Vorwort:
Über >...< kann zu weiterführenden
Informationen verzweigt werden.
Sehr verehrte, liebe Leser,
was haben unsere Mitmenschen inzwischen für uns erreicht (teilweise unter Verlust ihres Lebens)? In den sogenannten westlichen Demokratien haben wir alle wenigstens ein physisches (also körperlich, leibliches) Existenzminimum, z.B. in Deutschland im Sozialgesetzbuch (SGB) festgeschrieben, und überhaupt schützt uns die moderne Gesetzgebung gegen Willkür und gewährt zumindest Meinungsfreiheit, neben anderen Freizügigkeiten (Einzelheiten >hier< sehr ausführlich nachzulesen). Aber manche Mitbürger "genießen" wirklich nur ein absolutes Minimum im Vergleich zu insbesondere bevorrechteten Superfavorisierten. Extreme Beispiele unten:
Weltgrößte Yacht des Emir von Dubai, Scheich Mohammed bin Rashid Al-Maktoum

Dubai, einst Sehnsuchtsort (nach "Badische Zeitung" 2009) zeigt auch:

Die allgemeine Erklärung der Menschenrechtskonvention (>hier<) sind zwar gut und schön und von allen wichtigen Staaten unterschrieben, aber nicht weiter beachtet worden wie zum Beispiel in folgenden Punkten:
Artikel V "Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden" (gilt nicht einmal für die USA, die Vereinigten Staaten von Amerika und viele andere Länder);
Artikel XIV "in anderen Ländern vor Verfolgungen Asyl zu suchen und zu genießen;
Artikel XVI Satz "2. Die Ehe darf nur auf Grund der freien und vollen Willenseinigung der zukünftigen Ehegatten geschlossen werden" (wird von Muslimen allgemein ignoriert);
Artikel XVIII "Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfaßt die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln" (letzteres wird von Muslimen mit dem Tode bedroht);
Artikel XIX
1. Jeder Mensch hat das Recht auf Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit zu friedlichen Zwecken (wird überall von Sicherheitskräften be- oder sogar verhindert)
2. Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören (aber Kinder werden in Glaubensgemeinschaften gezwungen, aus denen sie selten wieder hinaus können, insbesondere durch weitere Prägung infolge des jeweiligen Religionsunterrichts in den Schulen);
Artikel XXII "Jeder Mensch hat als Mitglied der Gesellschaft Recht auf soziale Sicherheit..." (gilt nicht einmal für die USA),
Artikel XXIII (ist in keinem mir bekannten Land nirgends verwirklicht!!)
1. "Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit (eigentlich auch mit Pflicht zu ergänzen), auf freie Berufswahl, auf angemessene und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz gegen Arbeitslosigkeit";
2. "Alle Menschen haben ohne jede unterschiedliche Behandlung das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit (gilt nicht für Frauen und Kinder)".
usw. usw.
Viele Wissenschaftler haben erkannt, dass die Spezies Mensch als die "Krone der Schöpfung" - wie sich viele von uns gerne selbst sehen - eine noch größere Bedrohung für den Planeten Erde bedeutet als der vermutete Einschlag eines Asteroiden vor rund 65 Millionen Jahren mit einem Artensterben durch den Zusammenbruch der Nahrungsketten (infolge einer Blockade der Photosynthese). Man schaue sich als Beispiel das wunderschön polierte Obst aus unserem "Versorgungsangebot" an, natürlich absolut wurmfrei und auch sonst ohne Zutun von Insekten; dann ist ein großes Aussterben schon Realität geworden: Keine Insekten, keine Vögel..., hat berühmte Albert Einstein schon vor Jahren erkannt. Dem modernen Global-Kapitalismus, als politische Religion (an)erkannt, ist eine völlige psychische „emotionale Kundenbindung" praktisch aller Einzelindividuen gelungen, mit ihrer penetranten missionierenden Werbung Bedürfnisse der Mitglieder der "Neuen Religion zu wecken und zu formen nach dem Motto eines Jörg Hieber, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Edeka-Einzelhandels-Zentrale plädierte :
„Wir müssen heute nicht mehr Hungrige satt,
sondern Satte hungrig machen".
Geld hat die Stelle des Gottes bzw. der Götter in den Religionen eingenommen, vielleicht auch die Stellung der Heiligen. Aber auch die "klassischen" Religionsführer strebten und streben nach Reichtum und damit zum Erwerb von Macht (Kampf um Kirchensteuern, Sektenführer in den USA). Dazu liefern die religionsgeschichtlichen Abläufe reichlich Informationen. Ein mir nahestehender Pastor fragte mich nach vielen Jahren des Wiedersehens ziemlich bald, ob ich Eigentümer des Hauses sei, in dem ich wohne. Auch der Typ meines Autos war offensichtlich von großem Interesse für die Einschätzung meiner "wirtschaftlichen Tüchtigkeit".
Inzwischen hat man herausgefunden, daß Geld tatsächlich -wissenschaftlich beweisbar - etwas ganz Besonderes, fast Übernatürliches ist (>hier<). Kaum eine Begegnung mit einem Mitmenschen klammert im Gespräch das Thema Geld aus:
- Wo hast du dein Geld angelegt?
- Meinst du, daß sich Aktien noch lohnen?
- Sollte man in Immobilien investieren? und dann wird aufgezählt, wer, was und wieviel hat.
- Wo warst du dieses Jahr in Urlaub? Antwort: Ich fahre nie weg. Große, Unverständnis ausdrückende Augen blicken. Mit Begeisterung wird über Reisen berichtet. Je weiter weg, desto "toller", und was es wo zu essen gab, sind Geschichten, mit denen man prahlt, wobei kaum berichtet werden kann, was im fremden Land geboten wurde, außer: Dieser herrliche Strand...
- Was machst so den ganzen Tag? (wenn nicht reisen und auch sonst nichts...)
Viele Staaten sind inzwischen bankrott. Die Verursacher werden nicht zur Verantwortung gezogen. Die Inflationsraten kommen ihnen zugute und ruinieren die Lohn- und Rentenabhängigen.
Da alle Religionen offensichtlich gleichwertig sind, so auch die politische Religion "Kapitalismus", sollten die in meinem Internetbuch zu lesenden Seiten den allgemein zu sehenden ideologischen Wahn (nicht nur Gotteswahn) analysieren, nicht nur als Ergänzung zum Buch von Richard Dawkins: Der Gotteswahn, oder sondern mit Hilfe der wissenschaftlichen Untersuchungsmethoden, die uns Formen und Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Verhaltens und Erlebens als Psychologie (>hier<) und Soziologie (>hier<) bieten?
