Soziologie
Rainer
Geißler
Die Sozialstruktur
Deutschlands
-
Zur gesellschaftlichen Entwicklung mit
einer Zwischenbilanz zur Vereinigung
Mit einem Beitrag von Thomas Meyer
2. neubearbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1996
Lizenzausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung
Alle Rechte vorbehalten
© 1996 Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen
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Satz: ITS Text und Satz GmbH, Herford
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Printed in Germany
ISBN 3-89331-263-3
Inhaltsverzeichnis
Vorwort zur ersten Auflage
Vorwort zur zweiten Auflage
1. Zum Begriff der Sozialstruktur
2. Die Entstehung der Industriegesellschaft: soziökonomischer Wandel im 19.
Jahrhundert
2.1 Ökonomischer Wandel: Industrialisierung
und die Entstehung des Industriekapitalismus
2.2 Umschichtungen: die Entstehung
der Klassengesellschaft
2.3 Wachstum, Mobilisierung und Verstädterung
der Bevölkerung
2.4 Wandel im Bildungssystem
2.5 Strukturwandel der Familie: auf dem Weg
zur privaten bürgerlichen Kleinfamilie
2.6 Die verspätete Demokratie
3. Die Entwicklung der materiellen Lebensbedingungen
3.1 Wohlstandsexplosion und Wohlstandsschere
3.2 Einkommensunterschiede
3.2.1 Westdeutschland
3.2.2 DDR und neue Bundesländer
3.3 Vermögensunterschiede
4. Klassen und Schichten im Schmelztiegel? Kontroversen um Begriffe, Theorien
und Modelle
4.1 Die Begriffe Klasse und Schicht
4.2 Kontroversen zur Entwicklung der Sozialstruktur
4.3 Soziale Lagen und „soziale Milieus"
4.4 Modelle sozialer Schichtung
4.5 Umschichtungen und Probleme des
Ost-West-Vergleichs
5. Eliten
5.1 Begriffe der Eliteforschung
5.2 Die Machteliten der Bundesrepublik
5.2.1 Die soziale Gestalt: Sozialprofil, Ausbildung und Soziallage
5.2.2 Die
politische Gestalt: Einflußstruktur und politische Orientierungen
5.3 Die Machtelite der DDR
5.3.1 Die politische Gestalt: Einflußstruktur und
politische Orientierungen
5.3.2 Die soziale Gestalt: Sozialprofil, Ausbildung,
Rekrutierung, Soziallage
5.4 Elitenwandel in den neuen Ländern
6. Selbständige, bürgerlicher Mittelstand, Bauern
6.1 Entwicklung und Situation der Selbständigen in Westdeutschland 6.1.1 Die
Begriffe „Selbständige" und „alter Mittelstand"
6.1.2 Quantitative Entwicklungen
6.1.3 Funktionen, Soziallage, Mentalität 6.2 Entwicklung und Situation der
Selbständigen in der DDR
6.2.1 Die Selbständigen als Opfer der Sozialisierung
und Kollektivierung
6.2.2 Soziallage und Mentalität
6.3 Der Neuaufbau des Mittelstandes in den neuen
Ländern
6.4 Bauern
6.4.1 Umschichtungen in Westdeutschland
6.4.2 Umschichtungen in der DDR
6.4.3 Dramatische Umbrüche in den neuen Ländern
und postsozialistische Besonderheiten
7. Dienstleistungsschichten und industrielle Dienstleistungsgesellschaft
7.1 Sozioökonomischer Strukturwandel: Von der Industriegesellschaft zur
industriellen Dienstleistungsgesellschaft .
