"Das Papsttum ist die Vollendung des Gottesstaates"
Kabarettistische Ausdrücke >hier<
Wachstumsbeschleunigungsgesetz >hier<
Europäische Finanzstabilitätsfazilität (EFSF) oder
einfach "Rettungsschirm" >hier<
Unsere marktkonforme Demokratie >hier<


Der Reichstag von Berlin (nicht das imposanteste Gebäude der "Herrschaft" über Mitmenschen)
Das folgende Bild "Geldregen" ist räumlich zu sehen, wenn Sie nahe an den Bildschirm gehen und versuchen,
durch das Bild hindurchzuschauen.

Das Wichtigste ist das Geld. Davon gibt es eine bestimmte Menge. Diese Anhäufung wird verteilt, ja, wie und an wen?
Problem: Bei Geld setzt der Verstand aus (>hier< die wissenschaftliche Untersuchung) und der Wert wird durch gewollte
Inflation (um die 2 %) schleichend gemindert, damit die Kaufkraft, die selten ganz real angepasst wird.

Die Börse in Frankfurt, lächerlich dazu das Spielkasino in Aachen,

was eine jede Luxusyacht hat

Einige kabarettistische Überlegungen, angeregt durch das:
Wachstumsbeschleunigungsgesetz (schon im Bundesgesetzblatt BGBI) oder Merkel I
1. Nachbesserung:
Wachstumsbeschleunigungsförderungsgesetz
(Fördermittel schon ab 1000 Mitarbeiter)
2. Nachbesserung:
Wachstumsbeschleunigungserstrangigkeitsgesetz
(Förderung zuerst der Großindustrie)
Folge daraus:
Menschenrechtskonventionszweitrangigkeitsgesetz
(zur Verhinderung von Einschränkungen von Waffenlieferungen)
Drittländernachrangigkeitsgesetz
(damit die weitere Verarmung keine Konsequenzen hat)
und zur Vermeidung weitere Arbeitslosigkeitsfinanzierung
Beschäftigungslosenarbeitsdienstgesetz
(und um Zivildienstler zu ersetzen)
Endlich längst ausstehende Festschreibungen durch:
Börsenspekulationsunantastbarkeitsgesetz
(damit niemand bei Fehlspekulationen haftbar ist)
Zeitgleich und ergänzend:
Staatsbankrottvernachlässigungsgesetz
sowie vorbeugend
Bankenzusammenbruchverhinderungsgesetz
(zur Kapitalismusstützung urch unsere Steuergelder)
durch
Rettungsschirmaufspanngesetz
(zum Schirmöffnen, um die "geschnürten
Hilfs-Pakete" im Trocknen zu verteilen)
Kein Witz:
Europäische Finanzstabilitätsfazilität (EFSF)
banal
"Rettungsschirm"
>hier< mehr (nicht als Scherz)
Nachbesserung:
Rettungsschirmaufspannfördererweiterungsgesetz
beziehungsweise nach langen Verhandlungskämpfen:
Rettungsschirmaufspannfördernachhaltigkeitsgesetz
Zur Stärkung der System-Stabilität:
Wrtschaftsvorrangigkeits- und Verbrüderungsgesetz
Globalkapitalismusverfestigungsgesetz bzw. Merkel II
Parteienideologievereinheitlichungsgesetz, Merkel III
Wahlbeteiligungsignorierungsgesetz
Wählervotumsbelanglosigkeitsgesetz
(nach Wahlbeteiligung unter 5%)
>Hier< mehr zum tatsächlich existierenden
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
Schließlich:
Gewaltenteilungsabschaffungsgesetz, Merkel IV
(zur alleinigen Herrschaft der »Globalpolitischen Religion«
auf der Ebene der Völkergemeinschaft)
Anmerkungen: Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz ist zwar in Kraft (2011). Aber niemand erfährt, wo und wie es eingreift. Unter dem Trennungsstrich ein letzter Hinweis von "Abgeordnetenwatch". Danach war nichts mehr zu finden (September 2011)!!
Die Merkel, derzeitige deutsche Bundeskanzlerin, könnte ja auch einem Gesetzespaket einen Namen geben, wie in der Sozialgesetzgebung die "berühmten" Hartz I bis IV-Gesetze. Noch nie war es üblich, ein Gesetz nach dem Namen eines Vorschlagenden zu benennen. >Hier< mehr zum Herrn Prof.h.c., Dr.h.c. Peter Hartz, als Wiederholungstäter von Betrug (und/oder Untreue?) kaum bestraft, zumindest nicht zur Schadenswiedergutmachung verurteilt. Und es gab keine Minderung seiner Ehrbarkeit und Angesehenheit.
Da kann man nur sagen: Soziopathen/Psychopathen (>hier< schon wieder) unter sich tun sich nichts (>hier< ab 2. Absatz).
Walter Rath, September 2011
"Rettungsschirm" (nachfolgend Einiges in Anlehnung an den Parlamentskorrespondenten, Steffen Hebestreit)
Der Rettungsschirm, offiziell als Europäische Finanzstabilitätsfazilität
(EFSF) bezeichnet, dient der Rettung mit Krediten und Bürgschaften für hoch
verschuldete Ländern mit der Gemeinschaftswährung "Euro". Bereits Irland,
Portugal und Griechenland haben bereits Hilfen bekommen.
Heil Merkel!
440
Milliarden Euro stehen bereits als Finanzspritzen zur Verfügung aber nicht
direkt als "flüssiges Geld" sondern als Garantien für die Kredite, die erst
fällig werden, wenn ein Land seine Schulden nicht mehr bezahlen kann. Diese
