Charmante_Islamisten

>Hier< "Der Islam ist eine Bereicherung für uns".

>Hier< "Christen und Moslem können voreinander lernen".

>Hier< Bischöfin Fehrs: „Muezzin-Rufe sind vorstellbar“.

>Hier< weitere Artikel aus dem Internet.


Das doppelte Gesicht des Islam in Deutschland: Nadeem Elyas

Der Mediziner und Islamwissenschaftler Nadeem Elyas repräsentiert den Zentralrat der Muslime in Deutschland

Von Gernot Facius 18.06.2002

Nadeem Elyas (Nadīm Ilyās; geboren am 1. September 1945 in Mekka). Er verließ 1964 Saudi-Arabien, studierte in Deutschland Medizin und Islamwissenschaft und praktizierte als Gynäkologe. Er war in den Jahren von 1995 bis 2006 Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland. Er ist sunnitischer* Muslim.

* In der islamischen Jurisprudenz und Traditionswissenschaft bezeichnet der Begriff Sunna die Summe der zu befolgenden, wegweisenden und nachahmenswerten Taten des Propheten sowohl im religiösen als auch profanen Leben

Er war Generalsekretär der Union Muslimischer Studenten Organisation in Europa und Sprecher des Islamischen Zentrums Aachen, ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Islamischen Kooperationsrats in Europa und Partner in Arbeitskreisen und Beiräten, wie dem Islamisch-christlichen Arbeitskreis, dem Interkulturellen Rat oder dem Runden Tisch der Religionen (>hier< eine Artikel-Liste als Beispiel).

Im Entführungsfall um die deutsche Archäologin Susanne Osthoff bot sich Elyas 2005 für einen Austausch gegen die Geisel an.


Der Einfall war genial. Als 1994 etwa 500 Moscheegemeinden darangingen, für sich ein gemeinsames Dach zu zimmern, gaben sie ihrer Gründung den wohlklingenden, seriösen Namen Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) - eine Analogie zum Zentralrat der Juden. Fast noch genialer war die Entscheidung, Nadeem Elyas (57) an die Spitze des ZMD zu stellen. Der stets elegant gekleidete Saudi mit den guten Manieren hat das Harmoniebedürfnis seiner deutschen Wahlheimat verinnerlicht. Kein anderer Moslem kann so vertrauenswürdig vom friedlichen Islam sprechen wie der Frauenarzt aus dem rheinischen Eschweiler, der schon 1964, mit 19 Jahren, in die Bundesrepublik gekommen ist; keiner streckt in Talkrunden so herzlich die Hand zum Dialog aus wie Dr. Nadeem Elyas, der neben Medizin Islamwissenschaften studiert hat und deshalb auch für den theologischen Disput gerüstet ist. Am Montag startet er mit einer Delegation amtierender oder ehemaliger Politiker aus islamischen Ländern zu einer Berlin-Mission. Er will "einiges geraderücken", was sich nach dem 11. September 2001 an Misstrauen gegenüber dem Islam aufgebaut hat. Die Gesprächspartner: unter anderem Joschka Fischer und Otto Schily.

 

Elyas vertritt mit seinem ZMD eine Minderheit der rund 3,5 Millionen Moslems in Deutschland, aber er ist das freundlichste Gesicht des Islam. Zusammen mit Ignatz Bubis, mit dem er sich gern fotografieren ließ, erhielt der fromme wahhabitische Araber 1999 den Alternativen Friedenspreis. Katholische und evangelische Würdenträger schätzen ihn als Gesprächspartner. Doch Elyas, dessen Aachener Bilal-Moschee vom Verfassungsschutz observiert wird, ist auch ein gewiefter Taktiker - ein Fuchs im Dialoggeschäft. Er gibt sich aufgeschlossen für einen modernen, "neuen Islam", aber er tut das so moderat, dass er die orthodox-islamischen Kräfte, die in seinem Zentralrat dominieren, nicht verprellt. Im Konflikt zwischen Möllemann und Vertretern des Judentums erweckte er zunächst den Eindruck einer Distanzierung vom nordrhein-westfälischen FDP-Chef, der um die Gunst der moslemischen Wähler buhlt. Stunden später warf er der "Financial Times Deutschland", die entsprechende Aussagen gedruckt hatte, einen Missbrauch von Zitaten vor. Alle an der Debatte Beteiligten hätten verbale Fehler, Übertreibungen und emotionale Reaktionen gezeigt, die "wir nicht noch verstärken wollen". Er und der Zentralrat ließen sich nicht instrumentalisieren. Noch konkreter: "In Richtung Distanzierung von Möllemann, Karsli und anderen war von mir kein Wort gefallen."

