2. Artikel

Die explodierte Zahl an Artikeln konnte nicht mehr untergebracht werden:

 

>Hier< mit Suchbefehl [Strg][F] nach  Artikel suchen!, wo alle im Internetbuch Gotteswahn. info zitierten und verarbeiteten Veröffentlichungen nach Autorennamen sortiert sind, z.B. von der Arbeitsgemeinschaft "Friedensforschung an der Universität Kassel" >hier< 144 Artikel (Themen, Überschriften) zu "Terrorismus - Wurzeln und Formen" und >hier< Verweis auf 58 Artikel über "Vereinte Nationen: Tendenzen, Berichte, Dokumente, Meinungen".

 

 

Auch >hier< sind Hinweise in den "Kurzen Notizen".


 

Völlig unsortierte kleine Auswahl:

im Folgenden

(Namen oder Stichwort mit [Strg]+[F] suchen)

Meme, die Gene des Geistes

>Leseprobe< aus P.M. 9/2007: "MEME, der Code unserer Kultur" von Thomas Vasek, Chefredakteur:

Eine neue wissenschaftliche Theorie könnte unser Weltbild radikal verändern: Unsere Kultur beruht auf dem Überlebenskampf mysteriöser geistiger Viren, die von Gehirn zu Gehirn überspringen. Sind diese ">Meme<" mächtiger als die Gene?

Diese Meme wurden von Dawkins "erfunden". Daher dieser Artikel zuerst als Ergänzung zum Buch: "Gotteswahn" von Dawkins

 

 

Leon FESTINGER, Henry W. RIECKEN und Stanley SCHACHTER, Auszug aus dem Buch "When prophecy fails", Minneapolis, University of Minnesota Press, 1955

Ein Mensch mit einer festen Überzeugung ist schwer umzustimmen. Widerspricht man ihm, so wendet er sich ab. Zeigt man ihm Fakten und Tabellen, so wird er die Quellen anzweifeln. Appelliert man an sein logisches Denkvermögen, dann weiß er nicht worauf es ankommt. Wir kennen alle die Variationsbreite einfallsreicher Rechtfertigungen, mit denen manche Leute ihre Überzeugungen verteidigen und an denen sie über alle Angriffe hinweg unbeschadet festhalten.

>Hier< zum Artikel über ein Experiment als Beweis, daß ein einmal übernommener Glaube kaum aufgegeben wird.

 

Sigrid Neumann: Soziale Abweichungen

Mit Bezug auf soziale Abweichungen sollte von der sozialen Gruppe selbst ausgegangen und aus ihr heraus abweichendes oder angepaßtes Verhalten definiert werden. Ein allgemeiner Vergleich über alle Kulturen hinweg erscheint oft nicht sehr sinnvoll, weil Abweichungen nur von den Grundmustern der Kultur, wie Sozialstruktur, Religion und Tradition, von denen sich die Normen und Werte ableiten, erklärt werden können. Zwei Beispiele aus dem Beitrag von Frau Neumann: Bei den Kwakiuti-Indianern galt der Mord als legitime Form der Bereicherung. Der Mörder übernahm mit dem Mord auch die Privilegien und magischen Geheimnisse des von ihm ermordeten. Bei den Eskimos wird ein Mord dadurch ausgeglichen, daß der Mörder in die Sippe des Ermordeten eintritt und dessen Frau heiratet. Dem gegenüber ist den Eskimos unerklärlich, daß es kollektive Aggressionen, wie z.B. den Krieg geben kann...
>Hier< der ganze Beitrag als Diskussionsgrundlage für ein Seminar mit katholischen ausländischen Studenten in Altenberg bei Köln in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts

 

Die Welt der Religionen und Weltanschauungen

>Hier< mit einer Auflistung der verschiedenen Religionen und Weltanschauungen

 

Koran-Auslegung - DITIB und DIYANET

Ziel ist eine andere Gesellschaft: >hier<

 

Jesus von Nazaret (aramäisch: Jeschua, Hebräisch: Jahwe = Heil), mit dem Beinamen "Christus" (der Gesalbte) wurde wahrscheinlich zwischen 7 und 4 v. Chr. in Betlehem oder Nazaret geboren und starb in den Jahren 30, 31 oder 33 n. Chr. in Jerusalem.

