Was trennt, was verbindet sie? 
Die 3 monotheistischen Weltreligionen:

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>hier< speziell zu Selbstmordattentaten,

>hier< zum jüdischen „Block der Treue“,

>hier< zum Dschihad, dem Heilihen Krieg

und vieles mehr >hier< (auf getrennter Seite).


Krieg und Gewalt 
 

Christentum: Krieg im Namen Gottes? Kreuzzüge (Fabian Schug) 
 

Die Kreuzzüge der christlichen Völker des Abendlandes waren (vorgeblich) religiös motivierte Feldzüge, die eigentlich der Befreiung Jerusalems und des heiligen Landes Palästina aus der Hand der Ungläubigen dienen sollte. Der Begriff Kreuzzug wurde aber bald auf Kriege gegen Nichtchristen anderer Länder und gegen von der Kirche als Ketzer betrachtete Menschen ausgeweitet.

 

Viele Kreuzfahrer waren überzeugt, durch die Vertreibung der Heiden aus dem Heiligen Land Gottes Wille zu erfüllen und die Erlassung aller ihrer Sünden zu erreichen. Die religiösen Motive der Kreuzzüge traten im Laufe der Zeit in den Hintergrund.

 

Ein außenpolitisches Problem für die christliche Welt stellte der westwärts drängende Islam dar. Der Islam stellte für die Christen eine solch große Gefahr das, was den großen militärischen Aufwand aller christlichen Mächte der damaligen Zeit erklärte.

 

Kreuzzugsgedanken waren auch in der Folgezeit immer wiederkehrende Komponenten der europäischen Politik. Der abendländische Adel erhoffte sich durch die Eroberung neue Besitztümer und sahen die Chance über eigenes Gebiet zu herrschen.

 

Das Papsttum versprach sich von der Kontrolle über das Heilige Land eine massive Stärkung seiner Machtposition. Die Päpste hofften insgeheim auf eine Wiedervereinigung bzw. Kontrolle der Ostkirche. Daneben waren auch die wirtschaftlichen Interessen dominierend.

 

Der Begriff „Kreuzzug“ wurde erst im 13. Jahrhundert geprägt, davor finden sich lediglich die Begriffe „bewaffnete Pilgerfahrt“ und „bewaffnete Wallfahrt“. 
 

Gewalt im Namen Gottes

Die historische Entwicklung der Weltanschauung zeigt, dass die Geschichte jeder Religion auch eine Geschichte der in ihrem Namen begangenen Gewalt ist.

 

Am intensivsten lässt sich die Verbindung zwischen Religion und Gewalt beobachten, wenn etwa Kriege oder Mordanschläge für heilig erklärt werden.

 

Religiös motivierte Protagonisten, unabhängig davon, auf welche religiöse Tradition sie sich berufen, neigen vor allem deshalb zu einer erhöhten Bereitschaft, Gewalt anzuwenden, weil ihnen die Gewalt als ein „heiliger Akt“ gilt und sie sich ihren Taten gegenüber ethischen Folgen nicht verantwortlich fühlen, sondern davon überzeugt sind, im Auftrag Gottes „heilend“ zu handeln. Für ihre (Un-) taten erwarten sie dementsprechend einen himmlischen Lohn.

 

Weder die im Koran stehenden Aufrufe zur Bekämpfung von Ungläubigen bringen als solche den Krieg, noch bringt die neutestamentliche Botschaft Jesu von der selbstlosen Liebe gegenüber Feinden als solche den Frieden. 
 

Das Wort „Heiliger Krieg“ gibt es im alten Testament nicht, obwohl die Israeliten in den Krieg gezogen sind und das als gottgewollt betrachten. Der religiöse Beigeschmack des Krieges war keine Besonderheit der Israeliten, sondern war überall in der Antike eine Selbstverständlichkeit. Bevor man einen Krieg begann, befragte man die Götter, rief durch Gebete und Opfer die Hilfe der Götter herbei, und nach dem Sieg gab man einen Teil der Kriegsbeute den Göttern als Dank für den Sieg.

