11ter September
2001 ist wahrscheinlich ganz anders verlaufen, als man uns glauben machen will. Das folgende Buch sieht es ganz anders, wird aber einfach mit einer abfällig abwehrenden Handbewegung als eine "Verschwörungstheorie" abgetan. Aber die Anschuldigungen sind so ungeheuerlich, daß normaler Weise niemand solche auf sich sitzen lassen und Klage erheben würde. Leider aber: Bei einer Klage müßte man das Gegenteil beweisen und das kann (oder will) sehr wahrscheinlich die US-Regierung nicht. Es kann jedenfalls vielleicht doch so sein, wie im Buch behautet wird, daß eine Terrorismus-Hetze provoziert werden sollte, auch von vielen anderen Personen als (mehr oder weniger) unabhängige Untersucher (Auswerter der Geschehnisse) gestützt:
Mehr zum Buch durch Klick auf das Bild
>Hier< eine Zusatzbuch von Gerhard Wisnewski und eine Liste an Literatur, sowie eine Verzweigung zur juristischen Betrachtung.
Und >hier< noch ein Buch, das weitere, sehr überraschende Ergebnisse liefert, insbesondere was mit dem dritten Turm, der dem Erdboden gleichgemacht wurde, geschah (Bild etwas nach unten gehen)! Von dortigerer Seite gibt es Verzweigungen zu Berichten zum Anzweifeln des fliegerischen Könnens der "offiziellen" Attentäter und zum Versuch der Begründung der offiziellen US-amerikanischen Darstellungen. (Hinweis: Die zuerst angegebene Verzweigung führt Sie wieder hierher zurück!)
George W.Bush, derzeitiger Präsident der USA: "Wir müssen die Wahrheit über den Terror aussprechen. Laßt uns niemals frevelhafte Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit den Anschlägen des 11. September tolerieren, boshafte Lügen, die bezwecken, die Schuld von den Terroristen abzulenken."
Bedeutung des WTO bzw. WTC >hier<
In diesem Loch soll eine Boeing 757 ohne Trümmer und Leichenteile verschwunden sein? Diese Bild läßt sehr
große Zweifel aufkommen, ob die Zerstörungen am Pentagon auf den Einschlags eines Flugzeugs zurückzuführen sind.
Animationsbild zum Filmchen >Einsturz des Nordturms< (Das Laden der Datei dauert sehr lange!)
Das Bild zeigt den Verlauf einer Präzisionssprengung, die im Buch näher erklärt wird. Das Gebäude sackt in sich zusammen.
Kurzfassung aus der Buchwerbung:
Wisnewski entlarvt die Lügen und Fälschungen von Medien und Geheindiensten über die Attentate vom 11. September 2001. Er kommt zu einem sehr unheimlichen Ergebnis: Die Ereignisse sind von den Machthabern der USA selbst inszeniert worden, um
den Weg in den Dritten Weltkrieg zu ebnen.
Wo geht die Reise hin? Als einige Tage nach dem 11. 9. George W. Bush »die noch rauchenden Ruinen des Pentagon überflog, rief er seinen Mitarbeitern zu: »Sehen Sie sich das genau an. Was Sie hier sehen, ist der Beginn des ersten Kriegs des 21. Jahrhunderts. « Wohlgemerkt: »...des ersten Krieges«. Das ist also nur der Anfang. Der von dem Bush-Regime eingeleitete Kampf der Zivilisationen ist nichts anderes als der Dritte Weltkrieg. Das hat Bush jedenfalls gesagt. »Das ist der Kampf der Welt«, verkündete er kurz nach dem 11. September. Gleichzeitig formulierten nicht Osama Bin Laden, nicht Saddam Hussein oder sonstige Finstermänner, sondern niemand anderer als George W. Bush eine Kriegserklärung an den gesamten Globus: »Jede Nation, in jeder Region, muss sich nun entscheiden - entweder sind Sie mit uns oder mit den Terroristen. Von diesem Tag an werden die Vereinigten Staaten jede Nation, die weiterhin Terroristen beherbergt oder unterstützt, als feindliches Regime betrachten.«
Auch über die Dauer des Dritten Weltkriegs wurden Aussagen gemacht. Präsident Bush sagte: »Unsere Antwort beinhaltet mehr als einen sofortigen Gegenschlag und einzelne Angriffe. Amerikaner sollten nicht eine einzige Schlacht erwarten, sondern einen langen Feldzug, wie wir ihn bisher noch nicht erlebt haben ...« Der Londoner Observer zitierte einen Falken aus den Kreisen der US-Regierung mit den Worten, »wenn es bedeuten würde, daß wir den nächsten Hundertjährigen Krieg beginnen würden, dann machen wir das«. Mit anderen Worten: Die Junta unter George W. Bush, oder besser: hinter George W. Bush, will einen neuen, jahrzehntelangen Weltkrieg mit Hunderttausenden, wenn nicht Millionen von Toten, bei dem auch der Einsatz von Atomwaffen ausdrücklich nicht ausgeschlossen ist, wie man den Äußerungen des stellvertretenden Verteidigungsministers und PNAC-Manns Wolfowitz entnehmen kann.