>Hier<

 

Prof. Dr. theol. Uta Ranke-Heinemann (beim Schlingensief-Festival Frankfurt 15. 9. 2003): DER PAPST, DIE KARDINÄLE UND DIE FRAUEN - EINE SATIRE

>Hier<

 

Alice Schwarzer forderte Frauen indirekt zum Kirchenaustritt auf

 >Hier<

 

Terrorismus: Die Verbindung von Religion und Terrorismus ist nichts Neues...
>Hier<

 
Joseph Kay: Die politische Laufbahn von Papst Benedikt XVI: Theokratie und gesellschaftlicher Rückschritt

 >Hier<

 

Vom richtigen Umgang mit der Bibel - Eine kritische Betrachtung

 >Hier<

 

Individuen schaffen sich nicht selbst: Die Individuen schaffen andere Individuen und ihren gesellschaftlichen Zusammenhang. Die Entwicklung der Individuen hängt ab von der Reichhaltigkeit der gesellschaftlichen Beziehungen und damit vom Entwicklungsstand der Produktivkräfte.

>Hier<

 

Helmut Böttinger: Revolte der Moderne gegen die abendländische Kultur

... Der Wertewandel führte nicht zur versprochenen Emanzipation der Menschen, eher zu neuen, tiefer sitzenden Abhängigkeiten. Er engte das Individuum ein, reduzierte es zunehmend auf es selbst und seine mehr oder weniger vital bestimmten Bedürfnisse und Interessen. Dem entspricht die auffällige Objektfixierung der meisten Menschen und ihre Selbstbeschränkung auf die unmittelbare Bedürfnis- und Triebbefriedigung...

>Hier<

 

Altruismus (Selbstlosigkeit, Uneigennützigkeit) oder doch einfach nur Egoismus (Individual- oder Massenmensch)

>Hier<

 

Individual- oder Massenwesen: Der Insektenstaat - am Beispiel der Ameisen

>Hier<

 

Individual- oder Massenwesen: Der Bienenstaat

>Hier<

 

Systemanalyse und -entwurf (Anleitung aus Seminarvorträgen von Walter Rath)

>Hier<

 

Wahn repräsentiert eine Überzeugung, die

1. logisch inkonsistent ist oder wohlbestätigtem Wissen über die reale Welt widerspricht und
2. trotz gegenteiliger Belege aufrechterhalten wird, weil die persönliche Gewissheit der Betroffenen so stark ist, dass sie rational nicht mehr zugänglich sind.

>Hier<

 

Soziale Konstruktion von Geschlecht (Regine Gildemeister)

Anfang der 90er Jahre erreichte die Debatte  um die "Kategorie Geschlecht" bzw. die  "soziale Konstruktion von Geschlecht"  auch weite Kreise außerhalb des Hochschulbereichs. Zu dieser Zeit galt der Protest der Frauen gegen die ihnen zugewiesene Position als grundsätzlich legitim. In der Folge wanderte das  Begriffsgebilde der "sozialen Konstruktion von Geschlecht" in alle möglichen politischen Programme (insbesondere des "gender-mainstreaming"). Dabei verlor es weitestgehend seine inhaltlichen Konturen und auch seinen Stachel.

>Hier< 

 

Marxistische Religionskritik und moderne Theologie (Robert Steigerwald)

Religion entsteht und hält sich am Leben unter ­gesellschaftlichen Bedingungen, die es den ­Menschen nicht gestatten, die natürlichen und ­gesellschaftlichen Grundlagen ihres Lebens – in die ihre individuellen ­Problemstellungen eingebettet sind – zu begreifen.

