Nackte Affen

 

 

als Menschen leben wir in einem Weltall (Kosmos, Universum) mit einem für uns derzeit erfassbaren Horizont von etwa 1023 Kilometern (0,1 Billionen mal 1 Billionen Kilometern), auf dem Planeten Erde mit einem  Durchmesser von fast 13 Tausend Kilometern. Der moderne menschliche, männliche Nacktaffe ist fast 2 Meter groß und ragt damit aufrecht stehend von der Erdoberfläche 0,000 000 015 Erddurchmesser  in den Weltraum. Es gibt unzählbare Planeten im Weltall (um die zig Billionen), aber nur eine einzige Nacktaffenart nach der (Un-)Wahrscheinlichkeitsrechnung; denn selbst wenn in jeder Galaxie (Sternhaufen wie unsre Milchstraße) Milliarden bewohnte Planeten wären, ist es fast unmöglich, noch einmal die gleiche Spezies Mensch zu finden. >Hier< die Einzelheiten zur Unmöglichkeit.


Die Bilder rechts und unten sind einem Angebot von rund 800 "Nackten", 2006 arrangiert in Düsseldorf zu einer "Love&Peace-Parade" des US-amerikanischen Künstlers Spencer Tunick, entnommen.

 

In den USA hatte die Polizei schon mehrfach wegen einer solchen Ausstellung eingegriffen, bis der "Supreme Court" (höchstes Gericht) in Washington D.C. dem Künstler Spencer Tunick bescheinigte, dass der "nackte menschliche Körper Kunstobjekt sein könne". Der Tunick erklärte damals in Düsseldorf beiläufig, warum er bislang noch nie in Deutschland gearbeitet hat; denn die deutsche Geschichte, die Erinnerung an den Holocaust (Massenvernichtung im sogenannten Dritten Reich) habe ihn zögern lassen, überhaupt der Einladung des Museums der Landeshauptstadt Düsseldorf von Nordrhein-Westfalen zu folgen. (Wenn ich den "künstlerischen" Menschhaufen weiter unter auf dem Bild nach dem kleinen links von Ernordeten sehe, dann kann ich nicht verhindern, dass mich auch dieses tatsächlich an die oft gezeigten Gruben erinnert, angefüllt mit Leichen von Ermordeten. Insbesondere der den Hof umgebende Konzentrationslager ähnliche "Museums-Prachtbau" weckt Erinnerungen.)

 

Es wurde berichtet, dass unzählige Menschen sich um den Künstler drängen, um auch "posieren" zu dürfen als eine Art Befreiungsakt. Andere reisen dem Künstler nach, da sie sich nicht "satt sehen" können (an den "vergänglichen Kunstwerken").

 

Schon in den 1960er Jahren haben Otto Mühl und Kollegen aus Wien mit Fleisch, Gedärmen und Blut  zu schockiert. Außerdem haben Valie Export und Marina Abramovic ihre nackten Körper zu einem verfügbaren Kunstobjekt erklärt und ausgestellt. Yves Klein malte mit nackten Frauen.

 

Herkunft des Bildes: http://www.schnittberichte.com/ ?

Das nebenstehende Bild ist völlig unglaubhaft und erst bei genauerem Hinschauen als Massengrab mit Ermordeten zu erkennen (wenn überhaupt). Es wurde ohne jegliche nähere Angaben im Internet gefunden!

 

In diesem Zusammenhang muss auf die "Freikörperkultur" hingewiesen werden (natürlich auch mit einer Abkürzung versehen: FKK). Da es sich - wie immer und immer wieder - ebenfalls um eine Ideologie handelt, wird von Naturismus oder Nudismus gesprochen. Vor allem geht es um gemeinsames Sporttreiben in der Natur ohne Bekleidung und ohne Trennung der Geschlechter. (Ich wüsste gerne, was passiert, wenn dabei ein Mann eine Erektion bekommt. So etwas sichtbar werden lassen, könnte immer noch nach § 183, Absatz 1, des deutschen Strafgesetzbuches verfolgt werden.) Offensichtlich gibt es sogar in Deutschland eine Nudistenlobby mit vielen Vereinen für FKK im "Deutschen Verband für Freikörperkultur" (natürlich auch wieder einer Abkürzung: DFK). Die Österreicher haben den "Österreichischen Naturistenverband", die Schweizer die "Schweizerische Naturistenunion"; und dann gibt es noch für alle Menschen auf der Erde - d.h. für alle "nackten Affen" - die "Internationale Naturisten-Föderation / Fédération Naturiste Internationale" - FNI.

