Ergebnis: Gott
Der trojanischer Königssohn Ganymed, als »Schönster
der Sterblichen«, vom Adler des Göttervaters Zeus oder
von diesem selbst in den Olymp entführt, wurde dort in
ewiger Jugend dessen Mundschenk.

Er (ganz selten "sie") ist ein "überweltliches, unsterbliches Wesen", das "je nach religiösem Bekenntnis oder geistiger Anschauung unterschiedlich aufgefaßt" wird. Anfangs dürften Sonne, Mond und Sterne als Gottheiten bzw. himmlische Mächte verehrt worden sein. Motive solcher Astralreligionen nahm der Polytheismus auf". Diese Vielgötterei "kannte überirdische Götter und Göttinnen, die meist einen Familienverband (unter einem Oberhaupt) bildeten und auf welche die „Zuständigkeit" für die verschiedenen irdischen „Angelegenheiten" verteilt war, z.B. für Fruchtbarkeit, Krieg, Liebe, Schicksal, Wetter. Die Griechen hatten einen Kult des Herdes, Hestia (Göttin des Herdes und Herdfeuers, Tochter von Kronos und Rhea, von den Römern mit Vesta gleichgesetzt... Was es nicht alles gibt!).
Negativer Gottesbeweis - Nichtexistenzbeweis eines Gottes - durch Ausschlussverfahren
Ausschlussverfahren werden häufig in der Medizin angewandt. Ein Patient klagt über Symptome, also subjektiv wahrgenommene "Unstimmigkeiten" seines Befindens (ist müde, hat keinen Hunger und leichte Kopfschmerzen). Der Arzt versucht, organische Veränderungen festzustellen (z.B. Körpertemperatur, Blutdruck, Druckempfindlichkeiten, Lymphknotenschwellung und vieles mehr). Für eine bestimmte Erkrankung gibt es in der Regel mehrere Symptome (Anzeichen, Merkmale), die dann ein Syndrom, ein Krankheitsbild zeigen. Fehlen alle Symptome, ist diese Krankheit nicht vorhanden. Das Vorhandensein dieser Krankheit wird ausgeschlossen.
Der französische Philosoph, Mathematiker und Physiker René Descartes (1650 in Stockholm im Alter von 54 Jahren gestorben) "erfand" einen "ontologischen"* Gottesbeweis auf Grund der Annahme, dass man sich ein ideales, also perfektes, d.h. vollkommenes Wesen nur dann vorstellen könne, worüber hinaus nichts Vollkommeneres denkbar sei, wenn es auch tatsächlich existiere. Eine solche unbeweisbare Aussage begeistert bis heute noch als dogmatisch gültiger Schluss (nicht Trugschluss!).
* nach der Lehre vom Sein
Weitere Gottesbeweise sind:
- kosmologischer Gottesbeweis (Aristoteles, Thomas von Aquin), wonach alles Seiende auf einen "unbewegten Beweger" zurückgehen müsse
- teleologischer Gottesbeweis (bei Augustinus 354 - 430), weil die Natur zweckmäßig und zielgerichtet sei
- noologischer Gottesbeweis (Augustinus, Descartes, Leibniz), aus dem eigenständigen Leben des Geistes heraus zu begründen
- moralischer Gottesbeweis (Immanuel Kant 1724 - 1804), wonach Gott als Möglichkeitsbedingung sittlichen Handelns postuliert wird.
Leider haben alle
diese Beweisannahmen keinerlei naturwissenschaftliche Basis. Aber überlassen wir
diese Zuversichten den jeweils Gläubigen.
>Hier< Fragen und Gedanken zur Welt-Erschaffung aus ostasiatisch-religiöser Sicht.