Nadeem Elyas versteht es, mit Worten zu spielen. Der Islam eine gewalttätige Religion? Nein, sagt er, eine kämpferische Religion. Mit solcher Differenzierung lässt sich manches kaschieren. Elyas hat zwar den Terrorakt von New York als "unislamisch" bezeichnet, weil seine Religion Mord und Terror verbiete. Einer entschiedenen Verurteilung Osama Bin Ladens wie des islamischen Fundamentalismus überhaupt ist er bisher aber aus dem Weg gegangen. Vielleicht kann er auch gar nicht anders. Islamische Rechtsautoritäten in Kairo und am Golf, der Heimat von Elyas, haben festgestellt, dass auch Fundamentalisten fest auf dem Boden des Koran stünden. Sie fanden sogar für die Selbstmordattentäter verständnisvolle Worte. Es ist die Unbestimmtheit der Aussagen von Nadeem Elyas, die bei seinen "Dialog"-Partnern Zweifel aufkommen lässt: Wie ernst meint er es mit seinen Bekenntnissen zum Grundgesetz, zum politischen und religiösen Pluralismus? Elyas hat sich mehrfach zu der Pflicht der Moslems bekannt, einen islamischen Staat zu errichten. In der von ihm inspirierten "Islamischen Charta" wird diese Verpflichtung geschickt umgangen. Das Dokument gibt auch keine Antwort auf die Frage, wie es wirklich mit der Gleichheit von Mann und Frau steht. Erwähnt wird nur das aktive und passive Wahlrecht der Frau. Trotz dieser Unklarheiten setzen der Zentralrat und der zu ihm in Konkurrenz stehende Islamrat alles daran, die Politik für die "Gleichberechtigung" mit den anderen Religionsgemeinschaften zu gewinnen. Auch die Charmeoffensive bei Fischer und Schily dient diesem Ziel. Der höfliche Mann aus Eschweiler muss Verbündete suchen. Die Kirchen wachen allmählich auf, werden vorsichtiger. Kardinal Karl Lehmann hat dem Islam ein "ungebrochenes Verhältnis zur Gewalt" bescheinigt. Diesen Vorwurf konnte auch der diplomatische Nadeem Elyas nicht widerlegen.


Katholischer Bischof: Der Islam ist eine Bereicherung für uns

Aus: http://www.evangelisch.de/themen/religion/katholischer-bischof-der-islam-ist-eine-bereicherung-f%C3%BCr-uns24575

22. Oktober 2010 - Religionsdebatte

Der Hildesheimer katholische Bischof Norbert Trelle hat für mehr Offenheit gegenüber dem Islam plädiert. "Die Präsenz von Muslimen in unserem Land ist nicht der Untergang des Abendlandes, sondern eine Form der Bereicherung", sagte er am Freitagabend bei einem Kongress der Konrad-Adenauer-Stiftung in Hildesheim zur Rolle der Kirchen in Europa.

"Der Ramadan gefährdet nicht die christliche Feier des Abendmahles", betonte Trelle. Das tue nicht der Islam, sondern der verkaufsoffene Sonntag. Vor etwa 500 Politikern, Wissenschaftlern und Kirchenvertretern plädierte Trelle für "offene kulturelle Räume". Christen, Juden und Muslime müssten dafür Sorge tragen, "dass verschlossene Türen immer wieder aufgeschlossen werden".

Verfassungsrichter gegen strikten Laizismus

Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio sprach im Festvortrag von einer "kulturellen Identitätskrise" in Deutschland. "Viele Menschen glauben nicht mehr an den Automatismus des Fortschritts und die universelle Strahlkraft westlicher Werte." Dafür spreche die Debatte um das Sarrazin-Buch ebenso wie die Auseinandersetzungen um das Projekt "Stuttgart 21". Viele Menschen hätten Parteien, Gewerkschaften, Vereinen, Kirchen und auch der Familie den Rücken gekehrt. Wer aber das Miteinander von Freiheit und Bindung, Vernunft und Glauben nicht mehr kenne, bekomme "Angst vor dem Anderen".