A. Dawkins erklärt den ideologischen "Wahn" (milder: die Befangenheit) aus evolutionsbiologischer Sicht gerne mit seiner ">Mem<"-Theorie (diese ausführlich in seinem Buch: "Das egoistische Gen" [Erbgutanlagen] von 1976). (Dass die "Meme" jedoch nicht vererbt werden, zeigt mein Kommentar zum vorgenannten Artikel.) Dawkins meint psychologisch-soziologisch völlig richtig, dass viele, insbesondere kulturelle* Informationen, durch Imitation, also Nachahmung weitergegeben werden: Sprache, religiöse Rituale (gleichförmige, festgelegte Abläufe), Gesang, und alles mögliche bis hin zum rassistischen Vorurteil. Alles, was ein Mensch hört, sieht, überhaupt mit seinen Sinnesorganen wahrnimmt, wird natürlich im Gehirn gespeichert. Und diese Speicherelemente nennt Dawkins "Meme", die sich in unseren Köpfen "einnisten", "unsere Gehirne infizieren" wie Parasiten, aber wenn schon, welche dann mit uns als einem Individuum durch unseren Tod ebenfalls zu Grunde gehen, meine ich.
* >hier< Definitionen etc. zum Begriff »Kultur«
Der Psychologe Carl Gustav Jung
gab eine sehr gute Erklärung, dass nämlich das "kollektive
Unbewusste" (>hier<) als
Lagerstätte des psychischen Erbes der Menschheitsgeschichte anzusehen sei.
"Ähnlich wie der biologische Körper sich durch die Evolution hindurch entwickelt
habe und von verschiedenen Erfahrungen geprägt worden sei", so sei "alles, was
irgendwann einmal von der individuellen Psyche eines Menschen ausgedrückt wurde,
zu einem Bestandteil der psychischen Grundkonstitution eines Menschen – und
ebenso auf einer kollektiven Ebene zu einem Bestandteil der ganzen Gattung und
damit zu einem Bestandteil des kollektiven Unbewussten" geworden.
Nach der heute anerkannten Evolutionstheorie von Charles Robert Darwin
(mehr bei Wikipedia) verläuft
die Entwicklung des Lebens ohne Schöpfer oder "intelligenten Designer", (eine
"Erfindung" unter der rigiden, also starren, sturen, rückständigen Regierungszeit von
USA-Präsident George Walker Bush
[>hier<
Definition: rigide]).
Evolutionsbiologen bewerten den, in Genen gespeicherten Fortpflanzungserfolg eines Individuums in der Generationsfolge unter den Bedingungen einer natürlichen, immer besser an die Umweltbedingungen angepassten Selektion. Diese absichtsfreie Auswahl ist ein völlig ziellos verlaufender evolutionärer, also langsamer, immer weiter fortschreitender Entwicklungs-Prozess. Bisher wurde diese Gen-Speicherung für ein mehr oder weniger physisches (körperliches), am besten geeignetes Angepasstsein an die Umwelt verantwortlich gemacht. (Im englischen Sprachgebrauch wird in diesem Zusammenhang von Fitness gesprochen.) Forscher (vor allem mit Dawkins) glauben an weitere "Grundbausteine" neben den körperlichen Fitness-Genen, nämlich an die "Meme" für eine "kulturelle Vererbung", also für Entstehung und Weiterentwicklung von Sprache und Religion, ja sogar bis hin zur Entwicklung und Nutzung des Internets. Schöpferisches Vermögen und Erfindungsgeist der Menschen sollen durch Meme gesteuert werden (nach dieser Theorie, aber eher Hypothese zu nennen, also Annahme, die erst noch durch Erfahrung und Experiment bestätigt werden muss). Gene kann man sichtbar machen, Meme (noch) nicht (wahrscheinlich überhaupt nicht).
Neuere Forschungen haben auch einen starken physischen Einfluss auf Abläufe bzw. Reaktionen durch moderne Untersuchungsmethoden aufdecken können. Beispiele:
─► Kernspinresonanztomografie entdeckt verblüffende Reaktionen von Probanden (Versuchspersonen) im Zusammenhang mit Geld (>hier<)
oder
─► "Makler unter Hormondruck" (>hier<).
Besonders ausführlich geht das Buch: "Die Vermessung des Glaubens" auf dieses Thema der neurologischen Forschungen ein (>hier<).
In meinem Internetbuch Gotteswahn.Info (das Sie bis hierher gelesen haben) wird jedoch dargelegt, warum wir insbesondere über die frühkindliche Prägung, damit durch schon vorhandene Vorurteile (>hier<) und folglich zur Wahrnehmungsabwehr, bzw. zu einer Wahrnehmungshemmung und damit zu einer, von den jeweiligen Kulturen abgängigen, verzerrten Wahrnehmung (>hier<) gebracht werden (nach psychologisch gefundenen Gesetzen). Kaum jemand kommt aus seinem jeweiligen kulturell-zivilisatorischen Umfeld heraus. (Einmal Katholik - dann immer Katholik, d.h. Religions- bzw. Ideologiewechsel ist fast unmöglich, zumindest immer noch ganz. ganz selten, und kaum jemand kann seinen "Muttersprachenakzent" vermeiden.)
In einem Interview sagte einmal der
bekannteste Kölner Kabarettist Jürgen Becker (1959 geboren): "Der Mensch wird
als Original geboren, er stirbt aber als Kopie."
B. Das, was auch noch nicht hinreichend und ausführlich genug untersucht worden ist, betrifft unseren Willen (unser Wollen), unser "handlungsleitendes Streben". (Übrigens benutzt die moderne Psychologie derzeit statt "Wille" eher den Begriff "das Wollen".) Sind wir frei, oder beherrscht uns unser Wille? Vermögen wir, uns bewusst für oder gegen eine bestimmte geistige Einstellung oder eine bestimmte Weise des Verhaltens zu entscheiden? Besitzt der Mensch die Willenskraft, sich durch Bewusstheit und Zielgerichtetheit (Absichtlichkeit) von einem Drang und Trieb abzusetzen? Werden wir doch vielleicht von einem, bis heute (noch) nicht physisch aufgefundenen "Mem" geleitet? Na wenn schon; wir können uns jedenfalls über Gen-Steuerung hinwegsetzen (sogar ein Tier kann es, jedoch sehr beschränkt) und dann können wir uns natürlich auch über Mem-Steuerung hinwegsetzen. Sonst gäbe es kein Ausbrechen aus ideologischen Systemen. (Dieser Meinung ist dann auch der Entwicklungsbiologe Richard Dawkins.)