Für die Existenz von Gott, Göttern udgl. - nehmen wir Teufel und Geister hinzu - werden von Gläubigen, eingebunden in ihrem jeweiligen religiösen Umfeld, unzählige Symptome geschildert, die meistens in den "Glaubensbüchern und -schriften" vorgegeben sind: Körperliche Unfassbarkeit von Gott, Göttern udgl., angebliche Erfahrungen, Anhaltspunkte, Anzeichen, Merkmale, Besonderheiten, Kennzeichen, Erscheinungen, Ahnungen, Vorzeichen, Phantome, d.h. Einbildungen, Hirngespinste, Phantasien usw. - alle Begriffe sind in Anführungszeichen zu setzen. Also muss man sich die Mühe machen, alle diese Phänomene - außergewöhnlichen oder unerklärlichen Ereignisse und Vorkommnisse zu untersuchen. Alle von der jeweiligen Glaubensrichtung abweichenden Symptome sind sowieso nicht im jeweiligen Glaubenssystem zugelassen und können vorn vorne herein unter den Tisch fallen gelassen werden (wie beispielsweise die Wahnvorstellung einer protestantischen Frau, vom Teufel geschwängert worden zu sein). Man kann ja übrigens nur einer Glaubensrichtung angehören.
Zum Glück haben die Psychologie, Soziologie, Psychiatrie, Antipsychiatrie genügend Werkzeuge zu bieten, um die auf Wirken von "übernatürlichen Kräften" zurückführen zu wollenden Erscheinungen objektiv (vorurteilslos und unbeeinflusst) zu bewerten und zu interpretieren (bis zur pathologischen Deutung als rein menschliche, psychische Störungen).
>Hier<
die Ausführung, dass die Leugnung der "Existenz Gottes" ein strafbares Delikt
ist, eine Sünde, eine Missetat, ein Frevel...!
Der berühmte, 1935 geborene schweizerische Schriftsteller,
Erich
Anton Paul von Däniken nimmt an, dass eine oder mehrere
außerirdische Intelligenzen die Erde besucht und die menschliche
Zivilisation beeinflusst oder sie sogar erst geschaffen hätten. Seine
geschickt beschriebenen "Nachforschungen" halten jedoch wissenschaftlich
nicht stand. Däniken behauptet, persönlichen Kontakt zu Außerirdischen"
gehabt zu haben. (Wahrscheinlich sprachen diese "Schwiizerdütsch".)
Zur Unwahrscheinlichkeit, dass es menschenähnliche Wesen im Weltraum gibt,
>hier<.
Axel Cäsar Springer (1912 - 1985), der deutsche Zeitungsverleger
(Massenblätter: Bild, Die Welt u.a.), Gründer und Inhaber der heutigen
Axel Springer AG., soll nach einer Sendung des WDR5 - "Zeitzeichen"
(22.9.2010) Wundmale in seinen Händen gesehen haben, was ihn als
Christusnachfolger erkennbar werden lassen würde. Seine Frau (die
„Halbjüdin“) Martha Else Meyer soll das mit zum Anlass genommen haben,
sich (1938) scheiden zu lassen. (Zitat: Eines Tages hatte er das Gefühl,
er sei Messias, und hielt die Hände hoch und zeigte seiner damaligen Frau die
Wundmale." Springer glaubt auch an die Sterne.)
Götterabbildungen, sind nach, © 2003 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, "gemalte oder plastische Darstellung von Gottheiten, in denen menschliche Gottesvorstellungen ihren bildhaften (verdinglichten) Ausdruck finden." Es gab und gibt keine einzige Darstellung, welcher Art auch immer, der man eine Schöpfung des gesamten Universums zutrauen könnte. Also ist nie ein "Künstler" jemals mit einem solchen Wesen in Verbindung gekommen.
Der biblische Gott soll (1. Mose 1 - "Genesis" genannt, "Schöpfung" im Griechischen) Himmel und Erde erschaffen haben, mit der Erde als hartnäckig verteidigtem Mittelpunkt eines Minimal-Weltsystems. Galileo Galilei soll (vom Tod durch die Gläubigenführer bedroht) trotzig gesagt haben- „Und sie bewegt sich doch!“ Damit bestätigte er auch die Erkenntnisse von Kopernikus, das sich die Erde um die Sonne dreht.