>Hier<

 

Der Umbruch des Weltbildes vom Mittelalter zur Neuzeit

In der Antike wird von Anaximander von Milet (etwa 610 - 546 v. u. Z.) mit dem Urstoff Apeiron (Griechisch: das Grenzenlose) die Vorstellung einer unendlichen Zahl von Welten verbunden, die aus dem Unendlichen, Unbegrenzten in die Existenz treten und später wieder von ihm aufgenommen werden. Das Weltall ist unendlich und ewig existierend, ohne Mittelpunkt.

>Hier< 

 

Bilder von Religiösen Bauwerken (Walter Rath)

Die folgenden Bilder sind in der Syrisch-Arabischen Republik um 1990 aufgenommen worden, einem Land, das früher einmal Teil des "Fruchtbaren Halbmonds" war, wo die Felder noch ohne jegliche Bewässerung fruchtbar waren, wo man unter Palmen von Damaskus nach Aleppo reisen konnte (mit einem kurzen landesgeschichtlichen Verlauf).

>Hier<

 

„Errungenschaften“ der „kindlichen Sexualpädagogik“ oder Abgründe der deutschen „Sexualwissenschaft“? Helmut Kentler & Co

Dass eine „sexualfreundliche Pädagogik“ in der frühen Kindheit beginnen müsse, hatten Kritiker der herkömmlichen Kindererziehung schon vor über 30 Jahren gefordert. Der Psychologe Helmut Kentler behauptete, dass ein „gesundes Kleinkind“ ein Bedürfnis nach Onanie habe, das lediglich durch eine „repressive Sexualerziehung“ unterdrückt werde. Er forderte, dass - auch für Kleinkinder - „Vorstellungen emanzipierter Sexualität entwickelt werden“ müssten, die sich an einem „polymorph-perversen Spielcharakter der Sexualität“ orientieren könnten. Er behauptete sogar, dass „nicht das erste Lächeln, sondern … die Spiele mit dem Genitale“ Ansätze des Kindes „zu ersten selbständigen und intelligenten Leistungen“ darstellten.

>Hier<

 

Fundamentalismus und religiöser Fanatismus (Vortrag von Helmut Steuerwald)

Mit Glaubenssätzen kann man Menschen, vor allem in jungen Jahren bestens einlullen. Dies erst recht, wenn diese Sätze tausende Male vorgesagt, beziehungsweise wiederholt werden: Ob es sich dabei um das „Vater unser" oder um „Koranverse" handelt, es ist immer dasselbe. Die Aussagekraft dieser Sprüche wird dadurch nicht wahrer, aber die so behandelten Menschen werden gläubig, ohne nach Beweisen zu suchen. Es ist nämlich häufig angenehmer und bequemer zu glauben als hinter die Dinge zu schauen.

Anstrengender ist es zu suchen und Glaubenssätze in Frage zu stellen. Letztlich ist es aber trotzdem viel schöner, nach Wissen und Wahrheit zu suchen, um sich und anderen eine überlegte Antwort geben zu können oder sich bewusst zu machen, dass es noch keine befriedigenden eindeutigen Antworten gibt.

>Hier<

 

Vom Sinn des Opfers (von Ute Scheub)

Der Begriff "Opfer" ist im Deutschen doppeldeutig. Er verweist auf das Heilige und das Säkulare, auf den Opferstock in den Kirchen und auf das profane Unfallopfer. Andere Sprachen, zum Beispiel das Englische, trennen das sakrale "sacrifice" vom weltlichen "victim". Doch auch Letzteres hat eine religiöse Wurzel, denn das lateinische "victima" bedeutet "Opfertier". Allen Bedeutungen des Wortes Opfer ist gemeinsam, dass die Geopferten als unschuldig angesehen werden. Wir stellen Opfer automatisch auf die Seite der Guten. Dabei sind sie das nicht immer, vor allem aber ist das Opfern kein unschuldiger Akt.

