Pressestimmen
"Man kann dem Buch Buggels eine äußerst wichtige Funktion in
der religiösen Grundlagendiskussion nicht absprechen. Denn
zum einen dürfte es kein deutsches Buch geben, das die
Kritik am Christentum derart umfassend belegt, leicht
verständlich und engagiert zum Ausdruck bringt und zum
zweiten führt Buggle eine so offensive wie spannende
Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen deutschen
Geistesgrößen..." (FAZ, 14.4.1992)
"Noch nie ist dem progressiven Küng von einem anderen
Progressiven öffentlich so viel intellektuelle Inkonsequenz
nachgewiesen worden." (Spiegel Spezial Literatur 1992)
Kurzbeschreibung
Die Brisanz des vorliegenden Buches liegt in der Bestreitung
der weitgehend (gerade auch bei "progressiven" Christen)
akzeptierten Prämisse heutiger Kirchen- und
Christentumskritik, daß zwar die Kirche mangelhaft sein
möge, die Bibel aber als ethisches Fundament unverzichtbar
sei. Franz Buggle zeigt, daß der humanitäre Standard des
biblischen Gottes hinter dem seiner allermeisten heutigen
Anhänger weit zurückbleibt.
Seine Diagnose, daß die Bibel als unabdingbare Basis aller
christlichen Religiosität gravierende ethisch-humanitäre und
psychologische Defizite aufweist, belegt der Autor anhand
zahlreicher Stellen aus den alt- und neutestamentarischen
Schriften. Ausführlich setzt er sich mit den vielfältigen
Rettungsversuchen renomierter theologischer und
nichttheologischer Apologeten (Verteidiger) auseinander und weist ihnen
intellektuelle Unredlichkeit im Umgang mit christlichen
Glaubensvorstellungen nach.
Indem es Gründe und Hintergründe dieses Reflexionsstopps
benennt, greift das Werk Buggles weit über eine bloße
Bibelkritik hinaus. Es leistet nach dem Urteil eines der
bedeutendsten Religions- und Ideoligiekritikers, Prof. Hans
Albert, viel umfassender "eine ganz ausgezeichnete Analyse
der aktuellen religiösen Situation." Der führende
katholische Psychoanalytiker und Religionspsychologe Albert
Görres nannte es "die beste Antitheologie, die ich gefunden
habe".
Das folgende Buch entspricht nur am Rande
den psychologisch-soziologischen Findungen des Internetbuches Gotteswahn.info.
Es ist aber durchaus lesenwert.
(Walter Rath, Februar 2011)
Leo
Piral
Überzeugung statt Religion
Die WAGNER VERLAG GmbH
ISBN: 978-3-86683-909-0
Größe: 13 x 20 cm
89 Seiten
Preis: 8,80 € (inkl. 7% MwSt.)
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Kurzlebenslauf des Autors
Auf dem Buchrücken steht:
Schon in der Volksschule begann ich mir Gedanken über die für mich nicht immer
nachvollziehbaren Ansichten des Religionslehrers, den Pfarrer unserer Gemeinde,
zu machen. Ein gravierendes Erlebnis war der Selbstmord meines Freundes, der als
Priester nach wiederholter Anklage durch das Kirchengericht zu dieser
Verzweiflungstat getrieben wurde. Ab dieser Zeit verschlang ich ein Buch nach
dem anderen, das die historische Entwicklung der katholischen Kirche und deren
oft menschenverachtende Handlungen zum Inhalt hatte. In diesem Zusammenhang
entwickelte sich in mir der Drang nach einem glaubwürdigen Denkmodell
christlicher Lebensweise.
Hinterfragungen und Infragestellungen lösten einen langen Weg des Suchens aus.
Befreiung und persönliche Zufriedenheit waren das Ergebnis. Es ist mir heute
eine große Erleichterung, die Lehransichten der katholischen Kirche durch eine
positive christliche Einstellung, die sich jener des „Urchristentums“ nähert,
ersetzt zu haben.
Das Buch "Überzeugung statt Religion" von Leo Piral informiert über die
Hintergründe kirchlicher Politik: Staatliche Gesetzgebung wird durch
Kirchenrecht unterlaufen und Menschenrechte verlieren ihre Gültigkeit. Welcher
Weg führt aus diesen Missständen heraus?
