"Das Papsttum ist die Vollendung des Gottesstaates"

Kabarettistische Ausdrücke >hier<

Wachstumsbeschleunigungsgesetz >hier<

Europäische Finanzstabilitätsfazilität (EFSF) oder

einfach "Rettungsschirm" >hier<

Unsere marktkonforme Demokratie >hier<


 

Der Reichstag von Berlin (nicht das imposanteste Gebäude der "Herrschaft" über Mitmenschen)

 

Das folgende Bild "Geldregen" ist räumlich zu sehen, wenn Sie nahe an den Bildschirm gehen und versuchen,

durch das Bild hindurchzuschauen.

Das Wichtigste ist das Geld. Davon gibt es eine bestimmte Menge. Diese Anhäufung wird verteilt, ja, wie und an wen?

Problem: Bei Geld setzt der Verstand aus (>hier< die wissenschaftliche Untersuchung) und der Wert  wird durch gewollte

 Inflation (um die 2 %) schleichend gemindert, damit die Kaufkraft, die selten ganz real angepasst wird.

Die Börse in Frankfurt, lächerlich dazu das Spielkasino in Aachen,

was eine jede Luxusyacht hat

 

 

Bugatti  EB  16.4 Veyron  

W16 Zylinder  7993 ccm 

1001 PS  406 Km/h

[Verkaufspreis: 1.160.000€ 

Quelle: sport auto 4/2006

 

"Alle fünf Sekunden - eins,

zwei, drei, vier, fünf -

verhungert auf dieser Welt

ein Kind unter zehn Jahren.

Neben den Goldbergen des

monopolisierten Kapitalismus

verwesen Leichenberge."     

 

Gabriele Gillen

 

Flüchtlinge

 

Menschen werden von Mitmenschen gegen Menschen gehetzt

 

 

Bis zu totalen Zerstörung wie von Hiroshima

 

 

 

 

Umweltschäden

durch die Bildung

saurer

Haldenwässer
(Acid Mine

Drainage),
Quellfluss Rio

Tinto

Quelle:BGR

 

Luftverschmutzung

 

Umweltschäden der gesamten Vegetation

 

Naive Vorstellung vom Frieden in einer völlig heruntergekommenen Landschaft

 


 

Einige kabarettistische Überlegungen, angeregt durch das:

Wachstumsbeschleunigungsgesetz (schon im Bundesgesetzblatt BGBI) oder Merkel I

 

1. Nachbesserung:

Wachstumsbeschleunigungsförderungsgesetz

(Fördermittel schon ab 1000 Mitarbeiter)

2. Nachbesserung:

Wachstumsbeschleunigungserstrangigkeitsgesetz

(Förderung zuerst der Großindustrie)

Folge daraus:

Menschenrechtskonventionszweitrangigkeitsgesetz

(zur Verhinderung von Einschränkungen von Waffenlieferungen)

Drittländernachrangigkeitsgesetz

(damit die weitere Verarmung keine Konsequenzen hat)

und zur Vermeidung weitere Arbeitslosigkeitsfinanzierung

Beschäftigungslosenarbeitsdienstgesetz

(und um Zivildienstler zu ersetzen)

 

Endlich längst ausstehende Festschreibungen durch:

Börsenspekulationsunantastbarkeitsgesetz

(damit niemand bei Fehlspekulationen haftbar ist)


Zeitgleich und ergänzend:

Staatsbankrottvernachlässigungsgesetz

sowie vorbeugend

Bankenzusammenbruchverhinderungsgesetz

(zur Kapitalismusstützung urch unsere Steuergelder)

durch

Rettungsschirmaufspanngesetz

(zum Schirmöffnen, um die "geschnürten

Hilfs-Pakete" im Trocknen zu verteilen)

 

Kein Witz:

Europäische Finanzstabilitätsfazilität (EFSF)

banal

"Rettungsschirm"

>hier< mehr (nicht als Scherz)


Nachbesserung:

Rettungsschirmaufspannfördererweiterungsgesetz

beziehungsweise nach langen Verhandlungskämpfen:

Rettungsschirmaufspannfördernachhaltigkeitsgesetz

Zur Stärkung der System-Stabilität:

Wrtschaftsvorrangigkeits- und Verbrüderungsgesetz

Globalkapitalismusverfestigungsgesetz bzw. Merkel II

Parteienideologievereinheitlichungsgesetz, Merkel III

Wahlbeteiligungsignorierungsgesetz

Wählervotumsbelanglosigkeitsgesetz

(nach Wahlbeteiligung unter 5%)

>Hier< mehr zum tatsächlich existierenden

Wachstumsbeschleunigungsgesetz


Schließlich:

Gewaltenteilungsabschaffungsgesetz, Merkel IV

(zur alleinigen Herrschaft der »Globalpolitischen Religion«

auf der Ebene der Völkergemeinschaft)

 


 

Anmerkungen: Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz ist zwar in Kraft (2011). Aber niemand erfährt, wo und wie es eingreift. Unter dem Trennungsstrich ein letzter Hinweis von "Abgeordnetenwatch". Danach war nichts mehr zu finden (September 2011)!!


 

Die Merkel, derzeitige deutsche Bundeskanzlerin, könnte ja auch einem Gesetzespaket einen Namen geben, wie in der Sozialgesetzgebung die "berühmten" Hartz I bis IV-Gesetze. Noch nie war es üblich, ein Gesetz nach dem Namen eines Vorschlagenden zu benennen. >Hier< mehr zum Herrn Prof.h.c., Dr.h.c. Peter Hartz, als Wiederholungstäter von Betrug (und/oder Untreue?) kaum bestraft, zumindest nicht zur Schadenswiedergutmachung verurteilt. Und es gab keine Minderung seiner Ehrbarkeit und Angesehenheit.

 

Da kann man nur sagen: Soziopathen/Psychopathen (>hier< schon wieder) unter sich tun sich nichts (>hier< ab 2. Absatz).

Walter Rath, September 2011


Altes Beispiel

Von dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz profitieren (nach Abgeordnetenwatch) u.a.:

  • Familien: Die Steuerfreibeträge sollen für jedes Kind von derzeit 6024 auf 7008 Euro steigen. Dies kommt vor allem Besserverdienenden zu Gute, da nur sie einen so hohen Betrag steuerlich geltend machen können. Zum Ausgleich wird für Familien mit geringem Einkommen das Kindergeld um 20 Euro pro Kind angehoben (1. Kind künftig 184 Euro, 2. Kind: 190 Euro, jedes weitere Kind: je 215 Euro).
     
  • Private Erben: Geschwister, Nichten und Neffen sollen künftig besser gestellt werden. Für sie sinkt die Erbschaftssteuer von aktuell 30 bis 50 Prozent auf 15 bis 43 Prozent, je nach Höhe des geerbten Vermögens
     
  • Firmenerben: Sie müssen zwar nach wie vor die Arbeitsplätze im Betrieb erhalten, um in den Genuss von Vergünstigungen bei der Erbschaftssteuer zu kommen. Allerdings wird die einzuhaltende Frist verkürzt und die Mindestlohnsumme verringert. Konkret bedeutet dies: Wer künftig einen Betrieb fünf Jahre fortführt und in dieser Zeit eine zusammengezählte Lohnsumme von 400 Prozent zahlt, zahlt nur 15 Prozent der sonst fälligen Erbschaftssteuer (zuvor: sieben Jahre und 650 Prozent). Wer sich verpflichtet, einen geerbten Betrieb mind. sieben Jahre fortzuführen, zahlt gar keine Erbschaftssteuer (zuvor: mind. zehn Jahre). Erben kleinerer Betriebe sind von der Lohnregel nicht betroffen.
     
