Islamische Kunst
(>Hier< zur Musik
und
>hier< keine Neuerung)
die Kunst derjenigen Völker, deren Mehrheit oder herrschende
Minderheit dem ihre Kultur bestimmenden und ihre Einheit stiftenden Islam
anhängen. Durch das Vordringen des Islam seit dem 7.Jahrhundert erstreckte sich
das Gebiet der islamischen Kunst über Syrien in westlicher Ausdehnung bis nach
Nordafrika und Spanien und in östlicher über Irak und Iran einerseits bis nach
Nordindien und andererseits nach Anatolien. Die beherrschenden Gattungen sind
Architektur und Kunsthandwerk, die gegen Ende des 7.Jahrhunderts in der
Begegnung mit der byzantinisch-spätantiken Kunst des alten Syrien ihren Anfang
nahmen.
Als sakrale Bauwerke entwickelten sich die Moschee (Cami),
Klosterfestungen (Ribat), das Mausoleum, islamische Hochschulen (Medrese), zu
den profanen Bauformen gehören Palast (mit Moschee), Bad (Hammam), Sternwarte,
Festung (Stadtburg), Stadtmauern, Stadttor, Brücke, Staudamm, Aquädukt,
Zisterne, Markt (Basar), Hospital, Wohnhaus, Handelshaus, Karawanserei (Chan).
Ein Charakteristikum der islamischen Architektur ist der flächendeckende Dekor,
der die Struktur der Bauwerke meist völlig überspielt.
Zur Ausstattung der Moscheen entstanden holzgeschnitzte Predigtstühle (Minbar)
und Koranständer, später mit Einlegearbeit, Glasampeln mit Email- und
Goldmalerei, geknüpfte Teppiche, die man auch im Wohnhaus ausbreitete. Übrigens:
Es wurden in dei Teppiche immer kleine Webfehler eingeflochten; denn "nur Allah
arbeitet fehlerfrei". Kissen
und kleine bewegliche Möbelstücke ergänzten den Wohnkomfort. Bronze-, Silber-
und Goldgefäße, seit dem 12.Jahrhundert abgelöst durch tauschierte* Metallgefäße,
Bergkristalle, geblasene Gläser, Keramikteller und -gefäße dienten als
Gebrauchs- und Ziergerät. Holz- und Elfenbeinschnitzerei, Buchkunst und
Miniaturmalerei erlebten eine Blütezeit. Mit Seide applizierte Stoffe,
Seidenstoffe und Brokate waren auch in Europa begehrt.
*
Oberflächenverzierung von Metallgegenständen durch Einlegen andersfarbiger,
meist edler Metalle
Das in den Aussprüchen des Propheten (Hadith) begründete Verbot, lebende Wesen darzustellen, ist zwar nur in der religiösen Kunst strikt befolgt worden (und selbst hier gibt es einige Ausnahmen), führte aber doch zu einer breiten Entfaltung nicht figuraler Darstellungsformen wie Schriftkunst (Kalligraphie), Ornamentik (Stern- und Flechtmuster, Arabeske) sowohl in der sakralen wie in der profanen Kunst. Im höfischen und bürgerlichen Bereich wurde das Bilderverbot jedoch mit wechselnder Intensität durchbrochen, im Osten mehr als im Westen (ausgenommen die Hofkunst der Omaijaden, der ersten Dynastie der Kalifen [sunnitische Nachfolger Mohammeds]).
Stilprägende Dynastien und führende ethnische Gruppen haben den Epochen der
islamischen Kunst ihren Namen gegeben:
Omaijadenstil (661 - 749/750): Erste einfache Moscheen nahmen den
Bautypus des arabischen Wohnhofes auf. Nach der Verlegung der Kalifenresidenz
nach Damaskus entstanden Prachtbauten in Auseinandersetzung mit den
vorgefundenen nicht christlichen und christlichen Kultbauten (Felsendom in
Jerusalem, 669 - 92; Große Moschee in Damaskus, 705 - 715). Der in Damaskus
entwickelte Typ der Hofmoschee mit mehrschiffigem Betsaal und Arkadenhof
(syrische Basilikatradition) wurde verbindlich für alle späteren omaijadischen
Moscheen (Basra und Kufa in Mesopotamien, Fustat [heute Kairo] in Ägypten, Tunis
und Kairouan in Nordafrika). Höhepunkt ist die 785 begonnene Moschee von Córdoba.
