Aphorismen (Sinnsprüche) - Zitate

Georg Christoph Lichtenberg,
Schriftsteller,
Mathematiker und erster deutscher Professor für
Experimentalphysik (im Zeitalter der
Aufklärung) starb 1799 in Göttingen im Alter von 57 Jahren. Er gilt als Begründer des deutschsprachigen
Aphorismus (von griechisch »aphorizein«=
abtrennen, aussondern, auswählen, abgrenzen):
Der oft unüberlegten Hochachtung
gegenüber allen Gesetzen, alten Gebräuchen und alten Religionen hat man alles
Übel in der Welt zu verdanken.
Zufällig im Radio
gehört:
"Jedem
Menschen ist das Denken erlaubt, aber vielen bleibt es erspart."
Ausspruch eines
Unbekannten:
"Der einzige Grund, dem Glauben gegenüber nicht
skeptisch zu sein, ist dieser: Man möchte nicht wissen, ob man sich im Irrtum
befindet oder nicht."
Raymond Walden
(>hier<):
"Es ist doch nicht zu glauben, dass
heute immer noch Leute glauben!" (Eine Bemerkung von ihm im
Rahmen einer Diskussion über Religionen.)
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5 seiner 926 "Sentenzen von
Freiheit" (einfach herausgepickt):
- Aufklärung wird kurzerhand als
Diskriminierung kriminalisiert.
-
Die geistige Verfassung illustriert sich am Kiosk.
-
Modisches Denken beachtet nicht sein Verfallsdatum.
-
Hitler wurde besiegt, um sein Erbe anzutreten.
-
Der Staat will dich transparent ohne Widerstand - reduziert auf ein Quotenquant.
Gerhard Zwerenz
(geboren 1925):
Die
Idee des 19. Jahrhunderts war der Sozialismus.
Die Idee des 20. Jahrhunderts war die Vernichtung.
Das 21. Jahrhundert zahlt Boni für Misswirtschaft (hinzugefügt von W. Rath).
Dem Gesetz ihrer Trägheit folgend, erwartet die menschliche Gesellschaft den von ihren Regisseuren in Szene
gesetzten Weltuntergang, den sie sich damit redlich verdient haben wird.
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Warum tötet man stets jene Menschen,
die zu töten befohlen wird, statt diejenigen, die dazu den Befehl geben?
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Vom Eros blieb der Geschlechtsakt,
vom bürgerlichen Humanismus die Fabrikarbeit.
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Man sollte nicht für die Vernichtung
der Feinde kämpfen, sondern für die Vernichtung feindseliger Verhältnisse.
Obige
Sätze, etwas abgewandelt aus dem Buch:
Gerhard
Zwerenz
"Die
Lust am Sozialismus - Ein Wahlgeschenk",
herausgegeben von Horst Bingel,
Streit-Zeit-Bücher 6, Frankfurt 1969
(Weitere Publikationen
>hier<)
Johann Wolfgang von Goethe (1749 -
1832):
Wenn wir mit nichts rechnen zu müssen
glauben, dann aber mit dem Unvorhersehbaren.
Karl-Heinz Deschner
(>hier<):
Wer schöne Aussichten braucht, darf
keine tiefe Einsichten haben.
Hermann Hesse
(deutsch-schweizerischer Schriftsteller mit
Nobelpreis, 1877 - 1962):
Alles Wissen und die Vermehrung
unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit Fragezeichen. (... PM
09/2009)
Hans-Hermann Kesten, Deutscher Schriftsteller
(1900 - 1996):
Was lange gärt, wird
endlich Wut
Die Wahrheit muss
billig sein, wenn man sie verkaufen will.
Niemand ist ein
ärgerer Feind des Christentums als das Christentum.
Die Götter der
Menschheit sind eine pathetische und unzulängliche Schöpfung, tief unter dem
Niveau der Menschheit.
Statt sich beim Humoristen über
seine Gottlosigkeit sollten sich manche lieber bei Gott über ihre
Humorlosigkeit beklagen.