Skeptisch äußerte sich Di Fabio laut Manuskript zum Konzept des Laizismus, das Religion und Staat strikt trennen will. Dieses Modell gehe in der Türkei gerade unter und wirke in Frankreich hilflos. "Er sollte nicht als Fortschrittsmodell verkauft werden", so der Rechtsprofessor. Als "gelungenen Ausgleich" bezeichnete er dagegen das deutsche Modell seit 1949, das Staat und Kirche zwar trenne, aber zugleich aufeinander beziehe.

Christliches Erbe "Grundlage der europäischen Kultur"

Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung wollte mit der Tagung über Kirchen in Europa einen Beitrag zum 1.000-jährigen Bestehen der Hildesheimer evangelischen St. Michaeliskirche leisten, das in diesem Jahr groß gefeiert wird. Die im Jahr 1010 von Bischof Bernward von Hildesheim (etwa 960-1022) gegründete romanische Kirche gehört seit 1985 zum Weltkulturerbe.

Der frühere Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, bezeichnete das Christentum als Grundlage der europäischen Kultur. "Das christliche Erbe ist für die kulturelle Identität konstitutiv." Das gelte auch, wenn in der säkularen Welt neue identitätsstiftende Kulturen hinzugekommen seien, sagte Pöttering als Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Der Hildesheimer evangelische Regionalbischof Eckhard Gorka rief die Kirchen auf, sich kulturell zu öffnen: "Kirchen können Räume der Begegnung nicht nur einer Kultur sein, sie halten es aus, gegenwärtige und gegenläufige Erfahrungen zu reflektieren."


"Christen und Moslems können voneinander lernen"

Werte - Der neue Generalsekretär des Weltkirchenrates, der Norweger Olav Fykse Tveit, warnt vor einem ideologischen Konflikt zwischen Christentum und Islam. Das wäre nicht im Interesse von Milliarden Christen und Muslimen, sondern nur von einigen Fanatikern, sagte der 49-Jährige in Genf.

Von Jan Dirk Herbermann

evangelisch.de: Herr Tveit, das Verhältnis des Christentums zum Islam ist gespannt, das Bauverbot für Minarette in der Schweiz belastet die Beziehungen zusätzlich. Werden die Spannungen eskalieren?

Tveit: Wir alle müssen aufpassen, dass kein ideologischer Konflikt entsteht, das wäre nicht im Interesse der Milliarden Christen und Muslime. Ein ideologischer Konflikt wäre aber im Interesse einiger Politiker und einiger Fanatiker.

evangelisch.de: Wie kann der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) mit seinen 350 christlichen Mitgliedskirchen und den 560 Millionen Gläubigen zur Entspannung zwischen Christentum und Islam beitragen?

Tveit: Zunächst müssen wir akzeptieren, dass wir verschiedene Erfahrungen und verschiedene religiöse Traditionen haben. Gerade deshalb aber können wir voneinander lernen. Die führenden Vertreter des Christentums und des Islam müssen bessere persönliche Beziehungen entwickeln und pflegen. Ein fester Kontakt auf der Führungsebene kann verhindern, dass es zu Missverständnissen kommt. Zudem ist es wichtig, dass Christen und Muslime versuchen, gemeinsame Werte zu entwickeln. Diese Werte müssen auf den Menschenrechten wie etwa dem Recht auf Religionsfreiheit basieren.

evangelisch.de: In einigen muslimischen Ländern werden Christen stark diskriminiert, ihnen ist es verwehrt, ihre Religion auszuüben. Werden Sie diese bedrückende Lage gegenüber den Vertretern des Islam ansprechen?

Tveit: Ja, das werde ich. Wir Christen müssen untereinander solidarisch sein. Wenn wir Christen nicht untereinander solidarisch sind, können wir auch nicht mit Verfolgten anderer Religionen solidarisch sein. Es gibt aber auch Zeichen der Hoffnung in der islamischen Welt. In Pakistan etwa wehren sich muslimische Geistliche und Christen gemeinsam gegen die Diskriminierung von Christen.

evangelisch.de: Im Nahost-Konflikt stehen christliche Araber an der Seite der Muslime. Christliche Würdenträger nennen die israelische Besatzung palästinensischer Gebiete eine "Sünde gegen Gott".

Tveit:
Wir können mit der Besatzung nicht leben, es wird nur einen gerechten und dauerhaften Frieden geben, wenn die Israelis die besetzten Gebiete wieder räumen.

evangelisch.de: Der Dialog des Christentums mit dem Islam wird durch die Fragmentierung des Christentums und auch die Fragmentierung des Islams erschwert. Wie werden sich die Beziehungen des ÖRK zur katholischen Kirche entwickeln?