Garantien sollen von 440 auf 780 Milliarden Euro aufgestockt werden.
Allein die Bundesrepublik Deutschland will für 211 Milliarden Euro, in etwa zwei
Drittel des gegenwärtigen Bundeshaushalts bürgen. Um die Kredite zu erhalten,
müssen die Länder (mehr oder weniger) klare Auflagen erfüllen, wonach sie ihre
Finanzen mittelfristig wieder in den Griff kriegen sollen.
Künftig sollen auch Länder von den Krediten des "Rettungsschirms" profitieren,
die fast völlig pleite sind, sondern nur kleinere Kreditpakete oder Finanzhilfen
benötigen, um angeschlagene Banken mit frischem Geld zu versorgen, um zu
verhindert, dass sich die Finanzkrise zu schnell zu weit ausdehnt und zu lange
gewartet werden muss, bevor Hilfe in Anspruch genommen werden kann.
Die Europäische Finanzstabilitätsfazilität (EFSF) soll spätestens 2013
durch den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) ersetzt werden und
Kredite in Höhe von 500 Milliarden Euro dauerhaft, ja sogar vorbeugend, dessen ungeachtet "direkte Hilfen für Banken"
ermöglichen, die "in
Schieflage" geraten sind. "Überdies sollen private Gläubiger an den Kosten
einer Bankerrettung beteiligt werden", was immer darunter, vor allem wie zu
verstehen ist.
Mein Vorschlag: Um Komplikationen und langwierige Formalitäten zu vermeiden, sollte man doch den Banken einen direkten Zugriff auf die Europäische Zentralbank - EZB (bzw. die Zentralbanken der Länder, die den Euro eingeführt haben) ermöglichen! (Walter Rath, 30.9.2011)
>Hier< auf der Seite "nur wirtschaftliches Denken" noch ein wenig zum Rettungsschirm usw.
2. September 2011 um 12:27 Uhr
Ein Satz der deutschen Bundeskanzlerin Dr. Angela Dorothea Merkel (geborene Kasner 1954 in Hamburg), der alles über die gegenwärtige Politik sagt:
“Wir leben ja in einer Demokratie und das ist eine parlamentarische Demokratie und deshalb ist das Budgetrecht ein Kernrecht des Parlaments und insofern werden wir Wege finden, wie die parlamentarische Mitbestimmung so gestaltet wird, dass sie trotzdem auch marktkonform ist.”
Hauptelement des
derzeitigen Wirtschaftssystems ist der Markt (lateinisch mercatus »Handel«);
denn der Marktmechanismus koordiniert Angebot und Nachfrage. Der Ausgleich
vollzieht sich über den Preis. Hauptelemente der ,,freien'' Marktwirtschaft
sind:
- Preise bilden sich am Markt,
- Privateigentum und Privatkapitalismus,
- Motivation: Nutzenmaximierung, Gewinnmaximierung.
Grundsätzlich:
Marktkonform: Wenn der Staat die Mechanismen des Markts nutzt. (z.B. Steuervergünstigung, Investitionsanreize, Bankenrettung, moderate Inflation zur zusätzlichen Investitionsabschreibung und vieles mehr)
Marktkonträr (nicht Marktkonform): Wenn der Staat unmittelbar die Handlungsmöglichkeiten der Marktteilnehmer einschränkt also Menge oder Preis festlegt. In Deutschland im Bildungswesen die Bücherpreisbindung, in der Landwirtschaft die Mengenreglementierung.
Beispiele:
Marktkonform: Abschaffung des Briefmonopol der Deutschen Post
Marktkonträr (nicht Marktkonform): Exportverbot für Kriegswaffen in Krisengebiete
Damit ist klar, dass die Bundesrepublik Deutschland zu einem von der modernen politischen Religion des Globalkapitalismus beherrscht werden soll, in welcher die Finanzmärkte einer Scharia (arabisch Šarīa, islamisches Recht) ebenbürtig werden. Die »kapitalistische Scharia« ist dann ein Recht, das auf die Offenbarung der freien, ungezügelten, sich jedoch selbst regulierende freien Marktordnung stützt. Diese regelt nicht nur Rechtsfragen (z.B. Zivil- oder Strafrecht für die gesellschaftlich unterschiedlichen Klassen entsprechend unterschiedlich) im engeren Sinn, sondern diesem Recht werden bald auch Kultvorschriften, Normen der Sozialethik und die ganze umfassende Lebensordnung untergeordnet. Diese kapitalistisch religiöse »Scharia« wird durch die systematisierende Arbeit unserer bereits aktiven Wirtschaftsweisen (mit ihren sich selbst erfüllenden Vorhersagen) und professoralen Gesetzesgelehrten gewissenhaft verfeinert werden, so dass die Mächtigen im Club der Superreichen (bereits von der Baden-Württembergischen Bank - BW-Bank - einem zur Landesbank Baden-Württemberg gehörendes deutsches Kreditinstitut - ins Leben gerufen) in ihren von Privatarmeen beschützten Ghettos, jedoch als freiwillige Wohngemeinschaften ungestört von Pennern und anderen "Pestbeulen" gottwohlgefällig leben.

Walter Rath, Januar 2012