Die Fortschritte der Medizin sind
ungeheuer - man ist sich seines Todes nicht mehr sicher.
Hans-Hermann
Kersten, Deutscher Aphoristiker, (1928-1986)
Eine gute Idee erkennt man daran, dass sie geklaut wird.
Findet eine dressierte Ratte in einem Labyrinth fünfmal keinen Käse, geht sie einen anderen Weg.
Man muss immer wieder
mit Leuten rechnen, auf die man nicht zählen kann.
Zensur - Zutreffendes
bitte streichen.
Christian Geyer,
Journalist (Jahrgang 1948)
Wenn du denkst, dass
du denkst, dann denkst du nur, dass du denkst.
Paul Watzlawick, "Kommunikationswissenschaftler" (>hier<
der Lebenslauf)
Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem
einen Nagel.
Joseph Alois Schumpeter,
Ökonom
(1883 - 1950),
bezogen auf den Staatshaushalt:
Eher legt sich eher ein Hund einen Wurstvorrat an als eine
demokratische Regierung eine Budgetreserve.
Reiner Back,
Vermögensverwalter (>hier<
suchen):
Die Finanzmakler haben schon so viele
Aussagen von der Politik gehört, dass sie nichts mehr für bare Münze nehmen
Gebet eines
Pfarrers von St. Lamberti (erbaut 1375 - 1450, mit den
Wiedertäuferkäfigen am Turm) zu Münster (in
Nordrhein-Westfalen) aus dem Jahre 1883:
„Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
aber auch das Geld keine falschen Leute.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
und den Deutschen eine bessere Regierung.
Herr, sorge dafür, dass wir in den Himmel kommen -
aber nicht sofort.
Amen."
Mark Twain,
(alias Samuel Langhorne Clemens, 1835 in Florida [Missouri] geboren, 1910 in
Redding [Connecticut], mit 12 Druckerlehrling, mit 22 Ausbildung als Lotse auf
einem
Mississippi-Dampfboot; berühmt als Journalist und Schriftsteller):
Der Mensch ist
das religiöse Tier. Er ist das einzige Tier, das die wahre Religion besitzt —
sogar in mehreren Ausführungen. Er ist das einzige Tier, das seinen Nachbarn
liebt wie sich selbst und ihm den Hals abschneidet, wenn dessen Theologie schief
liegt. [Aus König Leopolds Selbstgespräch 3201]
Seit 3000
Jahren ist den Astronomen nun also bekannt, dass ihr Gott die Sterne nicht in
diesen fabelhaften sechs Tagen gemacht hat. Aber an dieser Kleinigkeit stößt
sich keiner. [Aus Briefe von der Erde 5421]
Aber wenn die
menschliche Rasse einmal einem Aberglauben verfallen ist, kann einzig der Tod
sie davon befreien. [Aus Autobiographie 5121]
Ich aber habe
vor langer Zeit den Glauben an die Unsterblichkeit verloren – und auch das
Interesse daran.
[Aus Autobiographie 3491]
Folgende
Aphorismen stammen vorwiegend aus mündlicher Überlieferung:
Wie muss Adam das Gefühl ausgekostet haben, Dinge zu sagen, die vor ihm noch
keiner gesagt hat!
Immer wenn man
die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen.
Es ist
töricht, sich im Kummer die Haare zu raufen, denn noch niemals ist
Kahlköpfigkeit ein Mittel gegen Probleme gewesen.
Es ist besser,
den Mund zu halten und dumm zu erscheinen, als ihn zu öffnen und allen Zweifel
zu beseitigen.
Das Recht auf
Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.
Gäbe es die
letzte Minute nicht, so würde niemals etwas fertig.
Leicht
abgewandelter Sinnspruch: Die Wahrheit ist ein äußerst wertvolles
menschliches Gut; daher gehen, vor allem Politiker, äußerst sparsam - wenn
überhaupt - damit um.