An dieser Stelle sollte schon erwähnt werden, dass der Philosoph Schmidt-Salomon in seinem Buch "Jenseits von Gut und Böse" (>hier<) klarzustellen versucht, dass es keine Willensfreiheit gibt, aber eine Handlungsfreiheit... (aber doch eher umgekehrt! Wir wollen etwas, aber die "Umstände" hindern uns an der Umsetzung. >Hier< eine kurze Betrachtung.)
C. Die Forschungen über den Placebo-Effekt (Placebo = Scheinmedikament) beginnen allmählich in eine ernste Phase zu kommen. Durch Anwendung von Placebos kann durch subjektiv-psychische Erwartung eine ähnliche Auswirkungen bewirkt werden wie durch ein objektiv erprobtes pharmakologisches Arzneimittel (wissenschaftlich erforschte Wechselwirkungen zwischen Arzneistoffen und Organismus). Dazu gehört der Komplex: "Hoffnungen können heilen". (Der Glaube macht es...). Auf meinen Webseiten wird wegen der bei weitem noch nicht abgeschlossenen Untersuchungen und Erkenntnisse >hier< nur auf einen Artikel verwiesen, der darlegt, dass "Placebos wirken, was inzwischen ebenso unbestritten ist wie die Tatsache, dass Patienten, denen die (pharmakologisch) wirkungslosen Substanzen Linderung bringen, keine Simulanten sind."
D. Immerhin konnten Forschungen, angefangen fast gegen Ende vorigen Jahrhunderts, aufdecken, dass wir "Normal"-Menschen beherrscht werden von einer vielleicht sogar "menschenfeindlichen Spezies" von Persönlichkeiten mit einer besonderen abnormen Störung, bekannt auch als Psychopathie (>hier<) oder etwas präziser als Soziopathie. Die Psycho-Pathologie (griechisch patho... = leiden, krank) erforscht Ursachen, Entstehungsweisen und Verlaufsformen von Krankheiten. Die vorher genannten Psychopathen leiden selbst nicht unter ihren seelischen Abnormitäten und die Soziopathen nicht unter der Gesellschaft, sondern die Gesellschaft leidet unter dem seelischen Abweichen von der Norm dieser, durchaus in Amt und Würden zu findenden gestörten Persönlichkeiten. Das klingt fast wie nach Verschwörungstheorien, macht aber die Fachleute ziemlich ratlos.
E. Noch eine Bemerkung zu Fachbüchern im Allgemeinen: Auch Autoren kommen aus einem bestimmten Kulturkreis, in dem nicht nur die so genannte Muttersprache für die Denk- und Ausdrucksweise bestimmend ist, sondern auch das Umfeld, die Bildung und Ausbildung des Verfassers. Nehmen wir als Beispiel unseren Richard Dawkins, der, 1941 in Kenia geboren, seit 1995 den eigens für ihn eingerichteten Lehrstuhl für "Public Understanding of Science" (etwa: Allgemeines Wissenschaftsverständnis) an der englischen Universität Oxford inne hat, also eine der höchsten wissenschaftlichen Funktionen bekleidet. In seinem Buch "Der Gotteswahn" werden laufend Namen, Gedanken und Stichworte, fast ausschließlich aus dem englischen bzw. anglo-amerikanischen Raum gebraucht. Viele Leser aus meinem Kreis, oft mindestens mit Abitur, haben das von mir empfohlene Buch zur Seite gelegt als sehr schwer nachvollziehbar. (Das betrifft auch das oben erwähnte Buch vom Philosophen Schmidt-Salomon "Jenseits von Gut und Böse".) Es ist tatsächlich so, als würde man in einem, im englischen Sprachraum erscheinenden Buch den (derzeitigen) Chefredakteur von einer Tageszeitung, wie dem Kölner Stadtanzeiger, Herrn Franz Sommerfeld, mehrfach zitieren, ohne seine Tätigkeit zu erwähnen (der übrigens gute, aber wahrscheinlich bisher keine international bekannten Artikel geschrieben hat). Ich musste mich auch regelrecht durch Dawkins' Buch hindurchkämpfen und hatte sogar erst voriges Jahr etwas über ihn zufällig in der (sich wissenschaftlich nennenden) Zeitschrift P.M. entdeckt. Übrigens, wer kennt denn wohl international diese Zeitschrift P.M., insbesondere dass sie vor vielen Jahren nach einem der Redakteure, namens Peter Moosleitner, benannt geworden ist. Diese soeben geschilderte Problematik habe ich bei diesen Webseiten "Gotteswahn.info" zu berücksichtigen versucht durch möglichst viele (für manche von meinen Lesern sicher überflüssige) Erklärungen.
F.
>Hier<
wird der "Kardinalfrage", die grundsätzliche "Ungewissheit" als
Existenzwahrscheinlichkeit eines "höheren Wesens" (Gottes) wissenschaftlich
untersucht.
Auf diesen Internet-Seiten wird zwar durch möglichst umfangreiche (natur-)wissenschaftliche Vorgehensweise recht kurz aufgezeigt, wie widersprüchlich die unzähligen religiösen Betrachtungsweisen nicht nur untereinander selbst, sondern vor allem zu heutigen Kenntnissen und Erkenntnissen sind. Als spezielle Aufgabe habe ich mir vorgenommen, mit Hilfe psychologischer und soziologischer "Werkzeuge" (auch mir selber) klar zu machen, warum es Religiosität (Eingebundensein in eine Ideologie, welche auch immer) gibt und warum die Angehörigen einer Religion in ihren Zwängen festsitzen wie Fliegen an den früher üblichen Klebestreifen.
