Institutionen (mit Personen)

 

die im Rahmen meines Internetbuches "www.gotteswahn.info" als besonders wichtig und beispielhaft zitiert werden, weil sie sich auf Problemfolgen infolge ungezügelter Naturausbeutung, auf Problemlösungen für Umweltschäden, für den Klimaschutz und für unbedingt erforderliches menschliches Umdenken spezialisiert haben.

 

Es werden vorgestellt das Worldwatch Institute,

der Club of Rome (>hier<),

das Wuppertal-Institut (>hier<)


 

Das Worldwatch Institute (Weltbeobachtungs- bzw. -überwachungsinstitut [WI]) wurde 1974 von Lester Russell. Brown (Jahrgang 1934) gegründet. Brown war bis 2001 Instituts-Leiter, wurde abgelöst von Christopher Flavin (>hier<). Das Worldwatch Institute ist eine unabhängige interdisziplinäre Forschungseinrichtung mit Konzentration auf Themen der Nachhaltigkeit und umwelt- und sozialverträgliche Technologie mit Sitz in Washington, D. C..

2 Publikationen des Worldwatch Institute werden  zitiert:

 

>hier< mit dem Titel "Zur Rettung des Planeten Erde - Strategien für eine ökologische nachhaltige Weltwirtschaft",

>hier< "Zur Lage der Welt - 1993 - Daten für das Überleben unseres Planeten" vorgestellt.

 

Bekannt sind die jährlichen Publikationen des WI, "Zur Lage der Welt ..." (State of the world ...). Letzter Jahresbericht ist von 2006 (Stand November 2008).

 


Lester („Les“) Russell Brown  ist ein Umwelt-Analytiker und Buchautor, z.B. der oben anzuklickenden Buchbeispiele.

 

Im Anschluß an seine leitende Tätigkeit des von ihm gegründeten Wordwatch Institute brachte er 2001das Earth Policy Institute zum Leben und ist heute (November 2008) dort Direktor. Auch diese Neugründung ist ein gemeinnütziges Umweltforschungsinstitut, wo er auch lebt. Sowohl das Worldwatch Institute als auch das Earth Policy Institute befinden sich in Washington D.C., wo Les Brown auch wohnt.

 

Brown hat zahlreiche Bücher zu Umweltthemen veröffentlicht, die in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden. Ein sehr wichtiges Buch ist unter dem Titel Plan B 2.0: Rescuing a Planet Under Stress and a Civilization in Trouble ("Rettung eines unter Belastung stehenden Planeten und einer sich in Schwierigkeiten befindlichen Zivilisation") im Jahre 2006 erschienen.

Brown wurde von der berühmten US-amerikanischen Zeitung "Washington Post" als „einer der einflussreichsten Denker der Welt“ bezeichnet. Im amerikanischen Who's who ("wer ist wer") firmiert er unter den 50 „Great Americans“ "hervorragenden Amerikanern").

 

Lester R. Brown ist Honorar-Professor der Chinesischen Akademie der Wissenschaften.

 

Sein Buch "Plan B 3.0: Mobilmachung zur Rettung der Zivilisation" aus dem Kai Homilius Verlag, Berlin, 2008, ISBN 3-89706306-9 ist soeben im Handel erhältlich.

 


Der derzeitige Präsident Christopher Flavin der unabhängigen Forschungsgemeinschaft Worldwatch Institute ist auch

 

- Gründungsmitglied des Direktoriums vom "Business Council for Sustainable Energy" "beratende Unternehmensversammlung für nachhaltige Energie",

- Mitglied im "National Academy of Sciences Board on Energy and Environmental Systems" (Ausschuß der nationalen Wissenschaftsakademie für Energie und Umwelt-Systeme),

- Mitglied im "Climate Institute" (Institut für Klima),

- Mitglied im "Environmental and Energy Study Institute" (Institut für Umwelt- und Energie-Studien).

 

Sein Forschungs- und Berichtsschwerpunkt liegt auf dem Gebiet der internationalen Enegiewirtschafts- und Klimapolitik.

 

Flavin stammt aus Monterey in Kalifornien und verließ nach einem Examen (cum laude = mit Lob) das Williams College, an dem er  Wirtschaftswissenschaften, Biologie und Umweltforschung studierte.

