? - Islamfeindlichkeit - ?
Je 1 Bild vom derzeitigen iranischen
Ayatollah und seinem Vorgänger
am Ende dieser Seite.
>Hier< Ministerin Bilkay Öney stänkert gegen Türken
(wegen Integrationsprobleme - Bild von ihr).
>Hier< Religionsunterricht: Erziehung zum Glauben, dazu
Muslime sehen sich beim Religionsunterricht bevormundet
(mit Bild von 2 "Grünen" Gutmenschen)
und
>hier< zu einem Referat: Die "importierte" türkische Frau,
ferner
>hier< islamische Anstiftung zum Mord.
Herrn
Aiman Mazyek
Medienberater und Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland
Betreff: Islamfeindlichkeit – Ihr Gespräch mit Thomas Schaaf im „Morgenecho“ des WDR5 (vor einigen Tagen)
Sehr geehrter, lieber Herr Aiman Mazyek!
Es gibt tatsächlich ganz erhebliche Probleme, die leider schon bis zu einer – wenn auch nicht wahrhaben wollenden Feindlichkeit geführt haben.
Ich muss versuchen, diese Probleme zu nennen und zur Diskussion zu stellen, um Lösungen zu finden!!
Worüber zwischen Ihnen und Herrn Schaaf nicht gesprochen wurde:
Es gibt inzwischen sehr viele Missionare des Islam (im Großstadtbild zu sehen) und auch Missionare des Dschihad: Zwischen 400 und 1200 davon vermuten die Geheimdienste in Deutschland, schrieb der Spiegel am 15. Juli 2011. Das beunruhigt.
Täglich hören wir etwas von Selbstmordattentätern. (Ich habe übrigens niemals etwas gehört von Nichtgläubigen, die gerne mit Bomben umgehen.)
Ich spreche täglich viele Menschen an, was sie vom Islam halten. Antwort: „Wenn die sich genau so verhalten wie andere, dann hätte ich nichts gegen sie… Aber insbesondere die Türken sind…“ und dann kommen viele Voreingenommenheiten. Die können aber nicht einfach mit Vorurteilen abgetan werden, sondern es ist zu echten negativen Urteilen gekommen (den Begriffen aus der Psychologie).
Ich persönlich habe nach dem Studium der Physik, Mathematik, Chemie, aber auch der Philosophie, und Interesse halber der Psychologie (unter anderem) in vielen Ländern gearbeitet, teilweise als Berater, Gutachter – in der Regel im Rahmen der entwicklungstechnischen Zusammenarbeit, aber auch als „integrierter Experte“. Zu den islamischen Ländern zählten:
(1983 – 1987): „Moroccan Official Chemical Analysis & Research Laboratory (LOARC)“ in Casablanca (EC Projekt – damals noch Europäische Gemeinschaft): Installation von Computern, Ausbildung, Organisationsberatung, Weiterbildungsvermittlung nach Europa.
(1983 & 1984): In der „Turkish State Planning Organisation (SPO) - computerisation project“ in Ankara (eine Abteilung des Finanzministeriums): Installiert wurden von mir beschaffte personal computer (PCs) für die Aufgaben: „hardware & software design and implementation“. Ich persönlich habe darauf bestanden, dass Tastaturen nach türkischer Norm installiert wurden, selbst sogar die Schriftzeichen programmiert und als Beispiel auf Rohlings-Tasten eingraviert. Weitere Aufgaben waren: Ausarbeitung eines Management Information System (MIS); matrix processing; Ausbildung. – Meine Chefin war Mrs. Kalingioglu, eine außergewöhnlich kompetente, resolute und ideale Führungspersönlichkeit, natürlich ohne Kopftuch, was damals noch nicht gestattet war. Auf oglu ("Sohn von") verzichtete sie (was Sie wohl verstehen) und bat um die Anrede Kalingi. Viele Freunde konnte ich gewinnen. Es gab überhaupt keine Zwistigkeiten und Probleme, aber interessante Diskussionen. Ich habe sehr viel vom Land mitbekommen. Ich bin noch öfters beruflich dort gewesen zur Erstellung einiger Gutachten im Rahmen der automatisierten Datenverarbeitung…
Sehr wohl habe ich mich auch gefühlt in der Syrisch Arabischen Republik (12. November – 1989 – 7. Dezember, 1993) als Koordinator für den Aus- und Aufbau der Technischen Hochschule „Higher Institute for Applied Science & Technology (HIAST)“ in Damascus mit Unterstützung der Europäischen Gemeinschaft (heute Union). Es ging um Lehrplanerstellung und Laborausrüstung, d.h. Durchführung der Studiengänge bis Masterdegree und zur Promotion. Da HIAST internationalen Charakter anstrebte, habe ich auf Unterrichtssprache in Englisch bestanden, insbesondere weil eine fortschrittliche wissenschaftliche Einrichtung durch die Flut an Veröffentlichungen in englischer Sprache auf dem jeweils neuesten Stand sein müsse, um nicht durch manchmal Jahre dauernden Übersetzungen abgehängt zu werden. HIAST ist heute schon rein äußerlich eine der schönsten Hochschulen der Welt (zu sehen unter www.hiast.sy).
Einer unserer Lehrkräfte pflegte manchmal zu sagen: „früher als ich noch Muslim war…“ Das ganze Team war ausnahmslos kompetent. Die Zusammenarbeit war daher völlig kameradschaftlich und reibungslos. Die jungen Leute waren „westlich“ gekleidet, also mit Jeans (die ich persönlich nicht leiden kann) und liefen mit „Ami“-Musik aus ihren Kassetten-Recordern umher (auch diese Musik mag ich nicht). Da ich auch (Probe)vorlesungen gehalten habe, die oft geheimdienstlich verfolgt wurden – auch mit solchen Leuten lernt man umzugehen - suchten die Studenten die Diskussionen mit mir.
Malaysia kenne ich sehr gut; denn ich habe viele Jahre mit einem Freund, mit chinesischem Migrationshintergrund aus diesem Land zusammengewohnt.
3 Einsätze in weitgehend islamischen Ländern, wie Indonesien, 1987, 88, 89, zum Aufbau von so etwas wie ein staatliches Kraftfahrtamt (Fahrzeugerfassung, Führerscheinwesen) war eine wertvolle Erfahrung. Ich habe dort mit der recht christlichen Familie des Chefs der Indonesischen Zentralbank Dr. Kilian Sihotang zusammengelebt.
Kenia, teilweise auch muslemisch, insbesondere an der Küste, war schnell zu einer zweiten Heimat geworden. In Mombasa war ich ab 1987 eingesetzt als Chef für die automatisierte Datenverarbeitung (ADP, P für Processing) für die Ostafrikanische Gemeinschaft (East African Community's - EAC aus Kenya, Tansania, Uganda) und nach deren Zusammenbruch nur noch für Kenia. Zwischen mir und meinem engsten einheimischen Assistenten, Said Juma, einem sehr gläubigen Moslem gab es nie Probleme.
Nun kommen wir doch besser zurück nach Europa – zu der von Ihnen behaupteten aber tatsächlich inzwischen weitverbreiteten Muslimfeindlichkeit.
A. Europa hatte die Aufklärung. Wir – meine Frau und ich sind bewusste, aber kritische Europäer – genießen hier inzwischen Meinungsfreiheit, Meinungsvielfalt, Mitspracherechte, eine den Menschrechten und modernen Verfassungen entsprechende Gesetzgebung. Trotz aller notwendigen Kritik haben wir ein gut funktionierendes Sozialsystem, und da gibt es die ersten Probleme, auf die in diesem Schreiben hingewiesen werden muss:
Verschwiegene Gründe der Kostenexplosion bei den gesetzlichen Krankenversicherungen (Schätzung nach „BILD“ vom 18. März 2010: 15 Milliarden Euro) sei wie folgt: Dr. Hoppenthaller beziffert folgenden Schaden als bestimmt so hoch wie das aktuelle Defizit der Krankenkassen (lists.gnu.org/archive/html/ddd/2004-06/msg00309.html):
„Unlaengst aeusserte der Vorsitzende des Bayerischen Hausaerzteverbandes, Dr. Wolfgang Hoppenthaller, dass eine grosse Zahl auslaendischer 'Gesundheits-
touristen' mit den Chipkarten ihrer Angehoerigen und Freunde bei uns die aerztliche Versorgung in Anspruch nimmt. Der Schaden sei laut Dr. Hoppenthaller 'bestimmt so hoch
wie das aktuelle Defizit der Krankenkassen'…“ (Die Bildzeitung liest jeder und Hoppenthaller wurde in obiger Angelegenheit auch im Rundfunk zitiert – Ich kann mich an Zeitpunkt und
Sender nicht mehr erinnern.)
Leider müssen meine Frau und ich das bestätigen, z.B. an einer „Putzkolonne“, wie das unsere teils türkische und inzwischen deutsche Staatsbürgerschaft habende Familie nannte; denn sie kamen immer zu mehren Personen, einerseits vorteilhaft; denn es dauerte nicht lange, andererseits ging es hoppla-hoppla. Unser Fehler war, uns auf einen Festpreis einzulassen. Die Gesamtzeit wurde halbiert und die Qualität auch.