>Hier<

 

Hexenverfolgungen fanden vorwiegend in Mitteleuropa während der Frühen Neuzeit statt. Grundlage für die massenhafte Verfolgung war die damals weit verbreitete Vorstellung einer vom Teufel geleiteten Verschwörung gegen das Christentum, die sich der Hexen und Hexer bediente, um durch Magie und Zauber Schaden und Tod über Mensch und Vieh zu bringen. Drei Viertel der Opfer der Verfolgungen waren Frauen, vereinzelt wurden auch Kinder angeklagt. Die frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen waren nicht von der Religion eines Territoriums abhängig.

>Hier<

 

27-Jährige berichtet von den Gewaltexzessen ihres türkischen Ehemanns,
eine von 159 000 Kölnerinnen mit Migrationshintergrund. Eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend hat ergeben dass 40 Prozent aller Frauen und Mädchen in Deutschland seit ihrem 16. Lebensjahr sexuelle oder körperliche Gewalt erlebt haben. Bezogen auf Köln heißt das: Etwa 60 000 Frauen mit Migrationshintergrund könnten betroffen sein. Unter den Opfern, die sich bei hiesigen Beratungsstellen wie dem „Notruf für vergewaltigte Frauen" melden, sind sie deutlich unterrepräsentiert.

>Hier< zum ausführlichen Artikel

 

„Den Islam kann man nicht reformieren",

behauptet Mina Ahadi auf einer Podiumsdiskussion in der Aula der Kölner Universität über den Islam. Er bleibe eine frauen- und menschenfeindliche Ideologie. Die liberalen Kräfte hätten lange genug Zeit gehabt, das Gegenteil zu beweisen. Der Schriftsteller Günter Wallraff stimmt dem erst einmal zu. Und sein Kollege Ralph Giordano poltert hinterher: „Die Integration ist gescheitert." Die Mörder und deren stille Unterstützer unter den Islamisten seien eine Bedrohung, die übrigen „ein soziokulturelles Problem".

>Hier< mehr mit kurzen Lebensläufen der Beteiligten

 

Die Schlange hatte mehr drauf (Spiegel Online 25. 10. 2006)

Bei Luther heißt es noch: "Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der Herr gemacht hatte." Jetzt hat sie plötzlich mehr drauf - und weniger an. Ein Auszug aus der "Bibel in gerechter Sprache". - (Kommentar: Walter Rath) Immer wieder wird versucht, die Bibel mit allen Tricks zu entschärfen. Da müssen dann sogar Übersetzungs(Übertragungs-)Fehler herhalten. Dabei spielt es doch gar keine Rolle; denn die Auswirkungen auf die Religionen bis heute beruhen auf den Texten wie sie überall, in den Gotteshäusern, in den Schulen, selbst in den Universitätsfakultäten verwendet werden.

>Hier< mehr

 

In Saudi-Arabien soll eine junge Frau grausam bestraft werden, weil sie gegen „göttliche Regeln" verstoßen habe.

Nach Aussage ihres Anwalts traf sich die damals 18-Jährige in der saudischen Stadt Quatif mit einem ehemaligen Schulfreund. Sie wollte offenbar ein Foto von ihm zurückhaben. Die Frau saß mit dem Mann in dessen Auto, als plötzlich zwei weitere Männer einstiegen und diese zwangen, in eine entlegene Gegend zu fahren, wo beide dann von den beiden und weiteren fünf Männern vergewaltigt wurden. Das Gericht dagegen, dem nur Richter, fast alle über 80 Jahre, vorsaßen, behauptete, die Frau und der Mann seien in unzüchtigem Zustand angetroffen worden. Auf einer saudischen Internetseite verweist ein Teilnehmer dagegen darauf, dass das Urteil im Wesentlichen auf den Aussagen der Vergewaltiger fuße, die mit solchen Behauptungen ihre Schuld zu mindern trachteten. Als drakonische Strafe sind 200 Peitschenhiebe festgelegt worden, die aber seien wie ein Todesurteil, sagt ein Ingenieur aus Riad.
>Hier<
etwas ausführlicher