Der Wagner Verlag präsentiert seit Januar 2011 die 89-seitige Neuerscheinung des
Autors Leo Piral, „Überzeugung statt Religion“. Piral ist durch gravierende
persönliche Erfahrungen zum Kirchenkritiker geworden. Er informierte sich
ausgiebig über den geschichtlichen Hintergrund und die aktuellen Praktiken der
katholischen Kirche und fand im Anschluss daran einen gangbaren Weg christlicher
Nächstenliebe, der ohne kirchliche Bevormundung auskommt. Die gewonnenen
Erkenntnisse fasst er in seinem Buch zusammen, verknüpft mit dem eindringlichen
Appell, rechtliche Missstände zu beheben.
Verlagsmitteilung:
Diskrepanz zwischen Urchristentum und kirchlicher Lehre
Piral legt ausführlich dar, wie weit die katholische Kirche sich von dem
urchristlichen Prinzip der Nächstenliebe entfernt hat. Weltliches Machtinteresse
führte im Laufe von 2000 Jahren zum stetigen Aufbau eines Herrschaftssystems,
das sich die Angst der Beherrschten zunutze macht. Sogar Könige und Kaiser
beugten sich dem Heiligen Stuhl, weil sie die Exkommunikation und damit die
ewige Verdammnis befürchteten. Konkordatsvereinbarungen sichern noch heute eine
rechtliche Sonderstellung der katholischen Kirche in verschiedenen Ländern,
darunter auch in Deutschland und Österreich.
Wenig bekannte Kirchendogmen
Der Autor zitiert aus wenig bekannten und doch aktuellen kirchlichen Dogmen, die
im Widerspruch stehen zu den Prinzipien einer aufgeklärten, demokratischen
Gesellschaft. Und doch gelten diese Glaubensgrundsätze für alle Mitglieder der
katholischen Kirche, ohne dass die meisten der Kirchenangehörigen darüber
informiert sind.
Nahtodforschung und Dalai Lama
Leo Piral beschäftigt sich außerdem mit den Ergebnissen der Nahtodforschung:
Unabhängig von der Religion eines Menschen sind die Todeserfahrungen nahezu
identisch und in den allermeisten Fällen positiv. Diese Beobachtung und die
Gedanken des Dalai Lamas geben dem Autor entscheidende Impulse zu einem
sinnerfüllten Leben ohne einengendes, religiöses Gerüst. Sein nach der Phase des
Zweifelns und Suchens neu gewonnenes Lebensgefühl möchte er den Lesern
vermitteln, damit auch sie Veränderung erfahren.
Die WAGNER VERLAG GmbH unter Geschäftsführung von Hauke Wagner besteht seit dem
Jahr 2000 und ist sesshaft in Gelnhausen. Der Verlag versteht sich als
Familienbetrieb, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Persönlichkeit und das
Selbstvertrauen von Menschen aller Altersstufen zu stärken. Die in der WAGNER
VERLAG GmbH erscheinenden Bücher zeichnen sich vor allem durch Aktualität und
großen Praxisbezug aus.
Vom
Autor zugesandter Text:
Überzeugung statt Religion
Die Gedanken eines Kindes
werden geprägt von der Familie und seiner Umgebung. Mein erstes Empfinden von
Ungerechtigkeit erlebte ich in der Grundschule als der Herr Pfarrer in der
Religionsstunde erklärte, dass ungetaufte Kinder nicht in den Himmel kommen
können.
Die Entstehung der
Menschheit, ausgehend von den Stammeltern Adam und Eva, ist mit
Wahrscheinlichkeit eine von Menschen erfundene Legende. Durch diese Darstellung
wird die Frau als verführerisch, sündhaft und Hauptschuldige für die Vertreibung
aus dem Paradies dargestellt. Diese nach wie vor existierende Frauenverachtung
fand ihren Höhepunkt mit der Verbrennung der Frauen, als Hexen auf dem
Scheiterhaufen, auf Anordnung der katholischen Inquisition. Vor wenigen
Jahrzehnten wurde die Braut bei der kirchlichen Trauung vom Pfarrer noch
aufgefordert, dem Manne untertan zu sein.
Das Auslaufen der
„Haustierhaltung Frau“ durch die katholische Kirche beruht nicht auf deren
Erkenntnis, sondern aufgrund des gestiegenen Bildungsstands der Bevölkerung.
Unkenntnis ist der beste
Nährboden für Unterjochung und Unterdrückung durch eine herrschende Klasse, die
darauf ihre Machtposition festigt und ausbaut.