Mosaiken und Inkrustationen nahmen hellenistische Stilformen auf. Erst in den
Wüstenschlössern von Mschatta und Kusair Amra (Mitte 8.Jahrhundert) entwickelte
sich ein eigener Ornamentstil. In der westlichen Welt lebte die Kunst der
Omaijadenzeit im maurischen Stil in Nord- und Nordwestafrika sowie Spanien weiter
(11. - 15. Jahrhundert).
Abbasidenstil (749/750 - 1258):
Die Übersiedlung der Kalifen nach Bagdad (762) brachte die Aufnahme von
mesopotamischer Ziegelbauweise mit Stuckdekoration (Große Moschee von Samarra,
847 - 861; Ibn-Tulun-Moschee im heutigen Kairo, 876/877 - 879); Palastbauten
erhielten die offene sassanidische Halle (Iwan); es entstanden erste Mausoleen;
ferner entwickelten sich Lüsterglasur, Seidenweberei und Metalltauschierung.
Fatimidenstil (909 - 1171):
969 Eroberung von Ägypten, Gründung von Kairo (Ashar- und Al-Akmar-Moschee).
Fatimidische Bergkristalle, Gläser, Stoffe, Lüsterkeramik und Bronzen machten
Kairo und Alexandria zu zentralen Handelsplätzen. Elfenbeinkästen, reliefierte
Hörner und Kästen aus Sizilien und Unteritalien vermittelten als sarazenische
Arbeiten den fatimidischen Stil nach Europa.
Seldschukenstil (11. - 13.Jahrhundert):
Mit den Seldschuken drangen seit der Jahrtausendwende zentralasiatische Elemente
in die islamische Kunst Irans (1037), Iraks (1055), Anatoliens (1071) und
Syriens (1094) ein. Neue Bautypen wie der monumentale Grabbau, Medrese,
Vier-Iwan-Anlage (Isfahan, Freitagsmoschee) sowie neue Formen der Kleinkunst
(Miniaturen, Knüpfteppiche u.a.) wurden entwickelt.
Persisch-mongolischer Stil (13. - 15.Jahrhundert) in Iran und
Transoxanien (Buchara):
Die Ilkhane (1256 bis um 1335) in Persien beziehungsweise die Timuriden (seit
1370) in Samarkand führten die ursprünglich seldschukische Vier-Iwan-Moschee
weiter; reich der Stuckdekor (die wohl in samanidischer Zeit, Ende des
10.Jahrhunderts, zurückreichenden Stalaktiten; z.B. der Mihrab in der
Freitagsmoschee in Isfahan, 1310) und der Fayencedekor (Gur-Emir-Mausoleum in
Samarkand, 1404/05; Blaue Moschee in Täbris, 1465); Miniaturmalerei (Herat),
Teppichkunst.
Mameluckenstil (1250 - 1517) in Ägypten und Syrien:
Die (seldschukischen) Vier-Iwan-Höfe wurden aufgegriffen, nicht aber der
Fliesenschmuck. Es entstanden strenge Steinbauten, u.a. in Kairo
Sultan-Hasan-Moschee (135662); Schmuck erhielten v.a. die Minarette, Kuppeln und
Portale; Prachthandschriften, Emailgläser.
Maurischer Stil (11. - 15.Jahrhundert) in Spanien und Nordafrika:
Hier wurde die alte Hofmoschee, ergänzt durch reiche Minarette über
quadratischem Grundriss, beibehalten (Fes, Marrakesch, Sevilla, Rabat). Die
Alhambra von Granada ist der bedeutendste erhaltene Profanbau in einem höchst
verfeinerten Dekorationsstil (13./14.Jahrhundert).
Safawidenstil (1501 - 1722) in Persien:
Der Palastbau löste sich in Pavillonsysteme auf; Moscheen mit vollständigen
Mosaikverkleidungen (Lotfollah-Moschee, Isfahan, 1602 - 16). In Isfahan entstand
auch eine bedeutende Miniaturistenschule.
Mogulstil (16. - 18.Jahrhundert) in Indien:
Die Verbindung von indischen und islamischen Formen im Grabbau (Taj Mahal in
Agra, etwa 1648 vollendet) und im Palastbau führte zu reich dekorierten luftigen
Kuppelbauten (Fatehpur Sikri, 16.Jahrhundert).
