jeglicher Art. Es hat sie natürlich gegeben. Nur wurde nichts darüber veröffentlicht, sogar nicht einmal die Greuel und schwersten Verbrechen des Regimes, Massenmorde von "nichtarischen" (altindisch arya=edel, gemeint waren: indo-germanisch, vielleicht waren nur germanische gemeint) Menschen waren bekannt. Heute noch wird behauptet: "Hitler hat uns die Autobahnen gebaut." Die erste europäische Autobahn war bereits1932 zwischen Köln und Bonn in Betrieb genommen worden. Die USA hatten ihre "Turnpikes" und (Interstate) Highways als Autobahn-Vorbild lange vorher. Richtig ist, daß Herr Hitler die Autobahnen für seine Kriegsvorbereitungen im Rahmen seiner Wiederaufrüstungsaktivitäten brauchte. Kurz nach dem Krieg fragte einmal eine junge, begeisterte BDMlerin (Bund Deutscher Mädels, das Gegenstück zur HJ = Hitlerjugend): "Haben wir wirklich alles falsch gemacht?" Antwort: "Ja, ihr habt alles falsch und überhaupt nichts richtig gemacht!" Der inzwischen zum Kapitalismus konvertierte Protestsänger Wolf Biermann, der aus der DDR (Deutsche Demokratische Republik, unter sowjetischem Einfluß) trug einmal während eines seiner Auftritte vor: "Seid ihr so doof oder tut ihr nur so? - Nein, ihr seid so doof und tut auch noch so..."

 

Gründe für den Wahn und Folgen für das Individuum

Angehörigen einer Religionsgemeinschaft können sich nicht eingestehen, daß sie ihre eigenen natürlichen Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse wegen der strengen Regeln ihrer Ideologie nicht ausleben können. Sie müssen diese Bedürfnisse und Wünsche >verdrängen< (zur "Ich-Verteidigung" wie der Psychologe sagt). Sie >kompensieren< die verdrängten Wünsche und Bedürfnisse und reden sich als Gewinn ein: "Wir sind die Guten und alle anderen sind schlecht". Damit verfestigen sie ein >Vorurteil< unumstößlich, welche durch keine Diskussion, durch kein Argument durch absolut nicht mehr abzubauen ist. Aus diesen >Vorurteilen< werden leicht >Aggressionen< mit all den bereits früher aufgezählten Folgen: Nichts darf verändert werden. Man nennt sich stolz konservativ. Man befindet sich mit seinen Glaubensgenossen tatsächlich wie in einer versiegelten Konserve. Das Leben ist zurückgeschraubt auf primitives Vegetieren (= kümmerlich dahinleben):

Aufstehen

Beten

Essen

Beten

Arbeiten (jemandem dienen in der Mehrzehl)

Beten

Essen

Beten

Arbeiten

Beten

Essen

Beten

Gottesdienst oder Kinder belehren, oder belehrt werden,

Beten

Schlafen

Zwischendurch über Nachbarn und andere Herziehen, anders Gläubige verdammen, Kinder zeugen und kriegen, sich mit Frauen über das Kinderkriegen austauschen, Toilettengänge, Ach so, waschen sollte man auch mal, womit Muslime und Juden fast voll beschäftigt sind. Auch müssen Einkäufe getätigt werden.

 

In der heutigen modernisierten Gesellschaft, zu der ein Streng-Gläubiger nicht im Geringsten beitrug oder beitragen konnte, müssen vor allem Arztbesuche vorgenommen werden. Immer alles durchprüfen, damit man ja nicht zu früh ins Paradies muß. Kein Körper läßt einen  auch nur eine Minute ohne eine Störung, Irritationen (reizen, stören) genannt, als da sind: leichte Juckreize, leichte Schmerzen, oft nicht einmal von einer Sekunde Dauer, Flüssigkeit in der Nase, den Augen, Darmgeräusche und -tätigkeiten, Müdigkeit, hüsteln, frösteln, Hitzewelle; wenn man mal genau darauf achtet, gibt es vieles mehr. Der Gläubige achtet sehr darauf. Kam ein junger Mann, der in ein übliches Gespräch eingefangen werden sollte. Der Mann aber sagte: "Ich muß sofort zum Arzt. Hier schau mal, da mich eine Mücke am Arm gestochen..." Ja er hatte Recht; denn es kommt vor, daß durch einen juckenden Mückenstich eine sogenannte Blutvergiftung ausgelöst werden kann, wenn durch das Kratzen Bakterien in die Stichwunde gerieben worden sind. Der Mensch lebt sehr gefährlich....