In dieser Familie hatten die Verwandten aus der Türkei neue Zähne, so wurde stolz berichtet, angefangen von einigen Omas. Einzelheiten können nachgeliefert werden. Alles wurde ausgenutzt. Niemand arbeitete offiziell; dennoch: die jungen Männer hatten entweder Ford-Mondeo, weil Papa „38 Jahre Gabelstapler Ford“ (jedoch ein sehr liebenswerter, aber schlicht und m.E. korrekt denkender Mensch) oder BMW, im Schnitt 1mal pro Jahr schrottreif, also schnelle, schnittige Wagen für forsche Jungs, aber keine familiengerechten Kombis. Schuhe unter 300 € kamen überhaupt nicht infrage. Es wurde bei den Ärzten – schließlich mit Erfolg – darum gekämpft, dass Supergrößen an Pampers verschrieben wurden. Aus dem Umfeld erfuhren wir, dass es überall so zuging. Es wurde nur von Zuschüssen und Vorteilen gesprochen. Fragen, wer soll das denn alles bezahlen, wurden damit beantwortet, dass wir – also meine Frau und ich – doch damit nichts zu tun hätten. Es wurden sogar Andeutungen durch einen „dankbaren Blick gen Himmel“ gemacht.
Nebenbei: Nachdem ich im Fernsehen sah, wie ein fast Ertrinkender in Pakistan, noch rief: „Nur Allah hilft mir“ habe ich beschlossen, nichts mehr zu spenden und alles der Gläubigen ihrem Allah zu überlassen.
B. Insbesondere Familien mit türkischem Migrationshintergrund haben, im Vergleich zu traditionell einheimischen, hohe Kinder-Zahlen. Das kostet die Steuerzahler allein „für
Schulausbildung, Kindergeld und Gesundheitskosten, insgesamt 138 Milliarden Euro pro Jahr oder im Durchschnitt 172.000 Euro pro Kind von der Geburt bis zur Vollendung des
25. Lebensjahres. Zusätzlich tragen die Eltern allerdings weitere 270.000 Euro pro Kind alleine (http://www.familie-ist-zukunft.de/seite/?p=431).
Da allerdings die meisten Eltern türkischer Herkunft mit überproportional hoher Kinderzahl auch überproportional selten einer geregelten Arbeit nachgehen, müssen sich wir Steuerzahler am Unterhalt dieser Eltern ebenfalls beteiligen. (Wahrscheinlich haben Sie entsprechende Zahlen selbst – kann ich Ihnen jedoch liefern.)
C. Kommen oder bleiben wir ein wenig bei der Kriminalität:
Erschreckende Zahlen (aus P.M. Magazin - Internetzusatz zur Ausgabe 06/2011):
In Deutschland verhalten sich junge männliche Migranten besonders häufig hypermaskulin. Fachleute sprechen von »Moslem-Machos«, in deren Subkultur Ehre und Gewalt, auch gegen Frauen (»Ehrenmorde«), eine besondere Rolle spielen.
In einer Langzeitstudie zum Thema Jugendgewalt in deutschen Großstädten hat das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen festgestellt, dass zum Beispiel in Stuttgart
- die Türken (besser: türkischer Herkunft) 12,7 Prozent der Befragten und 14,4 Prozent der Opfer – aber 44,3 Prozent der Täter stellten. (Das ist aber nicht nur in Schwaben so, sondern ein bundesweiter Trend).
- Insgesamt hat jeder zehnte türkische Junge mehr als fünf Gewaltdelikte begangen und gilt als Mehrfachtäter.
- Bei den Jungen aus dem ehemaligen Jugoslawien ist es jeder zwölfte,
- bei Aussiedlern aus den GUS-Staaten jeder 15te.
- bei den Deutschen jeder 33te.
Oben genannte jungen Leute sind selten im Arbeitsprozess. Kosten, die verursacht werden: an Polizeieinsatz, Opfer-„Wiedergutmachung“*, Gerichtkosten und Kosten für Gefängnisaufenthalt, Tätertherapie sind nirgends beziffert.
* Ein angerichteter psychischer, traumatischer Schade beim Opfer kann überhaupt nicht wieder gut gemacht, höchsten die Kosten für eine physische Abmilderung übernommen werde.
D. Es gibt viele erschreckende Berichte über Exmuslime und deren Zentralrat. Die Namen sind Ihren ja sicherlich bekannt, und wie denken Sie über diese Exmuslime,
einer Gruppe, die nach deutschem Grundgesetz und nach den Menschenrechtskonventionen überhaupt keine Probleme haben dürften? Was glauben Sie, wie das wirkt auf die europäische Bevölkerung – bis zu Morddrohungen? Insbesondere, wie denken Sie darüber, dass Exmuslime unter Polizeischutz gestellt worden sind, weil sie mit dem Tode bedroht wurden?
E. Was sagen Sie dazu, dass aus dem ganzen islamisch dominierten Raum keine einzige technische Erfindung als Patentanmeldung kommt? oder irre ich mich? Ich gebe Ihnen eine an mich gerichtete Kopie des deutschen auswärtigen Amtes vom März 2004 wieder:
Auswärtiges Amt: (www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/SaudiArabien/Kultur-UndBildungspolitik)
„Kulturpolitik
Saudi-Arabien legt islamische Grundsätze sehr streng aus. Somit gelten im Königreich Einschränkungen selbst für kulturelle Aktivitäten, die in anderen islamischen Ländern längst selbstverständlich sind. Kinos und Theater existieren nicht. Kulturveranstaltungen mit westlicher Beteiligung wie etwa Buchlesungen, Filmvorführungen oder Ausstellungen unterliegen behördlicher Genehmigung und Zensur. Die Präsentation vom Islam abweichender Kunst - insbesondere westlicher - ist unüblich oder tabu.
Im Rahmen der Kabinettsumbildung im April 2003 wurde durch Erweiterung des bisherigen Informationsministeriums ein „Ministerium für Kultur und Medien" geschaffen, dem ein Gremium von Kulturexperten beratend zur Seite steht.
Auf internationaler Ebene liegt das Schwergewicht der saudischen Kulturaktivitäten auf der Kontaktpflege mit muslimischen Gemeinschaften und Institutionen in der ganzen Welt. Hierbei bedient sie sich internationaler islamischer Organisationen, wie der „Muslim World League" (MWL), der „Organisation der Islamischen Konferenz" (OIC), sowie Wohltätigkeitsorganisationen („Charities"), z. B. der „World Assembly of Muslim Youth" (WAMY).
Bildungspolitik
Allein schon die hohe Geburtenrate stellt das saudische Bildungssystem vor enorme Herausforderungen. Zudem wird in der saudischen Öffentlichkeit lebhaft über eine Verbesserung der Bildungsstandards diskutiert. Viele kritisieren Frontalunterricht und Auswendiglernen, während Kreativität und soziale Fähigkeiten kaum vermittelt würden.
Die islamischen Fächer nehmen einen beträchtlichen Teil des Lehrstoffes ein. Im Rahmen der internen Debatte um die Wurzeln des islamischen Extremismus werden zunehmend auch kritische Fragen an das Bildungssystem laut. So hatte auch die sechste Runde des durch König Abdallah institutionalisierten „Nationalen Dialogs“, an dem erneut verschiedene staatliche und gesellschaftliche Akteure (darunter über 40 % Frauen) beteiligt waren, das Thema Bildung zum Gegenstand. Saudi-Arabien sieht die Ausbildung seiner jungen Bevölkerung – 70 % der Menschen sind jünger als 30 Jahre – als drängende Herausforderung an und stellt hierfür seit einiger Zeit den größten Einzelbetrag seines Staatshaushalts zur Verfügung. Als nützlichen Baustein einer auf Toleranz und moderne Inhalte ausgerichteten Lehre sieht man dabei auch das Studium im Ausland an, für das jedes Jahr Tausende Regierungsstipendien vergeben werden.
Die Ausbildung von Männern und Frauen ist an Schulen und Universitäten in Saudi-Arabien streng getrennt. Im September 2002 wurde die Mädchenbildung, welche zuvor einer eigenen Behörde unterstellt war, in das Erziehungsministerium eingegliedert, was zu einer allmählichen Angleichung von Jungen- und Mädchenschulen führt. In manchen Studienfächern sind inzwischen über die Hälfte der Studierenden Frauen.
Medienlandschaft
Die technologische Entwicklung hat dem saudischen Medienkonsumenten in kurzer Zeit eine Fülle von Informationsmöglichkeiten eröffnet. Nach eigenen Angaben belegt Saudi-Arabien Platz vier der Länder mit der größten Zunahme von Internet-Anschlüssen. Internet und E-Mail bieten vor allem den saudischen Frauen einen Ausgleich für gesellschaftlich bedingten Mangel an Kommunikation und Mobilität. Allerdings besteht strenge Zensur in Bezug auf einige politische Inhalte, vor allem aber in Bezug auf ´unislamische´ Webseiten, was insbesondere den Zugang zu erotischem Material betrifft. Derzeit sind etwa 400.000 Webseiten blockiert.
Die Printmedien sind zunehmend relativ offen und kritisch. Die größten Tageszeitungen sind "Al-Watan", "Al-Riyadh" und "Okaz". Die englischsprachige "Arab News" findet auch außerhalb Saudi-Arabiens Verbreitung.