Eine gravierende Wende in
Form der Abkehr der Lehre Jesus und seinen Jüngern bewirkte Paulus, ein Apostel,
der Jesus nie gesehen hat und anfangs seine Jünger verfolgte. Paulus geriet mit
den Weggefährten von Jesus infolge seiner Eigeninteressen und Dominanz des
Öfteren in Streit. Er bewirkte wesentliche Veränderungen und beeinflusste die
Religionsentwicklung stark nach eigenen Vorstellungen. Die Anerkennung der
Kirche durch Kaiser Konstantin, sowie die nachfolgende Ernennung zur römischen
Staatsreligion und der damit rechtlich gestatteten Verfolgung anderer
Religionen, waren die Basis der katholischen Kirche für ihre künftige
Machtposition.
Intern wurde mit Dogmen und
verbindlichen Glaubenssätzen ihre ideologische Infragestellung und Hinterfragung
durch die Gläubigen außer Kraft gesetzt.
Die Krönung davon stellt
das am 18. Juli 1870 verkündete Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit dar. Mit 940
Glaubenssätzen, siehe das Buch „Der Glaube der Kirche in den Urkunden und
Lehrverkündigungen“, wird den Gläubigen diktatorisch die geistige Einstellung
vorgegeben. Zur Kostprobe zwei ausgewählte Glaubenssätze:
„Wer sagt, die
Menschenvernunft sei so unabhängig, dass ihr der Glaube nicht von Gott befohlen
werden könne, der sei ausgeschlossen (früher = ist verdammt).“
„Wer nicht die ganze
kirchliche Überlieferung annimmt, die geschriebene wie die ungeschriebene, der
sei ausgeschlossen (früher = ist verdammt).“
Die Auswahl besonderer
Glaubenssätze und ein Überblick über die Dogmen geben Gläubigen Einblick in ein
Gebiet der Kirche von dem sie vermutlich weder im Religionsunterricht noch in
der Kirche etwas gehört haben und worüber die Kirche nicht gerne spricht.
Sollte der/die Leser/in der
940 Glaubenssätze der Meinung sein, dies sei die Lehre von Jesus Christus, dann
stempeln Sie Ihn zum menschenverachtenden Diktator!
Die angemaßte Kompetenz der
Sündenvergabe (Buße/Beichte) war und ist für die Kirche ein wahres
Machtinstrument. Nur durch die Sündenvergebung kommt man in den Himmel und
sichert somit auch gleichzeitig die unentbehrlich gewordene Existenz des
Priesterstandes.
Seitens der Kirche eine
ungeheuerliche Anmaßung und gleichzeitig ein Betrug an den Gläubigen. Doch nicht
nur die katholische Kirche huldigt der Verdammungslehre, auch die evangelische
Kirche pilgert auf ähnlichen Wegen. Die Bekennerschrift der Augsburger
Konfession aus dem Jahre 1530 liefert dafür beachtenswerte Hinweise.
Analytische Denkweise und
Hausverstand sind in kirchlichen Kreisen unerwünscht, Glaube ohne Hinterfragung
sind genau das was die Kirche fordert, um nach ihren Glaubenssätzen nicht
ausgeschlossen bzw. verdammt zu werden.
Die Bibel und ihre
Entstehung sind mit einem Wasserlauf vergleichbar. Je länger das Quellwasser
durch von Menschen bewohntes Gebiet fließt, umso stärker wird die Wasserqualität
beeinträchtigt. Bei der Einmündung ins Meer ist das verschmutzte und belastete
Wasser mit dem Quellwasser nicht mehr vergleichbar. Beim Inhalt der Bibel ist es
ähnlich. Der Ursprung sind Erzählungen und Überlieferungen. Keine Originale,
sondern Abschriften von divergierenden Abschriften bilden die Basis, beeinflusst
von deren Verfassern und Übersetzern sowie den Interessen der Kirche. Hieronimus,
der Verfasser der in Latein geschriebenen Bibel „Vulgata“, äußerte gegenüber dem
Papst Damasus I schwere Bedenken, sich aus den vielen Varianten der Abschriften
auch für die jeweils richtige entschieden zu haben. Es darf auch nicht
verschwiegen werden, dass nur vier Evangelien von den Vertretern der Kirche als
in ihrem Sinne brauchbar ausgewählt und verbreitet wurden. Im 20. Jahrhundert
entdeckte man alte Schriften, die die Bibelentstehung in einem anderem
Blickwinkel erscheinen lassen.
Tief geprägt wurde mein
Verhältnis zur Amtskirche durch den Selbstmord eines Jugendfreundes, von Beruf
Priester, ausgelöst durch die wiederholte Vorladung vor das Kirchengericht. Alle
Priester sind dem Kirchenrecht und Kirchengericht unterstellt ohne Möglichkeit
durch einen Anwalt oder ein weltliches Gericht unterstützt zu werden.
