»Zur Lage der Welt«
und
»Grenzen des Wachstums«
>Hier< zum Buch "Die neuen Grenzen des Wachstums",
>hier< Berichte an den Club of Rome,
>hier< ein Kommentar zum Bevölkerungswachstum
und auf getrennten Seiten:
>Hier< ein wenig über das Worldwatch Institute und dem Wuppertal Institut,
>hier< Buch: "Unsere Zukunft"

Kommentar:
Allein diese beiden, 15 Jahre alten Bücher mit weiterführender Literatur zeigen, daß keiner der in dieser Welt Verantwortlichen auch nur das allergeringste getan hat, um die von unzähligen Wissenschaftlern angekündigte Katastrophe zu verhindern. Eine psychologisch-soziologische Erklärung ist zwar >hier< versucht worden. Das darf aber nicht als Entschuldigung für eine, nach deutschen Strafrecht definierte "Unterlassung von Hilfeleistung" verstanden werden.
Das im bundesdeutschen Grundgesetz verankerte Wirtschaftswachstum ist nach dem beispielgebenden 2. Buch auf dieser Webseite ("Grenzen des Wachstums") nicht aufrecht zu erhalten. Die Diskussion darüber ist eingeschlafen...
Walter Rath, 21. November 2008
Zu den beiden Büchern (auf dieser Webseite):
Auf der Umschlaginnenseite ist zu lesen:
Vor zehn Jahren (also 1983) ist die erste amerikanische Ausgabe von »Zur Lage der Welt« erschienen. Inzwischen ist dieser Report zu einem festen Bestandteil in der ökologischen Berichterstattung über den Planeten Erde geworden. So ist es folgerichtig, daß die Wissenschaftler des international renommierten Worldwatch Institute in Washington sich Gedanken über die nächste Dekade machen.
In diesen Jahren wird sich entscheiden, wie unsere Kinder in einer Welt
überleben, deren Zustand sich verbessert - oder verschlechtert. Die Überwindung
der uns global bedrohenden Gefahren erfordert eine Neuorientierung in einem
revolutionären Ausmaß. Auf diese Weise entsteht eine in sich geschlossene
Strategie, die sich an den einzelnen wie an Nationen, an Wissenschaftler wie an
Praktiker in Politik und Wirtschaft richtet.
Worldwatch Institute Report:
Zur Lage der Welt - 1993
Daten für das Überleben unseres Planeten
Lester R. Brown / Alan Thein Durning / Christopher Flavin /
Hilary F. French / Jodi L. Jacobson / Nicholas Lenssen / Marcia D. Lowe / Sandra
Postel / Michael Renner / Linda Starke / Peter Weber / John E. Young
Deutschsprachige Fassung herausgegeben von Gerd Michelsen
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Bernhard Jendricke, Christina Marschall,
Werner Steinbeiß ,Heinz Tophinke, Ursula Wulfekamp (Kollektiv Druck-Reif)
Deutsche Erstausgabe
Veröffentlicht im © Fischer Taschenbuch Verlag GmbH, Frankfurt am Main. Juni
1993
Die amerikanische Originalausgabe erschien unter dem Titel
»State of the World 1993«
bei W. W. Norton & Company, New York © 1993 by Worldwatch Institute
Umschlaggestaltung: Buchholz/Hinsch/Walch
Satz: Jung Satzcentrum GmbH,
Lahnau
Druck und Bindung: Clausen & Bosse, Leck
Printed in Germany
ISBN 3-596-11846-8
|
Inhalt
- Ende des schnellen Wachstums des Bruttosozialprodukts - Konturen einer neuen Welt
- Eigenbedarf an
Gemeinschaftsbesitz - Verlust der Ressource Wald
|
Marcia D. Lowe - In die Zukunft investieren
- Die zweite industrielle
Revolution
Register |
Leseprobe aus:
Vorwort zur deutschsprachigen Ausgabe:
Vor zehn Jahren ist die erste amerikanische Ausgabe von »Zur Lage der Welt«
erschienen. Niemand konnte vorhersehen, daß dieser jährliche Bericht zur
Umweltsituation weltweit ein so großes Aufsehen erregen würde. Er wird gelesen
von Politikern, Geschäftsleuten, Umweltschützern und vielen anderen engagierten
Menschen in unserer Gesellschaft. Inzwischen erscheint der Bericht in 27
Sprachen, wobei alle großen Sprachen vertreten sind. In den letzten zehn Jahren
hat sich die weltweite Umweltsituation nicht entscheidend verbessern können.
