Frau in der Religion

>Hier< zu einem Artikel zur Stellung der Frau im traditionellen Afrika.
>Hier< darüber, wie sich Taliban-Krieger Lustknaben halten
und
>hier< über Zwangsverheiratung in einer religiösen Sekte.
>Hier< 30 Bilder aus Afghanistan.


Das Bild zeigt deutlich die perversen Vorstellungen einer traditionellen, religiösen Männer-Gesellschaft.

»Gegensätzlicher könnte ein Paar kaum sein: Der afghanische Bräutigam Mohammed wirkt mit vierzig Jahren wie ein alter Mann, die Braut ist elf Jahre alt, ein Kind: das Mädchen Ghulam. Die US-Fotografin Stephanie Sinclair machte das„ Unicef*-Foto" des Jahres für eine Fotoserie über Kinderheiraten in den Ländern Afghanistan, Nepal und Äthiopien. Nach Schätzungen des Kinderhilfswerks wird rund die Hälfte aller afghanischen Frauen noch vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. Je jünger sie sind, umso höher ist der Brautpreis. Auch Ghulams Eltern sollen sie wegen des Geldes so früh verheiratet haben.

„ Was fühlst du heute? "fragte Sinclair das Mädchen Ghulam damals am Tag ihrer Verlobung. „Nichts", soll sie irritiert geantwortet haben. „Ich kenne diesen Mann nicht - was sollte ich fühlen?"«      (BILD: DPA) - Entnommen aus "Kölner Stadt-Anzeiger vom 18.12.2007"

* United Nations International Children's Emergency Fund (Fonds der Vereinten Nationen für internationale Kindernothilfe)
 

Die Kinderrechtskonvention schützt das Mädchen nicht; denn die Artikel sind so weich formuliert, daß selbst, wenn es Strafen bei Vergehen gegen die Konvention gäbe, diese Konvention keine Anwendung findet.

In Artikel 1 ("Im Sinne dieses Übereinkommens ist ein Kind jeder Mensch, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendenden Recht nicht früher eintritt.") geht das örtliche Recht vor. Alle Grundgesetze und Konventionen, auch die Menschrechtskonvention bieten in ihren Formulierungen denjenigen Umgehungen, die Macht und Geld für den Durchlauf aller Instanzen haben.

Die Artikel 19 und 34 der Kinderrechtskonvention schützen nicht; denn Artikel 19 definiert den Mißbrauch eines afghanischen Kindes nicht; eine Ehefrau kann nach der Rechtssprechung (in fast allen Ländern der Welt) nicht mißbraucht werden, nur wenn sie nachweislich schwer(st)e Verletzungen davonträgt, kann auf Körperverletzung plädiert werden. Ein paar blaue Flecken reichen nicht aus.

Der Artikel 34 gipfelt in, wenn das Kind "zur Beteiligung an rechtswidrigen sexuellen Handlungen verleitet oder gezwungen werden"... Eine Ehe mit Kindern in gewissen Ländern ist aber nicht rechtswidrig.

Schauen wir uns doch noch einmal das Bild in einer Ausschnittsvergrößerung an:

 

Bessere Qualität gibt der Zeitungsdruck nicht her!

Der uralte 40-Jährige sieht nicht sehr glücklich aus, das Kind sowieso nicht. Beide hegen in die Hölle auf Erden, wahrscheinlich.


Diese Bild hat mit Menschenwürde und selbstwertem Leben nichts zu tun. Aber beide werden die nächste Generation so erziehen, daß es ewig so weiter geht, wie wir gesehen haben bei "Wie wird Religion" vererbt (>hier<), was richtiger hätte heißen müssen: statt Religion Tradition. Man spricht heute von einem Kulturerbe (Weltkulturerbe), ist aber etwas anderes, und es führt zu weit, darauf einzugehen, daß also kulturelle Werte nicht - wie man glauben machen will - allen Menschen gehören. Nein, da sind die Eigentümer, denen beispielsweise die Bilder von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle gehören, in diesem Fall dem Vatikan und die Kapelle selbst auch. Wer heimlich, trotz Eintrittszahlung, fotografiert oder eine gekaufte Postkarte kopiert, der wird...

 

Die Frau in der Religion dient im Wesentlichen lediglich als Sexualobjekt für den Mann, ist Gebärmaschine für männliche Nachkommen1), Mädchen werden selten erwähnt, Eigentum, sogar austauschbar, ansonsten unrein2), und im Prinzip ist die Frau wie eine etwas wertvollere Kuh im Stall. Sie ist keine Freundin; das steht nirgends in den Heiligen Büchern; sie ist keine Ratgeberin, keine Diskussionspartnerin. Viele Frauen wollen so etwas auch nicht; denn die Konvertierungen zum islamischen Glauben sind nicht selten.

1) 1. Buch Mose 1, Vers 26 "Seid fruchtbar und mehret euch", dann  3, Vers 20 "Und Adam nannte sein Weib Eva; denn sie wurde die Mutter aller, die da leben." Kapitel 2, Vers 18: "... ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei." Dann gibt es im selben Buch das Kapitel 22, Verse 20 - 24 ("Die Nachkommen Nahors"), ferner mit der Schilderung in Kapitel 16, wie Sarai (später nur Sara), die "unfruchtbare" (später dann doch "fruchtbare") Ehefrau des Abraham, diesen in die Arme der Magd Hagar brachte. Erwähnt werden soll noch die etwas angenehmere Geschichte, wie der Isaak zur Rebekka gekommen ist - Kapitel 24. Immerhin die Rebekka wurde gefragt, ob sie "mit dem Manne ziehen" wolle. Nun sollte die Rebekka "wachsen zu vieltausend mal tausend". (Das wären so einige Millionen.) Immerhin im Buch Tobias (der Apokryphen), Kapitel 8 beten Tobias und seine (Jung)Frau Sara zusammen vor dem Vollzug des ehelichen Aktes, und die Sara wrrd als glücklich beschrieben. Natürlich mußten die Ehefrauen für ihre Männer kochen (Tobias 8, 20).

 

Ein Ehebruch ist für eine Frau tödlich >hier<, während dem Mann nichts passiert. Zumindest wurden keine Strafen bei der Durchsicht der Bibel für ihn gefunden. (Man muß schon ziemlich pervers sein, wenn man ein Buch wie die Bibel von vorne bis hinten lesen kann oder sogar möchte.)

 

 

2) durch die Periode, mit Samen des Mannes in Berührung gekommen. Ausführliche Gebote und Verbote sind >hier< zu finden.