 

Der Sinn dahinter war, dass man sicher sein wollte, dass der Krieg gerecht war. Alle Kriege im Alten Orient wurden als eine Art „Gottesdienst“ erlebt, in diesem Sinne wurden sie „geheiligt“, waren „heilige Kriege“. 
 

Auch im neuen Testament gibt es keinen heiligen Krieg zur Ausbreitung des Glaubens. Der Glaube darf sich nur ausbreiten durch Faszination, nicht durch Gewalt, moralischen Druck, nur in völliger Freiheit. Entscheidend ist das Beispiel Jesu selbst. Er hat sich lieber umbringen lassen als zum Schwert zu greifen. Er hat das, was er in der Bergpredigt als Feindesbild verkündet hatte, bis zum Tode am Kreuz gelebt. Aus diesem Tod ist die Kirche entstanden, deren Sinn es ist, Ort des Friedens in der Welt zu sein. 
 

Die Christen haben die Gewaltlosigkeit, die Jesus sie gelehrt hatte, oft nicht gelebt. Sie haben diejenigen, die keine Christen waren, nur allzu oft mit Gewalt zum Glauben gezwungen. 
 

Militanter Fundamentalismus

Vieles, was wir den islamischen Fundamentalisten vorwerfen, traf und trifft ebenso auf den christlichen Fundamentalismus zu. Doch die Thematik ist nicht so stark in den Medien thematisiert und die christlichen Fundamentalisten sind auch durch die Demokratie und den Rechtsstaat gehemmt. 
 

Das Christentum hat in seiner blutigen Geschichte aus Fanatismus ganze Völker ausgelöscht, Kulturen zerstört, Zwangschristianisierungen über Jahrtausende durchgeführt, Massenmorde an Andersdenkenden veranlasst, Frauenfeindlichkeit aufrechterhalten, aber auch Rassismus bis in Gegenwart betrieben. Erst mit der Entwicklung des Humanismus und der Aufklärung wurden langsam Verbesserungen erzielt wie die Menschenrechte und die Idee der Toleranz, meist im Kampf gegen die Kirche. Es ist allerdings bis heute vielerorts nicht gelungen, sie tatsächlich umzusetzen. 
 

Fanatische religiöse Gruppierungen bekämpfen sich weiter gegenseitig, denken wir nur an das menschenverachtende Verhalten fanatischer Gruppen in Nordirland, die sogar kleine Kinder traumatisieren und am Schulbesuch hinderten.

 

Katholizismus

In der Geschichte hat die katholische Kirche und ihre Gruppen durch Fanatismus die grössten Verbrechen heraufbeschworen: Vernichtung Andersgläubiger, Hexenverfolgung, Kreuzzüge, Massenmorde an etlichen Millionen Indianern in Amerika, Glaubenskriege usw. leider auch manchmal gestützt durch fanatisch - fundamentalistisch denkende Führer, z.B. General Franco in Spanien oder Papst Urban II. Heute gibt es fundamentalistische katholische Geheimbünde. Immer wieder werden Stimmen laut, dass einzelne ihrer Vertreter versuchen, Einfluss auf Führungsgremien des Vatikans und katholische Wirtschaftsunternehmungen zu nehmen. Diese Organisationen sind intolerant, getragen vom Männlichkeitswahn und Führungskult, und sehen in der Frau etwas Minderwertiges. 
 

Evangelische Gruppen

Es gibt auch protestantische Gruppierungen, die extrem fanatisiert und fundamentalistisch sind, welche vor allem in den Freikirchen anzutreffen sind.

 

Besonders in Nord- und Südamerika existieren viele extremistisch organisierte evangelische Freikirchen.

 

Sie wenden sich gegen wissenschaftlichen Fortschritt, gegen den Darwinismus, gegen die moderne Sexualmoral und auch gegen den Schwangerschaftsabbruch, ganz ähnlich wie in katholischen Kreisen. Diese Gruppierungen haben auch eng mit Diktaturen in Südamerika zusammengearbeitet und dadurch an Massakern mitgewirkt. Viele protestantische Kirchen auf der Welt (wie beispielsweise die Baptisten), die bisher als aufgeschlossen galten, werden immer fundamentalistischer. Sie wollen, dass die Frauen in Zukunft ihren Männern unterworfen sind. US- Präsident Georg W. Bush fördert fundamentalistische Haltungen und ist sich wohlbewusst, dass er die Wählerstimmen  aus diesem extrem konservativen Lager für seine Politik braucht. Es besteht die Tendenz einer Verstärkung der intoleranten Religiosität.