1984 wurde berichtet, daß jährlich 11 Millionen Hektar Regenwald zerstört
werden, heute sind es 17 Millionen Hektar pro Jahr. In den vergangenen zehn
Jahren sind viele Tier- und Pflanzenarten verschwunden. Heute wissen wir, daß
etwa dreiviertel der ca. 9000 Vogelarten, die weltweit bekannt sind, vom
Aussterben bedroht sind.
1989 wurde in »Zur Lage der Welt« berichtet, daß erstmals in den Vereinigten
Staaten die Ernte niedriger ausgefallen war, als an Ertrag für den täglichen
Verbrauch nötig gewesen wäre. Hitze und Trockenheit waren hierfür
verantwortlich. Es ist schwer zu sagen, ob dies die ersten Anzeichen von
Klimaveränderungen sind. 1984 wurde auch berichtet, daß der jährliche
Bevölkerungszuwachs etwa 80 Millionen Menschen pro Jahr beträgt. 1993 werden es
bereits 92 Millionen Menschen sein.
Vor zehn Jahren wurden aber auch Trends vorausgesagt, die in eine positive
Richtung der weiteren Entwicklung unserer Gesellschaft zielen. Der Anstieg im
Einsatz von alternativen Energietechnologien ist mittlerweile erfreulich
festzustellen, wenngleich diese Technologien noch wesentlich stärker eingesetzt
werden müßten. Spätestens seit Tschernobyl ist die Atomenergie ins Wanken
geraten...
Auf dem Buchrücken steht:
Der Planet Erde steht fair die 90er
Jahre am Scheideweg zu einer neuen Ära: Wird es den Menschen gelingen, den Trend
zur Umweltzerstörung umzukehren und in eine ökologisch nachhaltige
Wirtschaftsweise zu transformieren? Antworten auf diese Frage entwirft der neue
Report des international anerkannten Worldwatch Institute )Zur Lage der Welt
1993 k
• Vermehrte Nutzung von Solarenergie auf Kosten fossiler Energieträger
• Neue Verkehrssysteme, die den Einsatz von Fahrrad und Eisenbahn bevorzugen
• Anerkennung der Rechte indigener Völker
• Der ökologische Umbau der Wirtschaft auf jeder Ebene
• Gleichstellung der Geschlechter in allen Kulturen
• Stabilisierung des Wachstums der Weltbevölkerung
Worldwatch Institute Report
Fischer

Donella H. Meadows, Dennis L. Meadows, Jorgen Randers:
Die neuen Grenzen des Wachstums
Die Lage der Menschheit: Bedrohung und Zukunftschancen
Aus dem Amerikanischen übertragen von Hans-Dieter Heck
Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart
Die Originalausgabe erschien unter dem Titel »Beyond the Limits« bei Chelsea
Green Publishing Co, Post Mills, Vermont, USA
Copyright © 1992 by Donella H. Meadows, Dennis L. Meadows and Jorgen Randers
Wissenschaftliche Beratung der deutschen Ausgabe: Hartmut Bossel
Die Deutsche Bibliothek - CIP-Einheitsaufnahme
Stuttgart : Deutsche Verlags-Anstalt, 1993 (Edition Bild der Wissenschaft)
Einheitssacht.: Beyond the limits (dt.)
ISBN 3-421-06626-4
6. Auflage
Deutsche Verlags-Anstalt GmbH, Stuttgart
Umschlaggestaltung: Rolph Schüngeler, Essen
Foto: Gerhard Gscheidle, Baltmannsweiler
Satz: Setzerei Lihs, Ludwigsburg
Druck und Bindearbeit:
Mohndruck Graphische Betriebe GmbH, Gütersloh Printed in Germany
Gedruckt auf umweltfreundlichem Papier, das mit chlorfrei gebleichtem Zellstoff
gefertigt wurde
Inhalt
Geleitwort von Jan Tinbergen
Vorwort der Autoren
Widmung und Danksagung
Zum Verständnis bestimmter Begriffe
Kapitel 1 Grenzüberschreitung
Kapitel 2 Die treibende Kraft: exponentielles Wachstum
Die Mathematik des exponentiellen
Wachstums
Was wächst warum exponentiell?