Ambroise Paul Toussaint Jules Valéri (französischer
Schriftsteller, in Paris 1945 im Alter von fast 74 Jahren gestorben):
Politik ist die Kunst, die Leute daran zu hindern, sich um das zu kümmern, was
sie angeht.
Laotse
(auch Laotze, Lao-tse, sogar Laozi), chinesischer Philosoph (viertes - drittes Jahrhundert vor Zeitrechnung):
Je größer die Zahl der Gesetze, desto
größer die Zahl der Gauner.
Ullrich Beck,
Soziologe:
Gegen die »Diktatur des Relativismus« kämpfend, verteidigt Papst Benedikt
XVI. die katholische Hierarchie der Wahrheit, die einer Skatlogik folgt: Glaube
sticht Verstand. Christlicher Glaube sticht alle anderen Glaubensarten
(insbesondere den Islam). Römisch-katholischer Glaube ist der Kreuzbube, der
alle anderen christlichen Skatbrüder des Glaubens sticht. Und der Papst ist der
allerhöchste Trumpf im Wahrheitsskatblatt der katholischen Rechtgläubigkeit.
Detlef Hartlap
(>hier<):
Im Sozialismus wird zuerst
verstaatlicht und dann kaputt gemacht; der Kapitalismus macht erst kaputt und
lässt sich dann verstaatlichen.
Albert Camus
(französischer Philosoph und Schriftsteller, 1913 bis Anfang 1960 - durch
Autounfall)
Zitat aus seinem Essay »Der Mythos von
Sisyphos«:
Sisyphos* war ein glücklicher Mensch
* König von Korinth, der als Strafe für begangenes Unrecht im
»Hades« (der Unterwelt) ein Felsstück auf den Gipfel eines Berges befördern
musste, das aber immer wieder herabrollte. Daher gilt Sisyphosarbeit als
schwere, vergebliche Arbeit.
Zeitschrift "Stern"
52/2009:
Die Familie ist neben der Religion
die einzige gesellschaftlich sanktionierte Form von Wahnsinn
(Anspielung auf Artikel 4 und 6 des Grundgesetzes).
"Wachstumsbeschleunigungsgesetz"
→ "Wählerverarschevernebelungsgesetz" (aus
Karikatur: "...dem bundesdeutschen Wirtschaftsminister, Rainer Brüderle, in den
Mund gelegt")
Winfrid Schmickler,
Kabarettist (zum Thema Anfang 2010: Soll der Staat Steuersünder-Daten
kaufen?):
Ich bin gegen den Ankauf; denn das
verstößt gegen die Menschenrechte, weil: Die Würde des Geldes ist unantastbar;
sie zu schützen, ist oberste Aufgabe aller staatlichen Gewalt.
Milton Friedman
(2006 im Alter von 94 in San Francisco gestorbener, einflussreichster,
"ultraliberaler" Ökonom des zwanzigsten Jahrhunderts neben
John Maynard Keynes):
Die Halunken an
der Macht werden alles ausgeben, was sie bekommen. Daher ist es immer
angebracht, die Steuersätze zu senken.
Aristoteles
(384 bis 322 vor der Zeitrechnung, einer der bekanntesten und einflussreichsten
Philosophen der Geschichte):
Ein Mittel zum
Schutze einer jeden Monarchie besteht darin, dass man keinen einzigen Mann groß
macht, sondern, wenn es sein muss, nur mehrere, die sich gegenseitig in Schach
halten.
Abraham a Santa
Clara (Ordensname, ursprünglich Johann Ulrich Megerle 1644 -
1709, katholischer Prediger und Schriftsteller)
Wer heucheln
und gut schmeicheln kann, ist heute ein gemachter Mann.
Heinrich
(Heiner) Geißler (will seiner Partei, der CDU soziales Profil
geben...):
Wo alle
dasselbe denken, da wird nicht viel gedacht.
Jürgen Becker (Kölner
Kabarettist):
Der Mensch wird
als Original geboren und stirbt als Kopie.