Jedenfalls ist heute unumstritten, dass kein Gott die Erde so - wie in der Genesis beschrieben - geschaffen hat. Entscheidende Annahmen zum Verständnis des Weltalls als Ganzes ist die Universalität der Naturgesetze (>hier< zum Urknall und mehr). Bleiben wir bei der Erde: Die Erde besteht etwa 4,5 Milliarden Jahre. Vor über 2 Milliarden Jahren bildete sich allmählich die heutige Uratmosphäre, nachdem sich ihre Temperatur auf etwa 300 Grad Kelvin (um die 27 Grad Celsius) abgekühlt hatte. Das hat etwa 500 Millionen Jahre gedauert, ging also also Schwupp-die-Wupp. Die Uratmosphäre enthielt kaum Sauerstoff (zweiatomiges O2). (Das wird aus dem starken Sauerstoffmangel von Sedimentgesteinen geschlossen.) Erst bei der oben genannten Atmosphärentemperatur konnte durch Stoffwechselreaktion von (chlorophyllhaltigen) Organismen, wie Samenpflanzen, Farne, Moose, Algen und vor allem phototrophe Bakterien (Caynobakterien) freier Sauerstoff gebildet werden. Durch die Ausbildung einer kontinentalen Pflanzendecke im Silur* (vor 438 bis 408 Millionen Jahren) kam es zum heutigen Sauerstoffgehalt der Atmosphäre von etwa 21%.
* Erstes Auftreten von Fischen, (im obersten Silur) erste Gefäßpflanzen (Landbewohner). Es gab eine reiche Meeres-Fauna, riffbildende Korallen.
Die Entwicklung des Lebens wird >hier< gezeigt mit beeindruckenden Darstellungen der Landverschiebungen, die bis heute noch nicht abgeschlossen sind.
Jedenfalls ist inzwischen naturwissenschaftlich (psychologisch/soziologisch) bewiesen, dass der biblische Ablauf ausschließlich auf menschlicher Phantasie beruht. Wunder jeglicher Art hatten und haben nur Bestand wie eine durch verschiedene mögliche Ursachen hervorgerufene Hautrötungen. Kein religiöser Mensch hat, so wie alle anderen Mitmenschen, irgendeine biologische Gesetzmäßigkeit durchbrechen können.
Nach den objektiven und inzwischen sehr umfassenden naturwissenschaftlichen Findungen hat es nie, auch nicht ansatzweise, eine Intervention von außen durch einen "Macher" gegeben, die auf ein Eingreifen von außergewöhnlicher Intelligenz schließen lassen könnte, geschweige denn in einer "sinnvollen" Absicht.
Aber ich, der Schreiber dieser Sätze, "durfte" erleben, wie ein Freund plötzlich aus dem Hause stürzte als wir das Abendessen vorbereiteten mit einer Besucherin, einer zierlichen, immer freundlichen Physik-Professorin aus "dem Reich der Mitte", spezialisiert auf "optisch dünne Schichten". Mein Freund, dem ich nachgeeilt war, hatte sich bereits auf sein Fahrrad geworfen und schrie: "Die Shumei (Vorname der Chinesin) hat eine Atombombe im Koffer!" - Er landete in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie. Bei meinen Besuchen stellte ich fest, dass er durchschnittlich "normal" kommunizierte, reagierte und schließlich entlassen werden musste (allerdings erst nach Androhung eines Gerichtsbeschlusses. Immer noch ist bei den Psychiatern verankert: Einmal krank, immer krank. >Hier< zu Prof. W. Scheid bzw. zur Antipsychiatrie >hier<.).