 

Fast jeder muslimische Türke, der nach Deutschland kommt, sucht zuerst den Arzt auf und braucht vor allem eine "Zahn-Sanierung" (ab 300 Euro aufwärts). Die Kasse zahlt es ja, die das Geld - ja woher denn wohl - bekommt??? Man hat auch Telefon, Entschuldigung mindestens zwei. Da gibt es Fernseher, für die Türken auf Türkisch, damit die sich ja nicht integrieren. Es gibt auch katholische Radiostationen ("Der Draht nach oben!"), Autos, ja sogar Flugzeuge. Wehe, wenn auch nur einer das in einem religiös geschlossen Umfeld erfunden hätte, all diesen Teufelskram, dann hätte den das Schicksal eines Giordano Bruno ereilt; denn jegliche Neuerungen, Erfindungen, wissenschaftliche Erkenntnisse wurden in jedem ideologischen System abgelehnt und sogar vehement bekämpft. (Diktatoren jeder Färbung haben immer Intellektuelle unterdrückt.)

 

An >Menschenrechtseinhaltung<, geschweige denn -verbesserung werden sich streng Glaubende niemals beteiligen. US-Präsident George DabbelJu Bush und seine Wählerschaft werden alles tun, daß der kaum mehr abzuleugnende, drohende Weltuntergang nicht aufgehalten wird. Das Motto der Konservativen: "Es gibt noch viel zu tun: packen wir es an!" Damit meinen sie den Rückwärtsgang. Sie merken nicht einmal, daß ihre Karre von ganz alleine den Berg hinabrollt.

 

Die in einer Ideologie eingefrorenen möchten die Zeit wieder zurückschrauben. Die Zahl der Weltbevölkerung kann die Erde kaum noch ertragen und die Menschen, einschließlich der ideologisch gebundenen Fanatiker, möchten einerseits an der derzeitigen Energieverschwendung teilhaben. Aber durch Raubbau haben die Bewohner unseres Planeten dessen Oberfläche schon jetzt ruiniert. Es gibt fast keinen einzigen Quadratmeter mehr, der nicht von Menschenhand geformt, in der Regel verformt worden ist. Kaum eine Stelle des Meeres ist noch nicht versaut.

 

Der Chef der Katholiken braucht aber noch viel mehr Kinder und wollte den Italienern, die gar nicht mehr so katholisch sind, was er nicht weiß, jegliche Verhütungsmittel verbieten. Die Apotheken sollten keine ausliefern. Er glaubt zwar selber wohl auch nicht mehr an einen Klapperstorch. Aber wer hat ihn denn aufgeklärt und vor allem wie, daß auf welche Weise er, der doch keine Ahnung haben dürfte, was ein Sexualtrieb bedeutet, zu der Meinung gekommen ist, Antibabypillen wären für den Rückgang der Katholikenzahl verantwortlich? Er sollte doch endlich das Feld den Muslimen überlassen; denn diese Leute konnten immerhin ohne jegliche Erfahrung im Umgang mit Großraumflugzeugen  am 11. September 2001, ohne Fluglotsen, ohne die Strecke vom Start-Flughafen ihrer erbeuteten Maschinen schon vorher einmal abgeflogen zu haben, metergenau in die Türme des "World Trade Center" und zum streng gegen Angriffe überwachten "Pentagon" steuern. So etwas wird wohl nie von einem Katholiken fertig gebracht oder vielleicht doch auch mit Gottes Hilfe? Auf allen Gürtelschnallen der gegen einander kämpfenden Soldaten, ob Engländer, Franzosen oder Deutschen stand die Beteuerung: "Gott mit uns". Es fällt schwer, sich hierbei einer sehr sarkastischen Bemerkung zu enthalten. Lassen wir es beim Kopfschütteln.