7.2 Angestellte
7.3 Die ausführende Dienstleistungsschicht
7.4 Dienstleistungsmittelschichten
7.4.1 Mittlere und leitende Angestellte
7.4.2 Mittlere und höhere Beamte 7.5 Dienstleistungsschichten in der DDR
7.5.1 Untere und mittlere Angestellte
7.5.2 Die sozialistische Intelligenz
7.5.3 Die sozialistische Dienstklasse
7.6 Entwicklungen in den neuen Ländern: Schließung der Tertiärisierungslücke –
soziale Differenzierungen –Auflösung der sozialistischen Dienstklasse
8. Arbeiterschichten: Entproletarisierung und Differenzierung
8.1 Entproletarisierung
8.2 Fortdauer schichttypischer Besonderheiten v8.3 Innere Differenzierung:
Arbeiterelite – Facharbeiter – Un-/Angelernte
8.4 Arbeiterschichten in der DDR
8.5 Neue Länder: das Ende der „Hofierung der
Arbeiterklasse" – Statuseinbußen und Nachwirkungen
der Arbeiterideologie
9. Deutsche Randschichten: Arme – Obdachlose –Langzeitarbeitslose
9.1 Arme
9.1.1 Was ist Armut?
9.1.2 Entwicklungen: Rückgang – erneute Ausbreitung –
Stagnation
9.1.3 Besondere Risikogruppen
9.1.4 Wachsende Armutskluft
9.2 Obdachlose und Wohnungslose
9.2.1 Obdachlose: Entwicklung – Ursachen -
Risikogruppen
9.2.2 Wohnungslose
9.3 Langzeitarbeitslose: Entwicklung – Ursachen – Soziallage
9.4 Randständigkeit auf Zeit – Fluktuation am Rand der Gesellschaft
9.5 Soziale und psychische Auswirkungen
9.5.1 Armut
9.5.2 Obdachlosigkeit
9.5.3 Langzeitarbeitslose
9.5.4 „Subkultur der Randständigkeit" lediglich in
Ansätzen
9.6 Die 80 – %%-Gesellschaft
9.7 Randschichten in Ostdeutschland
9.7.1 Randschichten in der DDR
9.7.2 Umschichtungen am gesellschaftlichen Rand
der neuen Länder
9.8 Randschichten in der modernen Wohlstandsgesellschaft – eine zusammenfassende
Skizze ihrer Besonderheiten
10. Ethnische Minderheiten
10.1 Quantitative Entwicklungen in Westdeutschland
10.2 Soziallage
10.3 Lebenschancen
10.4 Vielgestaltige Unterschichtung
10.5 Ethnische Minderheiten in Ostdeutschland
11. Soziale Mobilität
11.1 Begriffe und Methoden der Mobilitätsforschung
11.2 Zunehmende Mobilität in der Bundesrepublik
11.3 Mobilitätsmuster in der Bundesrepublik
11.3.1 Aufstiegschancen und
Abstiegsgefahren bei Männern
11.3.2 Offene und geschlossene Schichten
11.3.3 Generationenmobilität bei Frauen
11.4 Soziale Mobilität in der DDR:
Umbruch und Erstarrung
11.4.1 Die revolutionäre Umwälzung der Sozialstruktur
11.4.2 Abnehmende Mobilität – zunehmende
Blockierung des sozialen Aufstiegs
11.4.3 Soziale Mobilität in den neuen
Bundesländern: Strukturumbruch und Zirkulation im Zeitraffertempo
12. Bildungsexpansion und Wandel der Bildungschancen. Veränderungen im
Zusammenhang von Bildungssystem und Sozialstruktur
12.1 Soziale Funktionen des Bildungssystems: soziale Platzierung, soziale
Auslese und Chancengleichheit
12.2 Die Bildungsexpansion
12.2.1 Die Höherqualifizierung der Bevölkerung
12.2.2 Die Expansion im Bildungssystem
12.2.3 Ursachen der Bildungsexpansion
12.2.4 Gesellschaftliche Folgen der
Bildungsexpansion
12.3 Soziale Schichtung und Bildungschancen
12.3.1 Entwicklung in
Westdeutschland: mehr Bildungschancen, aber nicht mehr Chancengleichheit – das
zweite Paradox der Bildungsexpansion
12.3.2 Entwicklung in der DDR: soziale Öffnung und erneute Schließung des
Bildungssystems
12.3.3 Ursachen der schichtspezifischen Bildungschancen
12.4 Entwicklungsperspektiven in den neuen Ländern
12.4.1 Nachholende Bildungsexpansion
12.4.2 Ungleiche Bildungschancen – erneute
soziale Öffnung der höheren Bildungswege?