Nur die Atombombe war fest im Gehirn meines Freundes verankert. Es half nichts, ihm klar machen zu wollen, dass China kein feindliches Land sei und die ganze Welt beherrschen wolle, dass eine Atombombe aus technischen Gründen in keinen Koffer passen würde usw., und das gefährliche Mitbringsel aus China konnte erst nach Monaten "entschärft" werden (nachdem die liebenswerte Besucherin abgereist war? weiß ich nicht mehr). Niemand wäre auf die Idee gekommen, den Koffer zu untersuchen, geschweige denn, einen Umkreis von 30 Kilometern zu evakuieren.
Und dieser Schöpfer (des gesamten Universums?) in der Bibel, der sich tatsächlich nur um ein sehr kleines und an und für sich zahlenmäßig unbedeutendes Volk kümmerte wie ein "Warlord", also ein Kriegsherr, Kriegsgott, eine Führungspersönlichkeit, die vor nichts zurückschreckt, wenn es um Macht und Machterhaltung geht (>hier< z.B. mit weiteren Verzweigungen), der mordet (>hier<). Grausamkeiten (>hier<), Kriegsrecht (>hier<), Ausmerzung (>hier<), Ausrottung, Landeroberung (>hier<) ist der alttestamentarische Leitfaden. Menschrechtsverletzungen und Verstöße gegen die Rechts- und Moralauffassung einer modernen Zivilisation ziehen sich durch fast alle Texte der Religionen, himmelschreiende Unreinheitsgebote (>hier<) werden erlassen.
Wo waren denn übrigens die Indianer und
anderen, über die Erdkugel verteilten Menschen damals?
Es gibt keinen einzigen Hinweis auf einen gezielten göttlichen Eingriff weder in das Leben auf dieser Erde noch im Weltraumraum, also kein Abwenden eines Zusammenstoßes der (doch von Gott geschaffenen) Erde mit einem vagabundierenden, d.h. streunenden Himmelskörpers, kein Abwenden von Erdbeben, eines Vulkanausbruchs bzw. einer Überflutung oder eines anderen Unwetters, geschweige denn keine Verhinderung einer Supernova (extreme Sternexplosion nach "Brennstoff"-Verbrauch und Zusammensturz durch die Schwerkraft) mit unabsehbaren Folgen für eine ganze Galaxie (z.B. unsere Milchstraße).
Ein bis zum Hals in den Fluten in Pakistan steckender Mann ruft Journalisten zu: "Gott ist der einzige, der uns hilft!" (Damit habe ich beschlossen, nie wieder an religiöse Einrichtungen zu spenden.)
Etwas abgewandeltes Zitat: Die Geschichte der Religionen ist die Geschichte ihres Missbrauchs, angefangen bei den Kreuzzügen bis zu den Konflikten unserer Tage. Noch immer morden Menschen einander im Namen des Gottes, der ihnen doch als Schöpfer gilt (>hier< am Seitenende).
Kein einziger in den Religionen beschriebener Gott lässt auch nur ansatzweise eine wissenschaftlich fundierte (nachprüfbare) Existenzvermutung aufkommen, geschweige denn einen Existenzbeweis. Daher kann eine solche Existenz nach dem Ausschlussverfahren abgehakt werden.
Es handelt sich keineswegs um den Begriff Unentscheidbarkeit, wie manche gerne wahr haben wollen. (Mehr >hier< zu den Stichworten: Beweistheorie, Beweislehre, Widerspruchsfreiheit, Entscheidungsverfahren einleiten, Beweise finden für Wahrheit, d.h. Richtigkeit oder Falschheit, Machbarkeit, Lösung von Entscheidungsproblemen.)
Es wäre ja zu schön gewesen, geführt, geleitet und umsorgt zu werden! Nun bleibt uns nur, mit Konfuzius (>hier<) festzustellen: "Wenn wir annehmen, dass es keinen Gott gibt, dann folgt daraus, dass Moral noch wichtiger ist, als wenn es einen Gott gäbe. Wenn Gott existiert, dann kann seine unbegrenzte Macht menschliche Unzulänglichkeiten in der Moral ausgleichen. Aber wenn es keinen Gott gibt, dann ist es unsere Verpflichtung, so moralisch zu sein wie nur möglich."