Osmanischer Stil (14. - 19.Jahrhundert) in der Türkei:
Die Moschee mit Zentralkuppel über quadratischem Grundriss wurde durch den
Baumeister Sinan immer neu variiert (Prinzenmoschee, 1544 - 48; Süleiman-Moschee,
1550 - 56, beide Istanbul; die Moschee Selims II. in Edirne, 1568 - 74).
Meisterhafte Stalaktiten. Farbige Fliesen und Teppiche dominierten im
Kunstgewerbe.
... eng angelehnt an:
© 2003 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG
Der 1954 in Berlin geborene deutsche Musikredakteur und Komponist für Filmmusik, Hans Engel (Homepage ), unternahm nach dem Abitur 1972 Reisen durch Europa, Nordafrika und durch die USA (u. a. Tourneen als Solo-Gitarrist in Rock- und Popbands), spielte Straßenmusik in Paris. Er studierte schließlich an der Hochschule für Musik Köln Gitarre und arbeitete nebenher als Gitarrenlehrer.
Wikipedia schreibt: "In seiner Dissertation (1986 veröffentlicht) Die Stellung des Musikers im arabisch-islamischen Raum untersucht Engel die rechtliche Stellung von Musikern im islamischen Kulturkreis und beschreibt deren Situation. Demnach waren und sind Musik und Musiker einerseits „verdammt“, aber trotzdem wurde auch immer musiziert. So waren zum Beispiel am Hofe des obersten Herrschers aller Gläubigen, am Kalifenhof in Bagdad, ganze Scharen von Sängern, Sängerinnen und Instrumentalisten beschäftigt, die nicht nur fürstliche Gehälter bekamen, sondern zusätzlich noch mit „märchenhaften“ Geld- und Goldsummen sowie mit wertvollen Geschenken belohnt wurden. Währenddessen jedoch „wüteten muslimische Ultras*“ auf den Straßen der Hauptstadt des islamischen Weltreiches gegen die Unsittlichkeit, sie schlugen die Sängerinnen und zerbrachen die Instrumente der Musiker.
* lateinisches Wort: auf Deutsch darüber hinaus, d.h sie gehen über vermeintliche Grundsätze hinaus
Von Unbekannt zugesandt:
Im Islam werden keine religiösen Lieder gesunden und schon gar nicht in einer Moschee.
An 2 zwei hohen islamischen Feiertagen gibt es jeweils ein Festgebet. Auch da findet kein Gesang statt. Nach den Festgebeten feiern die Muslimen mit Familie, Verwandten, Freunden, Nachbarn ihre Feste bei gutem Essen und Geselligkeit.
Es gibt einige Rechtsschulen, die auch gänzlich das Singen untersagen.
Es gibt Muslime die in einen Singsang an Festtagen verfallen, dabei wird der Name "Allah" wiedergegeben.
Ein bekannter Muslim singt auch muslimische Lieder. Yusuf Islam, ehemals Cat Stevens. Seine Lieder finden sich auch auf YouTube.
Ghalia Benali ist eine tunesische Sängerin, in
Brüssel
zuhause, mit engen Beziehungen zu Indien.
Inzwischen tummeln sich im "westlichen Kulturkreis" auch Sänger mit
islamischen Liedern, die mehr oder weniger ganz auf die US-amerikanische Linie
eingeschwenkt sind: Einige Beispiele:
Musica Sacra–Klangkosmos Islam
26.09.2009 Paderborn 17.00–24.00
In der 4. Edition des Festivals wird der Entwicklung von Musik muslimischer
Kulturkreise in Europa nachgespürt: ihre verbindenden Elemente mit Musiken aus
dem christlichen Kontext, der aktuelle interreligiöse Dialog wie auch seine
Reibungsflächen. Dabei steht vor allem die Musik der wichtigsten muslimischen
Migrantengemeinschaften im Mittelpunkt: persische, anatolische und arabische
Musik. Jede dieser drei Musikrichtungen steht für eine eigene, uralte Hochkultur
und Stilistik, große Komponisten, Interpreten und Werke, typische
Instrumentarien und Klänge sowie religiös-musikalische Rituale.
Durch Globalisierung und Migration sind diese Musikstile in den letzten Jahren
nicht nur in ihren klassisch-puristischen Formen nach Europa gekommen. Vielmehr
haben Musiker – orientalische wie westliche – die Herausforderung des kreativen
Dialogs angenommen und neue künstlerische Formen entwickelt, die von
herausragenden Ensembles mit Lebensmittelpunkt in Europa vorgestellt werden.