Die
Hauptinformationsquelle bildet das Fernsehen. Während die saudischen
Staatskanäle als eher langweilig gelten, erfreuen sich ausländische
arabisch-sprachige Sender wie "Al-Jazeera" und "Al-Arabiya" großer Beliebtheit.
Der Anfang 2004 neu gegründete saudische Nachrichtenkanal "Al-Ikhbariya" hat
hieran nichts geändert. Auch der Empfang westlicher Sender ist möglich und
üblich.
Hinweis
Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird routinemäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.“
F. Ich finde es beleidigend, mich inzwischen von muslimisch symbolisch gekleideten Personen umringt zu fühlen. Was steht denn im Koran? doch ausschließlich, was mit Menschen nicht muslimischen Glaubens geschieht, wie ich einer bin: Wissenschaftler, weltbereist, damit mit vielen verschiedenen und unterschiedlich denkenden Religionsanhängern zusammen gewesen und zusammen gearbeitet, inzwischen völlig frei von jeglicher Ideologie, sondern nur ethischen Richtlinien gegenüber verpflichtet.
Deutschland/Europa mit den vielen Errungenschaften ist mein Zuhause (eigentlich inzwischen auch Ihres), und ich finde es unerträglich, dass diese Ihre Mit-Gläubigen, dauernd, durch tägliche islamisch-religiöse Wiederholungen indoktriniert, also der Beeinflussung im Sinn ausschließlich dieser weltanschaulichen Doktrin (Lehre; zum Glaubenssatz verhärtete Meinung), jeden verachten, ja als vernichtenswert ansehen, der als ungläubig zu betrachten ist und dass Ihre (streng) Mit-Gläubigen alle, nicht Ihrer Religion Zugehörigen als Feinde anschauen. Ja, genau das ist es!! Diese (meist älteren) muslimisch-symbolisch gekleideten Wesen, mit ihren miesepetrigen Gesichtern, die ich nie wagen würde anzusprechen, geschweige denn anzulächeln, wie ich das sonst immer tue, mit jedem quatschen. Nochmals, was steht denn fast in jeder Sure in Ihrem Koran? Das geht doch schon in der Zweiten los:
[8] Allah hat ihnen Herz und
Ohr verschlossen, ihre Augen verhüllt - harte Strafe wartet ihrer.
[9] Da gibt es Menschen, die sprechen zwar: »Wir glauben an Allah und an das
Weltgericht!«, doch sie sind nicht gläubig,
[10] und sie wollen Allah und die Gläubigen täuschen - aber sie betrügen nur sich selbst; doch dafür fehlt ihnen das Verständnis.
[11] Ihr Herz ist krank, und Allah überlässt es mehr und mehr der Krankheit; bittere Strafe wird sie wegen ihres verlogenen Leugnens treffen.
[12] Spricht man zu ihnen: »Stiftet kein Unheil auf Erden!«, so antworten sie: »Wir sind rechtschaffen (fördern Frieden)!«
[13] Doch in Wahrheit sind sie die unheilvollen Weltverderber - und wollen es nicht wahrhaben….
Unübertrefflich ist jedoch ebenfalls das christlich/jüdische Alte Testament, auch Grundlage des Koran, wenn einer nicht Gott gehorcht: 5. Buch des Mose, Kapitel 28:
57 … die Nachgeburt, die von ihr ausgegangen ist, und ihr Kind, das sie geboren hat, denn sie wird beides vor Mangel an allem heimlich essen in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird in deinen Städten.
Es ist zu pervers und ekelerregend, was da und an vielen anderen Stellen zu lesen ist und ist auch nicht Thema dieses Schreibens. Religiöse Dispute sollten nicht auch noch zum Schauplatz werden. Aber einige meiner aufgestauten Emotionen müssen auch mal raus! Sonst wäre ich kein „normaler“ Mensch.
Im Dritten Reich gab es die Rassengesetze, und das System wird heute als „Politische Religion“ bezeichnet, durch welche unzählige Menschen ermordet und gequält wurden. Stellen Sie sich vor, da würden heutzutage Leute in Haifa oder Tel Aviv mit Hakenkreuzarmbinde (sichtbare Neo-Nazis) umherlaufen! (Es ist sogar vorstellbar.)
(Natürlich weiß ich, dass Sie islamisch begründete Körperbedeckung, sogar einfaches Kopftuch bei muslimische Frauen usw. für nicht unbedingt durch den Koran begründet erachten. Aber auch ich muss Luft ablassen und würde gerne helfen, einem leider bereits unverkennbar vergifteten und feindseligen gesellschaftlichen Zusammensein entgegenzutreten.)
Ich habe in keiner einzigen Heiligen Schrift oder sonst etwas religiösen Charakters eine einzige Stelle gefunden, ob asiatischen Ursprungs oder auch altgermanisch, wo man lachen und sich erfreuen könnte. Da gibt es nur Drohungen, Mord und Totschlag, Quälereien und Verpflichtungen.
„Die Geschichte der Weltreligionen ist die Geschichte ihres Missbrauchs, angefangen bei den Kreuzzügen bis zu den Konflikten unserer Tage. Noch immer morden Menschen einander im Namen des Gottes, der ihnen doch als Schöpfer gilt." Lessings Traum, dass wir einander nur als Menschen sehen, das Trennende überwinden, uns auf Gemeinsames besinnen und miteinander leben, wartet noch immer auf seine Erfüllung“, steht in einem Hinweis auf eine Aufführung im Kursaal von Bad Honnef (am Rhein): Nathan der Weise.
Kennen Sie das Theaterstück „Nathan der Weise“ von G.E.Lessing? (Ich nehme es an; denn nach Ihrer ganz hervorragenden deutschen Sprechweise, sehr akzentuiert und „akademisch“, gehe ich davon aus.)
G. Bei uns in Europa gibt es den sogenannten Gotteslästerungsparagraphen - Gott-sei-dank - nicht mehr.
Schon Konfuzius hat lange vor der Bibel und dem Koran gesagt: "Wenn wir annehmen, dass es keinen Gott gibt, dann folgt daraus, dass Moral* noch wichtiger ist, als wenn es einen Gott gäbe. Wenn Gott existiert, dann kann seine unbegrenzte Macht menschliche Unzulänglichkeiten in der Moral ausgleichen. Aber wenn es keinen Gott gibt, dann ist es unsere Verpflichtung, so moralisch zu sein wie nur möglich."
* Gemeint ist Ethik. Viele Philosophen verwechseln Moral mit Ethik.
Natürlich ist es bei den einheimischen europäischen Menschen mit großem Erschrecken und mit Abscheu aufgenommen worden, dass einige Karikaturisten, bezogen auf einige Ihrer „Schöpfungen“ im Zusammenhang mit dem „Propheten“ mit dem Tode bedroht und sogar anders Gläubige, die mit der Sache gar nichts zu tun hatten, tatsächlich angegriffen und erschlagen worden sind, dass da immer noch der Aufruf zur Ermordung des Salman Rushdie wegen seiner „satanischen Verse“ im Raum steht. (Ich habe mir das Buch gekauft, fand es langweilig, nach dem „Satanischen“ gesucht, nichts gefunden und das Buch zur Seite gelegt.)
Solche Geschichten schüren Angst in Europa. Angst macht aggressiv und Aggression ist dann Feindlichkeit. (So ist die Kette – vereinfacht nach psychologischen Erkenntnissen.) Verstehen Sie?
H. Ich erlaube mir, noch auf eine Sache sprechen zu kommen, auf die Frage: Was haben Religiöse an Menschenrechten, zur Ethik, zum Umweltschutz, zum Tierschutz beigetragen? Sie, lieber Herr Aiman Maziek, lassen bestimmt mit Sondererlaubnis Tiere koscher schlachten, d.h. ohne Betäubung. Darauf zu bestehen, haben Tierschützer allgemein der Charlotte Knobloch, ehemals Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, sehr verübelt, ich auch. Als das koschere Schlachten „erfunden“ wurde, gab es noch keine Betäubung. Daran erkennt man, dass der religiöse Fanatismus grenzenlos und absolut kompromisslos sein kann, ja ist. (Halten Sie mir keinen Vortrag über „sofort bewusstlos wegen Blutleere im Gehirn.“)
Wir wollen in Europa nicht um Jahrhunderte durch den Islam zurückgeworfen werden! (Beziehungsweise, wer schützt uns vor den Rückschritten in den USA?)
Es gibt die Gutmenschen in unserer "modernen" Muti-Kulti-Ideologie, die wollen nur eine „Bereicherung“ durch eingewanderte Andersgläubige sehen. Dabei zittern Lehrer und Schüler (insbesondere weiblichen Geschlechts) in Schulen mit einem hohen Anteil an islamischen Machotypen vor Beschimpfungen, Verunglimpfungen und sogar körperlichen Angriffen. Missachtung kann auch nicht hingenommen werden! Wer sich dagegen wehrt, wird sogar von den Gutmenschenideologen als ausländerfeindlich bezeichnet. Von einer Integrationsbereitschaft und der Anerkennung unserer Verfassung und Rechtsordnung ist oft wenig zu spüren.