Hinweisen muss ich jedoch sehr ausdrücklich an dieser Stelle, dass ich es mir aus ethischen* Gründen keineswegs erlauben will, ideologisch gebundenen Menschen den Boden unter ihren Füßen wegzuziehen, solange durch dieses Eingebundensein keinen Mitmenschen Schaden zufügt wird und wenn die (zu überarbeitenden) Menschenrechtskonventionen der Vereinten Nationen strikte Beachtung finden. Also: jede Person, die sich in einem ideologischen Umfeld wohl und geborgen fühlt, die Menschenrechtskonventionen (>hier<) gelesen hat und diesen zustimmt, sollte sich nicht weiter mit diesem, meinem Projekt "Gotteswahn.Info" (besser "Glaubenswahn" oder allgemein "Ideologiewahn" zu nennen) beschäftigen!
* Der äußerst wichtige Begriff Ethik wird auf diesen Internetbuchseiten ausführlich behandelt, insbesondere >hier< die Unterscheidung von Moral und Ethik (bzw. Ethos).
Nachdem Sie nun offensichtlich weiterlesen, bleibt mir nichts anderes übrig, als dem Motto von Karlheinz Deschner zu folgen: "Aufklärung ist Ärgernis; denn wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher." (Gleichnamiges Buch über sein Leben, sein Werk und seine Wirkung, ISBN 3-86569-003-3; mehr über Deschner >hier<)
Ich sehe alle Religionen, wie jegliche Ideologie als menschenunwürdig, umweltfeindlich, ja sogar lebensfeindlich an; denn wegen der Voll-Beschäftigung durch strenge Regeln, wie: Gottesdienste besuchen, an religiösen Feiern teilzunehmen, zig mal am Tage beten mit Vorschriften, wie und was zu beten ist, welche Rituale einzuhalten sind, insbesondere bei Taufe, Kirchenbesuch, Hochzeit, Krankheit, Sterbefällen, erfolgt eine sehr große Energie-Abschöpfung des Einzelmenschen - zumindest eine Behinderung zu einer individuellen Entfaltungsmöglichkeit. Jede Ideologie versucht, den Einzelmenschen in eine Masse einzubacken. So sieht man in islamisch regierten Ländern, in denen diese als Staatsreligion praktisch allein bestimmt, keinerlei nennenswerte individuelle, kreative Ergebnisse: keine international bekannte Komposition, kaum ein Gemälde, kaum eine Statue, keine nennenswerte Architektur (jedoch Beispiele >hier<), keine Bekleidungsmode, keine schriftstellerischen Veröffentlichungen (zumindest nicht mit hohem Bekanntheitsgrad, geschweige denn preisverleihungsfähig), keine philosophischen Überlegungen, außer vielleicht von religiösem, traditionellem Inhalt (>hier<). Es ist mir nicht gelungen, auch nur eine einzige Veröffentlichung über Erfindungen, irgend etwas von einer wissenschaftlichen Arbeit oder technischen Neuerung ausfindig zu machen. Man sucht vergebens auf dem Gebiet der Landschaftspflege, vergebens nach Umweltbewusstsein. Auf keinen Fall ist eine kabarettistische Darbietung bekannt. Es wird nicht die harmloseste (öffentliche) Kritik geduldet. (Diese Aussagen mache ich auf Grund meiner persönlichen Beobachtungen, und gestützt auf eine Mitteilung vom deutschen Auswärtigen Amt an mich >hier<.)
Bei meinen Recherchen im Internet bin ich lediglich auf kunsthandwerkliche Stücke gestoßen, die aber keineswegs von irgendwelchen traditionellen Inhalten abwichen. Eine Vielzahl muslimischer Organisationen weist stolz auf wirklich großen Beiträge zu oben genannten Gebieten hin, die jedoch in der Regel vor der islamischen Zeitrechnung oder kurz danach liegen. (Islam: die von Mohammed zwischen 622 und 632 in Medina gestiftete monotheistische Weltreligion; mehr in diesem Internetbuch.)
Das Brutto-Sozialprodukt aller muslimischen Länder zusammen, liegt - nach Angaben des Deutschen Auswärtigen Amtes - in etwa "gleich mit dem von Spanien".
Es gibt kaum andere Lebewesen außer Menschen, kaum Insekten, dadurch also wenige Vögel und befruchtete Pflanzen in Ländern (mit stark religiösem Charakter z.B. >hier<), in denen ich (oft eingebunden) gearbeitet habe: (Benin [35% katholisch, 25% islamisch], Togo [30% Christen, 20% islamische Sunniten, stark wachsend], Mali [fast 90% sunnitisch], Gambia [95% malikitische Sunniten], Senegal [90% malikitische Sunniten], Marokko [99% malikitische Sunniten!!], Türkei [98% islamisch], Syrien [88% Muslime], Indonesien [80% Muslime]). Da ist (beispielsweise in Syrien und Umgebung) nichts mehr von einem Garten Eden zu sehen. Selbst in den ehemals tropisch üppigen Wäldern Indonesiens ist vieles gelichtet, abgeholzt ohne Wiederaufforstung. Lediglich in Malaysia mit sunnitisch islamischer Staatsreligion, aber mit nur etwas mehr als die Hälfte dieser Glaubensrichtung angehörender Bevölkerung, bemüht man sich zunehmend um Naturbelassenheit. Und Kuala Lumpur, eine moderne Hauptstadt (mit anglikanischem und katholischem Bischofssitz wie vor der Kolonialzeit), fällt aus dem Rahmen vor allem durch architektonische Vielfalt und Ausgewogenheit. Dort gibt es eine (bereits zur britischen Kolonialzeit gegründete) Universität mit allen üblichen Fakultäten, eine Technische Hochschule, sowie Forschungsinstitute, Lehrerseminare, die Nationalbibliothek, das Nationalarchiv, ein Museum, den zoologischen Garten und vieles mehr, wie - unter anderem - ein Goethe-Institut.
Ein Gott, der gleichzeitig geliebt und gefürchtet wird

Es gab in islamisch dominierten (Ursprungs-)Ländern keine Renaissance (= "Wiedergeburt" alter klassischer Kulturen in Europa im Zeitraum Mitte 1300 bis etwa 1550), keine Aufklärung (durch Rückbesinnung auf die griechische Philosophie im 18. Jahrhundert). Sogar ein Ansatz in unserer heutigen Zeit durch den Islamwissenschaftler, Prof. Muhammed Kalisch (>hier<) wird unterdrückt. Man will es dabei belassen, dass sich ein "religiöser Wärmetod" eingeschlichen hat. (Ein Wärmetod kann bei jeder Temperatur eintreten, allein dadurch, dass es keine Temperaturdifferenz, also keinen Wind, nichts Kühles, nichts Wärmeres gibt. Dann funktioniert keine Wärmekraftmaschine, kein Herd. Es gibt keine Nahrungsverbrennung im Körper. Es geht gar nichts mehr.)