 

Im 2. Weltkrieg war von Eltern der "gefallenen" Jungs, die beispielsweise mit ohrenbetäubendem Klang der jaulend dröhnenden Musik vom Stalinorgel-Orchester (Katjuscha) mit einer Besetzung von bis zu 48 Raketengeschossen heim ins Reich der Vorsehung übersiedeln durften, in den zensierten Zeitungen zu lesen: "Für Führer, Volk und Vaterland... In stolzer Trauer..."

 

Jegliche Individualität ist in einem geschlossenen ideologischen System vernichtet. Den einzelnen Menschen in seiner Besonderheit gibt es nicht mehr. Er ist in der Masse untergegangen, aber ersetzbar, wie die Angehörigen des Hiob.

 

Wie wird es weiter gehen?

Die vorher gemachten Betrachtungen lassen kaum Hoffnung auf ein uneingeschränktes Fortbestehen der Bewohnbarkeit dieser Erde in spätestens einigen hundert Jahren zu. Es gibt zu viele Gefahren:

 

1. Gefahr durch majorisierende ideologische Lethargie (griechisch: Teilnahmslosigkeit, Interesselosigkeit, auch Schlafsucht) worunter im allgemeinen Sprachgebrauch ein "Laisser faire" (seinen Gang gehen lassen) verstanden wird. Kaum etwas geschieht. Die Religiösen werden zulassen, den Schadstoffausstoß zu bremsen. Aber dieses Abbremsen kommt viel zu spät. Ob die Folgen dann einen erhofften wirtschaftlichen Aufschwung bringen, ist fraglich. Übrigens bedeutet ja wirtschaftlicher Aufschwung keineswegs, daß es allen Menschen gut geht. Aber die Argumentation darüber sprengt die derzeitige Absicht dieser "Wahn"-Betrachtung. Nur ein paar Sätze seinen niedergeschrieben. Wirtschaft im derzeitig klassischen Sinne bedeutet, Macht der Verbände mit Mafiastrukturen. Den Begriff Volkswirtschaft kennt kaum noch jemand. Die wirtschaftliche "Theologie" heißt Betriebswirtschaft. Moralische Pflichten sind dem ausschließlichen Profitdenken zum Opfer gefallen. Die Staatsführung ist nicht mehr unabhängig, wie es den Grundgesetzen steht. Parteien-Fraktionszwang und Parteienfinanzierung haben die Unhängigkeit ersetzt. Während die Religionen wenigstens immer wieder noch von Ethik und Moral reden, verzichtet die Wirtschafts>religion< (mit Zahlungsmittel = Gott und die Börse als Altar) auf jegliches Mitgefühl, Mitverantwortung für Mitlebewesen, Moral (bei US-amerikanischer Betonung auf der ersten Silbe wird unter "moral"  nur noch die Nutzanwendung verstanden) usw.

 

Da das reinkapitalistische Wirtschaftssystem also als Religion zu sehen ist, der auch keine Künstler hervorbringt - Zeit ist gleich Geld, keine Erfindungen (außer vielleicht mal eine Rückleuchte am Auto vorne statt hinten für Geisterfahrer), keine philosophischen Betrachtungen, werden die Anhänger auf keinen Fall an Einsparungen für den persönlichen Verbrauch denken. Die Autos der Wirtschaftler gibt es nicht unter 300 kW. Aber lassen wir das. Ein Gegensteuern durch die Wirtschaft ist auf keinen Fall zu erwarten. Die Wirtschaftverbände lassen keinen Wagen auf die Straße, der erhebliche Neuerungen gegenüber anderen hat. So wird durch die Absprachen in den Verbänden nur die Produktion einer Einheitsbrühe vermarktet, sogar ohne kaum ersichtlichen Qualitätsunterschied.
 