Daniel Libeskind
(1946 in Łódź, Polen, geboren, ist ein US-amerikanischer Architekt und
Stadtplaner ):
Wir haben so
viele Möglichkeiten und trotzdem fühlen wir uns häufig verpflichtet, nach einer
einzigen Melodie zu marschieren.
Sigrid Neumann
(als Psychologin und Soziologin maßgeblich an der Realisation dieses
Internetbuchs beteiligt...):
Menschen müssen
erst Bedingungen schaffen, dass Menschen würdig leben können. - Jedoch die
"Schaffer" selbst haben keine Würde.
(>Hier<:
Überlegungen zum grundgesetzlichen Schutz der "Menschenwürde")
Reiner Ruffing
(Jahrgang 1955, Dr. phil.):
Ich lasse das
Leben auf mich regnen (Titel eines seiner Bücher, ISBN
9783485013239).
Rudyard Kipling
(1936 mit 70 Jahren gestorben; insbesondere bekannt durch
Dschungelbücher):
Worte sind das stärkste Gift, das die
Menschheit verwendet.
Louis Terrenoire
(1908-1992) französischer Politiker und Journalist
Die Presse
muss die Freiheit haben, alles zu sagen, damit gewissen Leuten die Freiheit
genommen wird, alles zu tun (aus PM 3/2010).
"Rainer von vielen
& Kauz" - wie er sich nennt (1977 in Kempten, Allgäu, als Rainer
Hartmann geboren; Liedermacher und -singer):
Freiheit ist
der Abstand zwischen einem Jäger und der Beute
Hans-Jürgen
Quadbeck-Seeger (1939 geborener deutscher Chemiker und Manager):
Nur wo es
Entscheidungsfreiheit gibt, kann sich Mut entfalten. (Aus
"Zitate" PM 04/2010)
Jonathan Franzen
(bekannter US-amerikanischer Schriftsteller, derzeit - 2010 - 50
Jahre alt)
Heutzutage
verstehen viele unter Freiheit nur noch, zwischen Pepsi und Coca Cola wählen zu
dürfen.
George Berhand Shaw (1856-1950) irischer
Schriftsteller (englischer Sprache) und später Journalist in London;
Literaturpreis 1925:
Mord und
Todesstrafe sind nicht Gegensätze, die einander aufheben, sondern Ebenbilder,
die ihre Art fortpflanzen.
(aus PM 3/2010; dort Artikel über Scharfrichter )
Kofi Annan
(1938 in Ghana geboren) Ex-UNO-Generalsekretär und Nobelpreisträger; auch im
Zusammenhang mit Todesstrafe:
Wie kann ein
Staat, der die gesamte Gesellschaft repräsentiert und die Aufgabe hat, die Gesellschaft zu schützen, sich selbst auf die gleiche Stufe
stellen wie ein Mörder?
(aus PM 3/2010; dort Artikel über Scharfrichter )
Karl Marx,
"Erfinder" des Marxismus:
Der Arbeiter
fühlt sich erst außerhalb der Arbeit bei sich und in der Arbeit außer sich.
Karlheinz Deschner,
geb. 1924, Dr. phil., studierte u. a. Theologie,
Literaturwissenschaft, Geschichte:
Aufklärung ist
Ärgernis; denn wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher.
Kenneth E. Boulding
(Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler):
Jeder, der
glaubt, dass exponentielles Wachstum für immer weitergehen kann in einer
endlichen Welt, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.
Prof. Dr. Hans
Joachim Schellhuber
CBE (Centrum für
bürgerschaftliches Engagement und Direktor des Potsdam-Institutes für
Klimafolgenforschung ?):
Wir plündern
zugleich die Vergangenheit und die Zukunft für den Überfluss der Gegenwart. -
Das ist die Diktatur des Jetzt.