Die vorher gemachte Aufzählung am Beispiel islamischer Länder traf ja auch für die Zeit der uneingeschränkten "christlichen" Herrschaft in den von dieser Religion missionierten Territorien (Europa, Amerika, Großteil der asiatischen Länder, Afrika) zu. Aber eine wirklich unbeschreibliche Naturausbeute, ja Ausbeute von Allem vollbringt die derzeitige kapitalistische Ideologie (als politische Religion bezeichnet), die mit ihren (männerbundartigen) Verbänden alles und nicht nur das menschliche Leben zunehmend mit mafia-ähnlichen Strukturen durchsetzt. Das alles basiert auf der "Börse", als eine noch nie dagewesene, angebetete Spielbank. (Dazu >hier< ein Artikel aus dem Kölner Stadt-Anzeiger.) Während zur Zeit der Vorherrschaft der alten Religionen (wie Christentum) ihre Gotteshäuser möglichst weit in den Himmel ragend gebaut worden waren, sind es heute die Banken, Versicherungen, Handelszentren. Die am 11.9.2001 in New York zerstörten Gebäude des World Trade Centers (Welt-Handelszentren) waren über 410 Meter hoch, fast 3 mal höher als der Dom zu Köln (WTZ 1 und 2, im Gegensatz zum ebenfalls völlig dem Erdboden gleichgemachte WTZ 7). >Hier< eine sehr schwere, nie widerlegte (geschweige denn juristisch wegen Verleumdung verfolgte) Behauptung über den Zerstörungsverlauf. Die dortigen, ungeheuerlichen Beschreibungen sind nie ein Grund gewesen zu einer strafrechtlichen Anklage wegen Sachbeschädigung, Entführung bis hin zum Mord. Wegen der ungeheuerlichen Wichtigkeit des juristischen Sachverhaltes - zumindest nach deutscher Rechtsvorschrift - >hier< eine Extraseite.
Die
>hier< zu sehenden Zeitleisten
(als beispielhafter kleiner Teil des hervorragenden "Brockhaus multimedial") verdeutlichen die Einflüsse von ideologischen Erstarrungseffekten. Erschreckend
ist vor allem, festzustellen zu müssen, dass in der sogenannten postmodernen, rein
kapitalistisch dominierten derzeitigen Periode, in der die Religiosität wieder
an Boden gewinnt und, in der man den Kapitalismus selbst als ">politische
Religion<" inzwischen allgemein bezeichnet, sich kaum noch hervorragende Persönlichkeiten, Entdeckungen,
Erfindungen, künstlerische und philosophische Neuerungen hervor tun.
Hierzu eine
auszugsweise Betrachtung vom Soziologen Konrad Schacht (entnommen den "Arbeitshilfen für
politische Bildung" der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung): "Moderne
Gesellschaften sind dadurch gekennzeichnet, dass sie sich in einem rapiden
wirtschaftlichen und sozialen Wandel befinden, der für die verschiedenen
sozialen Gruppen ganz unterschiedliche Folgen hat. Ein zentrales Kennzeichen
moderner Industriegesellschaften ist die Individualisierung der Menschen, das
heißt, ihre Herauslösung aus traditionellen Milieus und Organisationsnetzen.
Dieser Individualisierungsprozess ... bietet erhebliche Chancen und Risiken. Zu
den Chancen gehört, dass sich den Menschen größere Möglichkeiten der
Selbstentfaltung und der autonomen Gestaltung der Lebensführung bieten; zu den
Risiken gehören Orientierungslosigkeit, Einsamkeit sowie verschärfte Status- und
Konkurrenzängste." Wir befinden uns derzeit also in einer
>ambivalenten<
(zwiespältigen, verunsicherten) Situation.
Hierzu passt eine Aussage des Karl Adolf Eichmann (1906 geboren und 1962 in Israel hingerichtet, war als Oberstleutnant und "Obersturmbannführer", dann als Leiter des Judenreferats ["Eichmannreferats"] im Reichssicherheitshauptamt [RSHA, schon die Hitlerklicke versteckte sich gerne hinter Abkürzungen, die heutzutage noch exzessiver gebraucht werden] hauptverantwortlich für die systematische Ermordung von schätzungsweise sechs Millionen Menschen) im Laufe seines Prozesses: "Ein Leben, eingespannt in Gehorsam und geführt und bestimmt durch Befehle, Verordnungen, Erlasse und Weisungen, ist ein sehr bequemes Leben, in dem eigene schöpferische Gedankentätigkeit auf ein Mindestmaß reduziert ist."
Natürlich hat ein
Eichmann schwerste, niemals wieder gutzumachende Schuld auf sich geladen. Aber er hat, wie so viele "nur seine
Pflicht getan"; denn seinesgleichen als Befehlsausführer sind nach dem Ende der
"politischen Religion" des National-Sozialismus nie wieder straffällig geworden,
wie Hans Josef Maria Globke als Paradebeispiel. (Er war
Kommentator der NS-"Nürnberger Rassegesetze" gewesen, welche
Handlungsrichtlinien für Eichmann waren, und ab 1953 unter Bundeskanzler Konrad
Adenauer sogar Chef des Bundeskanzleramts.)
Die Religion tendiert zur Schaffung von Insektenstaaten.
Religiosität hat vor allem eine Verminderung der Selbstbestimmung und damit der Lebensqualität zur Folge. "Das kann ich nicht... Das weiß ich nicht... Das interessiert mich nicht", Sätze, die sehr gerne von religiösen Menschen gebraucht werden, zeigen, dass sie sich von vielen menschlichen Möglichkeiten abschneiden, dass sie sich "freiwillig" einschränken. Doch es ist falsch zu sagen, dass sie sich "freiwillig" einschränken. Meine Internetbuch-Seiten sollen ja gerade aufdecken, dass Menschen - in ein religiöses System eingebunden - Neugierde und Forschen unterdrücken müssen. Jedoch, wenn es keine Neugierde gibt, keinen Wunsch, über etwas anderes zu diskutieren als "was machen die Kinder" und "was habt ihr denn heute gegessen", dann wäre man - meiner Ansicht nach - besser gleich ein Regenwurm geworden. Der hat nicht einmal Augen und braucht sie dann auch nicht zum Überleben auf seinem "eindimensional" verlaufenden kriechenden Lebensweg, geleitet von welchem "Spürsinn" auch immer.