Kinder jeglichen Alters (natürlich auch Erwachsenen) können sich inzwischen ohne Probleme sogenannte Hardcore Pornos* ("knallharte") pornographische Filme, in denen geschlechtliche Vorgänge (zum Teil) in Großaufnahme, mit genauen physischen Details, sowie Analverkehr usw. gezeigt werden, mit Folgen für die jungen Zuschauer, die unbekannt sind (nach Berichten im Magazin zum Kölner Stadt-Anzeiger vom 31.12.2009). Zumindest wird bereits - nach Aussagen von Jugendlichen - ein "Leistungsdruck" erzeugt und, wegen der Art und Weise der Darstellung, kann bei vielen Abscheu erregt werden.
(Aber in unserer freien und ungezügelten Marktwirtschaft muss auf nichts Rücksicht genommen werden. Offensichtlich ist im Interesse des Wirtschaftswachstums der § 176, Absatz 4 - Zeigen von Pornos - des Strafgesetzbuches bedeutungslos.)

* ursprünglich die Lebens- und Sittendarstellung von Prostituierten und deren Kunden (auf altgriechisch)

 

Thema dieses Bildes: Der Menschenzoo von Spencer Tunick: „Kuscheln für die Kunst“.

Dieses angebliche Kuscheln erinnert aber eher an einen Leichenhaufen nach einem Massenmord.

 

Die nackten Affen können auch so aussehen wie: Die Familie Karls IV

von Francisco de Goya y Lucientes (1800)

 

Und,

nur nackte Affen, auch Menschen genannt, können reiten und kreuzigen.


Alle Lebewesen, angefangen von den kleinsten Einzellern bis zu den größten Elefanten, einschließlich der Nacktaffen oder Menschen leben nach den an und für sich wertfreien (jedoch total blödsinnigen) Bedingungen auf dem Planeten Erde von der vergleichbaren kosmischen Größe eines Elektrons, nach irdischen Maßstäben um die10-15 mm Durchmesser, d.h. 1 geteilt durch Tausend Billionen Millimeter. Übrigens, um eine Vorstellung von einer solchen Zahl zu bekommen: Tausend Billionen Euro ist etwa der inzwischen insgesamt erreichte Schuldenberg der Menschheit. Diese auch als Umverteilung zu sehenden Geldsorgen schafften unsere - immer frohgemut wirkenden - Staatslenker so nebenbei in gerade mal einer Generation oder?

Nebenbei: Elektronen selbst können keinen Durchmesser haben; denn sie sind als Elementarteilchen punktförmig. Das, was berechnet werden kann, ist der "Wirkradius", als "Wirkchen", wie es der Physiker Hans-Peter Dürr nennt.

Elektronen können nicht zerstört werden. Ihre Lebensdauer (zum vorherigen im Widerspruch)  ist nach dem "derzeitigen Stand der Wissenschaft": 1027 Jahre. Es gab sie also schon unvorstellbar lange vor dem sogenannten Urknall, der vor knapp 14 Milliarden Jahren = 1,4 mal 1010 stattgefunden haben soll. Auch die Maturwissenschaften haben ihre "kleinen" Ungereimtheiten.

 

Alle Lebewesen sind einem dauernden Existenzkampf ausgesetzt. Selbst den Elefanten kann die Nahrungsbeschaffung schwer werden; denn auch sie kennen, außer Ratten und Mäuse (beispielsweise), keine Geburtenkontrolle bei einem Nahrungsbeschaffungsnotstand. Die Nacktaffen könnten zwar ihre Geburtszahlen einschränkend kontrollieren - sogar gegen den Willen des Papstes, haben jedoch zwar inzwischen die Finanzierung eines Frühchenversorgungs- und -rettungsprogramms in Notstandsgebieten gesichert (Rettung von Frühgeburten, gleich welcher Schädigungen). Aber der Notstand selbst bleibt... 