Wie man ferner an den ständigen Provokationen und Beleidigungen an die Adresse Europas erkennen kann, schließt das den Alten Kontinent durchaus mit ein. Im Mai 2003 griff die französische Regierung zu einem ungewöhnlichen Mittel und beschwerte sich schriftlich bei der USRegierung über die ständigen Ränkespiele gegen »La Grande Nation«. In einem Anhang zu dem Protestschreiben führt die französische Regierung eine eindrucksvolle Reihe von Verleumdungen auf, die innerhalb der US-Regierung über sie verbreitet worden seien. Dazu zählte der Vorwurf, Frankreich und Deutschland hätten Teile für Atomwaffen an den Irak geliefert, Frankreich würde Pockenviren* züchten und hätte waffentaugliche Chemikalien in den Irak exportiert. Am Inhalt dieser Vorwürfe läßt sich unschwer erkennen, daß hier eine Verbindung zwischen dem amerikanischen Kriegsgegner Irak und den beiden europäischen Kernstaaten hergestellt werden soll. Wie man aus den bisherigen Vorgängen um Afghanistan und den Irak ablesen konnte, sind solche Verknüpfungen die Vorstufe zu noch schlimmeren Vorwürfen, die dann schließlich in die Konstruktion eines Kriegsgrundes münden können. Während die US-Regierung auf offizielle Proteste der Franzosen hin jedesmal mit Abwiegeln reagierte, tauchten immer wieder ähnliche Vorwürfe auf - was dafür spricht, daß die Gerüchte von einem bestimmten Kreis innerhalb der Administration gezielt gestreut werden. Frankreich vermutet die Quelle im Umfeld der PNAC-Leute Wolfowitz und Rumsfeld. Tatsächlich war es Verteidigungsminister Rumsfeld, der bisher die deutlichste Drohung formulierte: »Frankreich hat eine historisch eng gewachsene Beziehung zum Irak. Ich glaube, daß das bis zum Ausbruch des Krieges aufrechterhalten wurde. Was danach passiert ist, werden wir herausfinden. «
* Kommentar: Hatte das wohl etwa etwas mit den ungeklärten Antrax=Mizbrand-Briefbomben zu tun, die bis heut ungeklärt in den USA verteilt worden waren?
Das war deutlich. Im April 2003 stänkerte PNAC-Mann Wolfowitz gegen Bundesaußenminister Fischer. In einem Spiegel-Interview hatte Fischer über Wolfowitz gesagt: »Er war der Ansicht, daß die USA eine ganze Reihe von Ländern von ihren terroristischen Regierungen notfalls auch mit Gewalt befreien müßten.« Obwohl man Fischer diese Wiedergabe von Wolfowitz' Ansichten sofort glauben will, beschwerte sich der Ultrarechte schriftlich beim Spiegel. »Ich bin enttäuscht, daß der deutsche Außenminister die Inhalte eines privaten Treffens öffentlich diskutiert; noch mehr enttäuscht mich aber, daß er das Gesagte ungenau wiedergibt.« Wolfowitz erklärte, so etwas nie gesagt zu haben."' In der Sprache der Diplomatie handelt es sich dabei natürlich um weit mehr als den Brief an ein Nachrichtenmagazin, sondern um eine global hörbare Ohrfeige.