Allerdings habe ich in den vielen der oben genannten Länder mit manchen, ausschließlich jedoch (akademisch) gut ausgebildeten, zum Glück auch einheimischen Fachleuten zusammengearbeitet, die sehr oft mit ihren Fähigkeiten über dem durchschnittlichen europäischen und US-amerikanischen Niveau lagen; denn sie waren meistens Stipendiaten, also durch eine strenge Auswahl zum Studium zugelassen worden und vor allem hoch motiviert. Bemerkenswert ist, dass ausgesprochen dumme Politiker [>hier<] in den USA glauben, dem "berühmten" muslimischen Fundamentalisten Mohammed Atta, und seinen Kollegen, unterstellen zu können, zielgenau und pünktlich die Türme des World-Trade Zentrums und das Pentagon zu treffen, ohne Flugschein für mehrmotorige Maschinen, ohne Flugerfahrung, ohne Fluglotsen, ohne die Flugstrecken jemals vorher abgeflogen zu haben. Das würde nie ein US-amerikanischer Hobby-Pilot hinbekommen. (und - gestattet sei daher die äußerst polemische Bemerkung - das beweist ja doch wohl die Größe Allahs, nicht wahr?) Abgesehen vom vorherigen, natürlich ironisch gemeinten Klammersatz, muss ich sagen, dass für "Unterprivilegierte" eine Herausforderung und ein starker Wille Voraussetzung sind, um insbesondere in so genannten Entwicklungsländern (oder Schwellenländern) in Führungspositionen zu kommen. Nur dadurch, eben besser zu sein und es sein zu wollen, gelingt der Sprung. Wenn ich das Glück hatte, es auch noch mit einer weiblichen Vorgesetzten zu tun zu haben, merkte ich sofort, welche überragenden Qualitäten in der Regel in dieser Person steckten, die absolut erforderlich waren, um es mit den religiös privilegierten (mit Sonderrechten - wie der richtigen Stammeszugehörigkeit zum Beispiel - ausgestatteten und über Seilschaften verbundenen) "Macho-Hampelmännern"* aufnehmen zu können.
*nach dem Roman "Das Weib und der Hampelmann" (um 1900) von Pierre-Félix Louis, französischer Schriftsteller, der als Vorlage für den Bunuel-Film "Dieses obskure Objekt der Begierde" diente.
Doch kommen wir endlich zur Sache!
Ähnlich wie zur Muttersprache kommen wir zur Religion. Wir werden
in ein mehr oder weniger lang bestehendes kulturelles Umfeld hinein geboren. Als
Kind lernen wir trotz aller Widersprüche, Ungereimtheiten, uns in den
(nur mehr oder weniger passenden, sogar oft widersprüchlichen)
Verhaltensregeln (Geboten, Verboten, Konventionen) zurecht
zu finden. Die meisten von uns fühlen sich sicher in diesem, ihrem Milieu
(das ist - soziologisch - die Gesamtheit der natürlichen, wirtschaftlichen,
sozialen und kulturellen Gegebenheiten) wohl;
denn man kann sich darin mehr oder weniger, nahezu instinktiv bewegen.
Ungewöhnlich Neues, diesem Milieu nicht Entsprechendes, verunsichert und ruft aggressive Ablehnung oder Angst hervor. Daher bemühen sich die meisten Menschen, mit zu marschieren, selbst bis zum Tod wie im so genannten 3. Reich, das nach der jedermann damals bekannten Programmschrift "Mein Kampf" des "Führers" Adolf Hitler unweigerlich bewusst in einen Krieg steuerte. Als der damalige Reichspropagandaminister (römisch-katholischer, promovierter "Dramatiker"), Josef Goebbels, einmal in einem großen Saal während einer Reichs-Rundfunk-Übertragung schrie: "Wollt ihr den totalen Krieg? Wollt ihr ihn totaler als es jemals einen gegeben hat?" war als Unisono-Aufschrei "Ja" wiederholt zu hören. Ein solcher Krieg kam dann auch, der etwa 55 bis 60 Millionen Leben und unzählige Verletzte und traumatisierte und unendliche Vertreibungen und Flüchtlinge forderte.
Noch ein Satz von
diese
m
Goebbels - den hat er aber nicht von einer kirchlichen Kanzel gepredigt: "Wir
gehen in den Krieg wie zu einem Gottesdienst" - eigentlich ">Vorsehung<sdienst"
("heiliger" Krieg hätte auch gut gepasst, um eine Verbindung zu anderen Ideologien
herauszuheben); denn die echt monotheistisch ausgerichtete
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, NSDAP - kurz "Nazis" genannt,
erkannte immerhin noch eine Vorsehung über dem Führer an. Aus dem Heiland wurde der
"Heilsbringer" Hitler
(der Messias,
griechisch-kirchenlateinisch, von hebräisch masîah: der »Gesalbte«), und der Heilige Geist hieß
Zyklon B, denn damit wurden Seelen aus "lebensunwerten" Körpern herausgegiftet.
Übrigens hätte der Führer der NSDAP die Macht über das Deutsche Reich ohne die
Stimmen der römisch-katholischen Deutschen Zentrums-Partei nicht
ergreifen können. Er, der römisch-katholische Herr Hitler und sein ebenfalls
römisch-katholischer Reichspropaganda-Minister, Josef Goebbels, sind vom
damaligen Papst, Pius XII, alias Eugenio Pacelli, nicht exkommuniziert worden.
(Zum "Schweigen" von Pius XII zur nationalsozialistischen Judenverfolgung
sagt heute die historische Forschung, dass er zwar im großen Umfang über die
Gräueltaten informiert, aber der Überzeugung war, "dass ein Eingreifen
seinerseits die Situation verschlimmert hätte, jedoch durch von ihm unterstützte
geheime Hilfsaktionen und seine weltweiten diplomatischen Möglichkeiten
maßgeblich zur Rettung Tausender Juden beigetragen habe" - zeigt der Brockhaus,
PC-Bibliothek-Express.)