 

Vision von einer besseren Zukunft

Häufig wird heute ein Verlust der Werte beklagt, was daran liegt dass die alten Werte vielen Menschen überholt erscheinen. Eine Lösung ist nicht die Rückkehr zu diesen alten Regeln, die auf teilweise heute unsinnigen religiösen Grundlagen beruhen, sondern die Vermittlung der Werte, die die Vernunft zum friedlichen Zusammenleben verschiedenster Menschen vorschreibt. Diese Regeln sind für jeden Menschen logisch und erklärbar, und bilden auch die Grundregeln aller religiösen Vorschriften, wie die Stiftung Weltethos gezeigt hat.

>Hier< der ganze Artikel

 

Die Revolte der Moderne gegen die abendländische Kultur

am Beispiel der sogenannten Frankfurter Schule, Dez. 2005 von Dr. Helmut Böttiger (www.spatzseite.de)

>Hier< der ganze Artikel

 

Der Koran kennt keine Selbstmordattentate DIE ZEIT 18.03.2004 Nr.13: Ein Gespräch mit dem amerikanischen Islamwissenschaftler Bernard Lewis über die religiöse Verwirrung in der arabischen Kultur

Zeit: Wirtschaftlich, politisch, aber auch kulturell fällt die arabische Welt immer weiter hinter den Westen zurück. Pro Jahr werden in sämtlichen arabischen Ländern nur 300 Bücher übersetzt. Und das Bruttosozialprodukt aller arabischen Staaten ist kleiner als dasjenige Spaniens…

Lewis: Das Wichtige ist diese ungeheure Frustration von innen. Vor kurzem sagte ein iranischer Exilschriftsteller, der Nahe Osten sei das schwarze Loch zwischen dem fortgeschrittenen Westen und dem fortschreitenden Osten. Den Muslimen wird jeden Tag deutlicher, wie arm und elend ihre Situation ist. Es gibt inzwischen mehr als 250 Universitäten in den arabischen Ländern, die jedes Jahr viele ausgebildete Ingenieure entlassen. Aber wenn man einen Flughafen bauen will, dann holte man früher Amerikaner – jetzt holt man Koreaner. Die Koreaner lagen vor 50 Jahren noch ein Jahrtausend hinter dem Nahen Osten zurück.

>Hier< der ganze Artikel mit vielen Literaturhinweisen

 

Nicht in der Demokratie zu Hause - Studie: Ein Viertel der jungen Muslime in Deutschland gewaltbereit (Kölner Stadt-Anzeiger vom 21.12.2007, Die Expertise wurde im Auftrag des Bundesinnenministeriums erstellt.
Etwa jeder zweite in Deutschland lebende Muslim jugendlichen Alters stimmt der Aussage zu: „Muslime, die im bewaffneten Kampf für den Glauben sterben, kommen ins Paradies." Jeder Vierte ist bereit, "Gewalt gegen „Ungläubige" anzuwenden, wenn es der islamischen Gemeinschaft dienlich sei.

Insgesamt drängt sich der Eindruck auf, dass eine strake islamische Minderheit Werte, wie Demokratie, Pluralismus und Toleranz ablehnt. Sechs Prozent seien als eindeutig „Gewalt-affin" einzustufen, heißt es. Weitere 14 Prozent könnten sich mit dem staatlichen Gewaltmonopol nicht abfinden. Innerhalb dieser Gruppe hätten 40 Prozent einen Personalausweis mit deutscher Staatsangehörigkeit.

