Auslegung des Korans
Kölner Stadt-Anzeiger -
Nr. 130 - Freitag, 6. Juni 2008
„Frauen sollen nicht alleine reisen"
Bei einer engen Auslegung des Korans, wie sie auch
von Teilen der türkischen Religionsbehörde Diyanet
vertreten wird, sollen Frauen und Männer aus moralischen Gründen streng getrennt werden. Die Kölner
Ditib, die in Ehrenfeld eine Großmoschee baut, ist mit
der Diyanet eng verbunden. Hier Auszüge aus einem
Aufsatz auf deren Internet-Seite. Inzwischen
wurde der Text von der Seite entfernt.
(>Hier<
zu einem Artikel über "Wahres Gesicht der DITIB")
Nacktes verboten ... „Der
Islam verbietet Darstellungen vor Nacktheit und Unmoral. Er verbietet, dass sich
Männer und Frauen, die nicht verheiratet oder ersten Grades verwandt sind,
berühren. Er verbietet Distanzlosigkeit in der Beziehung zwischen Mann und Frau.
Das macht der Islam, um Perversionen zu vermeiden, aber auch, um den Menschen
ein ausgeglichenes Sexualleben zu bieten ... Denn der Mensch ist nicht in der
Lage, aufgrund seiner körperlichen Begierden mit Vernunft zu handeln. .."
Mehr Prostitution... In den vergangenen Jahrzehnten haben wir am Beispiel der westlichen Welt sehen können, dass die sexuelle Freiheit (...) Ursache für Perversität, unnatürliches sexuelles Verhalten und Krankheiten ist. derer man nicht mehr Herr wird. Auf der anderen Seite nimmt durch den Wandel der ökonomischen Verhältnisse auch das Fremdgehen zu. Ja, Fremdgehen wird immer einfacher, und die Prostitution nimmt zu ..."
Steinigung ... „Man kann sagen: Der größte Schutz vor der Ausbeutung
sexueller Gefühle, vor falscher Freiheit und bedenklichen medialen
Veröffentlichungen, die das anpreisen und dafür sorgen, dass der Mensch vom
rechten Weg abkommt, ist der Islam. .. Der Koran sagt, Ehebruch ist grundfalsch,
weil dieser dafür sorgt, dass Familien auseinanderbrechen und
Verwandtschaftsbande reißen.. . Ehebruch ist eine Verhaltensweise, die den
Menschen zum Sklaven der körperlichen Begierden macht. Der Koran sagt dazu auch:
Der Prophet hat in seinen Ausführungen eine wichtige Unterscheidung getroffen.
Diejenigen Ehebrecher, die nicht verheiratet sind, werden körperlich gezüchtigt
und in die Verbannung geschickt. Die verheirateten Ehebrecher jedoch werden
gesteinigt. .."
Zungenehebruch ... „Deswegen müssen auch alle Wege, die zu Ehebruch
führen, verhindert werden: Zum Beispiel dürfen Frauen und Männer, die nicht
verwandt oder verheiratet sind, nicht zusammen sein und sich verabreden. Sie
sollen auch nicht so schauen und reden, dass man dies für die Vorbereitung eines
Ehebruchs halten könnte. Es gibt auch einen Augen- und Zungenehebruch. .."
Wir sind besser... „All das liegt daran, dass etliche Grundwerte verloren
gegangen sind ...: Und unter dem Deckmantel der persönlichen Freiheiten werden
notwendige erzieherische Maßnahmen versäumt. Diese Beobachtungen gelten vor
allem für die westlichen Gesellschaften, aber auch die muslimischen
Gesellschaften werden dadurch beeinflusst und korrumpiert. Unsere Gesellschaften
sind dennoch besser, weil die islamischen Regeln und die allgemeinen moralischen
Kriterien die Herzen der Menschen eingenommen haben .. . Allerdings sollten wir
uns alle darauf nicht ausruhen, und deswegen müssen wir Verbote aussprechen: Es
reicht nicht aus, außerehelichen Geschlechtsverkehr zu verbieten; wir müssen
alles bekämpfen, was hässlich und schlecht ist, sexuelle Offenheit
beispielsweise ..."
Der Dritte ist der Teufel ...
„Frauen und Männer begehren einander. Deswegen dürfen sie, sofern sie nicht
verheiratet oder verwandt sind, nicht zusammen sein. Alle Menschen sind sich in
dieser Beziehung fremd. Wenn ein Mann und eine Frau alleine in einem Zimmer
sind, ist der Dritte im Bunde der Teufel. Auch sollen Frauen nicht alleine
reisen. Und sie müssen hinschauen, wie sie mit einem fremden Mann sprechen. Sie
sollen alle Sinne kontrollieren, damit der andere sexuell nicht erregt wird.
Frauen sollen ernsthaft und besonnen reden, und sie sollen sich schön zudecken,
wenn sie vor die Türe gehen..."
Kein Stoff für Männer ... „Es ist auch verboten, dass sich Männer wie Frauen
und Frauen wie Männer kleiden. Es gibt Farben und Stoffe, die Männer nicht zu
tragen haben, und man soll auch aufpassen, dass man kleine Jungen nicht mit
solchen Farben und Stoffen kleidet. .."
Gegen Homosexualität ... „Im Islam ist Homosexualität eine große Sünde.
Analverkehr ist verboten, ebenso die Onanie. Wir mögen es nicht, wenn man sich
mit der Hand befriedigt. .."
Kommentar: Diese "Auslegung" zeigt die sexuelle Fixierung der beschnittenen männlichen Muslime und ihre totale Verklemmung sowie ihre Gedankenwelt (Walter Rath)
Ditib (Abkürzung für "Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V."), betreibt unter Leitung und Aufsicht des türkischen Präsidiums für Religionsangelegenheiten Moscheen in Europa; >hier< mehr zum Moscheenbau.
Diyanet (Türkisch: Pietät, relig. Angelegenheit), auch Name der seit 1961 in der Türkei bestehenden staatlichen Religionsbehörde bzw. das Präsidium für Religiöse Angelegenheiten