Tveit: Ich habe großen Respekt vor der katholischen Kirche und ihrer Arbeit. Es ist sehr wichtig, dass wir einen engen Kontakt halten. Dabei spielen die persönlichen Beziehungen eine überragende Rolle.

evangelisch.de: Wann wird Sie der Papst empfangen?

Tveit: Das wird entschieden, wenn ich mein neues Amt als ÖRK-Generalsekretär übernehme.


Der lutherische Pfarrer Tveit übernimmt am 1. Januar 2010 das Amt des Generalsekretärs des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK). Er folgt dem Kenianer Samuel Kobia an der Spitze der rund 560 Millionen Christen repräsentierenden Organisation.


 

 

http://www.news.de/politik/855043967/der-islam-bereichert-die-gesellschaft/1/:

Heute gehört uns Arabien, morgen die ganze Welt !


Islam - Bedrohung oder Bereicherung: Externe Seite


Kirsten Fehrs, evangelische Bischöfin für Hamburg und Lübeck: „Muezzin-Rufe sind vorstellbar“ 10. Juli 2011 (Wörtlich übernommen aus koptisch.wordpress.com)

Hamburg: eine weitere Evolutionsbremse terrorisiert das Land. Diesmal stammt die Person nicht aus Gutmenschenfraktion, nein, auch wenn der Anschein dies vermuten lässt – diesmal ist es der schlechte, verkrüppelte Geist der Menschheit, der das Leben verneint und seinen Sinn ins Jenseits verlagert, der die Vernunft zum Teufel erhebt, den Antagonisten zu allem darstellt, was er vorfindet und wenn sein Antagonismus nichts nützt: vereinnahmt, was er vorfindet, um doch noch überlebensfähig bleiben zu können.

Hauptsache allem den eigenen Senf beimischen, um überall mit dabei zu sein. Dieser verkrüppelte Geist der Menschheit, von dem ich spreche, findet Gesinnungsverwandte natürlich sehr attraktiv – und heißt sie willkommen, damit die Gesinnung wenigstens bestehen bleibt, auch wenn er selbst kurz davor ist, unterzugehen.

Liebes Christentum, entschuldige meine spitze Zunge – wobei, entschuldige sie nicht, denn sie tut mir kein bisschen Leid – aber deine Anwesenheit in Europa, wo du doch nicht das kulturelle Produkt der Europäer bist, aber kamst, um sie zu unterdrücken und deinen verkrüppelten Geist über die Menschheit zu erbrechen, nervt. Immer noch. Und die Anwesenheit deiner Anhänger, wie die Bischöfin Fehrs, nervt nicht einfach nur, sie ist sogar anstößig.

Über ein Jahrtausend hat Europa gebraucht, die Pest loszuwerden, die du über es ergossen hast, nun soll dasselbe noch einmal geschehen? Natürlich, du magst vielleicht nicht nur Schlechtes mitgebracht haben, aber komm, seien wir mal ehrlich, du hast nahezu nur Schlechtes mitgebracht. Was man heute von dir sieht, dieses Kleinmachen und „Hau mich nicht, ich will nur Gutes!“-Rufen, ist doch auch nur dein kleiner Trick, dein rückgratloses Dich-Krümmen, um hier noch irgendwie überleben zu können. Dass du kein Hirn hast, hat unendlich vielen Menschen das Leben gekostet, sei es durch Missionierung, durch Waschverbot und dessen Folge physische Pest, oder durch Hexen- und Ketzerverbrennung.

Dein Anschein mag heute täuschen, aber so unter vier Augen kannst du ruhig zugeben, wie intolerant und verbrecherisch du eigentlich bist. Was du heute bist, wurdest du nicht, weil es ja eigentlich deine Eigenheit ist, nein… man zwang dich dazu. Die Freiheit, die Europa sich zurückgerissen hat, ist nicht dein Produkt, sondern das der Renaissance, das der Aufklärung. Wie Nietzsche schon einmal sagte: „Nicht ihre Menschenliebe, sondern die Ohnmacht ihrer Menschenliebe hindert die Christen von heute, uns zu verbrennen.