Neben dem großen Krieg gibt es in der US-Administration auch und vor allem das Konzept des »begrenzten Krieges« bzw. das Konzept des »ewigen Terrorismus«. Irgendwo werden irgendwelche Dunkelmänner fortgesetzt Terroranschläge verüben, und niemand wird genau wissen, wer sie eigentlich sind. Fest steht nur, daß die Terroranschläge mit der sich verschärfenden Krise des Bush-Regimes und des amerikanischen Imperiums an Brutalität und Häufigkeit zunehmen werden. Der Terrorismus diszipliniert die US- und Weltgesellschaft und macht sie steuerbar, wie Terrorismus schon immer zur Steuerung von Gesellschaften benutzt wurde.
Als Bill Clinton Anfang der neunziger Jahre die Präsidentenwahl gegen George Bush sen. mit Hilfe wirtschaftlicher Argumente gewonnen hatte, soll er dem Rivalen, der in seinem Wahlkampf auf andere Schwerpunkte gesetzt hatte, hinterhergerufen haben: »It's the economy, stupid! « - »Auf die Wirtschaft kommt es an, Blödmann! « Laut einem Bericht der New York Times soll dieser Satz im kommenden Wahlkampf von George Bush jun. für die Präsidentenwahl 2004 heißen: »It's the terror, not the economy, stupid.« So schildert die Zeitung die Strategie von George W. Bushs Wahlkampfberater Karl Rove. Der Bush-Wahlkämpfer beschreibe »einen weitaus umfangreicheren und längeren Krieg gegen den Terrorismus, den er, vielleicht rein zufällig, bis zum Wahltag im Jahr 2004 ausgedehnt sieht. Sollten daran irgendwelche Zweifel bestehen, schreibt Mister Rove allen demokratischen Herausforderern ins Stammbuch, daß die Förderung der Aura eines Kriegspräsidenten während der nächsten 18 Monate zu den obersten Prioritäten seines Wahlkampfmanagers gehören wird.«
Auf diese Weise wird der Terrorismus also fest in die Wahlkampagne von George W. Bush eingeplant. Und dies ist auch die einzige und letzte Chance dieses Verzweiflungsregimes. Anders kann dieser Präsident die Wahl überhaupt nicht gewinnen. Bräche das Terrorismus-Thema weg, das George W. Bush auf dem Höhepunkt seiner Unpopularität 2001 schon einmal gerettet hat, stünde dieser Präsident nicht nur völlig ohne Verdienste, sondern auch mit jeder Menge Versäumnisse und Unverantwortlichenkeiten da. Während seiner bisherigen Regierungszeit stieg die Arbeitslosigkeit laut dem Bush-kritischen Internetdienst buzz-flash.com von 3,9 auf 6 Prozent, erhöhte sich erstmals seit acht Jahren die Zahl der in Armut lebenden Amerikaner, betrug das Wirtschaftswachstum erstmals seit 50 Jahren nur 1 Prozent und verwandelte sich ein Haushaltsüberschuß von 5,6 Billionen Dollar in ein Defizit von 400 Milliarden.
Das heißt: Dieser Präsident hat bereits sämtliche herkömmlichen politischen Brücken hinter sich abgebrochen und setzt einzig und allein auf die Karte Krieg und Terrorismus. Der Terrorismus ist eine Art Betäubungsmittel, das die Menschen die katastrophale Situation des Landes vergessen lassen soll, ganz einfach, weil es noch mehr »weh tut« als sinkender Lebenstandard und Verlust von Bürgerrechten. So wird der eine Schmerz mit einem noch größeren bekämpft, und wenn man das auf einen menschlichen Patienten überträgt, ist es klar, wie das enden muß: mit Exitus. Schon wieder wird damit die gruselige Dialektik dieses Regimes klar: Es kann auf bombende Dunkelmänner und ausländische Despoten überhaupt nicht verzichten. Als Verantwortliche für diesen Terrorismus werden mit Hilfe der Medienmaschine immer neue »Staatsfeinde« präsentiert, die als Projektionsfläche für eigentlich gegen die eigene Regierung gerichtete Haßgefühle ebenso dienen wie als Vorwand, die Rüstungsausgaben in immer größere Höhen zu schrauben und das jeweilige Herkunftsland dieser »Staatsfeinde« zu besetzen - bis die USA und die Welt in Stahl und Eisen ersticken. Ebenso plötzlich wie sie gekommen