Tieropfer

Auch in unserer "modernen", "aufgeklärten" Zeit sind die Bibelworte, nach denen der Mensch über alles herrschen soll - also Tiere eingeschlossen, keineswegs ein Aufruf zur Achtung allen Lebens, d.h. des tierischen und des pflanzlichen.

 

Tiere waren bis vor kurzem in den Gesetzesbüchern der Staaten eine reine Sache wie ein Buch, das Küchengeschirr, womit man natürlich machen kann, was man will. Das Einbringen eines Tierschutzes in das bundesdeutsche Grundgesetz hat überhaupt keine Verbesserung der Situation gebracht. Ein paar Stichworte: Tierhaltung in Käfigen, Tiertransporte, Tierschlachtung, Tierversuche

 

In islamisch regierten Ländern ist an eine Humanisierung beim Umgang mit Tieren überhaupt nicht zu denken. Jetzt ein paar Sätze aus dem Koran, unter dem Kapitel "Al anan" (das Vieh):

 

Aus sechster Sure (Kapitel)

 

Vers 139

Sie (gemeint sind wahrscheinlich die Götzendiener) sagen: "Diese Tiere und diese Früchte der Erde, sie sind geweiht (daher verboten). Niemand darf, außer demjenigen, der uns gefällt, davon genießen!" - so sagen sie in ihren Einbildungen -, und Tiere gibt es, von welchen verboten ist, ihre Rücken zu belastena), und wieder andere Tiere, über welche sogar Allahs Name (beim Opfern) nicht genannt werden darfb). Solche Lügen erdichten sie von ihm. Allah aber wird ihnen für das, was sie ersinnen, ihren Lohn geben.

a) Geweihte Tiere dürfen nicht als Zugtiere verwendet werden.

b) Den Göttern (Götzen) geweihte Tiere dürfen nicht geschlachtet und von Gläubigen gegessen werden.

 

Vers 140

Ferner sagen sie: "Was in dem Leibe dieser Tiere ist, ist unseren Männern erlaubt, aber unseren Frauen verboten"; eine Frühgeburt aber dürfen beide teilena). Allah wird ihnen für solche Erdichtungen ihren Lohn geben; denn er ist der Allweise und Allwissende.

a) Lebendes, das im geschlachteten Vieh gefunden wird, darf bei den Heiden nur von Männern, solches aber, das bereits geworfen ist, auch von Frauen genossen werden. - Die Übersetzerin schließt sich der Auslegung, "was bereits geworfen war" an, da "das im Muttertierleib tot Gefundene" zu verspeisen, den hohen damaligen religiösen Hygienevorschriften zu widersprechen scheint.

 

Vers 141

Schon sind verloren, die in Torheit und Unwissenheit ihre Kinder getötet haben, und die, welche das verboten haben, was Allah zur Nahrung gegeben hat, indem sie Lügen von Allah ersannen. Sie waren im Irrtum und nicht recht geleitet.


Vers 142

Allah ist es, der die Gärten geschaffen hat, sowohl die, welche Menschenhände, als die, welche die Natur angelegt hat, und die Palmbäume und das Samenkorn, das verschiedene Speisen hervorbringt, und die Oliven und die Granatäpfel nach verschiedener Art. Genießt ihre Früchte, wenn sie herangereift sind, und gebt davon am Tage der Ernte, was ihr schuldig seida). Doch verschwendet nichts, denn Allah liebt die Verschwender nichtb).

a) Steuer und Zakat (Armenbeitrag).

b) Gebt auch nicht zuviel an Arme, damit euerer Familie etwas bleibe.

 

Vers 143

Einige Tiere sind zum Lasttragen, andere zum Schlachten bestimmt. Eßt das, was Allah euch zur Nahrung bestimmt, und folgt nicht den Fußtapfen des Satans, denn er ist euer offener Feind.

 

Vers 144

Von den Tieren hat euch Allah acht zusammengepaart (vier Paare) gegeben, von den Schafen ein Paar und von den Ziegen ein Paar. Sage zu ihnen: "Hat Allah nun die zwei Männchen von den Schafen und Ziegen oder die zwei Weibchen, oder was in deren Bauch sich befindet, verboten? Sagt mir das mit Gewißheit, wenn ihr wahrhaftig seid".