Nach allem, was du getan hast, nachdem du Menschen und ursprüngliche Kultur des Kontinents vernichtet oder vereinnahmt hast, ist es schon unglaubliche Toleranz, die wir dir entgegenbringen – sieh, du darfst deine Kirchenglocken noch läuten! Jeder Ton verdeutlicht im Grunde, dass Europa noch nicht von dir geheilt ist, aber gut, die kann man eigentlich grad so noch überhören, wenn man nicht direkt daneben wohnt. Aber nein, du willst doch nicht vernichtet werden, also hättest du lieber deinesgleichen hier.

Das weiß auch unsere kleine Bischöfin Fehrs. Aber diesmal soll die Krankheit nochmal so ordentlich ausbrechen, nicht wahr? Deshalb ist es natürlich sehr praktisch, wenn eine deiner Seelenverwandten ankommt, die sich bisher nicht krümmen und verbiegen musste, um hier noch überleben zu können, die deinen hoffnungslosen Kampf gegen Wissenschaft und Aufklärung noch nicht hinter sich gebracht hat. Und als sollte diese Tatsache gerade wiedergespiegelt werden, sind die Aufmerksamkeitsrufe deines Seelenverwandten keine kleinen Glöckchen, sondern ganze Gebetsschreie.

Weißt du, liebes Christentum – ich spreche dich hier die ganze Zeit mit deinem einen Gesicht an und vernachlässige alle anderen Gesichter, aber sei’s drum, es geht ja um Frau Fehrs, die dieses eine Gesicht repräsentiert – darauf haben wir echt keine Lust. Wirklich nicht. Europa ist nicht die Heimat der abrahamitischen Religionen, Europa steht heute für Wissenschaft, Vernunft – all das, was kein Teil von dir ist. Und auch kein Teil des Islam.

Solange ihr unseren Regeln gehorcht, dürft ihr ja hier bleiben. Das heißt aber weder, dass du uns mit deinen Glocken belästigen darfst, noch, dass dein Kumpel hier fünf mal am Tag rumtröten darf. Glaub mir, deine Glocken wirst du bald nicht mehr gebrauchen können, in Deutschland sind gerade mal 60% der Bevölkerung noch in der Kirche und die Zahl nimmt immer weiter ab – genauso wenig wird der Islam damit anfangen.

In diesem Sinne, Frau Fehrs, so gutmenschlich Sie auch erscheinen möchten und im Deckmantel der Religionsfreiheit dem Islam Privilegien einräumen möchten – Sie haben versagt. Sie sind wahrlich eine schlechte Kreatur, ein Repräsentant des verkrüppelten Geistes der Menschheit, denn Sie setzen sich nicht dafür ein, dass ihre Glockentöne versiegen, damit Ihre Religion aufhört, andere Religiöse zu belästigen, vor allem auch Areligiöse und Antireligiöse – wie es im Sinne dessen wäre, wofür Europa heute steht.

Sie möchten ihre Denkunfähigkeit behalten und verbreiten, Menschen darin unterstützen, ihren Sinn ins Jenseits zu verlagern, lieber zu glauben als zu denken, anstatt ihnen zu zeigen, dass man kein dogmatisches Buch braucht, um noch Freude am Leben haben zu können. Auch wenn das hier anders klingt, etwas anderes habe ich von Ihnen nicht erwartet. In diesem Sinne, liebe Evolutionsbremse, verleihen wir dir die Goldene Banane (Bild oben).

Auf dass du bis zu deinem Tod damit beschäftigt bist, rauszufinden, wie man sie essen kann, und wir nie mehr etwas von dir mitkriegen. 

{Quelle: Der Zentralrat der Ex-Muslime}


Beispiele:  Pressespiegel 2005

- Stuttgarter Zeitung, 14.01.2005: Dialog zwischen den Religionen
- Stuttgarter Nachrichten, 15.01.2005: Religionen im Dialog
- Staatsministerium Baden-Württemberg, 16.01.2005: Staatssekretär Böhmler würdigt Stuttgarter Weltreligionstag
- Landeshauptstadt Stuttgart, 17.01.2005: Einheit trotz Vielfältigkeit
- Stuttgarter Zeitung, 17.01.2005, Katrin Strasser: Miteinander Reden statt gegeneinander aufwiegeln
- Stuttgarter Nachrichten, 18.01.2005, Brigitte Jähnigen: Keine Furcht vor Bekanntem
- Evangelischer Pressedienst, 18.01.2005, Rainer Lang (epd): Absage an Gewalt bei Stuttgarter Weltreligionstag