Wachstum der Weltbevölkerung
Das globale Wirtschaftswachstum
Armut schafft Bevölkerung - Bevölkerung schafft Armut
Kapitel 3 Die Grenzen: Quellen und Senken
Die sich regenerierenden Quellen
Ressourcen, die sich nicht regenerieren
Senken für Verschmutzung und Abfälle
Jenseits der Grenzen des Durchsatzes
Kapitel 4 Dynamik des Wachstums in der begrenzten Welt
Zweck und Struktur von World3
Grenzen und grenzenlos
Grenzen und Verzögerungen
Grenzüberziehung und Zusammenbruch
Zwei mögliche Szenarios
Warum Grenzüberziehung mit Zusammenbruch?
Kapitel 5 Rückzug hinter die Grenzen: Das Ozonproblem
Das Wachstum
Die Grenze
Die ersten Signale
Die erste Reaktion
Erosion - Das Ozonloch
Die nächste Reaktion
Die Welt ohne FCKW
Und die Moral der Geschichte?
Kapitel 6 Technologie, Märkte und Grenzüberziehung
Technologie und Märkte in der
»realen« Welt
Durch Technologie erweiterte Grenzen
Technologie und Märkte verhindern Grenzüberziehung nicht
Technologie, Märkte und der Zerfall der Fischerei
Schlußfolgerungen: Wie weit haben wir
es bis jetzt gebracht?
Kapitel 7 Übergänge zur Nachhaltigkeit
Freiwillige Wachstumsbeschränkung
Wachstumsbeschränkung und verbesserte Technologie
Was zwanzig Jahre ausmachen können
Wieviel ist zu viel?
Die nachhaltige Gesellschaft
Kapitel 8 Überschwingen ohne Zusammenbruch
Die beiden Menschheitsrevolutionen:
Landwirtschaft und Industrie
Die nächste Revolution: Zur nachhaltigen Gesellschaft Visionen
Netzwerk-Strukturen
Wahrhaftigkeit
Lernverhalten
Zuneigung und Solidarität
Anhang
Forschung und Lehre mit World3
Glossar: Begriffe der Systemforschung
Weiterführende Literatur
- 6 Bücher "über Systemdynamik und Computer-Simulation"
- 4 Bücher zu "Modellierung sozialer Systeme"
- 6 Bücher mit "Daten und Fakten zum Zustand der Erde"
- 9 Bücher zu "Gleichgewicht und
nachhaltige Gesellschaftsformen"
Anmerkungen
Leseprobe aus:
Geleitwort von Jan Tinbergen
(Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften)
Von diesem Buch können wir alle lernen, gerade auch wir Ökonomen. Wir lernen
mehr über den Hintergrund, vor dem Wirtschaftsprozesse ablaufen, und über den
Raum, in dem sie ablaufen - unseren Planeten Erde. Dieser Hintergrund, dieser
Raum ist sehr weit im Vergleich zu den Problemen, mit denen sich üblicherweise
Wirtschaftswissenschaftler befassen. Aber dieser Raum ist dennoch begrenzt, und
alles, was wirtschaftlich auch immer geschieht, läuft in diesem Raum und vor
diesem Hintergrund ab.
Für zwei Dinge allerdings gibt es keine Grenzen: keine für die Zahl künftiger
Generationen, auf die wir Rücksicht nehmen müssen, und keine für den
Erfindungsgeist. Die künftigen Generationen fordern uns heraus: Wir müssen nicht
nur für unsere eigene Generation Sorge tragen; auch alle künftigen Generationen
müssen sich aus den begrenzten Flüssen der irdischen Ressourcen versorgen und
ernähren können. Unsere Kreativität hat Ideen und Maßnahmen zu entwickeln, die
diesen Ansprüchen gerecht werden.
Unsere Verantwortlichkeit für alle Generationen verpflichtet uns aber besonders
gegenüber den Mitmenschen, die in armen Regionen der Erde leben oder in den
ärmsten Stadtvierteln überall auf der Welt vegetieren. In der Gegenwart wie auch
in der Zukunft erstreckt sich unsere Verpflichtung nicht nur auf die Beschaffung
von Nahrung und materieller Existenzgrundlagen, sondern auch dazu, die Umwelt in
sauberem, funktionsfähigem Zustand zu halten. Das Zeitalter global völlig
ungleich verteilter Einkommensverhältnisse neigt sich dem Ende zu. Aber bei der
gegenwärtigen Entwicklung würde es viel zu lange dauern, bis sie einander
angleichen: ein halbes Jahrtausend. Es ist sehr zweifelhaft, ob die höchsten
heutigen Einkommen auch in Zukunft haltbar sind. Die Marktwirtschaft bedarf
offensichtlich gewisser Regelungen, um öffentliche Güter bereitzustellen, zu
krasse Verteilungsmängel zu vermeiden und auch in Zukunft aufrechterhaltbare
Zustände zu schaffen.
