Medizinische Psychologie

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Neurophysiologische Grundlagen

vieler psychischen Prozesse

 

Wie entsteht der Charakter eines Menschen? Die Ursachen der Entwicklung (Faktoren: Anlage [= Organismus], Umwelt, Selbstbestimmung) sind (nach Altenthan et al., "Psychologie" herausgegeben von Hermann Hobmair, Stam-Verlag, Köln-Mülheim):

 

• die endogenen Faktoren (= von „innen" verursacht, aus den Anlagen entstanden),
• die exogenen Faktoren (= von „außen" verursacht, aus Umwelteinflüssen entstanden) und
• die autogenen Faktoren (= von „sich selbst" verursacht, aus eigener Kraft des Individuums entstanden).


Endogene Faktoren
Eine normale Entwicklung kann nur zustandekommen, wenn bestimmte genetische Bedingungen erfüllt sind. Eine Schädigung oder Zerstörung des genetischen Materials macht Entwicklung unmöglich oder hemmt das Entwicklungsgeschehen schwer. Endogene Faktoren stellen das Programm der Entwicklung dar.


Mit endogenen Faktoren werden die bei der Geburt vorhandenen, innerhalb des Organismus liegenden Kräfte bezeichnet, die Entwicklungsprozesse auslösen und Entwicklung in Gang halten.


Endogene Faktoren stellen das Wachstums- und Entwicklungspotential eines Menschen dar, das in seiner Entfaltung auf Umwelteinflüsse angewiesen ist. Sie setzen bestimmte Prozesse des Organismus in Gang, wie zum Beispiel Zell- und Organaufbau, Stoffwechsel, Wachstum, Bewegung, Reizbarkeit oder Fortpflanzung, und bedingen die Entwicklung von Organen, des Nervensystems, der Sinnesorgane und der Muskeln. Endogene Faktoren bewirken zudem, daß die Veränderungen immer in einer bestimmten Reihenfolge, die nicht umkehrbar ist, ablaufen.


Exogene Faktoren
Wenn nicht extreme Anlagebedingungen vorliegen und man selbst die Entwicklung nicht hemmt, so geben exogene Faktoren den Ausschlag für die Entwicklung der Persönlichkeit. Meist sind es die Umwelteinflüsse, die eine gesunde Entwicklung ermöglichen bzw. Entwicklungsstörungen hervorrufen. Exogene Faktoren stellen den Schrittmacher der Entwicklung dar.


Exogene Faktoren sind in ihrer Wirkung auf endogene Faktoren angewiesen; andererseits können sie die Wirkung endogener Faktoren unterstützen oder auch beeinträchtigen. Sie legen zudem fest, was, wann, in welchem Umfang und auf welche Art und Weise gelernt wird. Dies kann vor allem am Beispiel der Sprachentwicklung deutlich gemacht werden: Umwelteinflüsse legen fest, welche Sprache erlernt wird, in welchem Alter das Kind etwa mit bestimmten Begriffen konfrontiert wird, ob es eine bestimmte Sprache sehr differenziert lernt oder ob es sich die Sprache durch Nachahmung, mehr durch Lob und Anerkennung oder aufgrund von Tadel und Strafe aneignet.


Zudem können exogene Faktoren die Selbststeuerung eines Individuums fördern oder auch weitgehend verhindern. Das Kind entwickelt sich nicht nur, es wird vor allem entwickelt. Alle Bezugspersonen des Kindes (...) werden deshalb ,Entwicklungshelfer` sein.


Autogene Faktoren
Das Kind setzt sich von vorneherein aktiv mit seiner Umwelt auseinander, es erforscht „von sich aus" die Umwelt. Als nicht nur reaktives, sondern insbesondere als aktives Wesen führt der Mensch bestimmte Entwicklungsprozesse herbei und nimmt somit Einfluß auf seine Entwicklung.


Mit autogene Faktoren werden alle Kräfte bezeichnet, mit denen das Individuum als aktives Wesen „von sich aus" Entwicklungsprozesse herbeiführt und seine Entwicklung, beeinflußt.


Autogene Faktoren dienen der Befriedigung von Bedürfnissen, der schöpferischen Expansion (zum Beispiel Neugierdeverhalten) und der Anpassung an vorgegebene Lebensbedingungen.


„Ohne Expansionstendenzen können keine neuen Lebensräume erobert werden, gibt es keine Möglichkeit, Probleme des von außen eingeengten Lebensraumes zu überwinden; im weitestem Sinne unterbleibt jede Evolution, eine Art, die hier versagt, stirbt aus."