 

Alle Rassen und Arten kämpfen nicht nur ums Überleben. Nein sie wollen die Vorherrschaft über alles auf der Erde (Buch - 1976 - von Richard Dawkins: The selfish Gene [das selbstsüchtige, eigennützige Gen - in die Literatur als "Egoistisches Gen" festgelegt]). Efeu überwuchert fast alles, Füchse fressen Hasen, bis kaum noch welche da sind, um dann selbst verhungern zu müssen. (Ich habe mal ein Computerprogramm geschrieben, mit dem man für ein vorgegebenes Gebiet ausrechnen lassen konnte, bei welcher Zahl an Hasen und eingebrachten Füchsen es zu einem Populationsgleichgewicht kam.) Rassen und Arten verschwinden, andere, vielleicht mutierte und nach Darwin besser angepasste, nehmen den Platz ein (nicht wörtlich sondern "anstelle" gemeint). Jedes Lebewesen in dem System irdischen Daseins ist sogar in der Regel schon vor seiner Geburt Beutemöglichkeit von Mitlebewesen, als Ei, als Larve, als Puppe. Ausgewachsene Mäuse beispielsweise dienen als Futter für fast alle Raubtiere.

 

Das Raubtier, zu dieser Spezies* gehört auch der Nacktaffe Mensch , ist a priori (lateinisch: vom Früheren her) nicht anders. Dieses Raubtier stürzt sich auf alles Lebende. Sogar mit Einzellern werden Versuche gemacht. Die eigene Rasse wurde zur allerbesten Beute, jedoch nicht - von Ausnahmen abgesehen - an der Fleischtheke zu haben. Ein etwas absurdes (wörtlich: ein etwas unsinniges) Beispiel, woran viel Geld verdient werden kann: Heutzutage gilt eine werdende Mutter als eine schwerst Kranke. Sie wird aufgefordert zu unzählbaren Arztbesuchen, zu klinischen Untersuchungen, Massagen und körperlichen "Ertüchtigungen", zu Beratungen, nicht zuletzt bis zum Üben von Windeln anlegen. Die werdende Mutter ist voll "ausgelastet". Schon vor der Zeugung werden in vielen Fällen "künstliche" Befruchtungsversuche unternommen, z.B. "In-vitro-Fertilisation (natürlich auch abgekürzbar: IVF = Befruchtung im Glas), auch extrakorporale Befruchtung genannt (außerhalb der Körpers). Dazu werden der Frau Eizellen entnommen (durch Punktion = Einstechen mit einer Hohlnadel) und Sperma vom Mann auch über Punktion oder durch Masturbation. Usw. usw. Das wird dann schließlich ein ganz besonderes teures Kind, wenn es denn überhaupt klappt. (Solche Prozedur könnte nötig sein, z.B. nachdem die Frau eine Eileiterschwangerschaft wegoperiert bekam. Im Radio, WDR 5 [gemeint: Westdeutscher Rundfunk] war kürzlich zur Entspannung innerhalb einer interessanten Sendung ein dreiminütiger US-amerikanischer Schlager zu hören mit Wiederholung nur der drei Worte: I wonna baby = [Slang] ich will ein Kind.) Der gealterte Mensch führt wieder zu einer "Bereicherung" mit Klinikaufenthalten, künstlichen Was-auch-immer, bis zur künstlichen Ernährung und schließlich dem Einsargen. (Es gab mal ein Lied: "Wer kann das bezahlen; wer hat soviel Geld...")

* = Art (biologisch definiert). Individuen einer bestimmten Art mit abgrenzbaren Merkmalen bilden eine, sich nicht mit anderen Arten vermischende "natürliche Fortpflanzungsgemeinschaft".

 

Aber lassen wir es gut sein mit den Querelen über die Unzulänglichkeiten in der menschlichen Fortpflanzungsgemeinschaft. Immerhin gab und gibt es, zwar relativ selten, Einzelpersonen, die schon in sehr früher Zeit erkannt haben, dass wir Menschen nicht nur als nackte Affen in einem völlig blödsinnigen System verharren müssen. Das fing wahrscheinlich mit Höhlenmalern an. Es gab immer mehr Leute, die überlegten, wie und warum man aus an und für sich zwar wertfreien aber keine sinngebende Umweltbedingungen auszubrechen könne, also Leute, die auch über ihre eigenen verbesserungswürdigeren Existenzbedingungen nachdachten, über ihr eigenes Sein, aber dann ebenfalls darüber, wie man sich selbst Vorteile verschaffen könne, um auf Kosten anderer Lebewesen bequemer, leichtfertiger, gefahrloser die Zeit auf der Erde zu verbringen.  Ackerbau und Viehzucht wurde begonnen, mit Knechten und Mägden, Sklaven, abgesehen von der Züchtung von Schlachtvieh usw.