62-jähriger
Pensionär (mit "Migrationshintergrund", je zweimaligen Hüft-, Knieoperationen usw.):
Ich 38 Jahre
Gabelstapler Ford. (SMS-"Steno": So Mensch sprechen)
Obiger Satz
kann in jede beliebige Wortreihenfolge umgestellt (permutiert = verschiedenen
mögliche Anordnungen von Elementen) werden, z.B. - Gabelstapler ich 38 Jahre Ford -
bis zum immer noch verständlichem: "Ford Gabelstapler Jahre 38 ich".
Joseph Foubert,
der 1824 im Alter von 70 Jahren gestorbene, französische Dichter
(bekannt durch seine stilistisch meisterhaft formulierte Gedanken über den
Menschen)
Nicht der Sieg
sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern ein Gewinn.
Lhamo Dhondup,
im Juli 1935 in Tibet geboren und als Dalai Lama
das geistige und weltliche Oberhaupt seines Landes zwar im Exil in Indien
"gelingt, was Vertretern christlicher Religionen oft schwerfällt: Spiritualität
und Wissenschaft, Herz und Verstand zu vereinen":
Mitgefühlt ist
die Basis von Gewaltlosigkeit.
Gerhard Zwerenz (erfolgreicher
Schriftsteller, geboren 1925, aus der DDR geflohen...):
Dem Geist ist
jederzeit die souveräne Verachtung der Regierenden sicher. Entfällt sie, wird
entweder nicht regiert oder nicht gedacht
Intellektuelle, die wissen können, was zu tun ist, es aber unterlassen, werfen
ihre Würde fort und erstarren zu Fanatikern der Obrigkeit.
Volker Ditmar,
Psychologe - Systemanalytiker (>sein
Web<) zum Thema Vorurteil (>hier<):
Wenn die
Wahrheit an die Tür klopft, wird sie verriegelt und keinen Spalt geöffnet.

Angela Merkel,
Bundeskanzlerin - für sie erfunden (dazu "Kabarettistisches"
>hier<):
>Hier<
Frau Merkel als milde Fee - und anderes zur "Krise"!
Wer den
Schaden hat, braucht sich nicht zu sorgen!
Dafür
werdet ihr - als die Dummen - schon borgen!
Bild: © Götz Wiedenroth (zu seiner Web-Seite: auf Bild klicken)
>Hier< unter Titel-Bild
"Politiker als Marionetten" (DER SPIEGEL) weitere Sprüche zur "Krise"
Walter Rath,
Autor dieser Internetseiten:
Wenn eine Währung nicht währt,
ist sie doch wohl ganz unwert.
Eine Wahrheit,
die sich irreführend* als Unwahrheit herausstellt, sollte entsprechend im
Strafgesetzbuch verankert sein.
* gibt es schon als
Irreführungsverbot (§ 5 UWG - Gesetz zum unlauteren Wettbewerb)
Die Börse
kommt ins richtige Licht, wenn nach einem Artikelwechsel das "r" wegfiele.
Hermann Gasser,
Psychologe:
Junge Männer
sind zu allem fähig, aber zu nichts zu gebrauchen.
Die meisten
Menschen haben keine Ahnung, aber davon sehr viel.
Harry Krämer,
Näheres unbekannt - zufällig gefunden:
Der Glaube -
im Grunde unglaublich; austauschbar nach Belieben.
Die
Personifizierung eines Schöpfers ist die naivste Form der Übertragung des
Kausalprinzips unserer Lebenswelt auf den Kosmos.
Ein Lehrer,
des Autors dieses Internet-Buches:
Manche lernen's nie und andere noch viel später.
Walter Rath,
Autor dieses Internet-Buches:
Kurzsichtigkeit bedeutet, wenn ein Sonnenbadender die nahende Feuerwalze am
Horizont nicht sieht.
Gutmenschen
sind die ignoranten Glucken, welche weitere Dummheit, Unausstehliches,
Unbelehrbares und das Unerträgliche, ja sogar Gefahren bebrüten.
Ein Mathematiklehrer
einer Fachoberschule fand auf seinem Schreibtisch eine Bemerkung
gekritzelt:
Matte is noch
dooferer wie Rechtschreipunk