Autogene Faktoren sind auch verantwortlich für die Herstellung eines Gleichgewichtzustandes. Dieser ist vorhanden, wenn der Mensch mit sich selbst und mit seiner Umwelt stimmig ist und in Harmonie lebt. Gerät das Individuum in ein Ungleichgewicht, so wird es von sich aus aktiv, um dieses zu beseitigen.


Autogene Faktoren können zudem die Wirkung endogener und exogener Faktoren verstärken oder aber auch beeinträchtigen, sie können auch die eigene Entwicklung sowohl fördern als auch hemmen.


Das Zusammenwirken von endogenen, exogenen und autogenen Faktoren
Erbanlagen, Umwelt und aktive Selbststeuerung des Individuums bedingen und beeinflussen sich wechselseitig; endogene, exogene und autogene Faktoren sind voneinander abhängig und lassen gleichwertig miteinander im Zusammenspiel die Entwicklung des Menschen voranschreiten.

Gleiche genetische Ausstattung hat unter der Einwirkung verschiedener exogener Faktoren unterschiedliche Wirkung, ebenso wie gleiche Umwelteinflüsse bei unterschiedlichen endogenen Voraussetzungen verschiedene Wirkungen hervorrufen.


So führt zum Beispiel die Anlage zur Entstehung der Selbständigkeit bei einer sehr autoritären Erziehung mehr zur Gefügigkeitshaltung, bei einem partnerschaftlichen Erzieherverhalten eher zu einem gesunden Selbstwertgefühl, Eigenwillen und Durchsetzungsvermögen. Andererseits kann sehr autoritäre Erziehung bei einer Anlage zur Sensibilität Erlebensweisen wie Ängstlichkeit und völlige Gehemmtheit bewirken, sie kann aber auch bei einer Anlage zur Vitalität eher Machtstreben und Herrschsucht hervorrufen.


Die Auswirkung exogener Faktoren ist von der genetischen Ausstattung abhängig, ebenso wie die Auswirkung der endogenen von exogenen Faktoren.


Bemühungen einer Mutter beispielsweise, das Kind schon vor dem 18. Monat zur Reinlichkeit zu bringen, bleiben erfolglos, weil es von seinen endogenen Voraussetzungen her noch nicht fähig dazu ist. Auf der anderen Seite wird ein Kind, das von seinen Eltern wenig gefördert wird und kaum Anregungen erhält, seine Anlage zur Intelligenz kaum entwickeln können.


Gleiche endogene Voraussetzungen und gleiche exogene Bedingungen wirken aufgrund von autogenen Faktoren in unterschiedlicher Weise, ebenso wie die Art und Weise der Selbststeuerung von den endogenen und exogenen Einwirkungen abhängig ist. So können eineiige Zwillinge, die bekanntlich gleiche endogene Voraussetzungen haben und beide sehr streng erzogen werden, aufgrund der Selbststeuerung durchaus verschiedene Persönlichkeitsmerkmale entwickeln. Andererseits kann eine stark autoritäre Erziehung ein schwaches Ich erzeugen, während ein partnerschaftliches, wohlwollendes Erzieherverhalten ein starkes Ich zur Folge haben kann mit dem Ergebnis, daß der Zögling „sein Leben selbst in die Hand nimmt".
 

Im individuellen Leben kann die eine oder die andere Faktorengruppe stärker wirksam werden. Individuell-genetische Anlagen werden dort entscheidend sein, wo beispielsweise eine sehr hohe Intelligenz oder eine sehr hohe Musikalität zum Vorschein kommt. Fehlen andererseits in den ersten Lebensjahren emotionale Zuwendung und eine Beziehungsperson, so führt dies zu nicht wiedergutzumachenden Schädigungen insbesondere in der emotionalen und sozialen Entwicklung eines Menschen. In anderen Fällen machen sich sehr starke Tendenzen der aktiven Selbststeuerung bemerkbar, die es zum Beispiel ermöglichen, gesellschaftliche Barrieren zu durchbrechen, Vorurteile abzustreifen oder neue und originelle Ziele anzustreben.
 