>Hier< der ganze Artikel und ein weiterer

 

Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch vor Gericht (Kölner Stadt-Anzeiger vom 10. 1. 2008) VON JOACHIM WILLE

Nicht einmal ein Gerücht über Lustreisen sei ihm zu Ohren gekommen, so der Manager vor Gericht. "... Sondergehalt, Sex auf Spesen, Geldgeschenke für Betriebsräte? Nicht einmal ein Gerücht kam ihm zu Ohren. Ausgerechnet er, der starke Mann, der neun Jahre lang Europas größten Autokonzern lenkte, das „System VW" zur vollen Blüte brachte, nun einen „Volks-Porsche"-Konzern nach eigenem Bild formt, muss in die Niederungen des Schmuddel- und Untreue-Verfahrens gegen den Ex-Betriebsratsboss Klaus Volkert sowie dessen „wandelndes Portemonnaie" Klaus-Joachim Gebauer hinabsteigen.

>Hier< der Artikel und ein Kommentar

 

Die südafrikanische Lebensphilosophie "uBuntu" und die Wahrheits- bzw. Versöhnungskommission).

Ubuntu ist eine Philosophie der Menschlichkeit, Nächstenliebe und für Gemeinsinn vor allem im Bereich der Bantuvölker. Ubuntu war immer schon eine afrikanische Grundhaltung, die sich vor allem auf wechselseitigen Respekt und Anerkennung, Achtung der Menschenwürde und das Bestreben nach einer harmonischen und friedlichen Gesellschaft stützt, aber auch für den Glauben an ein „universelles Band des Teilens, das alles Menschliche verbindet.

>Hier< eine Definition und zwei Artikel

 

Grundlage der Wahrheits- und Versöhnungskommission in Südafrika

>Hier< eine allgemeine Betrachtung über Schuld und Sühne, Täter und Opfer, Strafe und Gerechtigkeit, Verstrickung,  Wahrheit und Versöhnung.

 

Gott ist gefährlich

So human Religion auch scheinen mag: Sie birgt stets einen totalitären Kern. Fünf Thesen des Soziologen und Buchautors Ulrich Beck

Weihnachten täuscht. Die ansonsten gespenstisch entleerten christlichen Kirchen in Westeuropa füllen sich mit Drei-Tage-Christen. Das sind solche Gelegenheitsgläubige, die an den hohen Feiertagen Weihnachten, Ostern und möglicherweise sogar noch Pfingsten die religiöse Wiederverzauberung des Alltags als Kirchentheaterdienstleistung konsumieren. Aber ist Weihnachten nicht das Fest der Liebe? Auch das täuscht. Religion könnte eine Erfindung des Teufels sein: Man predigt mit der einen Zunge Nächstenliebe und mit der anderen Zunge Hass und Todfeindschaft. Aller Humanität der Religion wohnt eine totalitäre Versuchung inne. Dazu fünf Thesen. Aus der Wochenzeitung DIE ZEIT

>Hier< der ganze Artikel

 

Verbotsantrag (März 2008) des türkischen Generalstaatsanwalts gegen die Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AKP):

Die Partei sei ein „Brennpunkt antilaizistischer (gegen die weltliche Staatsordnung gerichteter) Aktivitäten", begründet der Chefankläger Yalcinkaya und will den Ministerpräsidenten Erdogan zusammen mit Staatspräsident Abdullah Gül und weiteren 69 AKP-Politikern mit einem fünf jährigen politischen Berufsverbot belegen. Schon einmal, 1997, war Erdogan in einer ganz ähnlichen Lage: Damals hebelten zunächst die Militärs den islamistischen Ministerpräsidenten Necmettin Erbakan aus dem Amt, Erdogans politischen Mentor. Zugleich leitete der seinerzeitige Generalstaatsanwalt Vural Savas ein Verbotsverfahren gegen Erbakans Wohlfahrtspartei (RP) ein.

