Konsumentenpsychologie

 

kann man in der heutigen vielfachen Anwendung

als "psychologische Ausbeutungskriegsführung gegen den Verbraucher mit unkonventionellen Mittel" bezeichnen

oder auch als Konsumenten"gehirnwäsche" (Definition ab >hier< und nach unten blättern)!

nach dem Motto von

Jörg Hieber, dem ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden der Edeka-Zentrale

(genossenschaftlich orientierte Einkaufsorganisation des Lebensmitteleinzelhandels; gegründet 1907 in Leipzig; Sitz: Hamburg);

 er plädierte für eine „emotionale Kundenbindung":

 „Wir müssen heute nicht mehr Hungrige satt,

sondern Satte hungrig machen".

Konsumenten-, Werbepsychologie sind "Spezialisierungen" der

Wirtschaftpsychologie - >hier< deren Definition.

>Hier< zum Buch von Georg Felser: Werbe- und Konsumentenpsychologie,

ein Buch, das jeder lesen sollte, um zu erfahren, welcher psychischen Wirkung

wir durch Werbung unterliegen und auch unterliegen sollen.


>Hier< zur Seite "Werbetricks" (in Listenform, dazu ein Hilfeangebot der "Verbraucherzentrale"

und

>hier< zu: "Werbung als Verführung".

>Hier< ein wenig zu Büchern (Hoffmann: Werbepsychologie) und

auf derselben Seite das Buch von Vance Packard "Die geheimen Verführer

 - Der Griff nach dem Unbewußten in jedermann" (>hier< direkt);

 


 

"Konsumenten sind die Grundlage für den Erfolg von Unternehmen. Letztendlich basiert unser gesamtes derzeitiges Wirtschaftssystem auf dem Verhalten der Konsumenten. Nur wenn diese Konsumenten Angebote* nachfragen und sich dafür entscheiden, verdienen sowohl Unternehmen als auch Zulieferer und behaupten sich im Markt. Es ist also für Unternehmen in Branchen mit zunehmendem Wettbewerbsdruck überlebensnotwendig, sich mit dem Verhalten ihrer Kunden intensiv auseinanderzusetzen. Erste Reaktionen zeigen sich zum einen darin, dass Teams, die sich gezielt mit Konsumentenverhalten befassen, an zentralen Positionen in Unternehmen aufgestellt werden und zum anderen, dass Marketingabteilungen sich immer stärker für die psychologischen Verhaltensgrundlagen der Kunden interessieren. Anders als in vielen anderen Bereichen von Unternehmen sind aber im vergleichsweise schwer greifbaren Feld des Erlebens und Verhaltens von Kunden und Konsumenten die Chancen für Optimierung und Effizienz bei weitem noch nicht ausgeschöpft.
* statt Bedarfsbefriedigung


... Diese Veranstaltung vermittelt einen breiten Überblick über relevante Bereiche in Konsumentenpsychologie, Werbepsychologie und Marktpsychologie. Ziel ist ein Orientierungsrahmen für die Anwendungsbereiche, in denen diese Disziplin wertvolle Beiträge für Unternehmen und den Markterfolg leisten kann. Praxisbeispiele verdeutlichen dies jeweils exemplarisch. Ziel ist nicht die Vermittlung des vertieften Wissensschatzes einer umfangreichen Forschungstradition, sondern die Inspiration für neue Möglichkeiten und Ideen aus einem spannenden Feld."


 

Mehr unter www.wpgs.de (der Seite der "Wirtschaftspsychologischen Gesellschaft").

 

Dort war (zumindest bis 26.8.2009) unter der Verzweigung "unser Team" als erstes Prof. Dr. Florian Becker genannt, gefolgt von weiteren 14 Fachleuten. Den Lebenslauf von Prof. Becker hatte ich auf dieser Seite abkopiert. Der Leser von www.gotteswahn.info muss sich jetzt jedoch diesen Lebenslauf von www.wpgs.de (und link: unser Team) aufrufen. Die Begründung geht aus dem folgenden Inhalt der e-Mail des Herrn Prof. Becker vom 22.8.2009 hervor:

 

Sehr geehrter Herr Rathwa,

ich fordere Sie auf umgehend alle Inhalte über mich aus Ihrer Internetseite zu entfernen.

Das betrifft insbesondere die Informationen, die Sie rechtswidrig ohne Erlaubnis aus unserer Seite kopiert haben.
http://www.gotteswahn.info/Personen/Wirtschaftspsy_Florian_Becker.htm
Sollten Sie dem nicht unmittelbar nachkommen, werden wir leider rechtliche Schritte einleiten müssen.

MfG,

Florian Becker

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Dr. Florian Becker
Marketing Psychology and Consumer Research
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Wirtschaftspsychologische Gesellschaft München
www.wpgs.de
Arndtstraße 4
80469 München, Germany
Tel.: +49 (89) 45 23 87 37
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Antwort am 27.8.2009:

 

Sehr geehrter Herr Rathwa,

vielen Dank für Ihr Verständnis für das Urheberrecht und die umgehende Reaktion.
Nebenbei bemerkt: Ich halte Ihre Sicht auf die Wirtschaftspsychologie für etwas einseitig.
Wissenschaft ist zunächst wertneutral kann etwa in diesem Kontext ebenso für den Verbraucherschutz, mehr Kundenzufriedenheit, passendere Produkte und gesündere Mitarbeiter dienen.

Beste Wünsche,
Florian Becker
 

 

Aus der weiteren Korrespondenz kamen noch folgende, sehr wertvolle und dankbar anzunehmende Hinweise:

 

...In der Tat ist die Machtverteilung zwischen Industrie und Verbraucherschutz deutlich asymmetrisch.
Als Wissenschaftler ist es natürlich auch wichtig auf die Verbesserungsmöglichkeiten für den Verbraucherschutz und auf mögliche Gefahren des Einsatzes von Marketingmaßnahmen hinzuweisen.
Kernproblem ist meiner Meinung nach auch, dass die Politik (zumindest noch nicht offiziell, im eigenen Wahlkampf dagegen nur zu gut) verstanden hat, dass Menschen sehr irrational entscheiden und stark beeinflussbar sind, eben auch mit absolut unbewussten Methoden wie Hintergrundmusik, Beduftung oder Konditionierung.
Dennoch kann ich Ihnen versichern, dass bisher zumindest alle Personen in den Unternehmen die ich kenne und mit denen wir zusammenarbeiten ein sehr menschenfreundliches Verständnis von sich und ihren Kunden haben und sehr an Kundenzufriedenheit und langfristigem Wohlbefinden und Nutzen der Kunden interessiert sind.

Für Literatur kann ich Ihnen empfehlen, regelmäßig unsere Seite zu besuchen, wir bauen hier gerade den Fachtextebereich Wirtschaftspsychologie aus.
http://www.wpgs.de/content/blogcategory/40/237/
Ansonsten ist als Einstieg dieses Buch sicher nicht verkehrt:
http://www.wpgs.de/content/view/215/154/

Beste Grüße,
Florian Becker

 

Das von Prof. Dr. Becker oben empfohlene Buch:

Werbe- und Konsumentenpsychologie von Georg Felser aus dem Spektrum Akademischer Verlag (mehr unter obiger Adresse - doch nochmals >hier<).


Walter Rath, Änderung dieser Internetseite am 26.9.2009 (nun mit etwas klarer gefassten "Kopf-Zeilen) und Zusatz am 28.8.