Leider sind wir Menschen ausschließlich allein und nur aus ethischer Einsicht (>hier<) für alles, was geschieht, verantwortlich!!!
Unerfreulicher Weise müssen wir aber mit der
intoleranten, sogar gesetzlich geschützten Allmacht der Religionen (Ideologien)
irgendwie zusammenleben und uns arrangieren, d.h. einrichten. (>Hier<
der Artikel des Soziologen und Buchautors Ulrich Beck aus der Wochenzeitung DIE ZEIT:
Gott ist gefährlich -
Doch was können wir gegen die
wirkliche Allmacht
Nach dem Verständnis biblischen
Offenbarungsglaubens" (Monotheismus = der Ein-Gott in der Bibel) "ist Gott"
(Jahwe im Judentum, Allah im Islam) "ein absolutes Ich, das verfügt:
»Du sollst neben mir keine anderen Götter
haben« (Exodus 20,3). Diesen Gott beten z.B. die
Christen an als »den Vater, den
Allmächtigen, Schöpfer des Himmels und der Erden«
(Apostolisches Glaubensbekenntnis). Während bis hierhin das Christentum mit
Judentum und Islam übereinstimmt, ist der Glaube an die Gottheit Jesu Christi
und an die Dreieinigkeit ein unterscheidendes Merkmal. Monotheistisch angelegt
waren auch die Gotteslehren der griechischen Philosophie (Platon, Aristoteles,
Plotin: Mitte des 2. Jahrhunderts nach der Zeitrechnung), die darum in der
mittelalterlichen Scholastik" (Verbindung der christlichen Offenbarungslehre mit
philosophischem Denken auf der Grundlage einer angenommenen Einheit des
menschlichen Geistes) "als »Magd der
Theologie« angesehen wurde; in diese Tradition gehört
das philosophische Verständnis von Gott als dem Urgrund und Inbegriff des Guten,
Wahren und Schönen. Der »Gott der
Philosophen«, d.h. Gott, wie ihn bereits die reine
Vernunft zu erkennen vermag, ist zu verstehen als die erste Ursache alles
Seienden (»prima causa«),
als das unbedingte, aus sich heraus existierende, absolute Sein. Für andere
Strömungen entzieht sich Gott dem vernünftigen Erkennen oder führt es in
Paradoxien (negative Theologie, Mystik); so findet etwa Nikolaus von Kues
Formeln wie »Nichtanderes«,
»Können-Ist«,
»Ineinsfall der Gegensätze«,
um Gott begrifflich zu umschreiben. Eine Folge der vom Protestantismus noch
bekräftigten Trennung von Theologie und Wissenschaft war der deistische Gott,
der mit der Welt nur so viel zu tun hat, daß er sie gleich einem Uhrwerk einmal
in Gang brachte, um sie fortan sich selbst zu überlassen. Andere Vertreter der -
Aufklärung entwarfen, weil sie eine übernatürliche Offenbarung Gottes für
unmöglich hielten, eine »natürliche Religion«,
in der Gott als Garant der sittlichen Ordnung fungiert. In diesem Sinne tat
Voltaire den Ausspruch: »Wenn es keinen Gott
gäbe, müßte man ihn erfinden«. Der moderne Atheismus
sieht in Gott nichts anderes als die noch unergriffene Fülle des Menschseins.
Der Pantheismus setzt Gott mit der Natur gleich, läßt also das Überweltliche im
Weltlichen aufgehen." - Soweit die Definition aus der ausgezeichneten
ENZYKLOPÄDIE der RELIGIONEN (>hier<).