waren, verschwinden diese Staatsfeinde wieder vom öffentlichen Radarschirm, ohne daß noch jemand davon Notiz nähme, daß diese Erzfeinde und Superverbrecher von gestern es merkwürdigerweise immer wieder schaffen, sich dem Zugriff des Imperiums zu entziehen. Sowohl Osama Bin Laden als auch Saddam Hussein sind bereits in einen irrlichternden Phantomzustand eingetreten, in dem man sie nach Belieben wiederbeleben oder in der Versenkung verschwinden lassen kann. Genau dasselbe beschrieb schon George Orwell für »Immanuel Goldstein«, den ewigen Staatsfeind in seinem Roman 1984. Auch der geistert irgendwie körperlos über die »Televisoren«, tot und unsterblich zugleich, und erregt mit seinem irgendwie fremden Aussehen die Emotionen der Masse. Goldstein ist der Chef der geheimnisvollen »Bruderschaft«, die es genau wie »Al-Qaida«, die späte »RAF« oder andere Terrororganisationen gibt oder vielleicht auch nicht gibt. Ob es die »Bruderschaft« überhaupt gebe, wollte Orwells Protagonist Winston, der auf die angebliche Widerstandsbewegung hereingefallen war, am Ende seines Martyriums in den Folterkammern des Imperiums wenigstens wissen: »Das, Winston, werden Sie nie erfahren«, antwortete der Folterknecht. »Falls wir beschließen, Ihnen die Freiheit zurückzugeben, wenn wir mit Ihnen fertig sind, und Sie leben weiter, bis sie neunzig Jahre alt sind, werden Sie doch nie erfahren, ob die Antwort auf diese Frage ja oder nein lautet. Solange Sie leben, wird das in Ihrem Denken ein ungelöstes Rätsel sein. «
Ebenso ungelöst wie jenes Rätsel, wo eigentlich Osama Bin Laden und Saddam Hussein sind. Die Lösung dieses Rätsels liegt so fern, daß sie eigentlich schon wieder nahe liegt. Über Osama Bin Laden wissen wir zum Beispiel, daß dieser noch wenige Monate vor dem 11. September 2001 im Amerikanischen Krankenhaus in Dubai zu finden war (Wahlspruch: »Wie gut Sie genesen, hängt davon ab, wie Sie sich fühlen«) und dort von einem Agenten der CIA besucht wurde. Was Saddam Hussein angeht, so erfahren wir aus der Süddeutschen Zeitung, »daß die US-Truppen womöglich ein Phantom jagen. (...) Der private amerikanische Nachrichtendienst Stratfor (>hier<) berichtet sogar von mehreren Hinweisen, wonach eine Geheimabsprache zwischen Amerikanern, Russen, Irakern und Syrern dem Diktator die Flucht ermöglicht hat. « Es wäre also nicht verwunderlich, wenn wir diese beiden nützlichen Halunken genau dort suchen müßten, wo sie garantiert niemand vermutet: Irgendwo in einem gemütlichen Refugium unter der Schirmherrschaft der US-Amerikaner. Von hier aus können sie nach Herzenslust Videos und Tonbänder produzieren und ihre Existenz als nützliche Untote des Imperiums weiterführen.
Das US-Regime braucht sie, um die Wahl zu gewinnen und die ewige Kriegswirtschaft zu etablieren, die wirtschaftlichen Betrügereien und Schwierigkeiten zu übertünchen und seine Umgebung nach innen und außen zu kontrollieren. Aber vielleicht ist das auch eine gute Nachricht. Denn der Zustand dieses Regimes ist demnach äußerst labil. Die Attentate des 11. September 2001 waren ihrem Wesen und ihrer Anlage nach eine Verzweiflungstat. Irgend jemand setzte am 11. September 2001 alles auf eine Karte, und es liegt in der Natur eines solchen Vorgehens, das ihn ihm sowohl der totale Erfolg als auch das totale Scheitern angelegt sind. Das Schicksal des Bush-Regimes, der USA und der gesamten Welt steht auf des Messers Schneide. Während das Regime nach außen markig und unbesiegbar auftritt, besteht die Gefahr oder die Hoffnung, daß es kollabiert und mit ihm die amerikanische Nation und das - ebenfalls nicht gerade gesunde - Weltfinanzsystem: Verfallender Dollar, explodierende Verschuldung und ein extremes Leistungsbilanzdefizit sprechen eine deutliche Sprache.