Auf dem Buchrücken ist zu finden:
»Die neuen Grenzen des Wachstums«
sind das Folgewerk eines Weltbestsellers: In 29 Sprachen wurden »Die Grenzen des
Wachstums« verbreitet, die 1972 so sensationell gewirkt und die große Debatte
über die Zukunft der Menschheit erst, recht angestoßen haben.
Zwanzig Jahre danach legen Dennis L. Meadows und seine Mitautoren die brisanten
Hochrechnungen einer Systemanalyse auf der Basis aktuellster Daten vor: Welche
Grenzen sind heute, bereits überschritten? Wie läßt sich das .bedrohliche
Bevölkerungswachstum eindämmen? Welche Gefa;hrfn signalisieren die Warnzeichen
aus der Biosphäre? Und welche Chancen bleiben uns, um einen globalen
Zusammenbruch abzuwenden? Nach der Erfindung des Ackerbaus und nach der
Industrieller#, Revolution - so das Fazit - ist die Menschheit nun zu der
dritten großen Umwälzung ihrer Geschichte aufgerufen: zur ökologischen
Erneuerung, zu einer Umwelt-Revolution.
Berichte an den
Club of Rome
Dennis L. Meadows u. a.: Die Grenzen des Wachstums.
Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt, 1972.
Die weiterhin lieferbare deutsche Ausgabe des ersten Berichts an den Club of
Rome.
Aurelio Peccei: The Human Quality. Oxford, Pergamon Press,
1977. Deutsche Ausgabe: Die Qualität des Menschen. Stuttgart, Deutsche
Verlags-Anstalt, 1977.
Enthält eine Autobiographie des
Gründers des Club of Rome, dessen Lebensweg durch die Folterkammern des
Faschismus und die Vorstandsetagen von Großunternehmen führte. Er berichtet über
die Motivationen, die zur Gründung des Club of Rome führten und über die neue
Menschheitsrevolution, die ihm schon vor fast Jahrzehnten unumgänglich erschien.
Aurelio Peccei: One Hundred Pages for the Future. New York, Pergamon Press, 1989.
Eduard Pestel: Jenseits der Grenzen des Wachstums.
Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt, 1988.
Der ehemalige deutsche Sprecher des Club of Rome und frühere
Wissenschaftsminister von Niedersachsen berichtet über die Wirkungen, die »Die
Grenzen des Wachstums« weltweit ausgelöst haben. Pestel hat selbst ein
Systemdynamisches Forschungsinstitut in Hannover gegründet und ein nationales
»Deutschland-Modell« über die Entwicklung der Bundesrepublik aufgestellt, dessen
Ergebnisse sich über fast zwei Jahrzehnte als weitgehend gültig erwiesen haben.
Eduard Pestel und Mihailo Mesarovic: Menschheit am Wendepunkt,
Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt, 1974.
Zweiter Bericht an den Club of Rome.
Kommentar: Bei familie-ist-zukunft gibt es einen Artikel: Gerechtigkeit für Eltern und Kinder! von Hermann Adrian – (JF 9/09 vom 20. Februar 2009), der wie folgt beginnt: "Das in Deutschland seit 35 Jahren bestehende Geburtendefizit beeinträchtigt zunehmend den Wohlstand des Landes. Die seit 1973 jährlich nicht geborenen, potentiell hoch begabten 400.000 Kinder der Mittelschicht manifestieren sich seit zehn Jahren durch ausgefallene Wertschöpfung, fehlende Einnahmen an Steuern und Sozialbeiträgen, dadurch zurückgehende staatliche Investitionen und unterfinanzierte Sozialsysteme, einbrechende Binnennachfrage und Mangel an jungen Ingenieuren. Als Folge sinken die Investitionen der Unternehmen, und die Netto-Löhne fallen im internationalen Vergleich zurück. Deshalb verläßt immer mehr Kapital das Land (2007 netto 221 Milliarden Euro), und immer mehr Deutsche wandern aus (2007 netto 61.000 Menschen).
Um den wirtschaftlichen Niedergang abzuwenden, müssen wir endlich verstehen, warum, trotz der riesigen Unterstützungsleistungen für Familien, auf die ständig hingewiesen wird, so wenige Kinder geboren werden..."