Und hier unten ist er, der Gott der Bibel der "Großen Drei Religionen": Christentum (aller Schattierungen), Judentum, Islam (vieler Schattierungen). So, jedenfalls, hat sich ihn mal ein Zeichner ausgedacht. Er sieht richtig lieb aus und seinem Sohn Jesus Christus sehr ähnlich, nur ein wenig älter, sehr menschlich. So wie auf diesem Bild, haben sich einige Menschen ihn wahrscheinlich vorgestellt und so ist er dann vor vielen Jahren von irgendeinem Menschen geschaffen worden durch eine Projektion (>hier<), wie die Psychologen es definieren. Nein der Gott der Bibel ist ganz anders.

Der in der Bibel, in den Büchern des Moses beschriebene HERR Gott, wurde vor Tausenden von Jahren von Menschen ausgedacht eines kleinen, vom Existenzkampf bedrohten Hirtenvölklein, den Hebräern (>hier<). Dieser Gott ist aus heutiger Sicht ein rücksichtsloser, unbarmherziger, fanatischer, unduldsamer, kriegerischer, rachsüchtiger Despot (Despot wird als willkürlicher, sich auf Gewalt stützender Herrscher definiert). Bei diesem HERRn, der den Wunschvorstellungen der Hebräer entpricht, wird gemordet, Trophäen (Vorhäute von Feinden) gesammelt. Immer und überall müssen ihm Opfer und Steuern (z.B. 2. Mose 30) dargebracht werden. Mit Angst und Schrecken werden die Menschen eingeschüchtert. Es gibt nichts, was der Herrscher nicht hört und sieht. Er kann sogar Gedanken lesen. Seine Gesetze, Verordnungen, Vorschriften und Weisungen sind ohne jegliche Mitsprache erlassen worden. Ein Nichtbefolgen wird auf die grausamste Art bestraft, sogar mit Sippenhaft. Eine nicht übertreffbare Haß- und Verfluchungstirade (Redefluß) ergießt sich im 5. Buch Mose, Kapitel 28, ab Vers 15 über das Volk Israel. Kaum eine Perversion ist ausgelassen. (>Hier< auf einer gesonderten Seite zu lesen.)
Gläubige Menschen drehen und winden sich, wenn man so etwas, wie vorhin, sagt. Um jedoch Religions-Kritikern den "Wind aus den Segeln" zu nehmen, werden von den "Glaubensvertretern" alle möglichen Auslegungen versucht (>Hier< ein Artikel aus P.M.). Da gibt es Frauen, die mit dem Gottesbild nicht einverstanden sind. Klar, es wurde ja mit diesen Webseiten die These erhärtet, daß Gott (ja alle Götter) aus einem Männlichkeitswahn heraus entstanden ist, eben als Ebenbild des Machos (sich übertrieben männlich gebender Mann).
Der Gott, der "Schreckliche", habe sich auf
Grund
von Übersetzungsfehlern in die Bibel eingeschlichen und ist nicht "das"
geschlechtslose Gott, wie vieles sowieso nur auf Übersetzungsfehler zurückzuführen sein soll.
Nur ist die Frage, welcher Text ist denn tatsächlich der wirklich originalste,
wenn ein Original überhaupt steigerungsfähig sein kann. Vielleicht sollten die
Interpreten besser "das Originellste" sagen, das wäre dann das, was am
besten paßt. Tatsache ist aber das, worüber wir heute reden - ob Übersetzungsfehler
ja oder nein, das ist in den Glaubensrichtlinien der gesetzgebenden
Religionsgemeinschaften so und nicht anders festgeschrieben. Die
"Übertragungsfehlerfetischisten" (philosophisch: Welt-Erklärer) glauben doch wohl
nicht allen Ernstes, daß auf Grund ihrer Findungen der Koran umgeschrieben
werden würde oder die katholischen "Enzykliken"(an alle Gläubigen - in
lateinischer Sprache, wer immer diese Sprache noch beherrscht - gerichteten
wichtigen Dokumente des kirchlichen Auftrages, betreffs Ethik und
Seelsorge. Dabei wird Ethik mit Moral
>hier< verwechselt...)!