So wird die Umweltzerstörung durch Raubbau und Eingriffe in das sehr komplexe Gefüge, das zum derzeitig noch einigermaßen funktionierenden Zusammenspiel aller Faktoren, die durch die so genannte Evolution miteinander in ausgewogener Wirkweise stehen, ihren unaufhaltsamen Lauf nehmen. Jedoch kann davon ausgegangen werden, daß sich die Natur nach einer drastischen Dezimierung der Menschheit auf unter Promille-Größen erholen wird. Die Erde wird nicht untergehen. Aber die Menschheit wird sich weitgehend dank der Waffenlobby ausrotten, und das zum Schluß auf brutalste Weise (mit von ihr entwickelten Massenvernichtungswaffen).

 

2. Eine nicht zu übersehende Gefahr kann jedoch von den derzeit völlig unsinnigen und unverantwortlichen Versuchen ausgehen, den so genannten Urknall mit Hilfe riesiger Teilchenbeschleuniger nachzubilden. Das Wissen ist derzeit viel zu gering und gefährlich, um über Experimente, deren Ergebniswahrscheinlichkeiten niemand kennt, unerwartete Erkenntnisse zu erhalten. Leider gibt es keine Möglichkeit mehr, ein Goethesches Allgemeinwissen auch nur annähernd zu erwarben. Die Elementarteilchen-Physiker können sich kaum noch mit den Einzelheiten einer Chaostheorie beschäftigen, wonach der Flügelschlag eines Schmetterlings ein katastrophales Unwetter auslösen kann.

 

Die Quantenphysik versteht sowieso (noch) niemand, obwohl sie sehr strengen Gesetzen unterliegt, die einen Quantencomputer möglich machen werden. Es bestehen jedoch absolut konträre Wirkungswahrscheinlichkeiten, die sich aus einer Wurzelbeziehung ergeben (Wurzel aus 4 ist +2 oder -2). Ein Experimentieren im Urknallbereich, den auch niemand bisher versteht (sonst brauchte man ja keine Versuche machen) läuft in quantenphysikalischen* Bereichen ab. Die dabei anzuwendenden, noch nicht bekannten Gesetze und die daraus resultierenden Abläufe geben die Möglichkeit, unser ganzes ein ganzes Weltensystem zu vernichten. Es wird niemand etwas davon merken; denn die Zerstörung läuft dann in einer nahezu unendlich kleinen Zeiteinheit ab. Ist jedoch nicht so schlimm; denn die Quantenphysik bietet ja mehrere Parallelwelten an.

* Beispiel: Springt ein Elektron von einer Bahn in einem Atomkern auf eine niedrigere - die Bahnen haben einen bestimmten Abstand vom Kern, so wird ein Quant ausgesandt.

 

3. Würde es gelingen, doch noch mit Hilfe einer Physikerin, Angela Merkel, die drohende Umweltkatastrophe in letzter Sekunde in den schlimmsten Ausmaßen abzuwenden, was unwahrscheinlich ist; denn sie kann nur monokausal - mindestens in der Öffentlichkeit - denken. (>Hier<) Kohlendioxyd-Ausstoß ist an allem Schuld -  ach, wie einfach ist doch das Dasein, wenn man in eine Religion eingebunden ist. Wenn es sogar gelänge, die drohende Klimakatastrophe anzuwenden, ja dann stehen immer noch Gefahren bereit durch Epidemien aus Militärlabors, wo so genannte biologische Waffen entwickelt und erprobt werden und wo vielleicht jemand in die Öffentlichkeit kommen möchte, wenn tatsächlich nie ein Unfall geschieht. (>Murphy's Gesetz< jedoch: Es passiert das aller Unwahrscheinlichste und Undenkbarste irgendwann).

 

Das vorher Gesagte betrifft unerwartete Epidemien wegen Nachlassen der Wirkung von Antibiotika bzw. weil es dagegen keinen Wirkstoff gibt.

 

Atomare Sprengsätze, deren Wirkungsgrad jedoch im Vergleich zu dem derzeitigen Stand "verbessert" werden müßten, werden irgend wann gezündet, da auch sie miniaturisiert werden und in alle möglichen Hände verkauft werden können. Aber ihre Verheerungsausmaße reichen nicht aus, um die ganze Welt zu zerstören. Das gilt auch für chemische Waffen und Gifte, die nur in einem begrenzten Raum Schaden anrichten und kaum zu einer Total-Auslöschung aller Lebewesen führen werden.