Es klingt sarkastisch, wenn ich sage, dass ich damals als Kind bereits von jeglicher Art von Glauben abgekommen war, da bei mir die vielen Widersprüche zwischen einer kommunistischen, aber kritischen, minderjährigen, ukrainischen Zwangsarbeiterin, prügelnden Kirchenleuten (wie einem eindeutig sadistischen, lutherischen Superintendenten), grölenden Nazi-Anhängern, einem im Kino in die Ohren bellenden, hasspredigenden "Führer", einer von einem, durch Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge reichgewordenen Großindustriellen geschützten Jüdin, einem (das Nazi-System-) verweigernden Professor von der Technischen Hochschule Aachen und anderen Personen völlig ausreichten, um jeglicher Ideologie ein für allemal "abzuschwören". Ich war nie in der Lage, mich je auch nur einem Verein anzuschließen.
Noch ein wichtiger Hinweis:
In fast allen Staaten war und ist noch in vielen Volksgemeinschaften die "Gotteslästerung" als (öffentliche) Beschimpfung eines Gottes (von Göttern) durch Wort, Schrift, Bild oder sonstige Ausdrucksmittel unter zum Teil drakonische Strafen gestellt, z.B. im Islam. Erstaunlich ist dabei, dass diese Religion Allah (>hier<) - dem Schöpfer von Himmel und Erde (ja des ganzen Macro- und Micro-Kosmos) - unterstellt, er könne sich nicht selbst (mit oder ohne Donnerschlag) gegen Abwertung, Beleidigungen, Verunglimpfungen, Abwertungen und Angriffe wehren. Der gleich zitierte, früher im deutschen Strafgesetzbuch (StGB) vorhandene "Gotteslästerungs"-Paragraph (der aber im Bundesstaat Bayern wieder in seine ursprüngliche Fassung zurückgeführt werden soll - Stand 2007) lautet tatsächlich "nur" noch:
"Elfter Abschnitt (des StGB) - Straftaten, welche sich auf Religion und Weltanschauung beziehen
(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt
des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise
beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit
Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§
11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft
oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer
Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören...
(1) Wer
1. den Gottesdienst oder eine gottesdienstliche Handlung einer im Inland
bestehenden Kirche oder anderen Religionsgesellschaft absichtlich und in grober
Weise stört oder
2. an einem Ort, der dem Gottesdienst einer solchen Religionsgesellschaft
gewidmet ist, beschimpfenden Unfug verübt,"
und so weiter.
§ 166 Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und
Weltanschauungsvereinigungen
§ 167 Störung der Religionsausübung
In manchen, vor allem islamischen Ländern wird bei einem Verstoß gegen irgend
etwas im Koran vor allem bei Lächerlichmachung auch nur eines der "Heiligen
Worte" gerne bis zur Todesstrafe verhängt (>Scharia<),
zumindest die Auspeitschung (>hier<).
>Hier< allerdings die Betrachtung, dass doch eher die Gefahr von Religionen ausgeht!
In Artikel 5 des
bundesdeutschen Grundgesetzes ist zwar eine freie Meinungsäußerung garantiert
(Absatz 1), aber in Absatz (2) dann wieder eingeschränkt: "Diese Rechte (der
Meinungsfreiheit) finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen
Gesetze...", damit die Strafverfolger dann doch nach obigen Strafgesetzen
vorgehen können?
Sicher wollte der Gesetzgeber (der die Regierungsmehrheit bildet, aber längst nicht mehr die Bevölkerungsmehrheit repräsentiert wegen der geringen Wahlbeteiligung) verhindern, dass allgemeine religiöse Verfolgungen auf Grund von Hetze entstehen, daher der Zusatz: "...geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören." Bedacht worden ist jedoch überhaupt nicht, dass bisher ALLE Verfolgungen gerade von diesen unter Schutz-Gestellten ausgegangen sind - d.h. wegen ihrer ideologischen Intoleranz und aus Fanatismus. Einen öffentlichen Frieden hat es bisher zumindest global, das heißt zwischen Ideologien in verschiedenen Teilen der Welt, ja sogar innerhalb von Landesgrenzen nicht gegeben. Man denke an Nordirland, den Balkan, Sri Lanka usw.
Daher muss es eine Ergänzung zu diesem richtigen Ansatz zum Schutz von Glaubensgemeinschaften geben in etwa wie folgt: "Wer öffentlich ideologische, von den Menschenrechten abweichende, missionierende Ideen verbreitet, die geeignet sind, aggressive Handlungen gegen religiöse oder nicht ideologische Gruppen oder Einzelpersonen zu provozieren, der..." und so weiter.
Im Übrigen ist es unerlässlich, vor allem das religiöse oder nicht ideologische Einzelindividuum unter Schutz zu stellen; denn gerade das Einzelindividuum hat unter Angriffen durch eine fanatische, ideologisch vereinnahmte Meute leiden müssen, z.B. durch den Ku-Klux-Klan (>hier<). Ansätze von "Minderheitenschutz" gibt es jedoch schon.
Inzwischen wird auch heftig über den Tierschutz (>hier<) diskutiert, der insbesondere von religiösen Menschen (sogar buddhistisch orientierten, beispielsweise in Japan) völlig missachtet wird, z.B. beim Schächten (>hier<) oder beim Weichschlagen des zum Verzehr bestimmten Fleisches beim lebenden Tier mit Knüppeln udgl. So werden Hunde in China nach wie vor in einen Sack gesperrt und zu Tode geprügelt. In Japan gelten die Kobe-Steaks der aus weichgeschlagenen, lebenden Rinder als besondere Delikatesse. Die Fleischverzehrer genießen das Stresshormon Adrenalin, sagt man. Traditionelle Stierkämpfe, sowie Nudeln von Enten und Gänsen sind ein "Weltkulturerbe".
Bemerkenswert die Formulierungen in § 166 des StGB, die sich nur auf (Religions)gesellschaften und (Weltanschauungs)vereinigungen (also auf Gruppen von Menschen) bezieht. Sprechen wir einmal über "Mobbing" (englisch: über jemanden herfallen): Nach einer "Mobbing-Studie", die schon vor Jahren von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Auftrag gegeben worden war, mussten um die 800 000 Einzelindividuen in Deutschland, immerhin fast 3% der im Arbeitsprozess stehenden, ein >Mobbing< erfahren. Dagegen gibt es keinerlei gesetzlichen Schutz; denn ein Einzelindividuum ist nach dem Vorbild der Bibel kaum schützenswert, es sei denn ab einem bestimmten Rang und Ansehen.