13. Die Entwicklung der sozialen Ungleichheit zwischen Frauen und Männern
13.1 Ungleichheiten im Bildungssystem
13.1.1 Chancengleichheit als bildungspolitisches Ziel
13.1.2 Allgemeinbildende Schulen
13.1.3 Hochschulen
13.1.4 Berufsausbildung
13.2 Ungleichheiten in der Arbeitswelt
13.2.1 Erwerbstätigkeit
13.2.2 Geschlechtsspezifische Arbeitsmärkte
13.2.3 Karrierechancen
13.3 Ungleichheiten in der Politik
13.3.1 Politische Basisaktivitäten
13.3.2 Mittlere Machtpositionen
13.3.3 Politische Eliten
13.4 Ungleichheiten in der Familie
13.4.1 Ausgliederung und Rationalisierung der
Familienarbeit
13.4.2 Arbeitsteilung in der Familie
13.4.3 Die harten Grenzen auf dem Weg zur
Gleichstellung
13.5 Bilanz: Gleichstellungsvorsprung der ostdeutschen Frauen
13.6 Perspektiven
im vereinten Deutschland: Fortschritte im Westen – Rückschritte im Osten
14. Familienformen im Wandel (Thomas Meyer)
14.1 Zum Begriff der Familie
14.2 Strukturwandel der Familie
14.3 Bedeutung und Funktion der Familie in der
Bundesrepublik Deutschland und der DDR
14.4 Familialer Strukturwandel im Spiegel
der Demographie
14.4.1 Geburtenentwicklung
14.4.2 Eheschließungen und -scheidungen
14.5 Der Monopolverlust der Familie:
Pluralisierung privater Lebensformen
14.5.1 Nichteheliche Lebensgemeinschaften
14.5.2 Kinderlose Ehen
14.5.3 Einelternfamilie
14.5.4 Alleinlebende und „Singles"
14.6 Binnenfamiliale Veränderungen
14.7 Theoretische Erklärungsversuche der
Privatheitsdynamik
14.8 Bilanz und Ausblick
15. Struktur und Entwicklung der Bevölkerung (Rainer Geißler und Thomas Meyer)
15.1 Bevölkerungsentwicklung im Überblick
15.1.1 Westdeutschland
15.1.2 DDR
15.1.3 Das vereinigte Deutschland
15.2 Veränderungen im generativen Verhalten:
Babyboom und Geburtenrückgang
15.2.1 Geburtenentwicklung
15.2.2 Ursachen des Geburtenrückgangs
15.3 Lebenserwartung und Sterblichkeit
15.4 Altersstruktur und Alterung
15.4.1 Altersstruktur im Wandel: von der
Pyramide zum Pilz
15.4.2 Alterung der Bevölkerung
15.5 Wanderungen
15.5.1 Die Wanderungen im Überblick
15.5.2 Flüchtlinge und Vertriebene aus den
Ostgebieten
15.5.3 Deutsch-deutsche Flüchtlinge und Übersiedler
15.5.4 (Spät-)Aussiedler
aus Ost- und Südosteuropa
15.5.5 Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge
15.5.6 Von der Aus- zur Binnenwanderung
15.6 Perspektiven der demographischen
Entwicklung im vereinten Deutschland
16. Grundlinien der Entwicklung zu einer modernen Sozialstruktur
16.1 Moderne Gesellschaft und Modernisierung
16.2 Modernisierung in Westdeutschland
16.3 Modernisierung und
Modernisierungsdefizite in der DDR
16.4 Folgen der Vereinigung: Kontinuität im
Westen nachholende Modernisierung im Osten – neue Ost-West-Kluft
16.4.1 Alte Länder: weitgehende Kontinuität
16.4.2 Neue Länder: nachholende
Modernisierung im Zeitraffertempo und Demodernisierung
16.4.3 Die neue Ost-West-Kluft
Bibliographie (um die Tausend Literaturhinweise)
Sachregister
Einiges aus dem Buch selbst (teils in Form von Zitaten):