>Hier< der ganze Artikel

 

Auch Muslime wollen Freiheit
Ergebnis einer Umfrage stellt gewohnte Denkmuster infrage

>Hier< zu einem Artikel

 

Niedergang des Marktfundamentalismus

Nach der "Bankenkrise" (Oktober 2008) setzt der US-Ökonom Joseph Stiglitz, Träger des Wirtschafts-Nobelpreises, auf mehr Regulierung und eine stärkere Rolle der Regierungen im Wirtschaftssektor.

Ende des Marktfundamentalismus ist. Der Fall der Wall Street ist für den Marktfundamentalismus das, was der Fall der Mauer für den Kommunismus gewesen ist. Es zeigt, dass der Weg dieser Wirtschaftsordnung nicht gangbar ist. Nun sind die Regierungen gefragt.

>Hier< zum Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger

Der Ruinator (US-Präsident G.W.Bush)

Leit-Artikel im Wochenmagazin "Stern" Nr. 44 vom 23. Oktober 2008: Er hat zwei Kriege begonnen und den Staatshaushalt ruiniert. Er hat die Weltgemeinschaft belogen und Folter im Namen der Freiheit angeordnet. Damit hat er das Ansehen seines Landes auf lange Zeit beschädigt. Dieser Artikel ist die Fortsetzung von 7 vorhergegangenen:

>Hier< zum "Editorial" des Stern und mehr zum Leitartikel, der mit der Feststellung von Bruce Bartlett, einst Staatssekretär unter Bush-Senior, schließt: "... er (George W. Bush) hat, umgeben von Kriechern und Schmeichlern, alle Prinzipien seines Vaters gebrochen. Bush schimpft auf die geistigen Eliten, zu denen übrigens auch sein Vater zählt, aber schauen Sie, was uns seine intellektuelle Faulheit eingebracht hat. Es war nicht nur Inkompetenz. Es war mutwillige Dummheit."

 

>Hier< zur Arroganz der westlichen Führungsmacht uns "Eine Welt der Gerechtigkeit und des Friedens sieht anders aus" (von den Friedenforschung der Uni Kassel).

 

"Eine Welt der Gerechtigkeit und des Friedens sieht anders aus": Eine Antwort auf das Manifest "Gerechter Krieg gegen den Terror" von 60 US-amerikanischen Intellektuellen  >hier<


Aus dem Offenen Brief von Hanna Rheinz, Gründerin der Initiative Jüdischer Tierschutz, an die Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch zum Thema Schächten (also Tieren ohne Betäubung die Kehle durchzuschneiden):


Der Zentralrat der Juden zeigt kein Interesse an einer Umsetzung der jüdischen Tierschutzgebote. Unter Berufung auf Rabbiner, die sich nur in wenigen Fällen mit der Problematik überhaupt befasst haben, demonstriert der Zentralrat vor allem, dass er vor den Zuständen beim betäubungslosen Schächten die Augen verschließen will.... Hinter vorgehaltener Hand und im Verschwiegenen wird die Schächtpraxis kritisiert und als unliebsame Last bezeichnet. Doch niemand hat den Mut, diese unbequeme Wahrheit offen anzusprechen, aus Furcht vor Sanktionen. Dabei liegt es auf der Hand, dass die Methoden des betäubungslosen Schächtens heute nicht mehr mit den Zielsetzungen des jüdischen Tierschutzgesetzes vereinbar sind.... >hier< mehr.

 

Tierschutz: Artikel 20 a als Ergänzung zum deutschen Grundgesetz (GG) wurde am 17.5.2002 dahingehend formuliert: Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. - Mit der Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz hat sich für die Tiere unmittelbar erst einmal nichts, aber auch (fast) garnichts geändert. Auf diese Weise ist kein neues einklagbares Recht gegen Tierquälerei entstanden. Allerdings bekommt der Tierschutz einen neuen Wert, er erhält Verfassungsrang und wird zum Staatsziel.

>Hier< wesentlich mehr und auch Verzweigung zu >Tierversuchen<