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Gentile Bellini malte 1496 die "Prozession auf dem Platz San Marco in Venedig"absolut foto-realistisch (Bild unten), wie der Ausschnitt

unter diesem Bild zeigt. Das Original befindet sich in der Galleria dell' Accademia, Venezia


 

 


 

Karikatur von Ralf König (>hier<) zur in der Bibel festgeschriebenen Erbsünde


 

Ein Bild von Gerhard Haderer: Jesus surft auf dem See Genezareth

(hebräisch: Yam Kinnereth, arabisch: Bahr et-Tabarije)

 

 

Der 1951 geborene österreichische Grafiker und Autor, Gerhard Haderer,  wurde  2005 in Griechenland (in Abwesenheit) zu 6 Monaten Haft verurteilt wegen seiner satirischen Zeichnungen (z.B. in seinem Buch: "Das Leben des Jesus"). Er wurde jedoch später freigesprochen, aber dennoch auch heftig von der römisch katholischen Kirche und vor allem vom bayrischen Ex-Ministerpräsidenten, Edmund Stoiber, angegriffen, der die Strafwürdigkeit der Gotteslästerung wieder zurück in das deutsche Strafgesetzbuch aufgenommen haben wollte.

 

(>Hier< die entsprechende Betrachtung des besonderen Schutzes von Glaubensgemeinschaften.)

 

 


 

Der französische Maler und Grafiker deutscher Herkunft, Max Ernst, 1976 in Paris im Alter von 85 Jahren gestorben, stellte 1926 das Bild rechts unter dem Titel aus:

"Die Jungfrau haut das Jesuskind vor drei Zeugen: Anton Breton, Paul Eluard und dem Maler".

Natürlich löst ein solches Bild einen Skandal aus. Natürlich gelingt es der katholischen Kirche, die Ausstellung zu schließen. Natürlich wurden zur Zeit der Malers Kinder fast regelmäßig geschlagen, natürlich auch von frommen kirchlichen Würdenträgern. Natürlich hat es keineswegs zur einer ethischen und menschlichen Welt geführt.

Vielleicht: Hätte die Maria den Jesus nicht geschlagen, wäre seine Lehre als Weltverbesserung zu verzeichnen gewesen. Tatsächlich hat er, dieser Jesus Christus,  überhaupt nicht das Geringste in dieser Hinsicht bewirkt.

André Breton, französischer Schriftsteller, war zunächst Dadaist und galt als wichtiger Theoretiker des literarischen Surrealismus, niedergelegt im "Manifest des Surrealismus" (1930). Bekannt wurde er auch als Lyriker, z.B. durch seine zusammen mit Soupault verfassten "magnetischen Feldern". Ferner ist besonders bekannt seine Erzählung "Nadja" (1924). Breton starb 1966 in Paris im Alter von 70 Jahren.

Paul Éluard (alias Eugène Grindel), starb als bekannter französischer Lyriker in Charenton-le-Pont (bei Paris) 1952 im Alter von 67 Jahren. Auch er zählte zu den führenden Vertretern des Surrealismus, z.B. mit "Hauptstadt der Schmerzen" (1926), "die öffentliche Rose" (1934). Bereits in den 30er-Jahren ein Antifaschist wurde er seit 1940 in der Résistance aktiv und 1942 Mitglied der französischen kommunistischen Partei. Erwähnt werden sollen noch seine Werke: "Sieben Liebesgedichte im Kriege" (1943) und die "Politischen Gedichte" (von 1948).