 

Der Text basiert auf:

www.stimmen-der-zeit.de/StdZ_03_03_Grom.pdf 

www.wir-sind-kirche.de/fulda-hanau/Islam_Christen_Gewalt.htm  

www.wikipedia.org

 
 

Judentum: Beispiel Gusch Emunim (von Sébastien Surber)
 

Gusch Emunim heisst „Block der Treue“, es ist eine ultra-orthodoxe Siedlerbewegung, welche offiziell im Frühjahr 1974 gegründet wurde, nach dem israelisch-arabischen Yom-Kippur-Krieg. Das Ziel dieser Gruppe war es, im ganzen Land Israel, welches in der Bibel Eretz Israel genannt wird - und das bedeutet auch in den eroberten Gebieten - israelische Souveränität herzustellen und den Fortbestand der jüdischen Herrschaft über das „Gelobte Land“ zu sichern. 
 

Doch wie kam es dazu? Alles begann nach dem Sechs-Tage-Krieg, nachdem die israelische Armee weite Gebiete des Landes Eretz Israel erobert hatte, welche für die Juden von grosser Bedeutung sind. Die neuen Grenzen beliefen sich weitgehend wie diejenigen des „Gelobten Landes“ aus der Bibel. Verstärkt wurde/wird auch das Land Israel mit dem biblischen Land in Verbindung gebracht und viele Juden kehren somit in „ihr“ Land zurück. Sogar die alten Namen der beiden Teilstaaten Judäa und Samaria wurden wieder verwendet. Der neue Staat war für die Juden so wichtig geworden, dass die erste orthodoxe Gruppierung entstand, welche die eroberten Gebiete angliedern und diese neu besiedeln wollte. Die Ideologie kam weitgehend von den Lehren eines Rabbiners, der zu Zeiten der britischen Besatzung gelebt hat. Er lehnte sich, gegensätzlich zu den anderen Juden, nicht gegen eine gewaltsame Aneignung des Landes auf. Er gliederte die Landnahme sogar in die orthodoxe Glaubenslehre ein. Somit war Gewalt als Zweck zur Verteidigung des „Gelobten Landes“ nicht mehr zu  unterlassen. Die Gush Emunim legten also grösseren Wert auf die nationalreligiösen Werte. Diese Gruppierung gewann immer mehr Mitglieder und trat 7 Jahre nach dem Sechs-Tage-Krieg die Öffentlichkeit. Im Jahre 1977 war die Gruppierung Gusch Emunim auch in der Politik vertreten. Doch bald beschloss die Regierung die Abgabe des Berges Sinai an Ägypten. Die Kookisten, wie Gusch Emunim auch genannt wird, traten aus der offiziellen Politik zurück und begannen mit terroristischen Aktionen. 
 

Auch heute besteht Gusch Emunim noch als eine terroristische, rechtsradikale Gruppierung. 
 

Wie rechtfertigt denn eine solche Organisation ihre grausamen Taten? Die militante Siedlerbewegung erhob diese besondere Verbindung von Gottesidee und Nationalgefühl zum Programm. Sie wollte verhindern, dass auch nur ein Quadratzentimeter heiligen Bodens an die Feinde Israels zurückgegeben wird.

Die Gusch Emunim verstanden zusätzlich die Gründung von Siedlungen als persönlichen Beitrag zur Erlösung des gesamten Volkes. 
 