Dabei geht es nicht um beliebiges „crossover“, bei dem orientalische
Musikkulturen von westlichen Musikern eklektisch „gefleddert“ oder westliche
Rhythmen zum Standard eines universellen „Musik-Fast Foods“ werden.
Vielmehr stehen hervorragende Musiker für außergewöhnliche Beispiele von
Tradierung lebendiger musikalischer Kunst orientalischer Kulturen und ihre
Weiterentwicklung in Europa – als Dialog auf gleicher Augenhöhe.
Werk von Saad Thamir: Unter gleichem Himmel (UA)
Kompositionsauftrag des Festivals „Musica sacra“ Paderborn
Im Zentrum des Werkes „Unter gleichem Himmel“ von Saad Thamir steht die Suche
nach dem Ausdruck des Gemeinsamen. In seiner respektvoll-sensiblen Arbeit,
gleichermaßen inspiriert von arabischer Musiksprache und europäischer Chormusik,
entsteht diese neue Komposition von besonderer spiritueller Kraft.
Ihre Interpretation wird im gemeinsamen künstlerischen Prozess mit den
Sängerinnen und Sängern Paderborner Chöre und den irakischen Instrumentalisten
erarbeitet.
Saad Thamir, in Bagdad /Irak geboren, zählt zu den wichtigsten Vertretern der
jungen Generation irakischer Komponisten und Maqam-Virtuosen. Nach Studium der
Musikwissenschaften und Klavier an der Bagdad-Universität wirkte er als Dozent
am Bagdader „Institut für schöne Künste“. Zum Ende des 2. Irak- Kriegs verließ
er das Land und lebt und arbeitet seit 2000 in Deutschland.
Aktuelle Arbeiten für das Yuri Honing Trio, für das Berliner Festival
„Interface: Beyrouth“, den Steirischen Herbst Graz, für die Musiktriennale Ruhr
2008.
Gründer und Komponist der preisgekrönten Ensembles Lagash und Ahoar, mit denen
er regelmäßig in Europa konzertiert.
Saad Thamir, Bassem Hawar, Kassim Mohammed, Latif Al Obaidi, Adnan Schanan
Paderborner Chöre unter der Leitung von Bernhard Große-Coosmann und Almut Ulama
sowie die Vokal-Solisten.
Text: Erich Rentrow
Kamilya Jubran (Palästina)
ausführliche Beschreibung siehe Klangkosmos Tournee: Oktober
Maryam Akhondy & Banu (Iran/Deutschland)
Maryam Akhondy, in Teheran geboren, gehört zur jüngeren Generation der
international anerkannten Virtuosinnen klassisch-persischen Gesangs, deren
Karriere durch die iranisch-islamische Revolution unterbrochen wurde, da es
fortan Frauen verboten war öffentlich als Sängerinnen aufzutreten. Seit 1986
lebt sie in Deutschland, wo sie mit musikbegeisterten Exil-Iranerinnen den
Frauenchor Banu (persisch für „vornehme Dame“) gründete, um Frauen eine Stimme
zu geben, die sich als musikalische Forscherinnen der verschiedenen Religionen
und Ethnien des Iran verstehen.
Ghalia Benali (Tunesien/Belgien)
Ghalia Benali wurde in Belgien geboren, aufgewachsen ist sie jedoch in Zarzis in
Tunesien. 1987 kam sie zum Studium nach Brüssel zurück.
Unbestritten wurde sie von der ägyptischen Sängerin Umm Kulthum (1975 gestorben) am
meisten geprägt. Trotzdem ist es eine besondere Herausforderung, die Lieder der
legendären Umm Kulthum auf die Bühne zu bringen, die fast 35 Jahre nach ihrem
Tod immer noch in der arabischen Welt unvergleichlich verehrt wird. Ghalia
Benali will sich nicht mit der großen Diva messen, sondern den melancholischen
Liedern neuen Atem und aktuelle Emotionen einhauchen.
Kemal Dinç & Stradoc Ensemble des WMDC (Türkei/Niederlande)
Kemal Dinç wurde in Istanbul geboren, sein Musikstudium in Komposition und
klassischer Gitarre absolvierte er an der Hochschule für Musik in Leipzig. Seit
2005 ist Kemal Dinç der einzige Baglama-Dozent an einer europäischen
Musikhochschule, der World Music Academy WMDC des Konservatoriums Rotterdam
CODARTS.