Kopftuchtürkinnen grapschen stundenlangen in den Supermärkten in den Lebensmitteln rum. Dabei ist alles inzwischen genormt. Die Gurken unterscheiden sich nicht (mehr) voreinander. Äpfel, Birnen… alles ist gleich. Sagen Sie doch mal diesen Leuten, damit sie so etwas begreifen.
Meine Frau war im Krankenhaus und musste operiert werden. In Ihr Zweibettzimmer wurde eine ältere Türkin (bestimmt noch nicht eingedeutscht) wegen Überfüllung verlegt. Natürlich kamen alle Verwandten ununterbrochen mit Kind und Kegel. Natürlich wurde die Patiententoilette benutzt und die Handtücher meiner Frau hatten braune Flecke vom Arschabwischen. Als ich meine frisch operierte Frau besuchen wollte, waren da 4 Kinder, die noch nicht alle laufen konnten aber um so lauter schreien und quängeln mit unzähligen jungen Frauen anwesend. Sie glauben doch wohl nicht, dass man mir, der gerade eine ambulante Chemotherapie hinter hatte im Alter von fast 80 Jahren einen Stuhl angeboten hätte. Ich bin ausgeflippt.
So das war’s.
I. Natürlich bin ich gerne bereit, diesen Komplex zu diskutieren. Ich behalte mir aber vor, diesen Brief an Sie an andere Stellen zu kopieren, falls ich innerhalb einer geraumen Zeit keine Antwort von Ihnen erhalten habe; denn wir müssen irgendwie zu Lösungen finden. Ansätze und Vorgehensweisen gibt es genug. Öffentliche Beschimpfungen bringen überhaupt nicht weiter. (Sie können mir auch Ehrenmörder schicken. Aber seien Sie vorsichtig: Ich habe noch sehr wirksame Waffen aus den Restbeständen der ehemaligen Wehrmacht, wie Panzerfäuste – ist natürlich ironisch gemeint).
Abschließend schicke ich Ihnen die Kopie einer lieben, frommen Nachbarin. Wäre so etwas nicht machbar auch mit Muslimen?
Diese geschätzte, traditionell katholische Dame, im Alter von fast 80 Jahren, warf mir und meiner Frau im Juli 2011 eine Ansichtskarte durch den Briefkastenschlitz in der Haustüre mit den Worten: "Liebe Nachbarn, denke oft an Sie beide und möchte, ich könnte helfen. Ich weiß, dass Sie das nicht so verstehen wie ich, aber ich bete für Sie beide, that's all I can do. Liebe Grüße..." Unsre völlig verschiedenen Weltanschauungen trüben also unsere Beziehung nicht.
Lichtblick: Freitagsansprache vom 06.08.2004 von Ayatollah Seyed Abbas Hosseini Ghaemmagham über „Gedankenfreiheit, fehlenden Gedankenaustausch und blinde Nachahmung“. Ganz ausgezeichnet! Aber steht das so Im Koran? Ich habe seine Zitate keineswegs so interpretieren können wie er.
Einen völlig anderen Aspekt muss man auch ins Spiel bringen:
Die Diplomatin Charlotte Beers machte sich im Juni 2002 ihren (berechtigten) Sorgen um das Ansehen der USA in der muslimischen Welt vor dem auswärtigen Ausschuss des US-amerikanischen Senats Luft: „Wir müssen unsere Werte besser vermitteln. Nur auf diesem Weg könnten Muslime ihre Vorurteile abbauen - und Attentate wie das vom 11. September 2001 verhindert werden usw.“ Aber eine breit angelegte Umfrage des Gallup-Instituts für Meinungsforschung hatte erstaunliche Einsichten an den Tag gebracht bezüglich eines riesigen Image-Problems der USA, das sich mit dem, von obiger Diplomatin angesprochenen Vorurteilen der Muslime überhaupt nicht in Einklang bringen lässt. Die überraschendste Botschaft fasste Gallup-Mitarbeiterin Dalia Mogahed so zusammen. „Die Sympathisanten des Terrorismus hassen nicht unsere Freiheit, sie wollen unsere Freiheit." Das stellt ungefähr alles auf den Kopf, was jemals über radikale Muslime gedacht, geschrieben oder gesagt wurde. Ist das nicht auch Europa so, insbesondere oder zumindest bei den jungen Leuten? Was geschieht denn in den muslisch-arabischen Ländern derzeit?
Ihre Aufgabe als einem als „liberal angesehenen“ Vorstandsvorsitzenden des Zentralrats wird es sein, den „Migranten“ bei der sogenannten Integration Hilfestellung zu geben und nicht mit dem Herrn Schaaf (nur) über die Islamfeindlichkeit zu reden. Wenn es eine solche gibt (ja sie gibt es wirklich), dann muss dem entgegengewirkt werden. Sie können nirgends eine Einsicht erwarten, ein Mea-culpa – „ich bekenne Voreingenommen zu sein“! So ändern Sie nichts! Dann begeben Sie sich nur auch in die Richtung Sarrazin von der anderen Seite…
Mildern Sie die Auffälligkeiten ab, dass die muslimische Kleidung zumindest erst einmal seltener erscheint! Ich habe in muslimischen Ländern ja auch insbesondere junge, sogenannte westliche Touristinnen udgl. ausgefordert, nicht in ihren gewohnten Minikleidchen rumzulaufen.
Machen Sie darauf aufmerksam, dass es in der zumindest deutschen Gesellschaft so etwas wir Rücksichtnahme gibt. Junge Leute sollten sich nicht an einem Rollstuhlfahrer vorbeiquetschen.
Das dauernde Beobachten der Handies sollte durch Umsicht in der Öffentlichkeit ersetzt zumindest ergänzt werden. Ich muss mein Frau, die einen Schlaganfall erlitten hatte, führen. Sie glauben doch wohl nicht, dass uns von den jungen Leuten Platz gegeben wird. Die alten sichtbar demonstrierenden Muslimwesen sehen und hören sowie nichts. Sie drängen sich rücksichtslos vor. Was glauben Sie, wie das auf ihre einheimischen Mitmenschen wirkt? die auch dafür noch den Unterhalt bezahlen müssen: Neue Hüftgelenkte und andere „Reparaturkosten“ mit Kuren („schön wie Hotel“). Da kommt dann wirklich Freude auf. Muss das sein!!
Erlauben Sie mir einen Hinweis: Im gesamten islamisch dominierten Raum herrscht eine vollständige Unkenntnis jeglicher psychologisch/soziologischen Gesetze. Daher ist eine Kommunikation mit sogenannten westlichen Ländern nahezu unmöglich. Das vollständige Eingebettetsein in die geschlossene islamische Kultur ermöglicht kein Abweichen geschweige denn Ausbrechen (was sogar tödlich sein kann). Islamisch geprägte Einwanderer werden z.B. durch Koranschulen udgl. in diese vorgenannten Tradition hineingebracht.
Ich darf Ihnen einige psychologische Schlagworte nennen: Menschen glauben und sind in ihr jeweiliges kulturelles System fast unlösbar eingebunden. Religionen, Ideologien, Weltanschauungen sind rechtlich geschützt ("Menschenrechte", "Grundgesetz") und halten sich hartnäckig trotz religiösen Terrors und Hass-Prediger, trotz Menschenverdummung und -schikanierung, obwohl es inzwischen unzählige Kritiken an allen Religionen, Ideologien, Weltanschauungen gibt. Alle diese Veröffentlichungen sind - entgegen den "Heiligen Schriften" - bestens recherchiert, also unzweifelhaft nachgeforscht und objektiv, also sachlich, unvoreingenommen, unparteiisch (wäre jedenfalls wünschenswert). Damit sollten die Untersuchungen unwiderlegbar sein (trotz einiger Versuche einer Gegendarstellung).
Eine "feste Meinung", ein "Glaube" (wie ein "Naturgesetz"?), ein "Vorurteil" werden in der Regel niemals aufgegeben.
Psychologie/Soziologie liefern hinreichende Erklärungen, z. B. mit den Begriffen:
Wahrnehmungsabwehr (als Abwehrmechanismus), Wahrnehmungshemmung, d.h.
- Meidungsverhalten,
- Wahrnehmung emotionaler Inhalte,
- Unterschwellige Wahrnehmungshemmung,
- Verdrängung, Emotionen, Vorurteile, Wahnideen;
- Prägung,
- Konditionierung,
dazu
- Doppelbindungs-Theorie und
- Projektion,
nicht zu vergessen die
- „Eisberg-Theorie“.
Schon allein danach scheint es den meisten Mitmenschen nicht zu gelingen, aus dem "wässrigen" Bereich des Eisberges (größten Teils unter Wasser) auftauchen zu können zum bewussten Ich. Unter Wasser sind das Unsichtbare, das Unbewusste, die tradierten Gefühle, das Es. Dort unter Wasser bleiben in der Regel die gesellschaftlichen Einbindungen, die kulturellen Festlegungen, die eintrainierten "moralischen" Werte.