 


 

Sandra Postel, die Mit-Autorin der oben angegebenen Bücher, ist Gründerin und Direktorin des "Global Water Policy Project" (Projekt, die globale Wasser- und Gewässerverwaltung betreffend). Sie ist Fachfrau für Frischwasser-Angelegenheiten und damit verbundene Ökosysteme. Von 1988 bis 1994 arbeitete sie als Vize-Präsidentin für Forschung im "Worldwatch Institute". 2002 wurde ihre Beiträge für Wissenschaft und Technologie vom renommierten Wissenschaftsblatt "Scientific America" in der Gruppe der renommiertesten 50 Amerikanischen Wissenschafter eingestuft. Frau Postels Arbeit strebt die Erziehung und die Erweckung von Verständnis für schonenden Umgang mit Frischwasser an. Sie hat viele Artikel geschrieben, welche schonenden Gebrauch von Wasser betreffen, und auch in Fernsehauftritten auf Umweltthemen ingewiesen.

 


 


 

Der Club of Rome ist eine Vereinigung von Vertretern aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik aus allen Regionen unserer Erde. Er wurde 1968 von Aurelio Peccei und Alexander King initiiert, um sich für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft der Menschheit einzusetzen. Die Weltöffentlichkeit kennt den Club of Rome seit 1972 durch den viel diskutierten Bericht Limits to Growth (Die Grenzen des Wachstums >hier<), dem ersten der regelmäßig erscheinenden „Berichte an den Club of Rome“ zur Weltlage.

 

Die Leitidee ist heute eine nachhaltige Entwicklung, die erfordert, die Bedürfnisse der Menschen weltweit inklusive der nachfolgenden Generationen zu berücksichtigen. Der Club of Rome denkt und arbeitet in globalen Zusammenhängen und stellt sich gegen monokausales und kurzfristiges Denken und Handeln. Er möchte möglichst viele Menschen dazu bewegen, ihr Verhalten so zu ändern, dass sie im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung handeln.

 

Projekte des Club of Rome in Deutschland

 

30 nationale Gesellschaften verfolgen die Ziele des Club of Rome in lösungsorientierten Projekten. Die Deutsche Gesellschaft Club of Rome konzentriert sich auf drei Handlungsfelder:

  • ganzheitlich denken lernen
    Das Club of Rome Bildungsprojekt: In 25 Club of Rome-Schulen (i.Gr.) lernen 12.000 Schüler als Weltbürger, die Zukunft positiv zu gestalten.

  • das Klima ins Gleichgewicht bringen
    Das Club of Rome Klimaschutzprojekt: DESERTEC bedeutet saubere Energien aus den Wüsten.

  • fair wirtschaften
    Die Club of Rome Wirtschaftspartnerschaft / Global Marshall Plan Initiative: Eine ökosoziale Marktwirtschaft bringt mehr Gerechtigkeit und schont die Umwelt.

1968 auf Initiative von Aurelio Peccei (1908 - 1984) gegründeter informeller Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Politikern und Wirtschaftsführern aus zahlreichen Ländern; Sitz: Paris. Ziel ist die Erforschung der Menschheitsprobleme, v.a. der wirtschaftlichen, politischen, ökologischen, sozialen und demographischen Situation der Menschheit. Viele Berichte an den Club of Rome (als erster »Die Grenzen des Wachstums«, 1972, deutsch, von D.Meadows u.a. >hier<) fanden ein weltweites Echo. Als Bericht des Rates des Club of Rome erschien 1991 »Die erste globale Revolution. Bericht zur Lage der Welt. 20 Jahre nach 'Die Grenzen des Wachstums'« (deutsch 1992), von A.King und B.Schneider. Neuere Berichte an den Club of Rome sind u.a.: E.U. von Weizsäcker u.a.: »Faktor Vier. Doppelter Wohlstand halbierter Naturverbrauch« (1995); »Die Grenzen der Gemeinschaft. Konflikt und Vermittlung in pluralistischen Gesellschaften«. Ein Bericht der Bertelsmann-Stiftung an den Club of Rome, herausgegeben von P.L. Berger (1997, deutsch); O.Giarini und P.Liedtke: »Wie wir arbeiten werden« (1998, deutsch); F.Vester: »Die Kunst, vernetzt zu denken« (1999); R.Mohn: »Menschlichkeit gewinnt« (2000). 1973 erhielt der Club of Rome den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. (Fast wörtlich aus: © 2003 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG)
 


 


Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie erforscht und entwickelt Leitbilder, Strategien und Instrumente für eine nachhaltige Entwicklung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.