Unsere "moderne" Muti-Kulti-Ideologie will nur eine Bereicherung durch eingewanderte Andersgläubige sehen. Dabei zittern Lehrer und Schüler in Schulen mit einem hohen Anteil an islamischen Machotypen vor Beschimpfungen, Verunglimpfungen und sogar körperlichen Angriffen. Wer sich dagegen wehrt, wird sogar von den Gutmenschenideologen* als ausländerfeindlich bezeichnet. Von einer Integrationsbereitschaft und der Anerkennung unserer Verfassung und Rechtsordnung ist oft wenig zu spüren.
* Das Die-Welt-beglücken-Wollen ist auf die Bewegungen der 1967/68 zurückzuführen, was "sehr viel mit dem Dritten Reich zu tun hat und mit der Fixierung vor allem auf das Dritte Reich" zu sehen ist als eine Art von Wiedergutmachung - einem Begriff der Nachkriegszeit. Aber man kann keine Untat, keinen Mord, kein schweres Verbrechen wiedergutmachen. Die Gutmenschen wollen das nicht wahrhaben, und sie lassen sich von radikalen Kräften "unterbuttern". Dazu gibt es den ausgezeichneten, 2007 erschienener Roman von Richard Wagner, dem 1952 in Rumänien geborenen Autor: "Das reiche Mädchen", in dem das Gutmenschentum als Weg in die Katastrophe gesehen wird. (>Hier< zu einem Aphorismus am Ende der Seite.)
An dieser Stelle sei der Hinweis gestattet, dass staatlich anerkannte Rechtskundige, ob Richter oder Anwalt praktisch nie zur Rechenschaft gezogen werden können, ganz gleich welchen Ratschlag oder welches Urteil gefällt worden ist. Eine Schadensersatzpflicht nach einem Fehlurteil, nach einem falschem Ratschlag oder durch Fahrlässigkeit ist für die juristisch tätige Berufsgruppe als einziger - man kann sagen - fast völlig ausgeschlossen.
Noch ein wichtiger Hinweis: Die in diesem Websystem vorgestellten Analysen und Auswertungen sind statistisch zu sehen und zwar dahin gehend, dass die große Mehrheit der Mitmenschen, die "schweigende Mehrheit"
(nach Richard Nixon, einem der vergangenen US-Präsidenten) immer und überall unauffällig ist und als mitlaufend gilt. In dieser Mehrheit schlummert jedoch ein großes Potential, d.h. Vermögen zu handeln und zwar dann, wenn einmal angestoßen und in der Regel aufgestachelt, etwas zu bewirken - meistens zerstörerisch, wie eine Lawine, die von einem kleinen Auslöser zu Tal rutscht und alles unter sich begräbt. Eine solche Lawine habe ich im so genannten Dritten Reich erlebt, eine chinesische Freundin mit Professur unter dem Mao-Gefolge.
Einer der klügsten (bekannten) Köpfe der Menschheit, Giordano Bruno (1600 in Rom verbrannt) soll den weisen Spruch formuliert haben: "Triebfeder der Wissenschaft ist der Unglaube, das heißt die Unreligion."
Und noch etwas: Wissenschaft und Technik ermöglichen ein bequemes Leben von mindestens 2 Drittel der Menschheit: Dennoch kaum jemand kennt Wissenschaftler und Techniker, aber Filmschauspieler und Fußballer und zig Heilige. Die Mehrzahl der Menschen ist nach wie vor irgendwie religiös. Beispiel: Die derzeitige Generalsekretärin (2009) der (ehemals marxistischen) sogenannten Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Andrea Nahles, glaubt an die Kraft der Gebete und behauptet, eine positive Wirkung schon selbst erlebt haben. Oder zu nennen ist die fromm katholische Politikwissenschaftlerin, Gesine Schwan, die 2004 Bundespräsidentin werden wollte. Obwohl alle SPD-Parteimitglieder fast besser in der Christdemokratischen Union (CDU) aufgehoben wären, was den Steuerzahler abermillionen Euro sparen würde, meint Nahles aber auf die Frage eines Interviewers, ob die SPD denn nicht mit Gebeten zu neuem Erblühen gebracht werden könne: "Nein, das ist nicht nötig". (Wahrer Grund? Die CDU hat bereits eine solche Stelle besetzt.)
Lassen wir es hiermit gut sein.
Ich hoffe, dass Sie die Untersuchungen in diesem Web-System verstehen, sie nachvollziehen können und bei Unstimmigkeiten Hinweise geben oder bei offensichtlich unrichtigen Darstellungen darauf hinweisen, aber bitte nicht mit dem Argument: "Paulus hat gesagt...".
Gegenüber einem gedruckten Buch haben Webseiten den Vorteil, dass sie jederzeit auf den neuesten Stand gebracht werden können, dass man in ihnen navigieren (von einem Ausgangsort zu einem x-beliebigen Zielort springen und wieder zurückkehren) kann. Es gibt auch keine Seitenzahl-Beschränkung.
Meine kritisch, strikt wissenschaftlich denkende und gewissenhafte Ehefrau, Sigrid Neumann, hat als ausgebildete Psychologin und Soziologin, sowie Lehrerin auch in Pädagogik sehr viel, ja sogar zu den einzelnen fachlichen Punkten das Wesentliche, vor allem bei der Ausarbeitung der Begriffsbestimmungen beigetragen und richtig gestellt (und tut es immer noch).
Ihr Walter Rath (Dezember 2009)
Noch eine Bemerkung: Es wird Ihnen vielleicht auffallen oder sogar schon aufgefallen sein (wenn Sie dieses "Vorwort" - wie sehr oft - nicht als erstes lesen), dass viele Themen in diesem Web-System (wie beispielsweise »wer und was ist Gott? Antwort: eine Projektion«, »Religion bedeutet..." usw.) in ihren Ausführungen häufig wiederholt worden sind. Das ist wegen der Wichtigkeit beabsichtigt - so wie in den Heiligen Schriften auch manche Gebote und Verbote unzählbar oft wiederkehren. Das nennt man die "pädagogische" Vorgehensweise oder salopp ausgedrückt: wiederkauendes Pauken. Unter Wissenschaftlern sind Wiederholungen nicht üblich und werden als redundant bezeichnet (= überflüssig; überreichlich, weitschweifig). Aber diese Webseiten sollen nicht ausschließlich Wissenschaftler lesen...