 

Beim radioaktiven Polonium jedoch, sieht das schon etwas anders aus. Dieses nach der polnischen Heimat (polonia) der Entdeckerin Marie Curie (1867 - 1934) benannte alphateilchen abstrahlendes Schwermetall, mit dem der russische ehemalige Geheimdienstchef, Alexander Walterowitsch Litwinenko in London "vergiftet" wurde mit 210Po. Die Alpha-Strahlung, Helium-Kern mit 2 Neutronen und 2 Protonen, bombardiert und zerstört die inneren Organe eines Lebewesens. Polonium kann in sehr geringen Mengen (10 Millionenstel Gramm) einen Menschen töten, also ein paar Gramm (theoretisch) alles Leben auf der Erde. Hergestellt wird Polonium in Kernreaktoren durch Neutroneneinfang aus dem Wismutisotop 209Bi...


Wer hatte denn schon je von diesem furchtbaren chemischen Gift gehört, das als Polonium - angeblich einfach so - im Internet zu gekauft werden kann, das man in eine "unsaubere" Atombombe packen und in großer Höhe über die ganze Erde ausbreiten könnte. Natürlich würde das nur ein total Verrückter machen. Aber gibt es solche Menschen nicht?

 

Wer weiß denn schon, daß der größte Reaktorunfall aller Zeiten im Jahre 1957, schlimmer als Tschernobyl*, in der damaligen Sowjetunion in der verbotenen Stadt Tscheljabinsk durch den Mayak-Reaktor passierte, einem natürlich geheimen und völlig abgesperrten Gebiet. Dort wurde eine unbekannte Menge des oben beschriebenen Giftes, Polonium 210, freigesetzt, nach mehreren bereits vorher passierten (streng geheim gehaltenen) Unfällen.

*ukrainische Stadt im Gebiet Kiew, nahe der Mündung des Pripjet in den Stausee des Dnjepr. Dort  ereignete sich 1986 im einem Block des Kernspaltungskraftwerks der bekannteste Unfall. Unter veränderten Betriebsbedingungen des Reaktors während eines Tests kam es zu einem nicht mehr zu beeinflussenden Leistungsanstieg mit mehreren Dampfexplosionen und Bränden. Schließlich schmolz der Reaktorkern, versank im Boden und setzte so viele radfioaktive Partikel frei, die sich bis weit nach Westeuropa ausbreiteten.

 

Diese Geschichte soll daran erinnern, daß es nichts gibt, was es nicht gibt. (Zusammengestellt nach einem Artikel in P.M. 9/2007. Die Bilder stammen auszugsweise aus dem Brockhaus-Multimedia-Atlas.)

 

Angeblich sollen Reaktorunfälle fast ausgeschlossen werden können, wobei allerdings wohl niemand daran gedacht hat, daß der Kern, der durch Moderatoren* (Graphitstäbe) "unterkritisch" gehalten wird, durch Versagen der Moderatoren dann wie eine Atombombe explodieren könnte. Die Wahrscheinlichkeit ist tatsächlich sehr gering. Aber, was man nicht bedacht oder zumindest nicht groß öffentlich gemacht hat: Graphit (kristalliner reiner Kohlenstoff in den Moderatoren) brennt wunderbar, wenn die Kühlflüssigkeit (in der Regel Wasser) des Reaktors verdampft ist. Damit waren die Moderatoren als solche gar nicht mehr da, wodurch eine unkontrollierte Kettenreaktion ausgelöst wurde. Aber - wie immer: Nichts Genaues weiß man nicht. So man an Gott glauben soll, so wollen es auch die regierenden Verantwortlichen, die sich hinter Geheimhaltung verstecken und die Wahrheit verschleiern.

* Latein: Mäßiger, Zügler, Regler; zum Abbremsen von Neutronen, um eine unkontrollierte Kettenreaktion zu verhindern

 

>Hier< sei auf "Murphys Gesetz" hingewiesen: Das Unmöglichste und von niemandem Vorhersehbare passiert (irgendwann einmal).


Walter Rath, 18. Januar 2008