  • Unternehmen: Für sie gelten ab 2010 bessere Abschreibungsregeln. Künftig sind bspw. eine Sofortabschreibung von Wirtschaftsgütern bis 410 Euro möglich. Außerdem soll die sog. Zinsschranke abgeschwächt werden. Durch sie sollte verhindert werden, dass Konzerne in Deutschland erwirtschaftete Gewinne ins Ausland verlagern. Künftig gilt eine Freigrenze von drei Millionen Euro (zuvor eine Million Euro). Überdies wird die Förderung von Biokraftstoffe nicht wie geplant reduziert.
     
  • Hoteliers: Der Mehrwertsteuersatz sinkt für Übernachtungen von derzeit 19 Prozent auf den ermäßigten Satz von 7 Prozent. Dieser Punkt des Steuerpakets ist besonders umstritten. In einer Ausschussanhörung sprach sich die überwiegende Mehrheit der geladenen Experten gegen eine Senkung der Mehrwertsteuer für Übernachtungen im Hotelgewerbe aus. Ein von den Grünen eingebrachter Änderungsantrag, der den Verzicht auf die Mehrwertsteuersenkung und statt dessen eine Anhebung der Regelsätze für Kinder aus Hartz IV-Familien vorsah, fand keine Mehrheit.


Abgelehnt wird das Steuersenkungspaket u.a. von der Opposition sowie von zahlreichen Bundesländern, die die wegfallenden Steuereinnahmen zu spüren bekämen. Auf Kritik stößt vor allem der Plan, zur Refinanzierung der Steuersenkung neue Schulden aufzunehmen. Bei den Kritikern herrscht zudem Skepsis, dass die Maßnahmen tatsächlich das Wirtschaftswachstum ankurbeln.

Ob das Gesetz wie geplant am 1.1.2010 in Kraft treten kann, hängt von der Zustimmung des Bundesrates am 18.12.2009 ab.

Ab 2010 habe ich nie wieder etwas vom Gesetz gehört und gelesen - Walter Rath, 30.September 2011

 

"Rettungsschirm" (nachfolgend Einiges in Anlehnung an den Parlamentskorrespondenten, Steffen Hebestreit)


Der Rettungsschirm, offiziell als Europäische Finanzstabilitätsfazilität (EFSF) bezeichnet, dient der Rettung mit Krediten und Bürgschaften für hoch verschuldete Ländern mit der Gemeinschaftswährung "Euro". Bereits Irland, Portugal und Griechenland haben bereits Hilfen bekommen.

                Heil Merkel!
440 Milliarden Euro stehen bereits als Finanzspritzen zur Verfügung aber nicht direkt als "flüssiges Geld" sondern als Garantien für die Kredite, die erst fällig werden, wenn ein Land seine Schulden nicht mehr bezahlen kann. Diese Garantien sollen von 440 auf 780 Milliarden Euro aufgestockt werden.

Allein die Bundesrepublik Deutschland will für 211 Milliarden Euro, in etwa zwei Drittel des gegenwärtigen Bundeshaushalts bürgen. Um die Kredite zu erhalten, müssen die Länder (mehr oder weniger) klare Auflagen erfüllen, wonach sie ihre Finanzen mittelfristig wieder in den Griff kriegen sollen.

Künftig sollen auch Länder von den Krediten des "Rettungsschirms" profitieren, die fast völlig pleite sind, sondern nur kleinere Kreditpakete oder Finanzhilfen benötigen, um angeschlagene Banken mit frischem Geld zu versorgen, um zu verhindert, dass sich die Finanzkrise zu schnell zu weit ausdehnt und zu lange gewartet werden muss, bevor Hilfe in Anspruch genommen werden kann.

Die Europäische Finanzstabilitätsfazilität (EFSF) soll spätestens 2013 durch den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) ersetzt werden und Kredite in Höhe von 500 Milliarden Euro dauerhaft, ja sogar vorbeugend, dessen ungeachtet "direkte Hilfen für Banken" ermöglichen, die "in Schieflage" geraten sind. "Überdies sollen private Gläubiger an den Kosten einer Bankerrettung beteiligt werden", was immer darunter, vor allem wie zu verstehen ist.