 

Vers 145

Von den Kamelen hat er euch ein Paar und von den Rindern ein Paar gegeben. Frage sie: "Hat Allah nun die zwei Männchen oder die zwei Weibchen, oder was in deren Bauch sich befindet, euch verboten? Wart ihr zugegen, als Allah dies befohlen hat?" Wer aber kann ungerechter sein als der, welcher Lügen von Allah erdichtet, um unwissende Leute in die Irre zu führen? Wißt, Allah leitet Ungerechte nicht.

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Vers 146

Sprich: "In dem, was mir offenbart wurde, finde ich weiter nichts zum Essen verboten als das von selbst Verendete und das vergossene Blut und das Schweinefleisch, denn dies ist unrein, und das Vermaledeite ist solches, das im Namen eines anderen als Allahs geschlachtet wurde. Wer aber aus Not, gezwungen, nicht aus Gier oder Übermut, davon genießt, gegen den wird dein Herr versöhnend und barmherzig sein."

 

Vers147

Den Juden haben wir alles verboten, was Klauen hata), und von den Rindern und den Schafen verboten wir ihnen das Fett, außer dem, was an deren Rücken oder in den Eingeweiden oder zwischen den Beinen (am Knochen) sitzt48. Dies dient ihnen zur Strafe wegen ihrer Ruchlosigkeit; wir aber sind
Steuer und Zakat (Armenbeitrag).

a) Es muß hinzugedacht werden, alles, was ungespaltene Klauen hat. Vgl. 3. Buch Mos. 11, 3, 4.

b) 3. Buch Mos. 7, 23 und 3, 16.


Dieses Bild links ist einem "Wilhelm Busch Album - Ein heiteres Hausbuch" (Süd-West Verlag, München) entnommen. Darin gibt es ein Kapitelchen: "Klausnerleben und Himmelfahrt", was so anfängt:

 

"Der heilige Antonius, so wird berichtet,

hat endlich ganz auf die Welt verzichtet"

 

E sollen nicht alle Verse wiedergegeben werden. Die Geschichte geht also so, daß es doch für den Antonius ziemlich mühsam war, in der Einsamkeit zu überleben.

 

Dann

"kommt ein Wildschwein derhergeschritten,

das wühlet emsig an der Stelle

ein Brünnlein auf, gar rein und helle,

und wühlt mit Schnauben und mit Schnüffeln

dazu hervor ein Häuflein Trüffel"

 

Also hat Antonius zu trinken und zu essen.

 

"So lebten die zwei in Einigkeit

hinieden auf Erden noch lange Zeit

und starben endlich und starben zugleich,

und fuhren zusammen vors Himmelreich. -

Auweih-Geschrei: Ein Schwein, ein Schwein!

So hoben die Juden an zu schrein

und auch die Türken kamen in Scharen

und wollten sich gegen das Schwein verwahren.-

Doch siehe aus des Himmels Tor

tritt unsre liebe Frau hervor."...

 

"Willkommen! Gehet ein in Frieden!

Hier wird kein Freund vom Freund geschieden.

Es kommt so manches Schaf herein;

warum nicht auch ein braves Schwein!"

 

Wilhelm Busch, ein Zeichner (gute Karrikaturen), Dichter und Maler lebte von 1832 bis 1908. Sehr bekannt ist die Darstellung der Streiche von "Max und Moritz".

 

Übrigens soll der Mohammed, der Stifter der islamischen Religion auch tierlieb gewesen sein; denn seine Katze hat sich auf seinem Arm zum Schlafen niedergelegt. Mohammed wollte aber weggehen. Um die Katze nicht zu stören, trennte er den Ärmel seines Umhangs ab, zog seinen Arm heraus, und die Katze konnte ungestört weiterschlafen.

 

Wie bereits >hier< beschrieben, opferte der "Ackermann" Kain dem Herrn Gott des alten Testamentes Früchte vom Felde. Dieser Herr bevorzugte jedoch (gottwohlgefälliger) Tiere des Abels...

 

Es wäre zu wünschen, daß es sich doch allmählich herumspricht, welche Freundschaft ein Mensch mit einem Tier eingehen kann und wie angenehm es ist, in einer Naturbelassenen Umgebung mit einer Vielfalt an Pflanzen und Tieren leben zu können an Stelle von "gepflegten" Gärtchen mit braun gebrannten Rasenstückchen als Mikro-Golffläche.