Medizinische Psychologie

Ein Kompendium  von Jean Delay und Pierre Pichot

Übersetzt und bearbeitet von Wolfgang Böcher

Georg Thime Verlag, Stuttgart, 1968

 

Das lesenswerte (etwas abgegriffene) Buch ist immer noch aktuell. Daher die Inhaltsangabe:


Vorwort

Kapitel 1. = Definition und Methoden der Psychologie. Beziehungen zu den Nachbardisziplinen
 
Definition der Psychologie

 Die spezifischen Methoden der Psychologie

 Die Beobachtung

 Die Introspektion

 Das experimentelle Vorgehen

 Die Methode der Tests

 Die klinische Methode

 Die psychoanalytische Methode

 Die phänomenologische Methode

 Die Beziehungen der Psychologie zu Nachbardisziplinen

 Die Mathematik: Die statistische Methode

 Die Biologie

 Die Soziologie

 Die Geschichtswissenschaften

Die Sprachwissenschaften

 Die Ästhetik

 Psychologie und Philosophie


Kapitel II. - Grundfragen und Einteilungsprobleme der modernen Psychologie. Medizinische Psychologie
Grundfragen der modernen Psychologie

 Der Begriff des Organismus

 Anlage und Umwelt

 Der Normbegriff

 Einteilungsprobleme der Psychologie

 Einteilung nach dem Forschungsgegenstand

 Zielgebundene Einteilungen

 Methodisch bestimmte Einteilungen

 Einteilung nach der mehr theoretischen oder mehr praktischen Zielsetzung

 Die medizinische Psychologie


Kapitel III. - Neuro-physiologische Grundlagen von Empfindung und Wahrnehmung
 
Die neuro-physiologischen Grundlagen von Reiz und Reaktion

 Die verschiedenen Systeme

 Der Gesichtssinn

 Das Gehör

 Die Hautsinne

 Die chemischen Sinne

 Der kinästhetische, statische und propriozeptive Sinn

 Die Empfindung

 Die Psychophysik

 Die experimentelle Untersuchung der verschiedenen Empfindungen

 Extensitätsmerkmale elementarer Empfindungen

 Von der Empfindung zur Wahrnehmung

 Die Hauptprobleme der Wahrnehmung

 Die drei Wahrnehmungskomponenten

 Erworbenes und Angeborenes in der Wahrnehmung

.
Kapitel IV. - Psychologische und psychopathologische Aspekte der Wahrnehmung
 
Die Wahrnehmung

 Die Wahrnehmungsgesetze

 Die Wahrnehmung beeinflussende Faktoren

 Wahrnehmung und Persönlichkeit

 Die sozialen Faktoren der Wahrnehmung

 Die Wahrnehmungstheorien

 Die komplexen Wahrnehmungen

 Wahrnehmung und medizinische Psychologie

 Die pathologischen Aspekte der Wahrnehmung

 Wahrnehmung und Persönlichkeitserfassung


Kapitel V. - Bedürfnisse, Instinkte, Triebe und ihre neurophysiologischen Grundlagen
 
Einführung

 Neurophysiologische Grundlagen der Bedürfnisse

 Der Begriff der Homeostase

 Die einzelnen Bedürfnisse

 Der Instinkt

 Die Triebe beim Menschen

 Die psychoanalytischen Triebtheorien

 Die personologische Bedürfnistheorie


Kapitel Vl. - Konflikte, Strebungen und Motivationen. Der Begriff der Frustration
 
Die Frustrations- und Konflikttheorie

 Arten der Frustration

 Die Reaktionen auf die Frustration

 Theoretische Konfliktmodelle

 Frustration und Konflikt in der menschlichen Psychologie

 Die Lösung der Konflikte

 Die Rolle des Konfliktes in der normalen und pathologischen Psychologie

 Strebungen und Motivationen

 Die Sozialisierung der Bedürfnisse und Triebe

 Die Klassifizierung von Strebungen

 Theoretische Aspekte der Strebungen und Motivationen

 Einstellungen und Interessen

 Die Untersuchung von Strebungen, Einstellungen und Interessen


Kapitel VII. - Neurophysiologische Grundlagen und Entwicklung des Gefühlslebens
 
Einteilung der Gefühlszustände

 Die klassische introspektive Psychologie

 Die Verhaltenspsychologie und Psychophysiologie

 Die deskriptive Untersuchung des Gefühlslebens

 Die primäre Affektreaktion

 Die sekundäre Gefühlsreaktion

 Die anhaltenden Gefühlswirkungen

 Die Determinanten des Gefühlslebens

 Die bestimmenden Situationen

 Individuelle Faktoren

 Entstehung der Gefühle

 Der Einfluß der Persönlichkeitsreifung auf die Gefühle

 Soziale Faktoren in der Entwicklung des Gefühlslebens

 Neurophysiologische Grundlagen der Gefühle und Gefühlstheorien

 Das autonome Nervensystem (

 Das zentrale Nervensystem

 Die Gefühlstheorien


Kapitel VIII. - Pathologie der Gefühle. Veränderungen und Störungen der Grundstimmung
Psychische Aspekte der Gefühlspathologie