Mein Vorschlag: Um Komplikationen und langwierige Formalitäten zu vermeiden, sollte man doch den Banken einen direkten Zugriff auf die Europäische Zentralbank - EZB (bzw. die Zentralbanken der Länder, die den Euro eingeführt haben) ermöglichen! (Walter Rath, 30.9.2011)

>Hier< auf der Seite "nur wirtschaftliches Denken" noch ein wenig zum Rettungsschirm usw.

 

2. September 2011 um 12:27 Uhr

 

Ein Satz der deutschen Bundeskanzlerin Dr. Angela Dorothea Merkel (geborene Kasner 1954 in Hamburg), der alles über die gegenwärtige Politik sagt:

“Wir leben ja in einer Demokratie und das ist eine parlamentarische Demokratie und deshalb ist das Budgetrecht ein Kernrecht des Parlaments und insofern werden wir Wege finden, wie die parlamentarische Mitbestimmung so gestaltet wird, dass sie trotzdem auch marktkonform ist.”

Hauptelement des derzeitigen Wirtschaftssystems ist der Markt (lateinisch mercatus »Handel«); denn der Marktmechanismus koordiniert Angebot und Nachfrage. Der Ausgleich vollzieht sich über den Preis. Hauptelemente der ,,freien'' Marktwirtschaft sind:
- Preise bilden sich am Markt,
- Privateigentum und Privatkapitalismus,
- Motivation: Nutzenmaximierung, Gewinnmaximierung.

 

Grundsätzlich:

Marktkonform: Wenn der Staat die Mechanismen des Markts nutzt. (z.B. Steuervergünstigung, Investitionsanreize, Bankenrettung, moderate Inflation zur zusätzlichen Investitionsabschreibung und vieles mehr)

Marktkonträr  (nicht Marktkonform): Wenn der Staat unmittelbar die Handlungsmöglichkeiten der Marktteilnehmer einschränkt also Menge oder Preis festlegt. In Deutschland im Bildungswesen die Bücherpreisbindung, in der Landwirtschaft die Mengenreglementierung.

 

Beispiele:

Marktkonform: Abschaffung des Briefmonopol der Deutschen Post

Marktkonträr  (nicht Marktkonform): Exportverbot für Kriegswaffen in Krisengebiete

 

Damit ist klar, dass die Bundesrepublik Deutschland zu einem von der modernen politischen Religion des Globalkapitalismus beherrscht werden soll, in welcher die Finanzmärkte einer Scharia (arabisch Šarīa, islamisches Recht) ebenbürtig werden. Die »kapitalistische Scharia« ist dann ein Recht, das auf die Offenbarung der freien, ungezügelten, sich jedoch selbst regulierende freien Marktordnung stützt. Diese  regelt nicht nur Rechtsfragen (z.B. Zivil- oder Strafrecht für die gesellschaftlich unterschiedlichen Klassen entsprechend unterschiedlich) im engeren Sinn, sondern diesem Recht werden bald auch Kultvorschriften, Normen der Sozialethik und die ganze umfassende Lebensordnung untergeordnet. Diese kapitalistisch religiöse »Scharia« wird durch die systematisierende Arbeit unserer bereits aktiven Wirtschaftsweisen (mit ihren sich selbst erfüllenden Vorhersagen) und professoralen Gesetzesgelehrten gewissenhaft verfeinert werden, so dass die Mächtigen im Club der Superreichen (bereits von der Baden-Württembergischen Bank - BW-Bank - einem zur Landesbank Baden-Württemberg gehörendes deutsches Kreditinstitut - ins Leben gerufen) in ihren von Privatarmeen beschützten Ghettos, jedoch als freiwillige Wohngemeinschaften ungestört von Pennern und anderen "Pestbeulen" gottwohlgefällig leben.

Walter Rath, Januar 2012