Artikel: Krieg für Gott
Sprüche zum Heiligen US-Amerikanischen Irakkrieg
©
DEUTSCHLANDFUNK
Sendung:
Feature
Dienstag, 20.11.2007
Redaktion: Karin Beindorff
19.15 – 20.00 Uhr
Bete und Gott wird 1000 Engel an deiner Seite kämpfen lassen
Militärgeistliche im Kampf gegen den Terror
Von Marc Thörner (Thörner201107.rtf)
Co-Produktion DLF/SWR
URHEBERRECHTLICHER HINWEIS
Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt und darf vom Empfänger ausschließlich zu rein privaten Zwecken genutzt werden. Jede Vervielfältigung, Verbreitung oder sonstige Nutzung, die über den in §§ 45 bis 63 Urheberrechtsgesetz geregelten Umfang hinausgeht, ist unzulässig.
Ein anderes Buch trägt den Titel: „Stärkung für den Dienst an Gott und Vaterland. Geistliche Botschaften für jeden Tag an jene, die im Dienst für andere stehen.“
Zitator 2:
„Heutzutage denken wir an die Regierung, wie wir noch nie zuvor an sie gedacht haben. Wir sehen ihre Notwendigkeit mehr als sonst - jetzt da ihre Strukturen bedroht sind und verteidigt werden müssen. Noch größer aber als unsere Regierung – so sehr wir auch an sie glauben – ist die Regierung unseres Herrn Jesus Christus.
Wir haben einen Herrscher, der durch seine Auferstehung und Himmelfahrt den Tod besiegt hat. Bevor er die Erde verlassen hat, hat er uns das Versprechen zurückgelassen, ein Königreich zu errichten, voll Wohlstand und Stabilität, dauerhaft und friedvoll. Dieses Königreich wird kommen, Gott hat es angeordnet, die gebeutelte Welt bedarf seiner. Wir werden nicht ruhen, bis diese Aufgabe vollendet ist.“
Autor:
Das Buch enthält Bibelinterpretationen von Geistlichen, die vor allem der presbyterianischen und baptistischen Kirche angehören, Gemeinschaften, die aus der puritanischen Bewegung hervorgegangen sind, also derjenigen der Pilgerväter des 17. Jahrhunderts, die mit ihren Siedlungen die Grundsteine zu den späteren Vereinigten Staaten legten.
Sieht man von leichten Variationen in den Bildern und Formulierungen ab, dann ist der gemeinsame Tenor der auf den Basen erhältlichen christlichen Literatur die Vision der „Neuen Welt“ – entweder in der unverdünnten puritanischen Variante des Gottesreiches auf Erden oder in der etwas abgeschwächten lutherischen einer „neuen Welt, frei von Terror“.
In der Idealisierung dieser perfekten Gemeinschaft, die schon auf Erden, wenn nötig mit der Waffe in der Hand, errungen werden soll, gleichen diese christlichen Sichtweisen auffallend den Ansichten auf der gegnerischen Seite: Der islamistischen Forderung, die Gesellschaft von Mohammeds Urgemeinde in Medina wiederherzustellen oder den Gottesstaat auf Erden aufzurichten. Wenn nötig durch den Kampf gegen all jene, die man als Feinde dieser Vision betrachtet. Ein islamisches Kalifat ist auch das von der al Kaida vertretenen Ziel. Und mit dem Versuch, dieses Ziel in die Tat umzusetzen, hat es im sunnitischen Dreieck um Tikrit die 82. US-Luftlandedivision zu tun, bei der Chaplain Kramer stationiert ist.
Die Moral bei uns ist ausgezeichnet. Ich sage das beiliebe nicht nur, weil ich das sagen möchte. Unsere Fallschirmjäger sind disziplinierte junge Männer. Sie wissen, dass sie einen Job zu erledigen haben. Denken Sie an eins: Mindestens 80 Prozent der Männer, die auf dieser Basis Dienst tun, haben sich nach dem 11. September 2001 freiwillig gemeldet. Und zwar im Vollbewusstsein dessen, dass sie in einen Kampf gehen würden. Es ist durchaus nicht so, dass unsere Einheit voller Leute wäre, die keinen Schimmer hatten, dass sie eines Tages hier sein würden. Unsere Soldaten haben sich aus einem ganz genauen Grund freiwillig gemeldet. Und in diesem Einsatz hier sehen sie ihre Hoffnungen erfüllt - mehr als erfüllt.