 

Springen wir jetzt ein wenig und beginnen erst bei den Philosophen vor etwa 2 1/2 Tausend Jahren, als in China Konfuzius (alias Kong Qiu) mit seiner Tugendlehre begann. Etwa um die gleiche Zeit erschien Buddha (alias Siddharta Gautama, >hier< mehr), aus dem Gebiet der damaligen Grenze zwischen Nepal und Indien kommend. Auch in Griechenland hatte sich bereits schon manches geregt, erwähnenswert beginnend mit der Ionischen Schule usw. usw.


Jedenfalls können heutzutage irgendwelche Mitlebewesen nach dem derzeitigen Wissensstand kaum noch etwas gegen die Rasse "nackter Affe" ausrichten, die wahrscheinlich sogar die unvorherzusehendste Pandemie zu beherrschen in der Lage wäre (eine Infektionskrankheit, die sich über den ganzen Erdball ausbreiten könnte. Pandemie = Epidemie überall). Stopp! Vielleicht erfahren wir bereits eine solche Pandemie, wie am Ende dieser Seite zu erfahren ist nach dem Motto: "Der größte Feind des Menschen ist der Mensch". (Haben schon viele vor mir gewusst und gesagt..)

 

Es ist richtig zu sagen, dass wir Menschen, für die unsere nächsten Verwandten die Affen sind, wissen, auf einem Planeten rumzuwirtschaften, der im Vergleich zum Universum (>hier<) nicht einmal so groß wie ein Elektron ist. Was für eine Rolle spielt jedoch eine Größe! Natürlich ist groß sein auch großartig: Ein Kölner Dom, ein Borobudur-Tempel, das wieder aufzubauende World Trade Zentrum (WTZ 1 und 2 waren vor dem 11. September 2001 waren 2,6 mal höher als der Dom zu Köln, also Gott wesentlich näher und global bedeutungsvoller. Daher gab es wieder einmal Krieg, genauer gesagt Rachefeldzüge).

 

Nun eine Betrachtung des Kleinen, wobei festzustellen ist, dass die Mikrowelt, das ganz Kleine auch hoch interessant ist: Eine Mikrobe (einzellige Lebewesen >hier<), um 1 millionenstel kleiner als wir, kann uns nach rascher Zellteilung gefährlich werden. Faszinierend ist die Beschreibung der Elementarteilchen. Die Beschäftigung mit dem Wissen der Elementarteichenphysiker ist bezaubernd und "behexend" (Fascinum im Lateinischen bedeutet Bezauberung, auch das männliche, sogenannte Glied, dieses insbesondere als Amulett gegen Behexung. Ähnliches: Erigierter Penis, als Abwehr bei Affen und als Zeichen der Aggression, beweisen sehr schön die Verwandtschaft zwischen "nackten" und anderen Affen). Die punktförmigen Elementarteilchen, die noch kleiner sind als das Atom, ja sogar viel kleiner als der Atomkern, wird vermutet, kann kein Mensch direkt sehen. Zur Zeit der alten Griechen galt ein Atom als unteilbar (átomos).  Größe und Bedeutung der Elementarteilchen, ihr Verwandlungsgeschick (Erscheinungsform genannt) sind möglicher Weise nicht das Letztmögliche; denn eine weitere Teilbarkeit liegt sogar im Bereich der Theorien und Hypothesen, Annahmen, die durch Erfahrung, Experiment bestätigt [verifiziert] oder widerlegt [falsifiziert] werden können bzw. sollen, z.B. durch den CERN-Teilchenbeschleuniger [Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire], übersetzt: European Organization for Nuclear Research bzw. für den, der das auch nicht versteht, so wie ich, der die deutsche Sprache bevorzugt: Europäische Organisation für Kernforschung. (Der Ehrgeiz einiger Physiker geht so weit, dass sie hoffen, sogar den "Urknall" simulieren oder vielleicht möglicher Weise zu wiederholen schaffen. Nach einer solchen Hoffnungserfüllung wird keiner dieser Physiker dann noch in der Lage sein, irgend etwas zu dokumentieren, und wir alle werden so schnell pulverisiert werden, dass niemand auch nur das Geringste zu spüren bekommt. Man sieht, vor nichts schrecken einige der NACKTEN Affe zurück. Schade, dass niemand nach erfolgreichem CERN-Versuch in einem Nachruf dokumentieren kann: Physiker als universale Selbstmordattentäter. Keine Angst: Es wird den Damen und Herren da im CERN mit Hilfe des größten Teilchenbeschleunigers der Welt nicht gelingen. Davor bewahren uns als gültig bewiesene Energieerhaltungsgesetze und die Entropie [Energie/Temperatur]).