>Hier< ein Spiegelartikel über Übersetzungsfehler als Beispiel. Es finden sich in der Literatur hunderte für alle möglichen Bibelbereiche. Mögen sich die fündig gewordenen Experten mal zusammen setzen und endlich eine wirklich vernünftige Religion schaffen auf so genannter wissenschaftlicher Grundlage...
Im Bild rechts ist eine
"Überarbeitung" eines von Albrecht Dürer hervorragend ausgestalteten
Holzschnittes zu sehen. Sogar Gottes Sohn fiel dem Opferwahn seines Vaters
anheim. (>Hier<
ein
Artikel von Ute Scheub, ausgestrahlt vom Deutschlandfunk.) Er, der Sohn Gottes,
sollte der "Heiland", der Messias, der Erlöser von allen Sünden sein. Wenn man
die heutige Lage der Erde betrachtet, muß man sich fragen, ob sich dieses Opfer
gelohnt hat. Die geglaubte Auferstehung des Sohnes Gottes wird mit einem
"Heilswillen" von Gott-Vater verbunden mit dem Ergebnis: "Von allen Sünden
befreit".
Offensichtlich gab es bei anderen Bevölkerungsgruppen außerhalb des "Volkes Israel" damals auch schon eigene Religionen. Diese Menschen hatten sich durch Wunschdenken und Angstdenken (Besänftigung der Naturgewalten) ihre eigenen Götter "gemacht" (wie >hier< näher an hand des Alten Testaments gezeigt wird). Die Bücher des Moses berichten fast auf jeder Seite von "Göttern und Götzen" in anderen Volksgruppen, die auch die Israeliten zu "verführen versuchten".
Noch einmal ein kleiner Überblick über die Gegend, auf den sich das Alte Testament bezieht >hier< (falls das Anklicken oben versäumt worden ist).
>Hier< die Zusammenfassung der "Ausgrabungen" im Rahmen des Projektes "Gotteswahn" mit den Einzelheiten, was Gott und die Religion betrifft:
Was soll der Mensch im Auftrage Gottes alles tun und lassen?
Jede Neuerung ist nach dem Sündenfall strengstens untersagt. Alles von den Religionsführer ausgearbeiteten Dogmen abweichende wurde sogar mit dem Tode bestraft. Der im oben erwähnten "Spiegel"-Artikel beschriebene "Sündenfall" entschärft doch die Luther-Übersetzung der Bibel nicht, sondern stellt alles nur ein wenig anders dar. Also, auf keinen Fall forschen, neugierig sein, Erkenntnisse gewinnen; bekannt als Sündenfall (1. Buch Mose, Kapitel 3).
Durch diesen so schlimmen Sündenfall sind alle Menschen für ewig und alle Zeiten mit schuldig geworden (sogar über das Ausbrennen des Fusionsreaktors Sonne hinaus, dem unabdingbaren Ende aller Lebensvoraussetzungen in unserem Sonnensystem).
Die ganze Erde soll vom Menschen ausgebeutet werden, natürlich unter Gottes Aufsicht; >hier<. Diese Ausbeutung ist inzwischen sehr gut verlaufen (natürlich ironisch gemeint).
Gott macht die ersten Vertreibungen >hier<
Sorglosigkeit wird gefordert. Ja nicht nachdenken, ja keine Eigenverantwortung übernehmen. Also nichts planen, sich um nichts kümmern; >hier.
Gott duldet auf keinen Fall "Nebenbuhler". In seiner Intoleranz wird von ihm persönlich alles ausgerottet, was sich ihm nicht unterwirft >hier<
Gott fordert uneingeschränkte Opferbereitschaft, absoluten Gehorsam und fordert seine Rechte ein. >Hier< wird Abraham vom Allwissenden auf die Probe gestellt, ob er wirklich absolut und unbedingt gehorsam ist. Ein Vater wird aufgefordert, seinem Sohn die Kehle durchschneiden. Eine Anzahl Bilder ist zu sehen. (>Hier< noch einmal die Möglichkeit zum Artikel von Ute Scheub zu springen.)