Ehe die jungen Männer in einen Einsatz fahren, fordert der Kompaniechef sie zum Niederknien auf.
Herr, beschütze uns, lass die Bomben des Feindes nicht explodieren, gib dass uns seine Kugeln nicht treffen, hilf uns, gute und richtige Entscheidungen zu fällen, halte deine Hände über die Soldaten des dritten Zuges, bring uns alle wieder sicher zurück. Amen.
Los geht’s, fertigmachen!
„Neues Testament. Herausgeber: Militärseelsorgeamt, 6060 Jefferson Avenue, Newport News, Virginia:
Diese Ausgabe des Neuen Testaments ist in gewisser Weise ein Einsatzplan, wie er an die Angehörigen einer Militäreinheit ausgegeben wird.
Er stellt klar, dass Jesus Gott ist, der sich durch ihn der Menschheit offenbart und dass jeder, der Jesus als seinem persönlichen Retter vertraut, ein Angehöriger von Gottes Team wird.“
„Dieses Buch verspricht all jenen, die ihm vertrauen das ewige Leben und macht Gott für sie zu ihrem Oberkommandierenden.
Zweitens erklärt es die Strategie, wie man als Untergebener Gottes die Schlachten des Lebens schlagen kann und es erläutert, wie man eine unüberwindbare Kraft entwickeln kann, um zu gewinnen! Es zeigt uns, als Angehörigen von Gottes Militäreinheit wie man dem Herrn Jesus gleich wird! Studieren sie diesen Operationsplan regelmäßig und er wird Ihnen eine Anleitung, eine Ermutigung und ein Ratgeber sein.“Nach dem Testfeuer auf ein Stück Brachland vor der Basis geht es dem Einsatz entgegen.
Überall, auf den Flachdächern der Bauerngehöfte, hinter Dornbüschen, in Straßengräben können Feinde lauern. A propos Feinde: Während wir durch eine monotone Landschaft ausgedörrter Feldern fahren, schlage ich in meinem tarnfarbenen Neuen Testament nach:
Autor (Zitat):
„Ihr habt gehört, dass es gesagt ist: Ein Auge für ein Auge und einen Zahn für einen Zahn.
Aber nun sage ich euch: Nehmt keine Rache an denen, die euch unrecht tun.
Wenn jemand euch auf die rechte Wange schlägt, lasst ihn eure linke Wange ebenfalls schlagen. Wenn jemand euch das Hemd streitig macht, gebt ihm euren Mantel dazu.“
Mit halbem Ohr höre ich noch, dass der Fahrzeugkommandant über Funk die Meldung bekommt, irgendwo in der Gegend seien Aufständische aufgetaucht. Mit einem Angriff sei zu rechnen. Und dann bleibt keine Zeit mehr für Zitate:
Ins Panzerglas des Drehturms ist eine großkalibrige Kugel eingeschlagen, genau auf Halshöhe des MG-Schützen. Wie groß ist der Einschlag, erkundigt sich der Fahrer bei ihm.
Der Schütze meldet nach unten: Das Glas sei in Halshöhe geborsten, habe aber standgehalten. „Nur eine Idee höher, und ich wäre jetzt nicht mehr bei euch.“
Der Schütze, der durch die Splitter des geborstenen Panzerglases an der Hand verletzt ist, klemmt sich hinter sein schweres Maschinengewehr, kurbelt den Drehturm herum und versucht die Angreifer ausfindig zu machen. Alle fiebern unten mit. Alle – ich auch - würden sich jetzt freuen, den Aufständischen eine volle Ladung zu verpassen. Aber die Widerständler haben sich sofort nach diesem Schuss in Deckung begeben. Der Humvee-Kommandant hat Feuer frei gegeben, aber ohne genaues Ziel darf nicht geschossen werden. Zurück bleibt Wut. Und während der Rückfahrt von der Patrouille noch die Hoffnung, vielleicht doch noch einen von den Angreifern zu erwischen.
Später auf der Basis meint Feldkaplan Kramer: eine gesunde Reaktion
Aber sicher! Ich wäre absolut bereit, jemanden zu töten. Verstehen Sie das bitte nicht so, dass es mir Spaß machen würde. Oder dass ich mich auf so was freuen würde. Aber, was mich persönlich angeht: Ich war im US-Marine Corps. Und zwar in der Infanterie. Die Ausbildung, die diese Jungs hier haben, die hatte ich im Großen und Ganzen auch, nur ein paar Jahre früher. Wenn es darum geht, einen meiner Männer zu schützen oder anderes unschuldiges Leben, dann würde ich keinen Augenblick zögern zu tun, was immer erforderlich wäre, um die Bedrohung zu neutralisieren.