Zum Unterschied von "Moral" und "Ethik": - moralisch sind die immer noch weitverbreiteten "Ehrenmorde" und moralisch war der bewaffnete "Kampf für Führer, Volk und Vaterland" im Nazi-Regime. Derzeit ist es die Unantastbarkeit der Spekulanten, der rücksichtslosen Investoren…. Ethisch sind die Menschenrechtskonventionen, das Deutsche Grundgesetz, die vom Weltparlament der Religionen ausgearbeiteten Richtlinien.
In diesem Zusammenhang ist die derzeit geführte Diskussion über Entscheidungs- und Willensfreiheit anzuschneiden. Untersucht wird, ob wir uns von Bevormundungen lösen und aus institutionellen Bindungen befreien können, als »Freiheit wovon« oder ob uns selbstverantwortliches Handeln möglich ist als »Freiheit wozu«.
Ich muss endlich doch einmal zum Schuss kommen!
Allerdings verlange ich, dass jede Person, die sich in Deutschland/Europa aufhalten will, erst einmal das deutsche Grundgesetz zu lesen hat und auch die Menschenrechtskonvention. Dann hat sie zu unterschreiben, dass sie beides verstanden hat und damit voll und ganz einverstanden ist. Ansonsten ist die Person sofort auszuweisen.!!! Wie sollen wir uns ansonsten schützen?
Mit freundlichen Grüßen
Dr.h.c.syr. Walter Rath, August 2011

Nicht gestellte Fragen: Warum gibt es keine Parallelgesellschaft mit Hindus oder Buddhisten oder Chintoisten?
Nachtrag nach Absendung obigen Briefes
Der 1939 geborene, derzeitige iranische Ayatollah Ali Chamene'i hat den Unterschied des Islam zu allen anderen Religionen wie folgt erklärt:
Im Westen ist die Religion ein Teil des Lebens.
Im Islam ist das Leben ein Teil der Religion.
Vielleicht war es auch sein Vorgänger, der 1902 geborene und 1989 gestorbene Ruhollah Musavi Chomeini der obige Sätze von sich gegeben hat.
Man vergleiche sein Bild mit seinem Nachfolger!

Ministerin stänkert gegen Türken
INTEGRATION
Empörung in Stuttgart über SPD-Politikerin Bilkay Öney
VON JOACHIM WILLE
Frankfurt (August 2011). Die türkischstämmige Ministerin für Integration in
Baden-Württemberg, Bilkay Öney (SPD), hat mit nassforschen Äußerungen für
Empörung gesorgt: unter den Türken, den Parteifreunden, beim Koalitionspartner
und selbstredend auch bei der Opposition. Das kam so: Die 41-jährige
Betriebswirtin und frühere TV-Moderatorin sagte einem Journalisten: „Die Türken
gucken fünfmal mehr Fernsehen als die Deutschen." Öney urteilte zudem von hoher
Warte, viele Migranten litten „unter Selbstüberschätzung".
Öney wandte sich an anderer Stelle gegen „unkontrollierte Einwanderung", ist für
das Kopftuch-verbot und sieht ein Kommunalwahlrecht für Nicht-EU-Bürger
kritisch, obwohl es im grün-roten Koalitionsvertrag steht. Kein Wunder, dass die
Aufregung in den Migrantenverbände groß war. Der Vizechef der Türkischen
Gemeinde in Deutschland, Hilmi Kaya Turan, warf Öney Unkenntnis in der
Integrationsthematik vor, ausgerechnet sie betreibe populistisches „Türken-Bashing".
Und der Vorsitzende der CDU im Landtag, Peter Hauck, nahm die Steilvorlage gerne
auf. „Frau Öney sei nicht ministrabel", lautet sein Verdikt.
Dass Öney gerne querdenkt, hätte SPD-Landeschef Nils Schmid wissen können, als er ihr den Ministerposten anbot. Oft hatte die Ex-Grüne, die 2009 im Berliner Abgeordnetenhaus samt Mandat zur SPD wechselte, Parteifreunde geschockt, etwa, als sie den früheren CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch lobte. Nun, nach dem neuen Sturm im Stuttgarter Kessel, blieb dem Vize-Regierungschef und Finanzminister nichts anderes übrig, als seine Kollegin zu verteidigen. Öney diskutiere das Thema „direkt und ehrlich", deswegen habe man sie ja nach Baden-Württemberg geholt.
Öney selbst verteidigte sich, die Zitate seien nicht freigegeben gewesen. Dass
sie gefallen sind, bestritt sie nicht. Ob das auch für folgenden Satz zum Sinn
ihres eigenen Ressorts gilt, war am Mittwoch unklar: „Hätten die mich gefragt,
hätte ich von einem Integrationsministerium abgeraten – und es als
Querschnittaufgabe im Staatsministerium angeordnet."
Gesprächsstoff genug auch im Dialog mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann
(Grüne). Der hatte Oney und rund 100 Gäste kurz vor dem Ende des Fastenmonats
Ramadan in das Neue Schloss in Stuttgart geladen - zum Fastenbrechen.

Baden-Württembergs Integrationsministerin Bilkay Öney BILD: "welt.de"
Religionsunterricht: Erziehung zum Glauben
So war es sowohl bei den Christen und so soll es auch bei den Muslimen weitergehen. Anmerkung: Walter Rath
Muslime sehen sich bevormundet
beim RELIGIONSUNTERRICHT
Liberale Verbände: Ministerin Löhrmann setzt zu stark auf Konservative
VON ASTRID WIRTZ
Köln, August 2011. Gegen die Pläne der rot-grünen Landesregierung für den
islamischen Religionsunterricht an nordrhein-westfälischen Schulen regen sich
bei einem Teil der Muslime jetzt Widerstand und Besorgnis. In einem offenen
Brief an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft werfen der Liberal Islamische
Bund (LIB) und der Verband Demokratisch-Europäischer Muslime
(VDEM) der Regierung eine einseitige Bevorzugung der
„traditionell-konservativen" Islamverbände vor. Und auch an der Basis bei den
bislang im Rahmen eines Schulversuchs tätigen rund 80 Islamkunde-Lehrern wächst
das Unbehagen.
Stein des Anstoßes ist der achtköpfige Beirat, der über die religiösen Inhalte
und die Bestellung des Lehrpersonals für den künftigen islamischen
Religionsunterricht in NRW entscheiden soll. Dieser soll zum Schuljahr 2012/2013
als ordentliches Lehrfach flächendeckend eingeführt werden. In diesem Beirat
sollen die vier eher traditionell-konservativen Islamverbände
- Ditib (Diyanet İşleri Türk İslam Birliği, Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.),
- Zentralrat der Muslime,
- Islamrat und
- VIKZ (Verband der Islamischen Kulturzentren)
je ein
Mitglied entsenden dürfen. Die anderen vier Plätze werden zwar von der
Landesregierung besetzt, aber nur — und das macht die Besorgnis aus — im
Einvernehmen mit den Verbänden.
Auf diese Weise werde die Dominanz der Konservativen zementiert, argumentieren
die Kritiker. Das erscheint den liberalen Gruppen umso bitterer, als die
Dachverbände auch nach Einschätzungen des Bundesinnenministeriums allenfalls 20
Prozent der in Deutschland lebenden Muslime vertreten.
Muslime, die „eigene praktische, theologische und philosophische Vorstellungen
vertreten", die sich von denen der Verbände unterschieden, wären von der
Entwicklung des Unterrichts damit ausgeschlossen, heißt es in dem Brief von
Lamya Kaddor (1978 im deutschen Ahlen geboren, muslimische
Religionspädagogin, Islamwissenschaftlerin und Autorin syrischer Herkunft), die
für den LIB spricht, und von Hadi Schmidt-El Khaldi (aus
Wesseling bei Köln, Erwachsenerbildner/Andragoge*, Studium u.a.
Friedensforschung, Buch: Bildung - Integration Islam), vom VDEM. Man sähe
sich, würden die Pläne weiter verfolgt, genötigt, Schritte einzuleiten, „um wie
die Aleviten einen eigenen Religionsunterricht zu organisieren und
einzufordern".
* Andragogik bafasst sich mit dem Verstehen und Gestalten der lebenslangen und lebensbreiten Bildung von Erwachsenen
Dabei sollte der Beirat der Politik aus einem alten Dilemma heraushelfen. Seit
Jahren nämlich fehlt es an einem verbindlichen gemeinsamen Ansprechpartner unter
den Muslimen. Die vier großen Islamverbände sind bisher, trotz ihres
Zusammenschlusses im Koordinierungsrat der Muslime, nicht als
Religionsgemeinschaft anerkannt. Lange Zeit fehlte es den staatlichen
Stellen an Vertrauen, den Verbänden den Auftrag für die Gestaltung der Inhalte
eines solchen Unterrichts zu überlassen. Einer der Verbände wird vom
Verfassungsschutz beobachtet. Andere werden vom türkischen Staat gelenkt.
Grundsätzlich gibt es in allen Alt-Verbänden neben den Orthodoxen auch
liberalere Vertreter, die aber nach außen eher selten als Wortführer auftreten.
