Suche nach dem Weg zu Gott

>Hier< zu den beiden Büchern: Susi Neunmalklug erklärt die Evolution

und

Die Geschichte vom frechen Hund.

 

>Hier< zum Buch von Schmidt-Salomon: "Jenseits von Gut und Böse"


Alibri Verlag, Aschaffenburg
www.alibri.de

Mitglied in der Assoziation Linker Verlage (aLiVe)

ISBN 978-3-86569-030-2

(Etwas unter 13 Euro)

1. Auflage 2007

 

Michael Schmidt-Salomon, Dr. phil., geboren 1967, ist freischaffender Schriftsteller, Philosoph und Musiker und u.a. als Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung tätig. Im Alibri Verlag erschienen von ihm bereits die Bücher: Erkenntnis aus Engagement (1999); Stollbergs Inferno (Philosophischer Roman, 2003), Manifest des evolutionären Humanismus. (2005); „Aufklärung ist Ärgernis..." Karlheinz Deschner: Leben - Werk - Wirkung (Herausgeber gemeinsam mit Hermann Gieselbusch, 2006); Die Kirche im Kopf. Von „Ach Herrje!" bis „Zum Teufel!" (gemeinsam mit Carsten Frerk, 2007). Michael Schmidt-Salomon lebt mit seiner „postfamilialen Familie" (zwei biologische und drei soziale Kinder sowie drei weitere Erwachsene) in der Vordereifel. Weitere Informationen: www.schmidt-salomon.de/

Helge Nyncke, Jahrgang 1956, ist studierter Diplom-Designer, Illustrator und Autor. Er hat zahlreiche Schul-, Sach- und Bilderbücher, Spiele und Trickfilme für Kinder illustriert, geschrieben oder erfunden, aber auch kritische Essays, Drehbücher, kabarettistische und freie Texte für Erwachsene verfasst. Daneben hat er auch noch Zeit gefunden, Kunstobjekte zu entwerfen oder Kinderkrankenhäuser zu verschönern. Der vierfache Vater und vielfache Ideenschöpfer lebt und arbeitet in Mühlheim am Main.

Dieses Buch wurde gefördert von der Giordano Bruno Stiftung

( www.giordano-bruno-stiftung.de ).

Copyright 2007 by Alibri Verlag, Postfach 100 361, 63703 Aschaffenburg

Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdruckes, der photomechanischen Wiedergabe, der Herstellung von Mikrofilmen, der Einspeicherung in elektronische Systeme sowie der Übersetzung vorbehalten.

Umschlag: Helge Nyncke
Satz: ImPrint Verlagsservice, Jörn Essig-Gutschmidt, Münster

Druck und Verarbeitung: Interpress, Budapest
 


Das beste Büchlein von nur etwa 40 Seiten, in dem der Irrsinn des Gottes- bzw. religiösen Wahns (worüber man nur den Kopf schütteln kann >hier<) dargestellt wird.

 

Zum Beispiel: Das kleine Ferkel und der kleine Igel hoffen, auf dem Tempelberg in den gigantischen Gotteshäusern der Juden, der Christen und in der Moschee Gott zu finden. "Dürfen wir ihn (den Gott) kurz sprechen?..." fragen die Tiere den Rabbi. "Nur wenn deine Mutter Jüdin ist," antwortet er. "... Tut mir leid!... Nur Juden dürfen in den Tempel." Dann erklärt der Rabbi, dass der "allwissende und allgütige" Gott "auch ganz schön zornig werden kann, wenn man seine Gebote nicht einhält!" Als Beispiel bringt er die Sintflut, in der (fast) alles Leben auf der Erde vernichtet wurde, weil die Menschen "andere Götter angebetet haben." Zitat: "Ach, es gibt noch andere Götter?", fragte der Igel erstaunt. "Nein!", sagte der Rabbi. "Die Menschen haben sich das bloß eingebildet..." Das kleine Ferkel dachte eine Weile nach. "Wenn die Menschen sich Götter einbilden können", sprach es langsam, "woher wissen wir denn, dass du dir deinen Gott nicht auch einbildest?" (Zitat Ende). Natürlich wurde der Rabbi nun so böse, dass das Ferkelchen und der kleine Igel vorzogen, das Weite zu suchen. Leider erging es den beiden beim Bischof in der Kirche nicht viel anders, der irgend wann erklärte, dass "uns der Herr mit dem Blut (seines Sohnes) Jesu von der Sünde reinwusch". "Mit Blut? Igitt!", staunte Ferkelchen. "Und ich hab' immer gedacht, dass man sich mit Seife waschen soll." - Als nun Ferkelchen von den vielen Plätzchen vor dem Gekreuzigten gegessen hatte, wütete der Bischoff: "Aber das sind doch keine Plätzchen. Das ist der Leib des Herrn! ... Das ist das Fleisch Jesu, der sich für uns geopfert hat." Der kleine Igel und das Ferkelchen ekelten sich und rannten schließlich davon. (Deren Gedankengänge sollte man selber lesen!)

 

Der Mufti (ein Rechtsgelehrter des Islam) lud die beiden in die Moschee ein, als sie dort nachfragten: "Wo bitte geht's zu Gott?" Natürlich müßte man erst Muslim werden, um Allah (Gott) kennen lernen zu dürfen, klärte der Mufti auf. Man sollte aber selber lesen, auf welche Weise die unvoreingenommenen Tierchen in Fettnäpfchen patschten und schließlich verfolgt wurden, aber auch jetzt vom Bischof und dem Rabbi. Zum Glück gerieten diese drei in einen heftigen Streit untereinander, so dass Ferkelchen und Igelchen entwischen konnten.

 

Diese kleinen, auszugsweisen Beispiele sollten genügen, um das Bilderbüchlein selbst zu erwerben.

Walter Rath, 10. April 2008