Freiheit ist das Recht, Falsches zu denken, aber nicht Falsches zu tun. Feldgeistliche tragen zwar keine Waffen. Aber ich bin von einer Menge bestens ausgebildeter Fallschirmjäger umgeben. Also: Selbst schießen zu müssen, ist für mich wirklich nicht der Punkt.
Autor:
Die Freiheit, Falsches zu denken, ist nicht die Freiheit, Falsches zu tun. Jede falsche Handlung zieht Strafe nach sich. Klingt logisch.
In meiner Tarn-Bibel blätternd, stoße ich allerdings auf eine zeimlich verwirrende Stelle:
Autor (Zitat):
„Die Rechtsgelehrten und die Pharisäer brachten eine Frau heran, die beim Ehebruch ertappt worden war. „Lehrer“, sagten sie zu Jesus, „diese Frau wurde beobachtet, während sie Ehebruch beging. In unserem Gesetz hat Moses uns befohlen, eine solche Frau durch Steinigung zu töten. Was sagst du dazu?“ (...) Jesus beugte sich vor uns begann, mit seinem Finger Figuren in den Sand zu zeichnen. Während sie fortfuhren, ihn mit Fragen zu bedrängen, richtete er sich auf und sagte: „Wer unter uns niemals gesündigt hat, der werfe den ersten Stein auf sie. Dann beugte er sich wieder vor und fuhr fort, mit seinem Finger in den Sand zu zeichnen. Nachdem sie seine Antwort gehört hatten, gingen sie einer nach dem anderen fort und Jesus blieb mit der Frau allein zurück. Er richtete sich wieder auf und fragte sie: „Wo sind sie? Ist niemand mehr da, der dich verurteilen will?“ „Keiner mehr ist da Herr.“, antwortete sie. „Nun“, sagte Jesus, „dann will auch ich dich nicht verurteilen. Geh und sündige nicht mehr.“
Autor:
Hinweise, sich nicht leichtfertig göttliche Rechte anzumaßen, ziehen sich ebenso durchs Christentum wie durch den Islam.
Durch den Einsatz der Religion auf den Kriegsschauplätzen in jüngerer Zeit scheint mir aber in beiden Glaubensrichtungen etwas Neues entstanden zu sein. Und in diesem neuen Konstrukt eines heiligen, in Gottes Namen geführten Krieges, scheinen sie einander ähnlich.
Zitator 2:
„Während des Dschihad in Afghanistan“...
Autor:
... sagt Osama Bin Laden in einem Interview...
Zitator 2:
„...griffen die Russen die Region von Dschadschi an. Ihre Panzer gingen vor und ihre Luftwaffe flog Bombenangriffe. Über mehrere Tage harrte ich in einem Graben aus. Zeitweise hörten wir, wie der Feind um uns herum ging. Trotz dieser Gefahren, konnte ich einschlafen. Als ich aufwachte, waren die Feinde verschwunden. Ein anderes Mal explodierte eine Scud-Rakete in meiner unmittelbaren Nähe, ohne mich zu verletzen. Erlebnisse wie diese, haben mich die Angst vor dem Tod vergessen lassen. Aber die Amerikaner ängstigen sich vor dem Tod. Sie sind wie winzige Mäuse. Wenn Russland zerstört werden kann, dann wird es auch gelingen, die Vereinigten Staaten zu enthaupten.“Aber sicher! Ich wäre absolut bereit, jemanden zu töten. Verstehen Sie das bitte nicht so, dass es mir Spaß machen würde. Oder dass ich mich auf so was freuen würde. Aber, was mich persönlich angeht: Ich war im US-Marine Corps. Und zwar in der Infanterie. Die Ausbildung, die diese Jungs hier haben, die hatte ich im Großen und Ganzen auch, nur ein paar Jahre früher. Wenn es darum geht, einen meiner Männer zu schützen oder anderes unschuldiges Leben, dann würde ich keinen Augenblick zögern zu tun, was immer erforderlich wäre, um die Bedrohung zu neutralisieren.
Freiheit ist das Recht, Falsches zu denken, aber nicht Falsches zu tun. Feldgeistliche tragen zwar keine Waffen. Aber ich bin von einer Menge bestens ausgebildeter Fallschirmjäger umgeben. Also: Selbst schießen zu müssen, ist für mich wirklich nicht der Punkt.