Quellen:

http://www.wtc-terrorattack.com/religioeser_wahn.htm

http://www.anti-defamation.ch/main.php?page=2&id_art=4

http://www.relinfo.ch/gusch/  
 
 

Isalm: Beispiel Dschihad  (by Besnik Jashari) 
 

Bedeutung: Als Dschihad (arab. جهاد dschihād, von جاهد dschāhada, „sich bemühen“, „sich anstrengen“, „kämpfen“), auch Jihad oder Djihad, wird ein grundlegendes Glaubensprinzip des >Islam< bezeichnet. Seine Bedeutung im Islam ist so gross, dass es zeitweilig so schien, als habe der Dschihad Aussicht, unter die >"Säulen des Islam"< gerechnet zu werden. Man unterscheidet beim Dschihad zwei Bedeutungen:

  1. den kleinen bzw. äusseren Dschihad als Verteidigung gegen einen Angriff von aussen, sowie als immerwährenden offensiven Kampf gegen den Dar ul-Harb (nicht muslimisch beherrschte Gebiete) zur Ausbreitung des Islam. Dies ist der Dschihad im engeren Sinne, der auch juristisch exakt umrissen ist.

  2. den grossen oder inneren Dschihad als Kampf gegen das eigene Innere, das "niedere Ego", der aus dem Sufismus (islamische asketisch-mystische Richtung) stammt. Nach Meinung der Sufis muss erst der grosse Dschihad bewältigt sein, bevor man sich dem kleinen Dschihad widmen darf.

 

Geschichte: Nach der Hedschra 622 (Beginn der islamischen Zeitrechnung) eroberten die Moslems umliegende Gebiete, mittels dem kleinen Dschihad, sehr schnell. Wobei aber Christen und Juden, die in den eroberten Gebieten lebten, ihren Glauben behalten durften. Sie mussten aber dafür sehr hohe Steuern zahlen, wodurch auch viele gezwungen waren, zum Islam zu konvertieren. Heiden wurden jedoch getötet, wenn sie nicht den islamischen Glauben annahmen. 
 
Aktuelles: Vor allem nach dem 11. September 2001 wurden Stimmen laut, die zum Dschihad aufriefen. Vereinzelte Terror-Organisationen reisen in der ganzen Welt umher und versuchen Muslime, welche den Koran nicht genauer kennen, für Dschihad, der ihnen als „heiliger Krieg“ erklärt wird, zu rekrutieren. Doch glücklicherweise blieb der Erfolg aus und es kam zu keinem Krieg.

 

Ausserdem hört man immer wieder von Moslems, die Selbstmordanschläge verrichten. Ein Grossteil der Muslime sagen, dass Selbstmord und damit auch Selbstmordanschlag strengstens verboten ist. Doch die Anhänger des Großscheichs Muhammad Tantauwi von der Kairoer Al-Azhar Universität glauben, dass wer sich mit Sprengstoff bepackt und damit Feinde töte, der habe als Märtyrer zu gelten, dem Gott die Freude des Paradieses zuteil werden lasse. Das paradoxe bei der Diskussion über die Richtigkeit der einen oder anderen Ansicht ist, dass sich beide Parteien auf die gleiche Stelle im Koran, die heißt: “Wer kämpft, soll nicht maßlos im Töten sein“, berufen. Bei der Betrachtung dieses Problems sieht man, dass die verschiedenen Auslegungen des Korans durchaus auch instrumentalisiert werden können, um so Anhänger für Terroranschläge oder gar Kriege gewinnen zu können.

 


Selbstmordattentate (von Walter Rath 16.2.2009):

 

Ein Mensch, der in seiner ideologischen  Verbohrtheit die allerletzte Selbsterhaltungsbarriere überwindet, nämlich seinen angeborenen Selbsterhaltungstrieb, ist für die Umwelt der Allergefährlichste, wenn diese Selbsttötung auf "Interpretation der Welt durch eine von Interessen geleiteten und damit verfälschenden Sichtweise" (Kurzdefinition von Ideologie - >hier< etwas mehr) beruht.

 

Von allen irdischen Lebewesen kann nur der Mensch sein eigenes Leben beenden, Selbstmord, auch Selbsttötung, Freitod oder Suizid (lateinisch, wissenschaftlich) genannt. Gründe sind:

- nicht für überwindbar gehaltene Unvereinbarkeit (Diskrepanz) mit dem Anspruch der eigenen Lebensführung und der fehlenden Übereinstimmung mit den tatsächlichen Gegebenheiten, wie ein persönlich empfundenes berufliches, zwischenmenschliches Scheitern,

- ein unerträgliches, schicksalhaftes Ereignis.