 

Mit diesen beiden Betrachtungen will ich aufzeigen, dass wir Menschen größenordnungsmäßig zwischen dieser unvorstellbaren Weite, den unvorstellbaren Ereignissen im Universum, dem Makrokosmos existieren und ähnlichen Vorgängen im Mikrokosmos. Vom Mikrokosmos aus gesehen es jeder von uns eine Galaxie, ein Sternhaufen mit Sonnen, Planeten, Monden, mit Kometen und Sternschnuppen. Wie viele Moleküle und wie viele Atome mit ihren Elementarteilchen enthält ein menschlicher Körper? Verzichten wir auf die Antwort; denn die Zahlen übertreffen sowieso unser Vorstellungsvermögen. Wie viele Menschen gibt es auf der Erde? Inzwischen einige Milliarden, so unterschiedlich wie jede einzelne Galaxie. Jeder einzelne Mensch hat seine spezielle Physiognomie - äußere Erscheinungsform. Allein die Gesichtzüge aller Menschen sind zu unterscheiden, auf Fotos sogar aus einem einzigen Blickwinkel zu erkennen. Das alles gilt für alle Lebewesen auf dieser Erde. Jedes Lebewesen ist ein Individuum, keine Pflanze ist identisch mit einer anderen, nicht einmal ein Blatt genau wie ein anderes, wenn wir jedes einzelne genau untersuchen. Damit füllen wir zwar nur ein ganzes Mikro-Universum, aber genau so kompliziert und bedeutungsvoll wie ein Makro-Universum, vielleicht sogar noch mit Bezug auf Artenvielfalt und Vielfalt an Ablaufvariabilitäten komplexer; denn was geht nicht alles in unserem Körper ab an physikalischen, an chemischen Prozessen in Bruchteilen von einer Sekunden, beim Musik hören - und ganz langsam, zum Beispiel bei der Veränderung des knautschig und faltigen Aussehens durch den Alterungsprozess? Man greife mal in die Literatur der Bibliotheken über alle Wissensbereiche. Da ist die Kosmologie noch ziemlich überschaubar, wenn man die Astrophysik auch für die Erde als gültig ansieht, z.B. mit Bezug auf Fusionsrektor (Atomverschmelzung, wie in der Sonne). Spaltungsreaktoren, wie sie auf der Erde betrieben werden, gibt es im Weltall nicht (ist mir zumindest nicht bekannt). Was ist alles noch nicht unentdeckt? Nein, das, was bei uns auf der Erde abläuft, kann ich nicht als unbedeutend, geringfügig bezeichnen. Und jeder Vorgang auf dieser Erde ist ein empfindlich individuelles Ereignis, davon können die Wetterfritzen ein Lied singen. Und jeder Eingriff in die Abläufe können unabsehbare Folgen haben, vergleichbar mit einer Supernova-Explosion in einer Galaxie. Sogar unsere Sonne könnte - zwar fast völlig unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich - explodieren. Eine Ermordung eines Lebewesens auf unserer Erde ist vergleichbar mit dem Auslöschen eines Planeten in einer Galaxie oder eines Planeten im Universum, als dann weniger bedeutend. Wer es ausgerechnet hat, schicke mir bitte eine elektronische Nachricht (genannt e-mail).

 

Der obige Vergleich hinkt ein wenig; denn die "Sonnen, Monde und Sterne" im großen Universum bestehen ja auch aus Atomen und Elementarteilchen, die die Astrophysiker sogar bestimmen können, wenn sie Feuer unter dem H... haben, wie in einem leuchtenden Stern. Dann senden sie ein Erkennungsspektrum aus. Aber woraus die nicht leuchtenden Gebilde bestehen, bleibt verborgen. (Natürlich kann man Annahmen machen.) Lassen wir es gut sein und jedem sein Hobby, der Astonomen und den Forschern hier bei uns zu Hause. Für uns ist diese Forschung erst einmal vorrangig. Und ich bin froh, dass ich Aspirin essen kann, wenn ich Kopfschmerzen habe. (Ein Kilo davon habe ich einmal im chemischen Praktikum als Pulver fabriziert. Es schmeckte sogar besser als die Originaltabletten, weil ich entgegen der Rezeptur zu viel Eisessig verwandt hatte.)