Tieropfer werden von Gott bevorzugt. Der Kain als "Ackermann" brachte nur Feldprodukte als Opfergaben. Gott als richtiger männlicher Mann hat aber lieber ein Stück Fleisch zwischen den Zähnen und das vom Feinsten und Reinsten, bitte; >hier<.
Menschenopfer werden von Gott auch verlangt bzw. geduldet: >Hier< wird auf den Opfertod von Christus hingewiesen, und >hier< gibt es eine wenig bekannte Beschreibung von der Opferung der Tochter des Jiftach.
Die 10 Plagen Ägyptens und die Tötung jeglicher Erstgeburt von Mensch, Gefangenen, "Vieh" (>hier<) muß doch bei jedem auch nur wenig denkfähigen und ethischen Menschen Ekel erregen. Wegen der Ungeheuerlichkeit >hier< der Originaltext aus der Lutherbibel im 2. Buch Mode Kapitel 12 ab Vers 29.
Gott wollte von vorne herein Ägypten "platt machen"; denn dort herrschte ein anderer Glaube. Um seinen Plan verwirklichen zu können, verstockte er das Herz des Pharao, damit er das Volk Israel nicht ziehen lassen würde; >hier<.
Im Zusammenhang mit dem Auszug aus Ägypten war der Moses einmal "unterwegs in der Herberge." Da "kam ihm der HERR entgegen und wollte ihn töten". Ein Grund zur Tötung des Moses ist nicht ersichtlich. (Vielleicht muß man weiter ausholend in diesem wirklich unangenehmen Buch lesen.). Diese Tötung konnten nur durch seine Beschneidung abgewendet werden; >hier<. Denn kann man sich einen sehr ausführlichen (wissenschaftlichen) Artikel zum Thema "Beschneidung" >hier< anklicken.
Die Beschneidung spielt eine große Rolle in der Bibel, Gründe waren nicht zu finden, außer daß Beschneidung eine Art Trophäensammlung bedeutet. Besiegte Männer werden beschnitten und die Vorhäute dann als Kriegsbeute mitgenommen. Da alles im Auftrage Gottes geschieht, wird er in der Literatur auch als der große Vorhautsammler bezeichnet; >hier<; dort aber ein wenig rauf blättern, um einige weitere Geschichten "im Original" zu lesen, die vor allem Folgen eines Nichtbeschnitten-Seins in der Bibel darstellen. Der Unbeschnittene soll "gerodet" werden.
"Wenn ein Mann an seinem Glied einen Ausfluß hat, ist er unrein". Diese Aussage des HERRn ist >hier< näher beschrieben. Onanie wird nicht erwähnt und kommt auch nach der Bibel nicht vor. Im Kirchengebot gilt das immer noch als beichtpflichtige "Selbstbefleckung". Was nun bei Männern (außer den Kirchenobersten) unvermeidlich ist, dann kann es mit oder ohne Traum zu einem unkontrollierbaren Samenabgang kommen. Dann ist der Mann "unrein" geworden und muß sich strengen Ritualen unterziehen. Bei einer "unreinen" Frau
"Du sollst nicht bei einem Manne liegen wie bei einer Frau", ist eine sehr elegante Ausdrucksweise für einen gleichgeschlechtlichen Beischlaf (von Männern natürlich). Aber so etwas hat es dann wohl doch schon in der frühesten Menschheitsgeschichte gegeben. Man lese aber selbst, was dann passiert >hier<.
>Hier< einige Bilder. (Es gibt nur relativ wenige direkt von Gott außer denen von Michelangelo Buonarroti in der Sixtinischen Kapelle in Rom, der päpstlichen Hauskapelle im Vatikan, die unter dem Namensgeber, Sixtus IV., zwischen 1473und 1481 erbaut worden ist)
Die Analyse-Ergebnisse, auf welche Weise wir einen Gott bekommen haben, sind auf der Webseite "Gesamtergebnis" >hier< zu finden.