Über Modellprojekte wie den Islamkunde-Unterricht, ein wertneutraler,
religionskundlicher Unterricht, kam deshalb auch NRW bisher nicht hinaus. Doch
gibt es ein grundgesetzlich verankertes Recht der Religionsgemeinschaften auf
bekenntnisorientierten Religionsunterricht. Und weil der Staat aus Gründen der
Gleichbehandlung mit den christlichen Kirchen und den anderen
Religionsgemeinschaften — unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechts — keine
religiösen Unterrichtsinhalte festlegen darf, braucht er Ansprechpartner. Wenn
jetzt allein die konservativen Verbände Einfluss auf die Lehrpläne und die
Auswahl der Lehrkräfte erhielten, würden Generationen von Jugendlichen von deren
Vorstellungen geprägt, findet auch eine Islamkunde-Lehrerin aus Krefeld. „Wenn
die erst mal im Sattel sitzen, ist es schwer, sie wieder loszuwerden." Aus
Furcht vor möglichen Nachteilen will die bekennende Muslimin und
Realschullehrerin ihren Namen nicht veröffentlicht sehen. Denn ob sie selbst,
die kein Kopftuch trägt, den Gestellungsvertrag durch den Beirat erhielte,
erscheine ihr zumindest fraglich. „Ich mache mir große Sorgen." Diese Leute,
sagt sie mit Blick auf die Vertreter der konservativen Verbände, sähen den
Koran wie ein Regelwerk (zur Reglementierung) und nicht wie eine Offenbarung
(d.h. nicht herkömmlich steif konventionelle, text-treue Auslegung, sondern auch
Erschließen und Eröffnen von etwas bisher Verborgenem).
Dass Verbandsvertreter künftig über eine Schulpraxis mitreden sollten, von der
sie keine Ahnung hätten, empört auch den erfahrenen Pädagogen Bernd Ridwan
Bauknech (Autor, unterrichtet
Islamkunde an einer Grundschule in Bonn): „Keiner von denen hat bisher einen
Islamkunde-Unterricht besucht" sagt er. „Die wissen nicht, was in der Schule
abgeht." Außerdem seien neue Lehrpläne nicht nötig. Die Curricula der Islamkunde
könnten ohne Abstriche für einen künftigen Religionsunterricht übernommen
werden, findet er. „Denn Ziel einer islamischen Religionspädagogik kann
nicht die Erziehung zum Glauben sein." Religionsunterricht müsse als
Erfahrungsraum erlebt werden. So erzählen die Lehrer, die teils seit Jahren das
Fach unterrichten, dass sich fast 90 Prozent der Themen im
Islamkunde-Unterrichtum die Frage drehe, was Sünde sei und was nicht. Das sei
es, was die jungen Menschen bewege, die oft in einem Spannungsfeld zwischen
Tradition, strenger Religiosität und modernem Umfeld stünden.
„Aber es geht nicht darum, was man darf und was man nicht darf", sagt seine
Kollegin aus Krefeld. „Es geht um eine offene Pädagogik, in der die Erziehung zu
eigener Verantwortung im Vordergrund steht." Und deshalb erteile sie zum
Beispiel auch keinen Rat, das Kopftuch zu tragen oder nicht. Das sei keine Regel
und deshalb eben nicht wie bei der Anschnallpflicht im Auto. Es sei eine Frage
der Interpretation. Und die müsse im Unterricht offen bleiben, wolle man die
jungen Leute zu selbstständigen und toleranten Menschen erziehen. Und auch die
Frage, darf ich einen Freund vor der Ehe haben, sei nicht von ihr zu
beantworten. „Bei Schülern einer Klasse 11 kann Verantwortung dann auch
Verhütung heißen", sagt der Muslim Bauknecht.
Was von dieser Pädagogik bei einem von den Alt-Verbänden dominierten
ordentlichen Schulfach Religion übrig bliebe, ist nun die Frage. Die notwendige
Debatte über eine zeitgemäße, historisch-kritische Interpretation des Koran wird
von ihnen jedenfalls nicht geführt. Dafür aber zunehmend von jungen
Wissenschaftlern und Theologen an den mittlerweile vier Zentren für Islamstudien
in Deutschland, wo auch die künftigen Lehrer ausgebildet werden.
Die Landesregierung nun baut darauf, dass man sich mit den Alt-Verbänden bei der
Besetzung des Beirats schon einig würde, auch über die Berufung progressiver
Leute. Und wo sollen so schnell all die Lehrer für einen flächendeckenden
Unterricht herkommen? Bis genug Absolventen bereitstehen, wird es dauern. Imame,
da hat sich Schulministerin Sylvia Löhrmann* bei einer Podiumsdiskussion des
„Kölner Stadt-Anzeiger" schon festgelegt, werden jedenfalls nicht in die Bresche
springen.
* Derzeitige Stellvertreterin der Ministerpräsidentin, Ministerin für Schule und Weiterbildung und Abgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag von Nordrhein-Westfalen; 1957 in Essen geboren. Von 1984 bis 1995 unterrichtete sie an der Städtischen Gesamtschule Solingen, war unter anderem Vorsitzende des Lehrerrates und Mitglied der erweiterten Schulleitung. "Sie arbeitete zusätzlich in der regionalen Arbeitsstelle zur Förderung ausländischer Kinder und Jugendlicher (RAA) Solingen unter anderem bei der Konzeptentwicklung und Beratung mit. Außerdem war sie von 1994 bis 1995 Fachberaterin für Gleichstellungsangelegenheiten bei der Bezirksregierung Düsseldorf. In dieser Tätigkeit erarbeitete sie einen Frauenförderplan und vernetzte die Mädchenförderung", ist bei Wikipedia zu lesen. (Konkrete Arbeit von Frau Löhrmann ist nicht ausfindig zu machen: W.Rath)

Frau Löhrmann neben Winnfried Kretschmann, derzeitiger Ministerpräsident von Baden-Württemberg,
beide ahnungslose "Gutmenschen" (>hier<) und absolut durchschnittlich (Einschätzung: Walter Rath)
Zu erwähnen ist jedoch, dass Kirchen Lehrerlaubnis erteilen:
Katholische und evangelische Religionslehrer an Schulen brauchen für ihre
Lehrerlaubnis die Beauftragung durch die jeweilige Kirche. Bei den Katholiken
erhält der Lehrer das Recht zu unterrichten durch die „missio canonica". Sie
wird vom Ortsbischof erteilt. Ausschlaggebend für die Missio ist ein
abgeschlossenes Theologiestudium und ein Lebenswandel, der den Normen der
katholischen Kirche entspricht.
In der
evangelischen Kirche heißt die entsprechende Erlaubnis für Lehrer „vocatio". (awi)
Damit ist ja wohl klar, dass - es sei wiederholt -
der Religionsunterricht ausschließlich auf die Erziehung zum Glauben
hinausläuft!
Walter Rath, August 2011
Artikel XVI der "Menschenrechte"
1. Heiratsfähige Männern und Frauen haben ohne Beschränkung durch Rasse, Staatsbürgerschaft oder Religion das Recht, eine Ehe zu schließen und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.
2. Die Ehe darf nur auf Grund der freien und vollen Willenseinigung der zukünftigen Ehegatten geschlossen werden...
Die "importierte" türkische Frau
von: AYSENUR GÜZEL und NURDAN HÜRRIYET
Ausgearbeitet im Rahmen des Unterrichts in Psychologie
an einer Kollegschule (Namen geändert)
Hinzuweisen ist darauf, dass es sich um gläubige
Musliminnen handelte, die ihre Glaubenseinstellung
durch Tragen von Kopftüchern zu erkennen gaben.
INHALT
1. Einleitung
2. Die Situation von betroffenen Frauen
3. Reaktionen vom Umfeld
3.1. Familie
3.2. türkische Gesellschaft
3.3. deutsche Gesellschaft
4. Konkrete Fallbeispiele
4.1. Fall 1
4.2. Fall 2
4.3. Fall 3
5. Das Erleben der betroffenen Frauen
6. Sichtweisen von betroffenen Ehepaaren
6.1. Sichtweise des jungen Mannes
6.2. Sichtweise der jungen Frau
7. Lösungsmöglichkeiten
8. Abschließende Bemerkung
1. Einleitung
Die Überschrift mag provokativ klingen, sie ist jedoch gerechtfertigt in
Anbetracht der Situation vieler türkischen Frauen in Deutschland.
Den Begriff "Import" hören und verwenden wir in Zusammenhang mit Waren. Doch
manchmal werden diese Frauen von der angeheirateten Familie auch als solches
angesehen und dementsprechend behandelt.
Mit den Heranwachsen der dritten Generation wächst auch die Angst der Eltern
ihre Kinder an die deutsche Gesellschaft zu verlieren.
Diese Angst wird dadurch hervorgerufen, dass ihre Söhne Interesse an deutschen
Mädchen zeigen.
Dies muss natürlich nach Auffassung der Elternverhindert werden.
Beim nächsten Urlaub in der Türkei sehen sich daher die Eltern nebenbei nach
Mädchen um, die ihren Vorstellungen nach eine traditionelle türkische Erziehung
genossen haben. Ach ja, hübsch soll sie natürlich auch sein, schließlich will
man sie ja im Umfeld präsentieren können.
Viele Eltern erhoffen sich durch solch eine Heirat eine Anpassung ihres Sohnes an
die türkische Kultur.
Gleichzeitig bedeutet dies für die Eltern ein höheres Ansehen innerhalb ihres
Umfeldes. Somit führen sie ein geregeltes und "traditionsbewusstes" Leben.