Zurück zu unserer angeblichen Bedeutungslosigkeit: Menschen können immerhin mit technischen Hilfsmitteln ziemlich weit in den Weltraum schauen, wie oben auf dieser Seite schon gesagt: 100 Milliarden mal 1 Billionen km (glaubt man, errechnet haben zu können; denn die Entfernung kann man nicht mit irdischen Maßstäben so einfach bestimmen- geht zu weit). Ein Lichtblitz düst mit 1 080 000 000 Kilometern pro Stunde los (also 1,08 Milliarden* km/h) und kommt in einem Jahr 9,4608 Billionen weit. Aus welcher Zeit stammt dann das, was wir mit komplizierten Präzisionsinstrumenten sehen können? Antwort: Entfernung geteilt durch Lichtjahre ergibt ziemlich genau 10 Milliarden Jahre. Zu diesem Zeitpunkt etwa soll nach anderen Berechnungen das Universum aus einem explodierenden Punkt entstanden sein. Das Sonnensystem soll etwa 4 Milliarden Jahre alt sein. Das wird (Jahresanfang 2010) als Wissensstand bezeichnet, ist aber nahezu eine festgeschriebene Glaubensrichtung (ein "Koran" oder besser "Heiliges Buch der Physik") und wer glaubt, wird selig, haben wir zumindest in Europa gelernt; denn wir haben in der Physik auch zu glauben, weil kurz vor dem sogenannten Urknall (>hier< die Seite "Urknall und mehr") unsere derzeit bekannten physikalischen Gesetze nicht mehr gelten. Auch das gehört zum einfach hingenommenen Stand der derzeitigen Wissenschaft. Dennoch: nach dem "Physikkoran" kann das ganze Weltall mit allem Drum und Dran, einschließlich Gott und Teufel und allen Wiedergeburts-Seelen nur in einem Punkt, ohne jegliche räumliche Ausdehnung gewesen sein. Punktum oder basta!

* Sollten Sie, liebe Leserin, lieber Leser, USA-Prägung haben, dann sind das 1.08 Billionen kilometers  resp. 0.671 billion miles per hour

 

Neben den Wissenschaften für den Schreibtisch, der Philosophie, so wie der theoretische Physik, haben Menschen als einzige Lebewesen auf dieser Erde angewandte (Experimental-)Physik, Chemie, Biologie, Geologie, Medizin, Psychologie/Soziologie, Geschichte, Kunst und vieles mehr, jeweils in viele, viele Spezialisierungsunterteilungen herausgefunden (bzw. "erfunden"). Das menschliche Gehirn ist zu klein, um dieses gesamte Wissen individuell zu speichern, geschweige denn zu verarbeiten.

 

Kehren wir zurück zum eigentlichen Thema: Allein, einzelne Mitglieder, jedoch mit wachsender Zahl, dieser einzigartigen und einmaligen Nackt-Affen-Rasse sind bisher in der Lage gewesen, sie selbst betreffende global soziale Probleme zu erkennen - also überall auf der Welt, Lösungen zu suchen und auch zu finden. An einer Umsetzung von Lösungen müsste jedoch der größte Teil der menschlichen Rassenangehörigen mitwirken. Aber das erscheint schwer; denn das fängt mit Informieren, dann Begeisterung zum Mitmachen, schließlich die Realisation. Ja, wer informiert überhaupt, wer kann Begeisterung hervorrufen, wer veranlasst die Detailpläne und schließlich die Umsetzung?

 

Einige beispielhafte Probleme und Lösungsvorschläge:

 

In Amt und Würden befindliche Personen: als Firmeneigner und als Bosse (vom niederländischen »baas« = Meister, gemeint ist: Der Vorgesetzte, Führer eines Unternehmens, einer Partei, einer Gewerkschaft; Anführer einer Gruppe und einer Bande, wie die Mafia), an die Spitze der Kriegsherren (bis zu Generälen udgl.), in die Position der Politiker drängen sich ohne Zweifel gestörte Persönlichkeiten (>hier<), insbesondere die gefährlichen sogenannten Psychopathen (>hier< mit Verzweigungen zum offensichtlichen Agieren von Psychopathen).