Kemal Dinç präsentiert mit dem „Stradoc“ Ensemble der Meisterstudenten des WMDC
Stücke zeitgenössischer anatolischer Musik.
DuOud (Maghreb/Frankreich)
Mehdi Haddab wurde als Kabyle in Algier geboren. Er lebte eine Zeit in
Burundi, bevor er sich in Paris niederließ. Als Autodidakt auf der Oud wird sein
Talent von zahlreichen Musikerkollegen hoch geschätzt. Jean-Pierre Smadja
verbrachte seine früheste Kindheit in Tunesien bevor er nach Paris kam. Aus
Tunesien hat er die arabische Musik, Sprache und das festliche Brauchtum
mitgenommen, obwohl er sich zunächst für Folk, Jazz und Bossa Nova
interessierte, bis er die Oud für sich entdeckte.
Gemeinsam bilden sie das DuOud, mit dem sie Traditionelles auf der Oud mit Bits
& Bytes verzahnen.
Frage: Was passiert, wenn obige Musikmacher in ihren Herkunftsländern auftreten würden. Darüber konnte nichts gefunden werden. Jedenfalls ist mir kein einiger genannt worden, der offiziell in einem Land mit islamischer Staatsreligion auftritt.
Walter Rath, Oktober 2011
Anmerkung: Also Bilder, Skulpturen sind kaum mehr zu finden. Die noch vorhandene alte arabische Musik ist nach wie vor "gregorianisch" homophon (einstimmig - im Gegensatz zur Polyphonie = Mehrstimmigkeit). Selbst die Architektur ist eingeschlafen. Jedoch scheint es da ein neues Aufblühen zu geben. >Hier< einige Beispiele zur Minarettgestaltung - jedoch weitgehend in Europa - und >hier< - etwa Seitenmitte - das höchste Bauwerk der Welt in Dubai.
Aber so weit man eruieren kann, sind die Architekten und Bauunternehmer modernen Bauwerke alle aus dem nicht-islamischen Raum.
Ansonsten kann von Kunst überhaupt nicht mehr die Rede sein. Es gibt nur noch Kunsthandwerk. Experimental-Kunst wie in der nicht mehr ausschließlich von der Religion bestimmten westlichen Welt (wie von Karlheinz Stockhausen in der Musik, von Salvador Dali in der Malerei, von Salman Ahmed Rushdie in der Dichtkunst. - Dieser Autor, 1947 geboren, seit 1961 in Groß-Britannien, wird gerne noch als Inder gesehen, schreibt aber eindeutig in westlich experimentellem Stil. Seinen Roman "Die satanischen Verse", in dem historische islamische Themen aufgegriffen worden sind, konnte er nur in einem westlichen Land zu Papier bringen).
Ein gläubiger Muslim ist nicht in der Lage, eine Ironie zu verstehen, auf keinen Fall eine kabarettistische Darbietung/Darstellung einfach mit einem Lachen abzutun. Selbstironie ist in (fast allen) religiösen Gesellschaften ein Fremdwort. >Hier< die Beschreibung des Kabaretts unter "Stichworten". Wie dort zu erkennen ist, konnte sich ein Kabarett erst installieren, nachdem die Macht der Religion in (West-)Europa gebrochen war.
Noch einmal zurück zur islamischen Welt: Es gibt keine bekannten Erfindungen (Patente, Urheberrechte), keine Neuerungen, z.B. auf biologische/medizinischen Gebiet, keinerlei (natur)wissenschaftliche Betätigung, keine humanen Konventionen - die Menschenrechte werden im wahrsten Sinne gesteinigt und mit Füßen getreten. Der Individualismus ist ein völliges Fremdwort. Religionen sind nun mal Massenbewegungen. Man(n) macht das so und nicht anders... >Hier< mehr, insbesondere zum Berichte des deutschen Auswärtigen Amtes.
Die streng religiösen Länder sind auf Importe angewiesen: Angefangen von Medikamenten bis zu Waffen jeder Art. Sehr zur Freude der Global-Kapitalisten.
Siele auch meine Bemerkungen in meinem "Vorwort" >hier< - dort nach islam suchen [Strg][F].