- Nicht selten sind persönliche Unzulänglichkeiten z.B. bezüglich Nachgeben von Süchten (Alkohol, Drogen, Sexualität) ein Selbstmordanlass

- und vieles mehr wie bei einer kurzschlussartigen Handlung aus objektiv gesehenem nichtigen Grund.

 

Die mit einer Selbstmordhandlung verbundene Absicht ist unterschiedlich, z.B.

- Wunsch nach Ruhe,

- Zuvorkommen einer drohenden Katastrophe (Eingeschlossensein in einem brennenden Umfeld, einer tödlichen Krankheit),

- Rache für eine nicht hinnehmbare Kränkung (als Schuldzuweisung).

 

In den meisten Fällen handelt es sich jedoch um einen bewussten oder unbewussten Hilferuf an die Umwelt (als Selbstmordversuch auf 90% geschätzt); denn in der Regel wird - also in 90 % aller Fälle, wahrscheinlich unbewusst - eine Rettungsmöglichkeit offen gehalten.

 

Als besondere Fälle müssen, in der Regel ideologisch motivierte Selbstmorde betrachtet werden, wie die um die 900 Ermordungen (durch Erschießungen auf der Flucht) und vor allem Selbstmorde (durch Blausäure) von einer protestantischen Gemeinde (der "Peoples-Temple Community") in den USA am 28.11.1978 auf Anordnung ihres Priesters, Jim Jones, zur "kosmischen Transformation". Es folgt jetzt die übersetzte Tonbandaufzeichnung der Selbstmordaufforderung durch den Priester, Jim Jones, als Ideologieführer (im Internet zu finden unter http://jonestown.sdsu.edu/Aboutjonestown/Tapes/Tapes/Deathtape/Q042.maaga.html und frei verfügbar):

 

Bitte holt uns die Medizin. Es ist einfach. Es ist einfach. Es tut nicht weh [natürlich tut es weh, besonders den Kindern]. ... Habt keine Angst zu sterben. Ihr werdet sehen, sie werden uns hier draußen nicht leben lassen. Sie werden hier unsere Kinder foltern. Sie werden unsere Leute foltern. Sie werden unsere Alten foltern. Das dürfen wir nicht zulassen. ... Bitte, könnt ihr euch beeilen? Könnt ihr euch beeilen mit der Medizin? Ihr wisst nicht, was ihr getan habt. Ich habe alles versucht. ... Bitte. Um Gottes Willen, wir müssen uns beeilen. Wir haben gelebt - wir haben gelebt, wie kein anderes Volk gelebt und geliebt hat. Wir haben genug von dieser Welt, mehr braucht ihr davon nicht. Wir wollen es einfach hinter uns bringen. Lasst uns die Qualen hinter uns bringen. [Applaus.] ... Wer mit seinen Kindern gehen will, hat ein Recht, mit seinen Kindern zu gehen. Ich finde, es ist menschlich. Ich will gehen - ich will euch aber auch gehen sehen. ... Ihr müsst euch nicht fürchten. Ihr müsst euch nicht fürchten zu gehen. Es ist schön, es ist euer Freund. Es ist ein Freund ... ihr sitzt alle zusammen, zeigt, wie lieb wir uns haben. Lasst uns gehen. Lasst uns gehen. Lasst uns gehen. [Kinder weinen.] ... Geht aus dem Leben in Würde. Geht nicht unter Tränen, quält euch nicht. Der Tod bedeutet nichts.... er ist einfach ein Schritt in die nächste Dimension. Hört auf ... hört auf, seid nicht so hysterisch. ... So wollen wir nicht sterben. Wir müssen in Würde sterben. Wir müssen in Würde sterben. Wir werden keine Wahl haben. Jetzt haben wir eine Wahl.... Meine Kinder, die Medizin gibt euch Frieden. Oh Gott. [Kinder weinen.] ... Mutter, Mutter, Mutter, Mutter, Mutter, bitte. Mutter, bitte, bitte, bitte. Nein - nein, tu das nicht. Tu das nicht. Geh aus dem Leben mit deinem Kind."

 

Mehr >hier< bei P. Zimbardo: "Der Luzifer-Effekt, die Macht der Umstände und die Psychologie des Bösen".