Mit "traditionsbewusst" soll man aber in keinster Weise die Religion, den Islam,
in Zusammenhang bringen. Viele Traditionen, die das Verhalten regeln, haben mit
dem Islam nichts zu tun. Ganz im Gegenteil, sie werden abgelehnt.
Aber häufig sieht das leider in der Realität anders aus.
2. Situation von betroffenen Frauen
Das Hauptproblem dieser jungen betroffenen Frauen ist die Sprache. Sie heiraten
in eine fremde Familie, die auch noch in einem fremden Land lebt.
Weit weg von der eigenen Familie müssen sie sich in einem Land zurechtfinden,
von welchem sie nicht einmal die Sprache beherrschen. Gefühle - wie Angst und
Heimweh - sind da vorprogrammiert.
Jede noch so selbstbewusste junge Frau ist bei diesen Kriterien in ihrem
Verhalten eingeschränkt. In einigen Fällen halten es sogar die Familien nicht
einmal für nötig, ihre Schwiegertochter in einen Sprachkurs zu schicken, aus
Angst davor, dass sie Ungehorsamkeit bzw. Selbstständigkeit lernen könnte. Dies
erschwert ihre Situation in allen Lebensbereichen; z.B. kann sie nicht alleine
zum Arzt oder Einkaufen. Es muss immer jemand aus der Familie dabei sein, der
ihre Worte übersetzt. Somit hat die Familie sie unter Kontrolle. Sie ist völlig
ausgeliefert und kann sich nicht entfalten. Um möglichen Konflikten mit der
Familie des Ehemannes aus dem Weg zu gehen, unterwirft sie sich völlig den
Wünschen und Erwartungen, die man an sie stellt.
3. Reaktionen vom sozialen Umfeld
3.1. Familie
Der einzige Kontakt zur eigenen Familie besteht aus Briefen und
Telefongesprächen. In extremen Fällen wird auch dieser Kontakt untersagt oder
nur unter Aufsicht genehmigt. Es bleibt ihr nur noch, die Familie ihres Ehemannes
als einzige Bezugsperson zu akzeptieren.
Natürlich möchte sie diese Menschen nicht verlieren, um nicht zu vereinsamen.
Sie richtet ihr ganzes Verhalten nach den Wünschen der Familie. So hat sie sich
die Situation vereinfacht und versucht nur noch, das Positive in ihnen zu
sehen, um Probleme zu verhindern.
3.2. Türkische Gesellschaft
Innerhalb der türkischen Gesellschaft versucht sie, eine gute "Gelin" (türk. Schwiegertochter) zu sein, um auch von den türkischen Freunden der Familie akzeptiert zu werden. Dadurch lässt sie die "Rolle" der Schwiegertochter, die türkisch-traditionell genau definiert ist, in ihren und den Vorstellungen der türkischen Gesellschaft weiter existieren. Wenn sie sich nicht daran hält, verliert sie nicht nur ihr Ansehen bei der Familie des Ehemannes sondern auch deren Freunden, Nachbarn und Bekannten.
3.3. Deutsche Gesellschaft
Der Kontakt zur deutschen Gesellschaft ist nicht so häufig. Jedoch wird sie auf
jeden Fall mit ihr konfrontiert, spätestens dann, wenn sie einen Arzt aufsuchen
muss. Durch den Empfang und Zunahme von türkischen Sendern wird auch dieser
Kontakt reduziert. Ihr wird dadurch die Möglichkeit genommen mitzukriegen,
was im Land passiert, in dem sie lebt.
Nur durch das Erlernen der deutschen Sprache kann sie mit den Deutschen in ihrem
Umfeld Kontakt aufnehmen. Solange sie nicht der deutschen Sprache mächtig ist,
werden auch die Deutschen in ihrer Umgebung sie nicht als eine Persönlichkeit
wahrnehmen und interpretieren können. Es wird immer eine Grenze zwischen ihnen
geben, obwohl sie vielleicht Tür an Tür wohnen.
4. Konkrete Fallbeispiele
4.1. Fall 1
E.Y. wurde 1986 als die erste Schwiegertochter der Familie Y. nach Deutschland
geholt. Sie war gleichzeitig die Nichte der Schwiegermutter.
Als Kind verlor sie ihre leiblichen Eltern. Sie hat bei den Schwiegereltern
gewohnt. Mit der Zeit hat sie herausgefunden, dass ihr Ehemann eine deutsche
Freundin hat. Ihre Schwiegereltern haben ihr die Schuld gegeben, obwohl der Sohn
schon vor der Heirat mit derselben Freundin liiert war. Sie sei keine gute
Ehefrau gewesen, wurde ihr vorgeworfen; sonst wäre der Sohn nicht zu der deutschen Freundin
zurückgekehrt. Der Ehemann kam nicht mehr nach Hause und sie war nicht mehr die
Schwiegertochter sondern nur noch die Haushälterin.
Aggressionen innerhalb der Familie häuften sich immer mehr, bis sie es nicht
mehr aushielt und mit ihren Kindern in ein Frauenhaus flüchtete.
Zur Zeit sieht ihre Situation wie folgt aus:
Ihr Mann hat das Sorgerecht für die Kinder erhalten, weil sie in der
Zwischenzeit wegen Depressionen in einer Nervenanstalt behandelt werden musste.
Sie lebt allein und ist heute psychisch labil.
4.2. Fall 2
A.R. kam 1988 nach Deutschland. Sie wohnte nicht mit ihren Schwiegereltern
zusammen.
Sie hatte jedoch auch Probleme: ihr Mann hatte Beziehungen zur türkischen
Drogenszene. Sie wusste nichts davon und hat alles hier in Deutschland erfahren.
Nach der Geburt ihres Sohnes hatte sie sich vorgenommen, sich auf jeden Fall von
ihrem Mann zu trennen. Aus Angst um die Zukunft ihres Sohnes lernte sie nebenbei
deutsch. Dadurch hatte sie Kontakt zu ihren Nachbarn, die ausschließlich Deutsche waren. Diese haben ihr dann geholfen, sich von ihrem Mann zu lösen. Heute
lebt sie mit ihrem Sohn in ihrer eigenen Wohnung und hat das Kapitel mit ihrem
Ex-Mann abgeschlossen. Sie ist berufstätig. Ihr Sohn ist jetzt 12 Jahre alt. Sie
lebt nicht vom Sozialamt, sie steht ziemlich sicher auf ihren eigenen Füßen.
4.3. Fall 3
D.T. kam 1995 Deutschland. Sie hat auch die erste Zeit bei ihren Schwiegereltern
gewohnt, bis sie eine eigene Wohnung gefunden hatte.
Diese Zeit hat ihr Schwiegervater genutzt, ihr deutsch beizubringen. Jeden Abend
wurden Präpositionen, Artikel usw. gelernt. Ihr Schwiegervater spricht ein gutes
Deutsch.
Nachdem sie deutsch gelernt hatte, wollte die Familie, dass sie ihren
Führerschein macht, um so unabhängiger zu werden. Das hat sie auch gemacht, in
deutscher Sprache versteht sich, und sie hat bestanden.
Heute hat sie zwei Kinder, wohnt in der Nähe der Schwiegereltern, und hat ein
gutes Verhältnis zu ihnen, weil sie sie am Anfang unterstützt haben.
Auch das Verhältnis zum Ehemann ist gut.
Wenn ihr Mann z.B. sich eine Komödie im deutschen Fernsehen anguckt, kann sie
mitlachen, weil sie alles versteht.
5. Das Erleben betroffener Frauen
Selbstachtung ist gleichbedeutend mit der Erfahrung, dem Leben gewachsen zu sein
und seine Anforderungen erfüllen zu können.
Wer also Selbstachtung hat, kann den eigenen Fähigkeiten vertrauen, kann Entscheidungen fällen, sowie Urteile oder Meinungen über etwas Bestimmtes bilden
und sich somit auch den Herausforderungen des Lebens stellen.
Der Mensch der Selbstachtung hat, fühlt sich als ein gleichwertiger Mensch in
der Gesellschaft, womit das Selbstwertgefühl gesteigert wird. Eine
Frau, die solch eine Selbstachtung hat, ist in einer Gesellschaft, in der die
Unterdrückung der Frau dominiert, "stark" genug, um sich zu befreien. Bei einer
Frau, deren Selbstachtung stark geprägt ist, wird eine Unterdrückung keine
Chancen haben.
Frauen jedoch, die schon in der Erziehung Autorität erlebt haben, neigen eher
dazu, sich unterdrücken zu lassen.
Die Situation der unterdrückten Frau sieht so aus, dass sie ihr Leben lang ihr
Verhalten auf andere gerichtet hält.
Dementsprechend sieht auch das Erleben aus. Ihre Meinung kann sie nicht äußern,
aber innerlich in ihrem Erleben ist sie immer damit beschäftigt, die
Situation zu ändern, es jedoch nicht kann.
Ihr Verhalten stimmt nicht mit dem Erleben überein.
Solange diese Unstimmigkeit zwischen ihrem Verhalten und Erleben andauert, wird
eine Besserung ihrer Situation nicht möglich sein.