 Die abnormen Primärreaktionen

 Die sekundären emotionalen Verarbeitungen

 Die abnormen Gefühlsentwicklungen

 Somatische Aspekte der Gefühlspathologie

 Die psychosomatischen Reaktionen (

 Die Konversionshysterie

 Die Behandlung der emotionalen Störungen

 Die Grundstimmung und ihre Veränderungen

 Die normalen Variationen der Grundstimmung

 Die pathologischen Veränderungen der Grundstimmung

 Neurophysiologische Grundlagen der Veränderung der Grundstimmung


Kapitel IX. - Die Lernprozesse
 
Einführung

 Arten des Lernen

 Assoziationsstudien

 Die bedingten Reflexe

 Das Lernen durch Versuch und Irrtum

 Einsichtiges Lernen

 Die Lerngesetze

 Die experimentellen Methoden

 Lernstadien und Lernkurve

 Die Bestimmungsfaktoren des Lernens

 Lerntheorien

 Die Kontiguitäts-Theorie von Guthrie

 Die Verstärkungstheorie von Hull

 Die Orientierungstheorie von Tolman

 Die Gestaltpsychologie und der Begriff der Einsicht

 Neurophysiologische Grundlagen des Lernprozesses

 Die Reflexlehre

 Anwendungen auf die klinische Psychologie

Die Anwendung der Konditionierung auf die Therapie

 Die reflexologische Typologie


Kapitel X. - Das Gedächtnis, seine neurophysiologischen Grundlagen und seine Störungen
 
Die drei verschiedenen Schichtstrukturen der Gedächtnisvorgänge (

 Das senso-motorische Gedächtnis

 Das Sozial-Gedächtnis

 Das autistische Gedächtnis

 Gesetze und besondere Bedingungen der Gedächtnisvorgänge

 Experimentelle Untersuchungen

 Die Psychopathologie des Gedächtnisses

 Die Theorien des Gedächtnisses

 Die neurophysiologischen Grundlagen des Gedächtnisses

 Die Untersuchung der Gedächtnisleistungen


Kapitel XI. - Expressive und symbolische Verhaltensweisen. Ausdruck und Sprache. Informationstheorie
 Der Ausdruck

 Der Eindruck

 Die geschichtliche Entwicklung der Ausdrucks-Eindrucks-Beziehung

 Experimentelle Untersuchungen auf dem Gebiet des Ausdrucks und Eindrucks

 Die Grundlagen des Eindrucks

 Anwendungen im Bereich der klinischen Psychologie

 Die Sprache

 Sprache und Kommunikation

 Ursprung und Entwicklung des Sprechens

 Merkmale und Gesetze des Sprechens

 Physiologische Grundlagen des Sprechens

 Die klinische Psychologie des Sprechens

 Die Informationstheorie

 Das Schema der Kommunikationssysteme

 Grundlagen der Informationstheorie (

 

Kapitel XII. - Intelligentes Verhalten und Begriffsbildung. Die Intelligenz, ihre Faktoren, ihre Messung und ihre Störungen.
 Die Fantasie
 Intelligentes Verhalten

 „Intelligente" Verhaltensweisen beim Tier

 Intelligentes Verhalten beim Menschen

 Die Intelligenz

 Die Definition der Intelligenz

 Intelligenz und Fähigkeiten

 Die Messung der Intelligenz und der Fähigkeiten

 Die Entwicklung der Intelligenz und der Fähigkeiten

 Einfallsreichtum und schöpferisches Denken

 Denkgewohnheiten

 Stadien des schöpferischen Denkens

 Typen des schöpferischen Denkens

 Die Pathologie des intelligenten Verhaltens

 Globale Intelligenzmängel

 Die qualitativen Intelligenzstörungen

 Pathologische Veränderungen der Fantasietätigkeit

 Die neurophysiologischen Grundlagen des Denkens

 Die periphere Theorie des Denkens

 Periphere und zentrale Theorie des Denkens

.
Kapitel XIII. - Formen und Stufen der Aktivierung. Aufmerksamkeit und Ablenkung. Anstrengung und Ermüdung. Willenshandlungen
 Aufmerksamkeit und Ablenkung

 Die Erwartungsreaktion

 Die Aufmerksamkeit in ihren einzelnen Aspekten

 Anstrengung und Ermüdung

 Die Anstrengung

 Die Ermüdung

 Die Willenshandlungen

 Das Problem des Willens in der Psychologie

 Definition und experimentelle Untersuchungen des Willensaktes

 Die Natur des Willensaktes


Kapitel XIV. - Die Bewußtheitsstufen. Bewußtheit und Vigilanz (Neurophysiologische Grundlagen). Das Unbewußte
 
