Sex auf Spesen
Auszug aus einem Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger - Nr. 8 vom Donnerstag, dem 10. Januar 2008
Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch
weist Verwicklung in VW-Affäre zurück
VON JOACHIM WILLE
Nicht einmal ein Gerücht über
Lustreisen sei ihm zu Ohren
gekommen, so der Manager
vor Gericht.
"...
Sondergehalt, Sex auf Spesen, Geldgeschenke für Betriebsräte? Nicht einmal ein
Gerücht kam ihm zu Ohren. Ausgerechnet er, der starke Mann, der neun Jahre lang
Europas größten Autokonzern lenkte, das „System VW" zur vollen Blüte brachte,
nun einen „Volks-Porsche"-Konzern nach eigenem Bild formt, muss in die
Niederungen des Schmuddel- und Untreue-Verfahrens gegen den Ex-Betriebsratsboss
Klaus Volkert sowie dessen „wandelndes Portemonnaie" Klaus-Joachim
Gebauer hinabsteigen.
Jüngst sah es einmal so aus, als ob er in den Strudel selbst hineingerissen
werden könnte. Die Spannung ist deswegen groß, als der Porsche-Mitbesitzer am
Mittwoch den Gerichtssaal betritt. Sonst weiß man eigentlich alles. Bis zum
Überdruss. Mit wie viel Geld Volkert persönlich „geschmiert" wurde: zwei
Millionen. Was sein Maßanzug kostete: knapp 700 Euro. Wie seine brasilianische
Geliebte hieß: Adriana. Mit welcher Prostituierten Vorstand Peter Hartz
ins Bett ging. Wie Paladin Gebauer das Spesenkonto mit fingierten
Eigenbelegen aufpumpte. Wieso „Dr. Viagra", der oberste Werksarzt, gerne
mitgenommen wurde. Nur eines wollte man noch wissen. Ob ER es wusste.
Piech, mittelgroß, hager, ist sichtlich angespannt, als er neben seinem
Promi-Anwalt Matthias Prinz am Zeugentisch Platz nimmt. Piech liest erst seine
vorformulierte, knapp gehaltene Stellungnahme ab. Wie er nach 1993 den kurz vor
der Pleite stehenden VW-Konzern rettete. Wie er den von Volkert
empfohlenen Personalvorstand Hartz einstellte. Wie er mit ihm 30 000 Jobs
..."
Kommentar: Sogenannte Sex-Skandale ähnlicher Art, wie oben geschildert, sind ja nun massenweise berichtet worden. Dabei dreht es fast ausschließlich um die männliche Menschheit, in die auch prominente Persönlichkeiten verwickelt waren und sind, zum Beispiel, Berichte über nicht legal finanzierte, teure Lustreisen fast wöchentlich. Dann gibt es die ganz großen Happen für die Klatsch- d.h. die Regenbogenpresse, fangen wir mal an mit Walter Wilson Jenkins nach dem ersten Weltkrieg in den USA bis hin zur "Lewinsky-Affäre" vor nicht zu langer Zeit mit dem Bill Clinton, Verwicklung eines Moralpredigers Michel Friedman in Anklagen wegen "Zwangsprostitution" und Drogenkonsum und vieles mehr. Verwicklungen von Scharen an Vergehen an Jugendlichen, wie die (vorwiegend katholisch-) kirchlichen Skandale, tauchen immer wieder in den Medien auf. Fast aus allen Ländern werden aus den Armeen Vorwürfe ähnlicher Art dementiert. wenn immer wieder von Vergewaltigungen und sexuellen Mißhandlungen von Gefangenen und Rekruten berichtet wird. Nur ein kleines Beispiel: "Der kroatische Verteidigungsminister Berislav Roncevic hat Vorwürfe über sexuelle Misshandlungen von Rekruten bestritten. Er reagierte damit auf Anschuldigungen, Offiziere hätten zwischen 1993 und 2000 in mehreren Kasernen junge Soldaten sexuell misshandelt. Der Armeesicherheitsdienst habe diese Anschuldigungen schon früher untersucht, mit 14 angeblichen Opfern gesprochen und festgestellt, dass es keine solche Fälle gegeben hat, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Hina den Minister. Demgegenüber behauptet das Menschenrechtskomitee, es gebe sogar Videoaufnahmen von Orgien, auf denen betrunkene Offiziere und misshandelte Rekruten zu sehen seien. (APA/dpa und http://derstandard.at/?id=1875562 am 2,12,2004).
Zahlen pro Zeiteinheit über Sexskandale sind sehr schwer zu bekommen. Da jedoch bestimmte Zeitungen (Lokalpresse, wie "Kölner Express") seitenweise täglich sexuelle Dienstleistungen jeglicher Art im Angebot haben, muß geschlossen werden, daß der Bedarf sehr groß ist. Daraus kann geschlossen werden, daß auch der Grenzbereich zu sexuell motivierten Straftaten enorm überschritten wird und vor allem die Gefahr durch Anheizung von Verbrechen, eine vorhandene Hemmschwelle zu ignorieren sehr groß ist. Die Wochenzeitschrift "Der Spiegel" Nr. 2 vom 7.1.2008 bringt unter "Die Migration der Gewalt; Junge Männer: Die gefährlichste Spezies der Welt" zwar einen kurzen Hinweis auf die biologische Ursache für Gewalt (durch das männliche Geschlechtshormon Testosteron, das Libido und Aktivität beeinflußt): Die tapfersten und geschicktesten Kämpfer im Wettbewerb unter Männern erringend den höchsten sozialen Status uns sichern sich dadurch die meisten Frauen und Nachkommen." Aber dieses Urhoden-Prinzip (S.Freud) erklärt nicht den üblichen Auftritt in Massen (zumindest Kleingruppen). Rivalität (Wettbewerb) würde in der Regel untereinander ablaufen. Aber in wie weit das sexuelle Verlangen (die "Libido") bei besagten Ausländern durch die bereits erfolgte >Beschneidung< unbefriedigt bleibt und eine ausgestandene Angst - >Angst< wird nie vergessen - hinzu gekommen ist, wird der blindwütigen >Aggression< zumindest zusätzlicher Auftrieb gegeben werden können. Wie anderswo erwähnt, stehen Untersuchungen dazu aus, ebenso sind Lücken zum Massenverhalten durch die Psychologen/Soziologen zu füllen.
In wie weit der
Artikel über »Deutschland droht Gewalt „aus der Mitte der Gesellschaft" heraus -
und zwar durch fanatische und fanatisierte junge Ausländer mit
Islam-Hintergrund, die oft schon seit vielen Jahren mitten unter uns leben« mit
sexuellen Problemen in Verbindung gebracht werden muß oder werden kann, bedarf
einer Untersuchung. >Hier<
der Artikel.