Ein Kind kostet bis zur Arbeitsfähigkeit 442.000 Euro als "Investition in Human-Kapital", das jetzt für die Wirtschaft profitabel ausgebeutet werden kann. Es heißt weiter: "Jede Person im erwerbsfähigen Alter zahlt im Verlauf ihres Lebens durchschnittlich eine Million Euro an Steuern und Abgaben." Etwa 40 Millionen von 80 Millionen Deutschen waren 2011 erwerbstätig. Die tatsächliche (ungeschönte) Arbeitslosenquote liegt über 10%. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter liegt über 60 Jahren (Quellen z.B. demographische-netzwerke.de sprechen von 61% für 2010). Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 25 bis 65 Jahren sind etwa doppelt so häufig erwerbslos als jene ohne (12,7%) oder gehen ausschließlich einer geringfügigen Beschäftigung nach, zum Beispiel einem Minijob (11,5% gegenüber 7,0%) aller Erwerbstätigen nach www.demographische-netzwerke.de.
Rentenberechnung ohne die Zumutung, dass die Jungen die Alten bezahlen müssen, bei einer Privatversicherung derzeit für ein mittleres Einkommen
Davon sind dann jedoch diejenigen von Arbeitslosigkeit und Gefängnisaufenthalt betroffenen und die Geldwertschrumpfung von über 2% pro Jahr abzuziehen.
Insgesamt gibt es ein bedrohliches Weltbevölkerungswachstum. Über 7 Milliarden Menschen auf der Welt sind auf Dauer nicht mehr zu ernähren.
Der Artikel des Professor Dr. Hermann ADRIAN von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (spezialisiert auf "die demografische, wirtschaftliche und soziale Lage Deutschlands"), zeigt die partielle und kurzsichtige Denkweise meiner Mitmenschen.
Walter Rath, Dezember 2011
Klaus
Töpfer, ehemaliger Umweltminister, UN-Direktor und seit Frühjahr 2011
Co-Vorsitzender der Ethikkommission, sowie der Physiker und Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar diskutieren über die Konsequenzen aus Fukushima, über den
Klimawandel und die Rolle von Fortschritt und Wachstum für unsere Welt.
Der Beck-Verlag schreibt: Die Autoren sind auf der Suche nach einem Weg in die
Zukunft. Der Leser nimmt teil an einer so lebendigen wie provozierenden
Unterhaltung über die Existenzfragen unserer Epoche.
Werden in zwanzig Jahren unsere Kinder die Bilder von Fukushima betrachten so
wie wir heute die Bilder von Tschernobyl – mit der gleichen Bestürzung und
Ratlosigkeit? Oder werden sie sagen: Wir haben unsere Lektion gelernt, damals
ist das Tor zu einem neuen Zeitalter aufgestoßen worden? Wie soll unsere
Gesellschaft im Jahr 2030 aussehen? Wie wollen wir leben?
Ranga Yogeshwar und Klaus Töpfer sprechen über die gewaltigen Herausforderungen,
vor die uns die Katastrophen der letzten Zeit stellen. Bis zu welchem Grad ist
Technik noch beherrschbar? Wie viel CO2 brauche ich zum Glück? Wie weit tragen
unsere Glaubenssätze von Wachstum, Fortschritt und Wettbewerb? Töpfer und
Yogeshwar, die unterschiedlichen Generationen angehören, aber beide passionierte
Familienväter sind, nehmen die Gelegenheit wahr, voneinander zu lernen – der
Politiker vom Wissenschaftler und der forsche, mitreißende Fernsehaufklärer vom
Altmeister in Nachhaltigkeitsfragen. Ihr Fazit: Die Energiewende lässt sich
nicht isoliert betrachten, die Krisen der Energie-, Klima- und
Sicherheitspolitik und die anhaltende "Kernschmelze" der Finanzsysteme hängen
miteinander zusammen. Dennoch lautet ihr Plädoyer: Wir haben die einmalige
Chance, die Welt und unser Verhalten zu verändern. Tun wir alles, um dem Diktat
der Kurzfristigkeit zu entkommen!
Das buch mit gebundenen 234 Seiten, auch als
E-Book lieferbar
hat die
ISBN-Nr. 978-3-406-62922-8,
erschien am 27.10.2011 und ist sofort lieferbar für 19,95 Euro
inkl. MwSt.