Der Begriff des Bewußtseins oder der Bewußtheit

 Die Bewußtheit im Sinne der Vigilanz

 Untersuchungsmöglichkeiten

 Die neurophysiologischen Grundlagen der Vigilanz

 Die Zustände eingeschränkter Bewußtheit

 Der Gegensatz zwischen Wachdenken und traumhaftem Denken

 Der Schlaf und die Träume

 Andere physiologische Zustände eingeschränkter Bewußtheit

 Pathologische Zustände von eingeschränkter Bewußtheit

 Das Unbewußte


Kapitel XV. - Persönlichkeit, Temperament und Charakter
 
Definition der Persönlichkeit

 Die biologischen Faktoren der Persönlichkeit

 Die Bedeutung des Geschlechts

 Die Rolle des Alters

 Die Rolle neuro-endokriner Faktoren

 Zusammenfassung über die Bedeutung biologischer Faktoren

 Die sozialen Faktoren der Persönlichkeit

 Der Sozialisierungsprozeß

 Die Rolle der ersten Lebensjahre

 Die Bedeutung sozialer Faktoren

 Beschreibungsmöglichkeiten der Persönlichkeit

 Beschreibungen der Persönlichkeit mit Hilfe bestimmter Schichten und Instanzen

 Beschreibungen der Persönlichkeit mit Hilfe sogenannter Persönlichkeitszüge (traits)

 Die typologischen Persönlichkeitsbeschreibungen


Kapitel XVI. - Methoden der Persönlichkeitserfassung und Persönlichkeitstheorien
 
Methoden der Persönlichkeitserfassung

 Die psychometrischen Methoden

 Die projektiven Tests

 Die klinischen Methoden

Die Persönlichkeitstheorien

 Die psychoanalytische Theorie

 Die Feldtheorie von Kurt Lewin

 Die SR-Theorie (Stimulus-response-theory; Reiz-Reaktions-Theorie


Kapitel XVII. - Gruppen- und Sozialpsychologie. Kultur- und Sozial-Anthropologie. Einstellungen, Meinungen und Oberzeugungen. Anwendungen im Rahmen der medizinischen Psychologie
 
Gruppen- und Sozialpsychologie

 Definition und Einteilung der Gruppen

 Um die gruppenkonstituierenden Mitglieder zentrierte Aspekte

 Die Struktur der Gruppen (322); Die Gruppendynamik (

 Anwendungsmöglichkeiten im Rahmen der medizinischen Psychologie

 Die Kultur- oder SozialAnthropologie

 Ursprünge der Kultur-Anthropologie

 Die Basis-Struktur der Persönlichkeit

 Medizin und Kulturanthropologie

 Haltungen, Meinungen und Überzeugungen

 Das Stereotyp

 Propaganda und Werbung


Kapitel XVIII. - Die sozialen Rollen und Fehlanpassungen. Anwendung auf die medizinische Psychologie
 
Status und Rolle 

 Definition

 Einteilung und Determination von Rollen und Stellungen

 Anwendungen auf die medizinische Psychologie

 Die sozialen Fehlanpassungen

 Geisteskrankheit und soziale Unangepaßtheit

 Die Delinquenz


Kapitel XIX. - Der Kranke und seine Reaktionen auf die Krankheit. Psychologische und soziale Faktoren der Krankheiten. Die psychosomatische Medizin
 
Der Kranke und seine Reaktionen auf die Krankheit

 Die Übernahme der Patientenrolle

 Die Aufnahme der Arzt-Patient-Beziehung

 Das Verhalten in der Krankheit

 Zusammenfassung

 Psychologische und soziale Krankheitsfaktoren

 Untersuchungsmethoden

 Ergebnisse


Kapitel XX. - Die Arzt-Patient-Beziehung. Die Psychotherapie
 
Die Arzt-Patient-Beziehung

 Institutionelle Grundaspekte der Arzt-Patient-Beziehung

 Der Einfluß der Persönlichkeit des Arztes auf seine Beziehungen zu dem Kranken

 Die affektive Seite der Beziehung des Kranken zum Arzt. Die Übertragung

 Psychologische Aspekte der Therapie. Die Psychotherapie

 Allgemeines

 Psychologische Aspekte der medikamentösen Therapie: Der Placebo-Effekt

 Die Psychotherapie


Literatur
 

Sachverzeichnis