6. Sichtweise von betroffenem Ehepartner
6.1. Sichtweise des jungen Mannes
Die dritte junge Generation und deren Eltern haben in der heutigen Zeit eine
völlig andere Sozialisation, so dass auch die Norm- und Werte-Vorstellungen - was die
türkische Kultur betrifft - auch unterschiedlich sind.
Der junge Mann, der in der Türkei zwangsverheiratet wurde, willigt solch einer
Heirat nur ein, um den Eltern wenigstens auf diese Weise gerecht zu werden. Diese
Heirat hat auch in sofern eine Alibi-Funktion: "Ich bin der, für den mich meine
Eltern und die Gesellschaft halten wollen."
Oft spielt für den jungen Türken die türkische Gesellschaft eine gleichwertige
Rolle wie die Eltern, so dass er die Angst hat von der Gesellschaft verstoßen zu werden,
was er vermeiden möchte.
Die Kluft zwischen den Eltern und der Gesellschaft ist jedoch zu groß. Der junge
Mann kommt nicht gegen sie an, und reagiert meistens aggressiv auf eine
Zwangsverheiratung, und diese Aggressionen bekommt dann die Ehefrau durch Gewalt
zu spüren.
Die "importierte" Frau ist in den Augen des jungen Mannes "Mitkomplizin " der
Eltern, da sie die gleiche Sprache spricht und die gleichen Norm und Wert
Vorstellungen hat. Er sieht sie als die "Schwiegertochter" seiner Eltern und nicht als
seine
Ehefrau. Mit dieser Einstellung ist eine Ehe von Anfang an zum scheitern
verurteilt.
6.2. Sichtweise der jungen "importierten" Frau
Falls die junge Frau nicht zu der Heirat gezwungen wurde und aus eigener
Entscheidung zugestimmt hat, dann ist eines der Gründe für die Einwilligung
zu dieser Ehe auf jeden Fall folgendes: Deutschland ist das Land "Utopia", wo keine
finanziellen Probleme existieren. Was vielleicht auch stimmt.
Doch schnell merkt die junge Frau, dass es auch seine Schattenseiten hat.
Abgesehen von Heimweh, plagt sie auch die Abhängigkeit vom Ehemann und von den
Schwiegereltern.
Sie hat eingesehen, dass sie auf jeden Fall mit der Familie klarkommen muss, um
ihren Bedürfnissen nachgehen zu können. Sie akzeptiert das Verhalten des
Ehemannes und der Eltern, egal wie das Verhalten aussieht; denn sie ist nämlich auf deren Hilfe angewiesen (zumindest sprachlich).
7. Lösungsmöglichkeiten
Um bei harten Fällen die Frau zu unterstützen, muss erst einmal Kontakt
geknüpft werden. Hierbei ist es wichtig, dass die "importierte" Frau zur Außenwelt
eine Beziehung bekommt.
Diese Beziehung sollte, soweit es möglich ist, keinen Kontakt zu der Familie des
Mannes bedeuten, damit eine Kontaktperson die Situation der Frau besser erkennt und
sie dabei
unterstützt.
Ist die Situation sogar mit Gewalt verbunden, sollte die Frau aus ihrem Umfeld
herausgeholt werden. In diesem Fall wäre ein Frauenhaus die Übergangslösung, bevor
man weitere Schritte unternimmt. Die Institutionen, mit denen das Frauenhaus
zusammen arbeitet, helfen der Frau, sich eine neue Existenz zu gründen, falls
eine Rückkehr nicht möglich ist.
Das muslimische Frauenzentrum, was wir in Köln Ehrenfeld besucht haben, kann
betroffenen Frauen in solchen Fällen weiter helfen.
Im Frauenzentrum werden unterschiedliche Kurse angeboten, wie z.B.
Sprachkurs, Computerkurs. Für Frauen, die ihren Abschluss nachholen wollen, wird
täglicher Unterricht zur Vorbereitung der Prüfungen angeboten.
Die Frauen werden dort von Lehrerinnen, einer Diplom Pädagogin, Sozialarbeiterinnen
und Erzieherinnen betreut bzw. unterrichtet.
Es gibt einen hausinternen Kindergarten, wo die Frauen während des
Unterrichtes, ihre Kinder "abgeben" können. Die Kinder werden von Erzieherinnen
und Kinderpflegerinnen betreut.
Die Atmosphäre in dieser Einrichtung ist sehr häuslich bzw. sehr familiär, wir
haben uns als Außenstehende sehr wohl gefühlt.
8. Abschließende Bemerkung
Trotz der aufgeführten extremen Fälle dürfen wir die Situation aller
"importierten" türkischen Frauen nicht verallgemeinern.
Es gibt auch durchaus positive Fälle wie zum Beispiel Fall 3.
Die Integration der Frau hängt oftmals von der Sozialisation der Familie des
Ehemannes und der Frau selbst ab. Ist die Frau z.B. in der Türkei in einer
Großstadt aufgewachsen, sieht oft alles anders aus.
Oder umgekehrt ist der Mann hier (in Deutschland) in einem "Ghetto" aufgewachsen, ist seine
Haltung einer Frau gegenüber eine ganz andere.
Aber nicht desto trotz spielen zwei weitere Faktoren für die Aufnahme und
Verarbeitung der Problem der "importierten" Frau eine wesentliche Rolle, die den Charakter beeinflussen:
Das sind die endogenen* und die autogenen**
Faktoren.
* von innen kommend, innen entstehend
** griechisch »aus sich selbst geboren«, d.h. ursprünglich, selbsttätig
Das Todesurteil (Fatwa) gegen den Schriftsteller Salam Rushdie, das 1989 vom iranischen "Revolutionsführer", dem Ayatollah Ruhollah Musavi Chomeini ausgesprochen worden war, ist nach einem Bericht des "Online Wochenblattes FOCUS" vom Freitag, dem 22.06.2007, vom 5. Staatspräsident des Iran Ahmad Chatami als "weiterhin gültig" und "unverrückbar" in seinem vom staatlichen Rundfunk übertragenen Freitagsgebet bezeichnet worden. Ferner sagte er: "Großbritannien sollte wissen, dass es der hundertprozentige Verlierer ist."
Nach Bekanntwerden des Todesurteils habe ich das besagte Buch "Die Satanischen Verse" gekauft. Verzweifelt habe ich nach irgendwelchen anstößigen Auffälligkeiten gesucht, aber nichts gefunden. Ehrlich gesagt hat mich das Buch auch nicht besonders interessiert.

Keiner aus obiger aufgebrachten Menge (wahrscheinlich) etwas von Rushdie ge-
lesen geschweige denn verstanden. Aber sie sind zu allem fähig und willig!
Was auch immer die Islamisten gefunden haben wollen, unterliegt keineswegs und auf gar keinen Fall irgendeiner ausländischen Rechtssprechung; denn nach europäischem Recht liegt bei Rushdie kein Verbrechen vor und wenn, muss erst einmal formell Anklage erhoben werden, eine ordnungsgemäße Verteidigung oder das Recht auf eine Selbstdarstellung eingeräumt werden. Jeder, der in Zukunft etwas schreibt, kann von nun an sicher sein, dass er nicht durch sogenannte religiöse Rechtsprechung bedroht wird, sogar mit dem Tode; denn offensichtlich kann der Islam ein Recht auf Einspruch in allen Fragen beanspruchen. Wie kann es einem Leser demnächst ergehen, der es wagt ein immerhin von hohen islamischen sogenannten Würdenträger (siehe >hier< Anmerkungen zur "Würde") verteufeltes Buch oder Schriftstück, eine Karikatur oder was sonst auch immer bekannter Maßen besitzt (wie ich es zugegeben habe). Nachdem unsere Vorfahren in unserem Kulturraum endlich Menschrechte mit unter anderem insbesondere verbriefter Meinungsfreiheit erkämpft haben, ist es schockierend, dass religiöse Eiferer ungestraft zum Mord aufrufen dürfen. Nach dem deutschen Strafgesetzbuch gilt
"§§ 26 Anstiftung
Als Anstifter wird gleich einem Täter bestraft, wer vorsätzlich einen anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat bestimmt hat."
Kein europäisches Land hat eine gegen vorgenannte, öffentliche
ausgesprochene und bestens dokumentierte Anstiftungen - meines Wissens - dem
Iran wenigstens eine Protestnote verschickt, geschweige denn einen Botschafter
einbestellt oder eine Mitteilung an den internationalen Gerichtshof in Den Haag
gegeben.
Bedeutet Religionsfreiheit eine äußerste Zurückhaltung, nicht gegen religiöse
Menschen bei Straftaten einzuschreiten, die den normalen Bürger ins Gefängnis
gebracht hätten? David Parris schreibt in seiner Broschüre "Dem Glauben auf den
Zahn gefühlt - Ansichten eines Skeptikers (>hier<): Obwohl die Vorfälle
aufgezeichnet und durch Rundfunk und Fernsehen verbreitet wurden, wurde unter
dem unglaublichen Vorwand "aus Mangel an Beweisen" keine Strafverfolgung
eingeleitet...
Man denke auch an verbrechen aus Anlass der sogenannten Mohamed
Karikaturen und sonstige (islamisch) religiöse Verbrechen (Einzelheiten bei
terror/karikatur_mohammed)