Inzwischen interessiert kaum noch jemanden die Einkommensstruktur sowohl im Bereich der soziografischen Forschung noch in den einzelnen Schichten selbst. Es ist zu einer Pluralisierung bzw. Individualisierung von Lebensmilieus, Lebensstilen und Lebenslagen gekommen statt schichtspezifischer Subkulturen. Inzwischen haben wir eine Vielfalt der sozialen Milieus und Lebensstile, die kaum noch Spezielles bei der klassischen vertikalen Gliederung der Gesellschaft erkennen lässt: Gutes Essen, Kleidung (der Chef der Deutschen Bank unterscheidet sich in "Freizeitkleidung" oder auf einer Beerdigung - zumindest kaum merklich - von jemanden, der bei der Müllabfuhr tätig ist. Reisen, Feste feiern, Sport sind nicht mehr das Privileg nur weniger Schichten. Nicht einmal die Größe des eigentlichen Statussymbols als Automobil ist typisch. Ein Sozialhilfeempfänger setzt alles daran, einen Porsche zu bekommen.
Ulrich Beck meint nicht nur eine Pluralisierung, sondern sogar eine Individualisierung der Lebensbedingungen zu erkennen: „individualisierte Existenzformen und Existenzlagen", die „Ausdifferenzierung von Individuallagen" seien das Ergebnis der Entschichtung (>hier< Ulrich Beck "Risikogesellschaft" 116, 119).
Verschiedene (teils abgewandelte) Zitate aus Rainer Geißler "Die Sozialstruktur Deutschlands:
»Klassen und Schichten verschwinden immer mehr aus der Lebenswelt des Menschen, sie werden im Alltag immer weniger wahrgenommen. Im Bewusstsein, in den konkreten Interaktionen, Kommunikationen und Sozialbeziehungen lassen sie sich nicht mehr ausmachen, sie sind nicht mehr Objekt bewusster Identifikation (R. Kreckel "Theorie sozialer Ungleichheiten im Übergang" 1983a, 5, 139; U. Beck >hier<, 121, 140, 156ff.; K. M. Bolte "Soziale Ungleichheit in der Bundesrepublik Deutschland im historischen Vergleich" 1990, 41ff.).
... Die sozialen und politischen Konflikte sind immer weniger Konflikte zwischen Klassen und Schichten. Stattdessen schließen sich Gruppen aus verschiedenen Soziallagen zu wechselnden situations- und themenspezifischen Interessenkoalitionen zusammen, die sich relativ schnell wieder auflösen. Dauerhafte Konfliktlinien bilden sich an anderen Grenzen heraus – zwischen Männern und Frauen, zwischen Altersgruppen und Nationalitäten (Beck >hier<, 159).
... Auch die empirischen Daten zu den Umschichtungsvorgängen, die in den Kap. 5-10 präsentiert werden, machen deutlich, dass die durchaus nachweisbaren Entschichtungstendenzen nicht zu einer Auflösung der Schichten geführt haben. Nicht der Abschied von Klasse und Schicht, sondern die Herausbildung einer dynamischeren, pluraleren und auch stärker latenten Schichtstruktur ist das Ergebnis des Modernisierungsprozesses. Wer die fortbestehenden schichttypischen Strukturen hinter einem Nebel von Prozessen der Individualisierung, Pluralisierung, Differenzierung, Diversifizierung und Dynamik verhüllt, begibt sich in Gefahr, gesellschaftspolitisch bedeutsame soziale Ungleichheiten zu vernachlässigen, zu ignorieren oder auch ideologisch zu verschleiern.