 

Es ist eine rechtlich selbständige, gemeinnützige GmbH mit Sitz in Wuppertal und dort im "Dürer-Haus" untergebracht.

Im Zentrum der Aktivitäten stehen die Ökologie und deren Wechselbeziehung mit Wirtschaft und Gesellschaft. Die Entkopplung von Naturverbrauch und Wohlstandsentwicklung bildet einen Schwerpunkt seiner Forschung. Das Institut versteht sich als Mittler zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und arbeitet dementsprechend anwendungsorientiert. Es führt mit einer wachsenden Zahl von Projekten Drittmittel-finanzierte Auftragsforschung durch und erhält eine Grundfinanzierung vom Land Nordrhein-Westfalen. Seine Gründung erfolgte 1991 unter der Leitung von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker. Derzeitig (2008) ist wissenschaftlicher Geschäftsführer und Präsident Prof. Dr. Peter Hennicke und die kaufmännische Geschäftsführerin Frau Brigitte Mutert-Breidbach. Insgesamt sind 140 Personen beschäftigt.

Die Schwerpunkte der vier Forschungsgruppen sind:

  • Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen
  • Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik
  • Stoffströme und Ressourcenmanagement
  • Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Forschungsgruppen arbeiten an den Querprojekten:

  • Globalisierung und Nachhaltigkeit
  • Öko-Suffizienz und Lebensqualität
  • Integrierte Nachhaltigkeitsszenarien

Nach Aufruf von http://www.wupperinst.org erscheint das Bild links und der unten stehende Text:

Wir nutzen die Ressourcen, als hätten wir vier Erden.

Doch wir haben nur einen Planeten, mit dem wir sorgsam umgehen müssen. Das heißt nachhaltig leben und wirtschaften. Das Arbeitsfeld des Wuppertal Instituts ist die anwendungsorientierte Nachhaltigkeitsforschung. Im Zentrum seiner Forschung stehen die zentralen Herausforderungen einer zukunftsfähigen Entwicklung wie der Klimawandel oder die zunehmende Ressourcenverknappung.


Weiter unten gibt es dann den neuesten Stand der Publikationen, u.a. das in diesem Jahr erschienene Buch "Wege aus der Klimafalle - Neue Ziele, neue Allianzen, neue Technologien - was eine zukünftige Klimapolitik leisten muss"
Hermann E. Ott, Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.):
Wege aus der Klimafalle
Oekom Verlag, München, Januar 2008
215 Seiten
19,90 Euro (D)
ISBN: 78-3-86581-088-5

Mit Beiträgen u. a. von Peter Barnes, Preety M. Bhandari, Bernd Brouns, Carlo Jaeger, Manfred Fischedick, Jörg Haas, Niklas Höhne, Anja Köhne, Matthias Kopp, Thomas Langrock, Malte Meinshausen, Lewis Milford, Jennifer Morgan, Fritz Reusswig und Roda Verheyen, herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung und Hermann E. Ott, Klimapolitikexperte und Leiter Büro Berlin des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie.

Ferner ist zum Buch lesen:

Hitzewellen, Überschwemmungen, Tropenstürme - der Klimawandel ist bereits in vollem Gange. Wir werden ihn nicht mehr gänzlich aufhalten können - doch wir sollten jetzt alles daran setzen, ihn zu bremsen und seine Folgen zu mildern. Doch wie könnte eine entsprechend umfassende Klimapolitik aussehen? In diesem Band diskutieren hochrangige Expertinnen und Experten neue Strategien, um den Klimawandel zu begrenzen. In kurzen, verständlich geschriebenen Beiträgen stellt dieses Buch die neuesten Erkenntnisse zu den Zielen einer Klimastrategie, zur Förderung neuer Technologien und zu neuen gesellschaftlichen Allianzen vor.


Ältere Publikationen >hier<


November 2008, Walter Rath