Wie erholsam ist dagegen
die Lebensphilosophie des Dalai Lama, in der nicht die Zugehörigkeit zu einer
Religionsgemeinschaft, sondern Liebe, Mitgefühl und Toleranz wesentliche
Kernpunkte des Lebens sind. Nach den Ansichten fernöstlicher Religionen lassen
sich so manche Probleme des Lebens klären, für die man aus kirchlicher
Sichtweise keine Antwort bekommt.
In den letzten Jahrzehnten
wurden interessante Berichte über Nahtod-Erlebnisse bekannt. Dabei handelt es
sich um Personen, die einen Herzstillstand erlebten und wieder ins Leben
zurückgeholt wurden. Beachtenswert sind die in dieser Todesphase erlebten
Erfahrungen. Personen mit diesen Erlebnissen verlieren die Angst vor dem Tod und
führen ein bewusst positives Leben.
Wesentlich länger gibt es Kenntnisse über
bereits Verstorbene, von denen medial Informationen mitgeteilt wurden, über die
ausschließlich die verstorbene Person verfügen konnte. Beide Arten dieser
Erkenntnisse kann man auch als Beweis für eine geistige Existenz nach dem Tod
betrachten, die jedoch mit der kirchlichen Auffassung vom Jüngsten Tag nicht im
Einklang steht.
Medial empfangene Informationen aus der anderen Welt gibt
es auch von den beiden Heiligen Teresa von Avila und Hildegard von Bingen, die
ihre jenseitigen Erkenntnisse mit folgenden Worten übermittelten: „Hildegard und
mir wäre nichts lieber, als die Macht der Kirche, schon um der durch die
Jahrhunderte verursachten Leiden willen, gebrochen zu sehen“.
Der Sinn des Lebens lässt
sich nach Lehre christlicher Religionen sehr schwer beantworten.
Fernöstliche Religionen,
die von Karma und Wiedergeburt ausgehen, erlauben einen wesentlich größeren
Erklärungsspielraum. Das positive Durchstehen schwieriger Situationen und
schlechter Lebensbedingungen ist Voraussetzung, um negatives Karma abzubauen, um
dem Nirvana (Himmel) näher zu kommen.
Positive Freiheit
erlangt der Mensch, wenn er auf seine innere Stimme hört und mit Liebe und
Mitgefühl handelt. Bitten Sie Ihren Schutzengel, er möge Ihnen auf der Suche
nach klarer Erkenntnis beistehen und besinnen Sie sich auf die Grundwerte des
Urchristentums nach dem Lehrsatz „liebe Deinen nächsten wie Dich selbst“.
Wer diesen Satz ernst nimmt, sich bemüht, ihn umzusetzen, und seine Handlungen
seinem Gewissen unterwirft, wird auch ohne Religion seinen positiven Lebensweg
finden
Der Autor in KürzeAbsolvent der Arbeitermittelschule, 2 nebenberufliche
Uni-Abschlüsse (Agrarwirtschaft, Biometrie, Politikwissenschaft).
Beruf: EDV-Organisator und Analytiker.
Seit 2004 in Pension, seitdem ehrenamtlich in einem
Pflegeheim und Hospiz tätig.
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Kurzbeschreibung des Autors seines Buches:
Überzeugung statt Religion (Erhalten als
E-Mail am 10.2.2011)
Schon in der Volksschule begann ich mir Gedanken zu
machen über die für mich nicht immer nachvollziehbaren Ansichten des
Religionslehrers, dem Pfarrer unserer Gemeinde. Ein gravierendes Erlebnis
war der Selbstmord meines Freundes, der als Priester nach wiederholter
Anklage durch das Kirchengericht zu dieser Verzweiflungstat getrieben wurde.
Ab dieser Zeit verschlang ich ein Buch nach dem anderen, das mit der
historischen Entwicklung der katholischen Kirche und deren oft
menschenverachtenden Handlungen zu tun hatte. In diesem Zusammenhang
entwickelte sich in mir der Drang nach einem glaubwürdigen Denkmodell
christlicher Lebensweise.
Hinterfragung und Infragestellung lösten einen langen
Weg des Suchens aus.
Befreiung und persönliche Zufriedenheit waren das
Ergebnis. Es ist mir heute eine große Erleichterung, die Lehransichten der
katholischen Kirche durch eine positive christliche Einstellung, die sich
jener des „Urchristentums“ nähert, ersetzt zu haben.