Statt der Untersuchung der Probleme durch soziale Schichtung wird inzwischen mehr und mehr die Untersuchung auf die Gruppierung innerhalb verschiedener sozialen Milieus angelegt.
... "Soziale Milieus fassen, um es vereinfacht auszudrücken, Menschen zusammen, die sich in Lebensauffassung und Lebensweise ähneln, die also gleichsam ,subkulturelle' Einheiten innerhalb der Gesellschaft bilden" (J. Ueltzhöffer und B. Flaig "Spuren der Gemeinsamkeit ? Soziale Milieus in Ost- und Westdeutschland" 1992, 64; zuerst H. Nowak und U. Becker "Es kommt der neue Konsument". Werte im Wandel 1985). Die westdeutsche Bevölkerung wird also nach Unterschieden in „Lebensauffassung und Lebensweise", nach „Subkulturen" untergliedert; dazu gehören Unterschiede in ihren Wertorientierungen und Lebenszielen, in ihren Einstellungen zu Arbeit, Freizeit und Konsum, zu Familie und Partnerschaft, in ihren Zukunftsperspektiven, politischen Grundüberzeugungen und Lebensstilen.
Die Konzepte der sozialen Lagen und „sozialen Milieus" sind gut geeignet für empirische Einzelstudien, für Momentaufnahmen von den Feinheiten der Sozialstruktur oder auch für die Analyse des kulturellen Wandels. Eine gesamtgesellschaftliche Darstellung der sozialstrukturellen Entwicklung muss jedoch auf eine ungeheure Vielzahl von Statistiken und empirischen Daten zurückgreifen, die zum Teil zu verschiedenen Zeiten, mit unterschiedlichen Kategorien, zu unterschiedlichen Zwecken erhoben wurden.
Grafik: Statusaufbau und Schichtung (nach K.M. Bolte, D. Kappe
und F. Neidhardt "Soziale Schichtung
der Bundesrepublik Deutschland 1967, 316) aus den 60er Jahre
des 20ten Jahrhunderts) - Ende der Zitate.

Punkte zeigen an, dass ein bestimmter gesellschaftlicher Status fixiert werden
kann.
Senkrechte Striche weisen darauf hin, dass nur eine Zone bezeichnet werden kann,
innerhalb derer jemand etwa im Statusaufbau liegt
X Mittlere Mitte nach den Vorstellungen der Bevölkerung
► Mitte nach der Verteilung der Bevölkerung. 50 von Hundert liegen oberhalb bzw.
unterhalb im Statusaufbau
Noch zwei Grafiken von J. Ueltzhöffer und B. Flaig Spuren der Gemeinsamkeit? Soziale Milieus in Ost- und Westdeutschland" aus W. Weidenfeld (Herausgeber): Deutschland: Eine Nation - doppelte Geschichte, Köln, 1992: Die erste Grafik ist mit der Deutschen Demokratischen Republik (heute Ostdeutschland oder "die neuen Bundesländer") völlig untergegangen.

Milieustruktur der
deutschen Wohnbevölkerung ab 14 Jahre
Die Pfeile zeigen quantitative Veränderungen des Milieuumfangs seit den 80er
Jahren an. Kurzbeschreibungen der Milieus bei U. Becker, H. Becker und W.
Ruhland: Zwischen Angst und Aufbruch. Das Lebensgefühl der Deutschen in Ost und
West nach der Wiedervereinigung. Düsseldorf 1992
Hedonismus [zu griechisch hedone »Freude«, »Vergnügen«, »Lust«] Sonderform des Eudämonismus die philosophische Lehre, dass das Streben nach Lust alles menschliche Handeln und Verhalten entscheidend bestimmt beziehungsweise bestimmen sollte. (nach © 2003 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG)
Walter Rath, Oktober 2010