Lösung: Eignungskontrolle durch Einsicht in Bewerbungsunterlagen. Physische und psychische Tests. Gleichbehandlung der "Führungskräfte" mit allen Bewerbern um eine Arbeitsstelle. Wenn das gelingen könnte, wären die allerwichtigsten Probleme mit einem Schlage gelöst. Neben der mangelnden psychischen Eignung der meisten derzeitigen Führungskräfte, kommt noch ihre grenzenlose Dummheit!
 

-  "Der Konsumrausch ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. Die Sozialisation in einer von Konsum geprägten Gesellschaft befördert gieriges Verhalten..." meint Prof. Goldschmidt (>hier<) und: Psychologen und Biologen weisen schon seit Jahren darauf hin, dass die Kauf- und Verkaufsentscheidungen von Börsen- und Finanzhändlern längst nicht nur durch rationale Beweggründe gesteuert werden. Urzeitliche Reflexe, Herdentrieb und Hormone spielen aus ihrer Sicht eine wichtige Rolle und erhöhen letztlich das Risiko eines großen Crashs.

Lösung:  Der neoliberale Wildwuchs des globalen Kapitalismus als eine nahezu reine Maklergesellschaft des sich gegenseitigen Kaufens und Verkaufens ohne Sinne und Verstand ist höchst gefährlich; denn die Wirtschaft ist für die Menschen da, nicht umgekehrt, nach Adam Smith (>hier< 4. Absatz), {eigentlich] ein Moralphilosoph neben Wirtschaftsfachmann. Smith hat versucht, mit seinen Theorien den Wohlstand der ganzen Menschheit zu verbessern. Ferner: "Der Kapitalismus funktioniert, solange all die individuellen Akte von Gewinnstreben und Eigennutz am Ende doch zum allgemeinen Wohl ausfallen." Zu seiner Zeit gab es weder Börsen noch eine grenzüberschreitende Wirtschaft, und wir müssen wieder dahin zurückfinden, dass Gewinne dort erneut investiert werden, wo sie erwirtschaftet wurden. Das Bankenwesen ist so weit wie möglich einzuschränken. Wenn man kein Geld hat, kann man nicht kaufen; also keine U-Bahn, wenn man es sich nicht leisten kann. Es geht ja auch ohne, dauert vielleicht etwas länger, irgendwo hin zu kommen. Das zig Milliardenprojekt in Köln ist auf eine Zeitersparnis von 8 Minuten (Fahrzeit ohne eventuelle Umsteige- und Wartezeiten) geplant.


Diese beiden Beispiele sollen genügen, um den menschlichen Bereich, der das heutige Miteinanderleben aber vor allem auch das Einzelschicksal in der gleichen Art beeinflussen, ja bestimmen, wie in früheren Jahrhunderten die Herrscher (Kaiser, Könige, Päpste) und Diktatoren.

 

Diese beiden Beispiele sollten aufzeigen, dass trotz aller Aufgeklärtheit, des enormen Wissenstandes eine vernünftige Ethik zwar gedanklich existiert

- allgemeine Menschenrechtskonventionen, Kinderrechtskonvention,

- Tierschutz,

- überhaupt Umweltschutz: UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (z.B. "Rio-Konferenz"), mit

  -- Leitlinien für den Umgang mit der Erde,

  -- Erklärung über die Erhaltung der Pflanzenwelt (besonders des tropischen Regenwalds), 

  -- Konventionen zum Schutz des Klimas und der Artenvielfalt usw.

- Friedensbewegungen

und was sonst noch alles.

Die unzähligen Bücher, Dissertationen, Medienartikel und -Beiträge zeigen, dass wir ausreichend genug über unser irdisches Wohl und Wehe wissen, über Überbevölkerung, um nur einen einzigen kritischen Punkt zu nennen. An der Umsetzung zur Linderung des Wehs (Schmerzhaften) hindert uns wahrscheinlich die "menschenfeindliche Spezies" der im Fühlen und Handeln zwar endogen bedingt gestörten Persönlichkeiten (nach >hier< schon mal oben verwiesen), aber eine Abwehr ist kaum möglich; denn diese Spezies, an den Schaltstellen an der Macht, wird unwahrscheinlich ihrer eigenen Beschneidung und Überwachung zustimmen. Das ist vielleicht die Pandemie, die weiter oben erwähnt wurde (>hier< falls Sie es übersehen haben), die absolut tödlich sein kann.


 

Mehr auf der Seite "Neue Ordnung" >hier< zu Problemen und möglichen Lösungen..

Walter Rath, Januar 2010