Genaugenommen handelt es sich bei den USA um einen Todeskandidaten. Die Frage ist, ob die Öl-Infusion und die offene Einführung der Kriegswirtschaft für diesen Intensivpatienten noch rechtzeitig kommen. Zumindest ist zu befürchten, daß das Schauspiel durch diese Maßnahmen noch eine ganze Weile verlängert wird. Wahrscheinlich werden die USA nach innen und außen eine Art Notstandsregime errichten, in dem Widersprüche und Probleme mit den Mitteln der Diktatur und des Kriegs niedergehalten und bekämpft werden. Das gegenwärtige Regime der Vereinigten Staaten wird versuchen, das erodierte wirtschaftliche System in ein eisernes Korsett zu packen und so aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig wird es versuchen, seine totalitäre Herrschaft auf sein politisches und wirtschaftliches Einflußgebiet auszudehnen. Unmittelbar nach dem 11. September haben die USA bereits erfolgreich versucht, ihre Sicherheitsgesetze auch ihren »Verbündeten« aufzuzwingen.
Nochmals >hier< die Verzweigung zur Fortsetzung der Geschichte.
Das Bild zeigt den Verlauf einer Präzisionssprengung,
die im Buch näher erklärt wird. Auch dieses Gebäude
sackt in sich zusammen.

WTC =
World Trade Center (Welthandelszentrum): ehemaliges Konferenz- und
Geschäftszentrum in New York (Stadtteil Manhattan, USA). Es bestand aus mehreren
Hochhäusern, von denen die beiden auf dem Bild als Türme hervorragenden, 1966 nach Plänen des japanischen Architekten Yamasaki Minoru
gebaut und am 4. 4. 1973 eröffnet, am 11 September zusammen mit einem weiteren
43 Stockwerke hohen Gebäude zerstört wurden. Überall auf der Welt gibt es Handelszentren (z. B. in Bangkok, Barcelona, Bremen, Dubai, Dresden, Macau, Singapur, Zürich)
und vor allem natürlich Dienstleistungsunternehmen (z. B.
internationale
Handelsgesellschaften, Geschäfte, Hotels, Banken, Versicherungen
und sonstige Finanzdienstleister).
Nach © 2003
Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG bildet die WTO "ein umfassenden
vertraglichen und institutionellen Rahmen für die Stärkung der globalen
wirtschaftlichen Kooperation und die Gestaltung der weltweiten
Handelsbeziehungen. Das Regelsystem der WTO basiert v.a. auf drei Säulen: dem
GATT 1) mit seinen Unterabkommen und
Entscheidungen sowie den Ergebnissen der Uruguay-Runde, dem GATS
2) und dem TRIPS 3).
Wichtigste Prinzipien für die Gewährleistung eines freien Welthandels sind
danach: Reziprozität (Prinzip der Gegenseitigkeit), Liberalisierung (Abbau von
Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen) und Nichtdiskriminierung (v.a.
Meistbegünstigung). Die WTO wendet die Meistbegünstigung strikter an,
institutionalisiert ein verbindliches Streitschlichtungsverfahren, ersetzt das
lose System der Verhandlungen (GATT-Runden) durch ein System regelmäßiger
Verhandlungen und stellt sich das Ziel, multinationale Liberalisierungsabkommen
für ausgewählte Märkte zu initiieren. Erste Ergebnisse wurden 1997
beziehungsweise 1999 für die Bereiche Informationstechnologien,
Telekommunikations- und Finanzdienstleistungen erzielt. Gegenwärtig wird über
die Liberalisierung des gesamten Dienstleistungshandels verhandelt.
Grundsätzlich gilt für Entscheidungen innerhalb der WTO das Konsensprinzip.
Voraussetzung für die WTO-Mitgliedschaft ist die Annahme sämtlicher Ergebnisse
der Uruguay-Runde.
1) General Agreement on Tariffs and Trade
(Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen)
2) General Agreement on Trade in Services
(Allgemeines Abkommen über den Dienstleistungsverkehr)
3) Agreement on Trade-Related Aspects of
Intellectual Property Rights (Abkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte
am geistigen Eigentum)