Autor:
Die Freiheit, Falsches zu denken, ist nicht die Freiheit, Falsches zu tun. Jede falsche Handlung zieht Strafe nach sich. Klingt logisch.
In meiner Tarn-Bibel blätternd, stoße ich allerdings auf eine zeimlich verwirrende Stelle:
Autor (Zitat):
„Die Rechtsgelehrten und die Pharisäer brachten eine Frau heran, die beim Ehebruch ertappt worden war. „Lehrer“, sagten sie zu Jesus, „diese Frau wurde beobachtet, während sie Ehebruch beging. In unserem Gesetz hat Moses uns befohlen, eine solche Frau durch Steinigung zu töten. Was sagst du dazu?“ (...) Jesus beugte sich vor uns begann, mit seinem Finger Figuren in den Sand zu zeichnen. Während sie fortfuhren, ihn mit Fragen zu bedrängen, richtete er sich auf und sagte: „Wer unter uns niemals gesündigt hat, der werfe den ersten Stein auf sie. Dann beugte er sich wieder vor und fuhr fort, mit seinem Finger in den Sand zu zeichnen. Nachdem sie seine Antwort gehört hatten, gingen sie einer nach dem anderen fort und Jesus blieb mit der Frau allein zurück. Er richtete sich wieder auf und fragte sie: „Wo sind sie? Ist niemand mehr da, der dich verurteilen will?“ „Keiner mehr ist da Herr.“, antwortete sie. „Nun“, sagte Jesus, „dann will auch ich dich nicht verurteilen. Geh und sündige nicht mehr.“
Autor:
Hinweise, sich nicht leichtfertig göttliche Rechte anzumaßen, ziehen sich ebenso durchs Christentum wie durch den Islam.
Durch den Einsatz der Religion auf den Kriegsschauplätzen in jüngerer Zeit scheint mir aber in beiden Glaubensrichtungen etwas Neues entstanden zu sein. Und in diesem neuen Konstrukt eines heiligen, in Gottes Namen geführten Krieges, scheinen sie einander ähnlich.
Zitator 2:
„Während des Dschihad in Afghanistan“...
Autor:
... sagt Osama Bin Laden in einem Interview...
Zitator 2:
„...griffen die Russen die Region von Dschadschi an. Ihre Panzer gingen vor und ihre Luftwaffe flog Bombenangriffe. Über mehrere Tage harrte ich in einem Graben aus. Zeitweise hörten wir, wie der Feind um uns herum ging. Trotz dieser Gefahren, konnte ich einschlafen. Als ich aufwachte, waren die Feinde verschwunden. Ein anderes Mal explodierte eine Scud-Rakete in meiner unmittelbaren Nähe, ohne mich zu verletzen. Erlebnisse wie diese, haben mich die Angst vor dem Tod vergessen lassen. Aber die Amerikaner ängstigen sich vor dem Tod. Sie sind wie winzige Mäuse. Wenn Russland zerstört werden kann, dann wird es auch gelingen, die Vereinigten Staaten zu enthaupten.“
Zitator 1:
„Während des Kampfes um Khar-i-Shot (...) lag eine Gruppe junger Soldaten unter dem Feuer einer höher gelegenen Feind-Position.“
Autor:
Der lutherische Militärpfarrer William Mc Coy in seinem geistlichen Handbuch :
Zitator 1:
„Trotz des Hagels von Kugeln und Schrappnells, bewahrte der junge Kommandeur einen kühlen Kopf.
Da sich die Taliban nach jedem ihrer Feuerüberfälle in die hinter ihnen gelegenen Höhlen zurückziehen konnten, waren sie in der Lage jeden der Bombenangriffe der Kampfflugzeuge zu überleben. Der junge US-Captain begriff die Situation. Von Kugeln umschwirrt, zählte er die Sekunden ab, die zwischen dem Angriff der Jets, dem Feuer der Taliban und ihrem Rückzug lagen und rechnete den genauen Zeitpunkt für einen Mörserangriff gegen sie aus. Als sie das nächste Mal ihre Höhlen verließen, um ihren Erfolg zu feiern, zu jubeln, von neuem zu schießen, wurden sie vom Feuer einer US-Mörserstellung begrüßt – und sahen sich auf einmal, noch immer jubelnd, aber gänzlich unerwartet ihrem Schöpfer gegenüber.“
Atmo:
Krankenstation
Autor:
Im sunnitischen Dreieck, auf der Basis der 82. Luftlandedivision, naht für Chaplain Kramer der nächste seelsorgerische Einsatz. Specialist Fogg und Corporal Bailey, zwei etwa 20-jährige Fallschirmjäger, haben einen Kameraden verloren.
O-Ton Specialist Fogg: Chris Mason. Corporal Chris Mason.
Übersetzer 1:
Corporal Chris Mason. Ein toller Typ. Als das passierte, ich glaube, das war die schlimmste Nacht meines Lebens. Und auch für eine Menge anderer Leute in unserem Zug. Es passierte während wir anderen auf Fußpatrouille waren. Da ist sein Fahrzeug auf eine Bombe gefahren.
Er war gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt. Das mit ihm ist sogar in den Nachrichten zu Hause gekommen, meine Eltern haben es übers Fernsehen erfahren. Er ist aus Alabama.
O-Ton Chaplain Kramer: All I’m doing…
Übersetzer 2:
Alles was ich tue, ist ihnen ein bisschen Hilfestellung beim Reden zu geben – und es ist unglaublich, was das schon bewirkt. Es ist natürlich nicht die Patentlösung. Aber einem von diesen jungen Männern zuzuhören, mitzubekommen, was in seinem Herzen und seinem Kopf vorgeht, ihm einfach 45 Minuten lang zuzuhören, das ist schon die halbe Miete, wenn es darum geht, diesen Jungs bei der Stressbewältigung beizustehen.
O-Ton Specialist Fogg: For the first few nights…
Übersetzer 1:
Die ersten Nächte nach seinem Tod konnte ich nicht schlafen. Das hat jeden von uns ziemlich mitgenommen. (/) Wir vergessen ihn nicht. Gerade ihn nicht. Ausgerechnet Mason: Er war der witzigste Typ in unserm ganzen Zug. Er hat alle anderen bei Laune gehalten. Sogar am Tag, bevor wir zu diesem Einsatz rausgefahren sind. Uns allen war klar, dass es so viele Landminen gab wie nie zuvor. Deshalb machte Mason uns mit einem Lied Mut, das er sich ausgedacht hatte: Passt auf, passt auf, steigt bloß nicht drauf – oder so ähnlich. Ein Spaßvogel. Wenn er den Mund aufmachte, waren alle still. Er konnte uns zum Lachen bringen...
Autor:
Nach der Betreuung wendet sich Chaplain Kramer seiner neuen Predigt zu, einer neuen Variation über Johannes 3, Vers 16:
O-Ton Chaplain Kramer : “So much…”
Übersetzer 2:
„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab. Auf dass alle, die an ihn glauben, nicht sterben, sondern ewig leben werden.
That who so ever should believe in him should not perish but should have eternal life.” You know, we often…
Ich meine: Wir reden immer von den „Weihnachtskosten“ in Form von Dollars, Cents, Kreditkartenabbuchungen.
When Jesus Christ came to this earth it cost him a significant amount.
Aber als Jesus Christus auf die Erde kam, war das für ihn mit einem beträchtlichen Kostenaufwand verbunden. Die Sache hat ihn nicht nur seinen Platz im Himmel gekostet, sondern auch sein Leben, seinen Leib und sein Blut.“
Autor:
Noch einmal nehme ich mir meine tarnfarbene Ausgabe des Neuen Testaments vor und lese vom letzten Abendmahl.
Autor (Zitat)
(Nachdem sie gegessen hatten), sagte Jesus zu ihnen: In dieser Nacht werdet ihr alle fortlaufen und mich verraten. (...) Petrus sprang auf und sagte zu Jesus: „Ich werde dich niemals verraten. Auch nicht, wenn alle anderen das tun.“ Jesus erwiderte ihm: „Ich sage dir, ehe der Hahn dreimal gekräht hat, wirst du dreimal ausgesprochen haben, dass du mich nicht kennst.
Absage:
Bete und Gott wird 1000 Engel an deiner Seite kämpfen lassen
Militärgeistliche im Kampf gegen den Terror
Ein Feature von Marc Thörner
Sie hörten eine Co-Produktion des Deutschlandfunks mit dem Südwest Rundfunk, 2007.
Es sprachen: Philipp Schepmann, Thomas Lang, Hendrik Stickan, Daniel Berger, Jochen Langner und Bruno Winzen
Ton und Technik: Michael Morawietz und Beate Braun
Regie: Peter Behrendsen
Redaktion: Karin Beindorff